Kein Hüftschaden – alles muskulär!

Schön wenn man Physiotherapeuten hat die einem Helfen können. Vor allem wenn Sie einen dahingehend beruhigen können, dass man keinen Hüftschaden hat.
Pffffff………! Da ist mir aber ein Stein vom Herzen geplumpst!
Ich hatte schon Angst das mein Marathon in´s Wasser fällt. Aber es wurde alles eingehend untersucht und ein verhärteter Muskel an der oberen linken Pobacke, Richtung Steißbein, festgestellt. Die Aufregung war sozusagen eigentlich für den Ar…!

Ein bisschen die Zauberfinger eingesetzt und die Sache fühlt sich schon wesentlich zuversichtlicher an. Wichtig ist Dehnen, Beckenbodengymnastik und Hüftwackeln. 😉
Sieht zwar ein bisschen obszön aus, hilft aber!
Dann noch ein paar gute Gymnastik und Dehnübungen gezeigt gekriegt und ich durfte wieder nach Hause.

Trotzdem werde ich die nächsten beide Tage kein Lauftraining absolvieren. Nach dem Radfahren gibt´s ein ausgeprägtes Dehn- und Gymnastikprogramm. Und schon sehe ich meinem letzten langen Lauf über 20Kilometer am Wochenende zuversichtlich entgegen:
Und jetzt freu ich mich erst mal ne Runde!

Werwölfe und die Sache mit dem Kreuz

Seit ich meine Läufe zur Arbeit in der Dunkelheit absolviere, bin ich mir ja sicher, dass mich allmorgendlich ein Werwolf begleitet. Immer in einem gewissen Abstand verfolgt mich das Wesen im Schutz des Waldes. Lediglich das Knacken der Äste verrät seine Anwesenheit.
Vielleicht ist es ja auch eine Werwölfin, die ein leckeres Frühstück sucht. Jedenfalls ist dies der wahre Grund, weshalb ich meine Zeitvorgaben immer ein bisschen unterbiete. 😉

Sollte die nächste Zeit kein Bericht mehr auf meinem Blog erscheinen, wisst ihr Bescheid.
Dann wurde wahrscheinlich üppig gefrühstückt!

Ein weiteres Übel welches mich zur Zeit ein wenig beunruhigt sind meine Hüftschmerzen nach dem Laufen auf der linken Seite. Ich habe jetzt schon alle Schuhe ausprobiert und es zeigt sich keine Besserung. Vielleicht muss ich den Bereich ein bisschen mehr mit Gymnastik und Dehnen behandeln. Vielleicht kennt jemand dieses Problem und kann mir mal ein paar Tipps geben.
Ich gehe davon aus, dass es auf Grund der vielen Läufe auf Asphalt auftritt. Zur Zeit laufe ich viel auf Radwegen mit seitlichem Gefälle. Vielleicht liegt die Ursache hier?
Ein weiterer Grund könnte mein noch immer nicht voll funktionsfähiger, linker Arm sein. Meine Frau sagt, dass ich immer ein wenig schräg Laufe. Wahrscheinlich noch wegen dieses blöden Bruches des Ellbogenköpfchens. So langsam geht mir das Teil auf die Nerven!

Zusätzlicher Ungemach war ja ein eingeklemmter Nerv im Bereich der Rippen. Ich hatte ja am Samstag schon diese Schmerzen beim Atmen und habe auch deshalb einen Ruhetag eingelegt. Beim gestrigen Termin beim Physiotherapeuten hat dieser sich der Sache mal angenommen. Bildschirmarbeitsplatz lässt grüßen!

Nachdem er mich eingerenkt und verbogen hat ist die Angelegenheit wesentlich besser. Ich hatte zwar das Gefühl er versucht mir meine Wirbelsäule zu brechen. Und eine kleine sadistische Ader haben wohl alle Physiotherapeuten. Aber es bewirkte Wunder. Noch zwei, drei Übungen gezeigt wie ich meinen Brustkorb ein bisschen dehne und schon kriegt man wieder besser Luft.

Ein Hoch auf die Physiotherapie.

Bin am Überlegen mir grundsätzlich alle zwei Wochen mal eine Termin für den Rücken und sonstige Wehwehchen geben zu lassen. Auf Grund der hervorragenden Behandlung die mir dort wiederfährt, sollte einem seine Gesundheit ein paar Euronen wert sein! Das ist fast wie Kurzurlaub!

Und gelaufen sind wir heute auch wieder zweimal. Morgens im Dunkeln mit Werwolfbegleitung und am Nachmittag mit teilweise extremen Hüftschmerzen.

Jetzt ratet mal welcher der bessere der beiden Läufe war? 😉

Revier markiert

Nach meinem gestrigen, ungeplanten Ruhetag, war ich ein wenig unsicher ob die ganze Sache mit dem Unwohlsein und dem Magen einigermaßen vorbei ist. So ein leichtes, plumerantes Gefühl waberte noch durch meinen Körper. Aber Ruhepuls und der Drang nach Bewegung sagten: LAUF!

Also lief ich. Temperaturen um 6°C. Genau so wie ich es am allerliebsten mag. Kurz nach 7:00Uhr, bei traumhaftem Sonnenaufgang mit Nebel, trabte ich Richtung Reinheimer Teich. Leider ohne Foto. Aber meistens kriegen die kleinen Apparate das gebotene Naturschauspiel sowieso nur ungenügend abgebildet. So muss meine Beschreibung halt ausreichen.
Aber ich denke, jeder hat schon mal gesehen, wenn die Sonne den Nebel durchbricht und diesen langsam auflöst. Dazu stellt man sich noch die Silhouette der Veste Otzberg mit dahinter liegendem Odenwald vor. Einfach märchenhaft. Und ich hatte das Vergnügen kilometerlang darauf zu zulaufen!

Ich bin ein wahrer Glückspilz

Der Lauf selbst kam sehr schwer in die Gänge. Man“n“ hatte das Gefühl, dass die Beine irgendwie eingerostet waren. Es fehlte wieder mal der „Fluss“.
Das leichte und lockere, dass ich am Laufen so mag. Aber wofür man so viel investieren muss bis es einem gelingt.

Aber es kam nach und nach. Als ich nach 7 Kilometer durch Habitzheim lief war alles locker. Ich hatte mir vorgenommen die Pulsvorgaben des Vicsystems einzuhalten, und nicht die vorgegebene Geschwindigkeit. Entsprechend lief es ein bisschen schneller. Tendenz Wettkampftempo!
Aber immer schön locker und ohne größere Anstrengung. Mein Puls blieb in der Vorgabe 140-147bpm, eher darunter. Am Schluss lag er im Durchschnitt bei 140bpm.
Also alles im grünen Bereich.

Langer Lauf am 27.09.2009
Langer Lauf am 27.09.2009

Der einzige Wermutstropfen war der ständige Zwang zum Pinkeln. Ich kann mich nicht erinnern, das ich jemals sooooo oft austreten musste. Obwohl ich nüchtern weggelaufen bin und unterwegs höchsten drei Schlucke Wasser getrunken habe, musste ich ständig raus. Vielleicht lag´s an den kühlen Temperaturen oder an den Nachwirkungen des leichten Infektes. Jedenfalls habe ich meine Laufstrecke ordnungsgemäß und ausreichend markiert. Passend zur Brunftzeit der Hirsche!

(Hierzu möchte ich ein Fundstück aus dem Netz präsentieren, dass sich sehr wissenschaftlich mit dem Thema Brunftzeit beim Menschen befasst!)

Aber ich schweife vom eigentlichen Thema ab. Der Lauf selbst lief von Kilometer zu Kilometer besser. Die Beine waren locker und mein Puls pendelte sich im vorgegebenen Bereich ein. Die Sonne kam immer stärker heraus und wärmte wohltuend meinen Rücken. Die letzten Kilometer wurde es mir schon fast wieder zu warm.
Ich mag halt eher die Temperaturen unter 10°C. 😉
Ein schöner Lauf, der den gestrigen Tag mit dem ausgefallenen Training wieder vergessen lässt. Es war gut das ich einen Tag Ruhe eingelegt habe!
Zumal ich mir irgendwo noch einen Nerv eingeklemmt habe, der mir beim Atmen in der rechten Brusthälfte Schmerzen bereitet. Das hat sich durch die Gymnastik ein bisschen gebessert, aber beim tiefen Atmen und vor allem beim Niesen, tut es noch höllisch weh!

Die Woche war mit 70 Trainingskilometern an nur 4 Trainingstagen sehr Zufriedenstellen. Der Trainingsplan wurde eingehalten und ich fühle mich optimal. So langsam kann mein Marathon kommen. Ich freue mich drauf. 42Kilometer sind zwar immer noch eine stolze Zahl, aber ich fühle mich gut vorbereitet.
Hauptsache ist Gesund zu bleiben! Dann gehen wir das Ding in Ruhe an.

Für meinen Marathon werde ich noch ein spezielles Laufshirt drucken lassen. Vielleicht mache ich auch zwei oder drei davon und werde eines hier auf meinem Blog verlosen. Ich lasse mir mal ein kleines Tippspiel für meinen Marathon einfallen. Und der Gewinner/die Gewinnerin bekommt ein Shirt. Wäre doch mal was.

diro-shirt vorne
diro-shirt vorne
diro-shirt hinten
diro-shirt hinten

 

ungeplanter Ruhetag

Manchmal kommt es anders als man denkt. Und vor allem wie man es gerne hätte.
Ich hatte ja schon am Donnerstag Morgen, bei meinem Lauf zur Arbeit, ein bisschen Probleme mit meinem Magen. Das hat zwar im Endeffekt meine Intervalle etwas beschleunigt, aber das Magengrummeln ging einfach die letzten Tage nicht weg.
Bei meinem gestrigen DL über 10 Kilometer hatte ich es gerade noch nach Hause geschafft, bevor ein Unglück passiert. 😉

Heute hat sich die ganze Sache zwar ziemlich beruhigt, aber irgendwie bin ich noch nicht 100%ig fit. Und dann einen langen Lauf angehen?
Nein!
Dafür liebe ich die langen Läufe zu sehr als dass ich mich vielleicht nach ein paar Kilometern nur noch quäle!

Also verschiebe ich den langen Lauf auf Morgen und nehme mir heute einen zusätzlichen Ruhetag. Ein bisschen Schreibtisch aufräumen und ein bisschen Photoshoppen kann ja auch mal entspannen! 😉
Auf Grund meiner beiden Läufe zur Arbeit habe ich in dieser Woche die vorgelegten Kilometer des Vicsystems sowieso schon übertroffen. Da kann ich den 10er mal rausnehmen.
Die Gymnastik und die Stärkungseinheiten aber mache ich heute noch. Die kann man ja auch zu Hause machen. 😉

Harte Nachtschicht

Mit dem Laufen am frühen Morgen hab ich mich sehr gut arrangiert. Selbst mir den „Anforderungen“ meines Trainingsplanes komme ich bestens zurecht, und Spaß macht die ganze Sache auch. Aber selbst wenn alles prima läuft, gibt es Tage an denen fällt es ein bisschen schwerer.
Und heute hatte ich mal wieder so einen erwischt. Schon die ersten Meter waren verzwackt. Man stolpert so durch die Landschaft.
Die letzten Tage lief es wie auf Schienen. Sauberer Laufstiel und einfach nur Laufen.

Und heute. Grummeln im Bauch (Müsli lässt grüßen) ;-).
Keinen ordentlichen Armhub.
Keine Koordination. Es lief einfach nicht.

Gibt´s ab und an und kennt jeder. Schade das gerade heute Intervalle anstanden.
Und dann gleich 1.600Meter in 6:06min/km. Nicht am Anschlag, aber schon anspruchsvoll. 😉

Und dann kommt wieder ein Hauptbestandteil des Laufens in den Mittelpunkt. Etwas, dass man unbedingt braucht um ein regelmäßiges Training durchzuziehen.
Den eisernen Willen. Es ist eine reine Kopfsache!

Der erste Intervall war anstrengend.
Der zweite eine echte Quälerei.
Aber der dritte, der dritte war einfach nur genial.

Es lief auf einmal. Die Endorphine schießen durch den Körper.
Es bruzzelt bis in die Haarspitzen! 😉
Es war einfach nur genial. Schneller als vorgegeben, aber nicht korrigierbar. Es lief so gut, dass ich es einfach Laufen lies!

Training 24.09.2009
Training 24.09.2009
Intervallzeiten SportTracks
Intervallzeiten SportTracks








Es war zwar anstrengend, aber im Nachhinein ein richtig guter Lauf.
Laufen ist halt auch „Kopfsache“!

Mit allen Sinnen

Als ich mich heute Morgen um 5:26 Uhr auf den Weg zur Arbeit mache, werde ich vom Wetter überrascht. Unangenehm warme Temperaturen um die 15°C und eine Nebelsuppe die ihres Gleichen sucht. Meine Stirnlampe schaffte es gerade mal den Weg direkt vor meinen Füßen zu beleuchten.
Entsprechend vorsichtig war ich unterwegs. Sozusagen ein Lauf für alle Sinne. Vor allem die Ohren wurde zu meinem wichtigsten Sinnesorgan.

Auf Grund der Vorgabe heute einen Lauf über 9 Kilometer im wettkampftypischen Tempo zu absolvieren, passte meine Streckeneinteilung von letzter Woche überhaupt nicht mehr. Ich musste die ersten Kilometer, des für mich flotten Tempos, bergauf zur Moret absolvieren. Knackig aber erfolgreich abgeschlossen!

Hier mal die Vorgaben und die tatsächlichen Ergebnisse:

Einlaufen 10 min
(ca. 1.100 Meter)

Einlaufen 27 min
(ca. 3.700 Meter)

Distanz 9.000 Meter
in 06:34 min/km (9.1 km/h)

Distanz 9.000 Meter
in 06:12 min/km (9.7 km/h)

Dauer 00:59:06 Dauer 00:55:45
Puls 154-161 bpm Puls 153-163 bpm
Auslaufen 10 min (ca. 1.100 Meter) Auslaufen 15 min (ca. 2.270 Meter)

Auf Grund der etwas verschärften, äußeren Bedingungen bin ich mit dem Lauf zufrieden. Ein Lauf der die Sinne geschärft und die Lebensgeister geweckt hat. 😉
Der regenerative Lauf nach Hause hat nicht viel besser geklappt als letzte Woche.
War aber bei Temperaturen von über 24°C nicht verwunderlich.

Abends Laufen und bei den Temperaturen definitiv nicht meine Welt! Ich bin immer ein paar Meter getrabt und dann wieder gegangen.
Auf jeden Fall war es regenerativ. 😉

Doppeleinheit 22.09.2009
Doppeleinheit 22.09.2009


Morgen ist „Lauf“ruhetag und am Donnerstag freu ich mich auf mein morgentliches Intervalltraining. Hoffentlich bei etwas kühleren Temperaturen und keinem Nebel! 😉