Eine gewisse Unruhe spürt man“n“ schon

Marathon Frankfurt 2009
Marathon Frankfurt 2009 - Schön war´s!

Nicht das ich nervös wäre. Warum auch. Schließlich soll mir mein Marathon am Frankfurt in erster Linie Spaß machen. Das Ergebnis ist zweitrangig.
Zwar würde ich mich über einen Zieleinlauf unter 4:30h freuen, aber es ist nicht der Grund weshalb ich am Sonntag in Frankfurt an den Start gehe. Es ist das Erlebnis Stadtmarathon. Das Laufen mit über 20.000 Menschen durch die Frankfurter Skyline.

Und natürlich der Zieleinlauf in Frankfurts „Gud Stubb„, der Messehalle.
Gänsehaut feeling pur! Mir stellen sich jetzt noch die Nackenhaare wenn ich an letztes Jahr denke. Dieses Erlebnis sollte sich jeder einmal im Leben gönnen. Es ist wirklich ein unvergessliches Ereignis.
Und zwar egal ob man nach 2:10 oder nach 6:00 Stunden einläuft. Hier wird jeder gefeiert!

Ich denke noch oft an den letztjährigen Lauf zurück. Da hatte ich ja das große Glück und die Ehre eine persönliche Betreuung während des Laufes zu genießen. Yogi hatte sich dazu bereit erklärt mich während meines ersten Marathon zu begleiten. Ausserdem hat er mir eine Dokumentation per Video angefertigt. Alles in allem ein Geschenk, für das ich Ihm ewig dankbar bin!

Und was kommt nun dieses Jahr?
Reicht die Vorbereitung?

Meine Trainingsleistungen liegen in diesem Jahr gut 700 Kilometer über denen des Vorjahres. Zusätzlich der erfolgreiche „Trainingsmarathon“ in Darmstadt vor 8 Wochen.
Eigentlich bin ich gut gerüstet! Eigentlich!

Aber auf den 42 Kilometern kann vieles passieren. Einen Infekt hat man sich schnell mal eingefangen. zumal im Augenblick genügend Schniefnasen durch die Gegend laufen. 😉

Wie immer fallen einem kurz vor einem Marathon die unterschiedlichsten Wehwehchen auf.
Der Puls ist zu hoch. Der linke Knöchel schmerzt. Die rechte Wade zwickt.
Hoffentlich hält alles noch bis zum Wochenende. 😉

Das meiste ist reine Kopfsache. Man hört intensiver in sich hinein. Man zweifelt ob die Vorbereitung richtig war.
Man überlegt wie, wo, was, wann!

Am besten hilft Ablenkung durch Beschäftigung. Bestätigung durch ein gutes Gefühl.
Der Lauf zur Arbeit am Dienstag hat eher das Gegenteil bewirkt. 😉
Mal sehen wie es Morgen aussieht.

Eigentlich war ein lockerer 16er zur Arbeit vorgesehen!
Leider hat sich terminlich etwas verändert und ich muss Morgen mit dem Bike fahren. Vielleicht schaffe ich es gegen Abend nochmal eine Runde zu drehen.
Wenigstens nochmal testen ab alles OK ist.

Großartig an der Form was ändern geht im Augenblick sowieso nicht mehr.
Entweder reicht´s, oder es reicht nicht!  😉

Wenn das Laufen nebensächlich wird

Heute war der letzte lange Lauf vor Frankfurt angesagt. So um die 36 Kilometer in der ungeliebten Belastungszone 2 (bis ca. 76 % der HF max).
Aber ich hatte mir fest vorgenommen die Pulsvorgaben einzuhalten und die Sache langsam anzugehen. Auch wenn aus dem Lauf ein gemütliches Traben wurde. 😉

Aber eigentlich war es mir heute völlig egal wie schleichend ich durch die Gegend gurkte. Als ich um 8:30 Uhr startete waren es gerade mal -2°C. Die Sonne zeigte sich am wolkenlosen, blauen Himmel und der Herbst präsentierte seine absolute Schokoladenseite.
Nachdem ich die Häuser hinter mir gelassen hatte und in die herbstlichen, licht durchfluteten Felder am Reinheimer Teich einbog, war mir egal warum ich überhaupt unterwegs war. Ich war nur noch am genießen.

Wer so etwas noch nicht erlebt hat tut mir echt Leid. Es ist so ziemlich das schönste was einem die Natur bietet. Und das alles auch noch kostenlos. Das einige was man investieren muss ist die Bereitschaft sich auf die Natur einzulassen. Und wenn man dazu bereit ist, dann wird man zu einem glücklichen Menschen! 😉

Vielleicht sagen die Bilder mehr als ich beschreiben kann.

Leider sind die Bilder im Video ein bisschen mickrig. Mehr sieht man hier!

Und bevor ich es vergesse. Am Schluss waren es gute 26 Kilometer mit einer HFmax von knapp 75%. Punktlandung!
Was stört mich bei diesen Rahmenbedingungen die Laufzeit von über 3 Stunden. Ich habe jede Minute davon genossen! 😉

.

Unzufriedenheit – aber nur kurz!

Heute Morgen war ein kurzer „normaler Lauf“ über 8 Kilometer vorgesehen.
Belastungsstufe 2 (bis ca. 76 % der HF max). Nicht unbedingt mein Favorit, aber einfach die Grundlage für den Ausdauersport Laufen. Irgendwie muss ich mich bei den langsamen Einheiten fast so sehr quälen wie bei den „wenigen“ schnellen Einheiten! :wacko:

Temperaturen um die 0°. Herrlicher Sonnenschein!
Da können die Waden zwar noch frei bleiben, aber der Oberkörper und vor allem das „licht behaarte“ Köpfchen braucht ein bisschen Verpackung.
Unzufriedenheit – aber nur kurz! weiterlesen

Hatte ja die Hälfte vergessen!

Bei meinem gestrigen Jubiläum von 6.000 Laufkilometern seit dem 01.01.2008 hatte ich vor lauter Freude ganz vergessen das ich ja noch anderen Sportarten fröne.
Und siehe da, auch hier habe ich die letzten Tage eine „runde“ Zahl geknackt. Seit dem 01.01.2008 bringe ich zusätzlich auch noch auf  10.255 Kilometer mit dem Mountainbike!

Na wenn das nicht mal ein Grund ist ein Flasche Schampus aufzumachen :yahoo:

Heute ein Schampus
Heute ein Schampus

Seltsamer Jubiläumslauf

Es gibt beim Laufen ja eigentlich immer einen Grund irgendein Jubiläum zu feiern. Vor allem wenn man so „Statistikverliebt“ ist wie ich. Irgendetwas finde ich immer worüber ich mich freuen kann. 😉
Aber so ziemlich genau vor 3 Jahren habe ich im Oktober 2007 beschlossen mein Leben ein bisschen umzukrempeln. Die Leibesfülle hatte mich träge und krankheitsanfällig gemacht. In allen Ecken zwickte es und der Blutdruck schoss langsam durch die Decke. Also höchste Zeit die Sache ein bisschen zu ändern.

Vor dem Sport 10/2007
Vor dem Sport 10/2007

Also kaufte ich mir ein paar Laufschuhe und machte mich frohen Mutes in den Wald. Die ersten Läufe, soweit man dies als Laufen bezeichnen kann, waren die Hölle.
Seltsamer Jubiläumslauf weiterlesen