Was kommt?

Das alte Jahr liegt in den letzten Zügen. An den Geschehnissen gibt es nichts mehr zu rütteln.

Es kommt in die Ablage und wird nur bei den „besonderen“ Ereignissen wieder hervorgeholt. Unabhängig ob sie gut oder schlecht waren.

Die Besonderheiten machen so ein Jahr einzigartig!

Und was kommt 2010?
Keine Ahnung.
Wie ich bereits 2009 erfahren musste ist nicht alles planbar. Vieles entspringt dem Zufall. Gutes und natürlich auch weniger Gutes!
Und das ist gut so. Würde es nicht langweilig, wenn jedes Jahr gleich verlaufen würde?
Ich werde mich auf das kommende Jahr freuen.
Ich werde mir ein paar Läufer heraussuchen die ich gerne laufen möchte.
Ich werde versuchen jeden Lauf zu genießen.

Ich brauche Ziele, aber ich muss sie nicht mit aller Gewalt erreichen.
Ich werde auch im Rodgau starten. Aber wenn ich das Gefühl habe es wird zu viel, dann gehe ich raus und freue mich mit den anderen.
Ich hoffe dort viele Blogger zu treffen.
Ich freue mich auf das Erlebnis StrongmanRun!
Und auf das Wiedersehen mit den runningfreaks!
Ich möchte gerne wieder in Darmstadt und Frankfurt laufen.
Ich werde mit Heidi einen kleinen Volkstriathlon absolvieren! :wacko:
(unter der Voraussetzung Sie läuft mit mir in Darmstadt Halbmarathon!)

Ich möchte mir auch nach den Veranstaltungen noch ein bisschen Zeit zum Plaudern mit Gleichgesinnten nehmen.
Ich möchte noch mehr Blogger und Läufer real treffen.
Ich werde weiterhin mit meinem Gewicht hadern und trotzdem ein Genießer bleiben. Dann sind halt mal ein paar Kilos zuviel auf den Rippen.
(meine Frau mag mich eher ein bisschen griffiger) :yes:

Ich werde weiterhin meine Fahrten zur Arbeit mit dem Rad absolvieren.
Ich werde weiterhin technikverrückt bleiben.
Und ich werde mir ab und an was nettes Unwichtiges gönnen!
Ich werde öfters auf Margitta hören.
Ich möchte vielleicht noch was ganz Verrücktes machen!
Ich werde auf jeden Fall weiter Ich bleiben!

ICH MÖCHTE EINFACH NUR LAUFEN!

Aber alles wird sich im Laufe des Jahres ergeben.
Ohne Zwang und ohne Stress.

Das einzige was ich mir wirklich wünsche ist:
GESUND ZU BLEIBEN!


Und dies ist es was ich auch meinen ganzen Lesern, Kommentatoren, Blogkollegen, Mitläufern, Daumendrückern, Freunden …..
von ganzen Herzen wünsche.

Ein frohes und glückliches neues Jahr!
Bleibt gesund!

Und den Schlüssel zum Glück werdet ihr in Euch selbst finden!

Das war´s!

Meinen bebilderten Jahresrückblick haben meine Leser ja schon gebührend gewürdigt. Danke für die vielen Komplimente und Kommentare. War ein ereignisreiches Jahr!
Es war zwar nicht alles Gold was glänzt, aber ich denke die schlechten Zeiten gehören auch dazu. Desto mehr kann man die Guten Zeiten genießen und sich darauf freuen.

Und was gab es an nackten Zahlen für 2009?
Unabhängig von irgendwelchen Verletzungen und Erkrankungen.
Es war mager! Vor allem war es läuferisch nicht unbedingt dass, was ich mir vorgestellt hatte.
Aber wie bereits erwähnt. Man muss auch schlechte Zeiten akzeptieren.
Auch wenn es verdammt schwer fällt.

Das Jahr ist zwar noch nicht ganz rum, und ich werde bestimmt noch den einen oder anderen Lauf absolvieren, aber in der Summe wird das nicht viel ausmachen. Von den geplanten 2.500 Jahreskilometern sind nur ca. 1.750 zusammengekommen.
Wenn man als alter Kilometersammler so weit unter seinen gesteckten Zielen liegt, wurmt einen das schon.
Aber es sollte nicht sein. Also akzeptiere ich es und mache einen Haken dran!
Ich kann es ja doch nicht ändern!
Meine LaufkilometerWas am auffälligsten ist, ist die Tatsache, dass ich in diesem Jahr nie kontinuierlich trainieren konnte. Es gab auf Grund der Verletzungen und sonstigen Krankheiten sein ständiges Auf und Ab! So ein gleichmäßiges Training wie im letzten Jahr war einfach nicht möglich.
Laufen 2008/2009Wenn ich mir das Jahr so anschaue, ist es ein Wunder das ich mein Jahreshighlight doch noch erreicht habe. Mein Marathondebüt in Frankfurt.
Zum Glück hatte ich dort genügend Menschen die mir geholfen haben mein Ziel zu erreichen.
Danke Yogi! Danke Julia! Danke Eva!
Und natürlich Danke an meine Frau und meine Tochter. Ihr habt immer zu mir gehalten und mir geholfen an mich zu glauben.
Danke für Alles!

Neben meinen läuferischen Aktivitäten habe ich ja auch noch meine Fahrten auf dem Bike. Klar, sonst hätte ich auch diesen netten Unfall nicht gehabt. 😉
Seit Anfang des Jahres verzichte ich gänzlich auf ein Auto. Ich habe es einfach verkauft!
Alle Fahrten zur Arbeit müssen entsprechend mit dem Rad absolviert werden. Man“n“ könnte zwar auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen oder ab und an mit seinen Kollegen zur Arbeit fahren, aber ich brauche hier meine Unabhängigkeit. Und dafür muss man ab und an ein paar Widrigkeiten in Kauf nehmen.

Im ganzen Jahr kam ich so auf insgesamt 4.245 Kilometer. Trotz meines kapitalen Sturzes immerhin gut 260 Kilometer mehr als im Jahr zuvor. Hätte ich im Sommer nicht gedacht.
Meine BikekilometerAber auch hier war eher die Unregelmäßigkeit das einzig regelmäßige. So ein Sturz bringt doch schon einiges aus dem Lot. 😉
Biken 2008/2009Aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Es ist machbar auf sein Auto zu verzichten. Jedenfalls was die Fahrten zur Arbeit betreffen. Hier und da nutze ich schon noch die motorisierte Fortbewegung!
Und in so einem „autofreien Jahr“ spart man schon einiges an Kosten. Das Geld liegt zwar nicht auf dem Sparbuch, sondern wurde „wirtschaftsfördernderweise“ wieder in Sportartikel und unbedingt erforderlichem Zubehör investiert. Aber so soll es ja auch sein.

Und was gibt es für ein Fazit!
Ich habe viele wunderschöne Läufe absolviert! Danke Matthias!
Ich habe meinen ersten Marathon absolviert!
Ich bin ein Jahr lang mit dem Bike zur Arbeit gefahren.
Ich habe bei einem schweren Unfall Glück gehabt.
Ich habe viele nette Läufer und Blogger kennengelernt.
Einige dankenswerterweise sogar persönlich! 😉
Ich habe eine tolle Familie.
Ich bin ein glücklicher Mensch!
Auf ein neues!

Und was erwarte ich für 2010?
Das gibt´s die Tage!

Regeneration

Die "Alten Knochen" laufen wieder
Auch wenn man es mir nicht glaubt, ich höre ja meistens auf meinen Körper. Gut, in den meisten Fällen höre ich auf Ihn wenn er mir empfiehlt mich zu bewegen. Und heute Morgen war das der Fall.
Nachdem ich meinen gestrigen Lauf überraschenderweise hervorragend überstanden habe, sagte mir mein Körper, so ein kleiner regenerativer Lauf kurz vor dem „Spaziergangstempo“ wäre genau das richtige. Und wenn er das meint, dann höre ich natürlich auf ihn.

Wetter war genial, und der leichte Muskelkater war nach wenigen Metern verflogen. Entspannt ein paar Kilometer an der frischen Luft und man fühlt sich wie neugeboren.
Und so wie es aussieht, kommen die „alten Knochen“ auch langsam wieder ins Lot.

Doch nicht alles sooooo schlecht wie ich immer denke! :good:
Schöner Sonntag noch.

Und nicht vergessen unserm Pienznäschen und Feuerpferdle die Daumen zu drücken!

Ihr schafft das !!!

Langer Lauf mit Problemen

Im Sommer ist das ja schon ab und an passiert. Im Winter hatte ich das Problem noch nie. Ich bin während des langen Laufes dehydriert. Ich hatte tatsächlich wieder mal vergessen was zum Trinken mitzunehmen. Auf Grund der kühlen Temperaturen und der nicht bekannten Lauflänge, habe ich meinen Trinkrucksack zu Hause gelassen. Eigentlich bis 20km kein Problem. Bei kühler Witterung schaffe ich das eigentlich ohne Probleme.
Aber heute ging es über die 25. Und da war auf einmal die Batterie alle!

Geht verdammt schnell und von einem Augenblick auf den anderen. Es lief die ersten 20 Kilometer traumhaft. Herrliches Wetter, herrliche Luft, herrliche Landschaft.
Läufer was willst Du mehr.
Gut, meine Hüfte könnte so langsam aufhören dann und wann zu murren. Das wird langsam zu einer sehr lästigen Angelegenheit. Darauf habe ich echt keinen Bock mehr!

Aber sonst war alles perfekt!

Langer Lauf 001 Langer Lauf 002
Langer Lauf 003 Langer Lauf 004

Schön mit dem Sonnenaufgang zum Reinheimer Teich. Danach nach Habitzheim, Semd, Richen, Altheim und über Dieburg wieder zurück.
Bis nach Altheim ein genialer Lauf im Wohlfühltempo. Puls prima. Alles prima.

Aber ab 2:30h kamen die Probleme. Muskulär und Mental.

Wenn auf einmal alles weh tut und die Kraft fehlt wird´s hart.

Die letzten 5 Kilometer schreiben wir mal wieder in´s große Buch der Erfahrungen!