Frühlingserwachen und die Qual der Wahl

my shoes!
my shoes!

Nach einer ziemlich anstrengenden Arbeitswoche mit zwei Läufen zur Arbeit und an zwei Tagen Fahrt mit dem MTB, gab es auf Grund eines Nachmittagstermins am Freitag eine „Sport-Ruhetag“. Ich muss sagen ich habe auch ein bisschen Relaxen benötigt. Im Augenblick ist wieder viel los und ich bin froh, dass ich meine Sport und meine Arbeit miteinander vereinbaren und verknüpfen kann. Ansonsten würde ich das Pensum im Augenblick nur schwer bewältigen können. Schon erstaunlich wie einen der Sport doch hilft den Stress zu bekämpfen, bzw, überhaupt nicht erst aufkommen lässt.

Ich bin manchmal selbst überrascht wie ich doch immer wieder die Ruhe bewahre. Und ich weiß wovon ich rede, schließlich kenne ich auch die andere Seite. 😉

Jedenfalls genieße ich jeden Meter den ich im Augenblick Laufen kann. Egal ob die Sonne scheint oder es regnet. Hauptsache ich kann Laufen und abschalten.
Und heute habe ich sogar erst einmal ausgeschlafen. Dann gefrühstückt und unsere Kugelakazie komplett runtergeschnitten. War nach knapp 5 Jahren dringend notwendig.
Und da das Wetter auch mitspielte, wurde gleich ein bisschen Klarschiff gemacht. Schließlich wird man ja ungern vom Frühling überrascht. 😉

Und da die ganze Sache schon gegen 12:30 Uhr erledigt war, bin ich auch noch mal durch die Wälder gelaufen. Aber erst nachdem ich mal genau nachgeschaut hab wie viele Laufschuhe ich eigentlich besitze!!??
Nein, ich sage es Euch nicht. Sonst gelte ich noch als Schuhfetischist. :wacko:

Der Lauf durch unseren Gemeindewald war Klasse. Schöne Trails bei herrlichem Sonnenschein. Zwar ziemlich matschig auf Grund der ansteigenden Temperaturen, aber prima laufbar.
Und weil´s am Anfang schön locker und ruhig lief, habe ich an der Moret ein bisschen auf Fahrtspiel umgeschaltet. Die Anstiege ein bisschen mit Tempo gelaufen, und es danach wieder ein wenig ruhiger angehen lassen. Hat richtig Spaß gemacht! 😉

Trailrunde
Trailrunde

Morgen soll´s mal wieder ein bisschen weiter gehen. Aber das entscheide ich kurzfristig nach Lust und Laune. Schließlich soll´s in erster Linie Spaß machen und entspannen.
Mal sehen. 😉

NewBalance MR 749 GY

newbalance MR 749 GY

Seit Mitte Dezember besitze ich ja den MR 749. Einen leichter und vielseitiger Trailrunningschuh, der sowohl off- als auch onroad eingesetzt werden kann. Ich hatte mir den Schuh in erster Linie für´s Gelände ausgesucht. Optimale Passform und prima Grip bei fast allen Wetterverhältnissen und diversen Untergründen. Außerdem hat er mir von Anfang an gepasst wie angegossen.
Als Neutralschuhläufer komme ich mit der leichten Pronationsstütze sehr gut zurecht.

In der Zwischenzeit bin ich mit ihm durch Schnee und Matsch sowie auf Asphalt gelaufen. Sogar bei meinem 50er im Rodgau habe ich mich für den Schuh entschieden und keinen Meter bereut.
Er hat zwar einen Mesh-einsatz und ist somit nicht wasserdicht, aber dafür kann auch eingedrungenes Wasser genauso gut wieder ablaufen. Mir persönlich ist dies lieber als ständig in einem Schuh voll Wasser zu Laufen. Und Wasser kommt eigentlich bei den meisten Outdooreinsätzen in  den Schuh. Spätestens wenn man mal in einer etwas tieferen Pfütze eintaucht. 😉

Er hat nun knapp 200 Kilometer an meinen Füßen zugebracht und mir bisher nur Spaß bereitet. Wenn man dann auch noch seinen günstiger Preis berücksichtigt muss ich ihn einfach als „klare Kaufempfehlung“ deklarieren.
Für mich ein Schuh den jeder mal ausprobieren sollte der auch abseits der Straßen seine Runden dreht. 😉

Es ist zwar immer problematisch eine Schuhempfehlung abzugeben, da die ganzen Eindrücke stets subjektiv sind und auf meinen Laufstil und meinen Fuß zutreffen, aber in diesem Falle sollten man den Schuh auf jeden Fall mal ausprobieren. Bei einem Laufschuhändler seines Vertrauens kann man die Treter bestimmt mal ausprobieren. Ich jedenfalls habe im Augenblick einen neuen Lieblingsschuh! 😉

Wer noch ein paar weiter Infos benötigt schaut am besten mal auf der Seite von newbalance vorbei.

Wieder unterwegs

Wieder unterwegs
Wieder unterwegs

Nachdem ich meinen Infekt gebührend auskuriert habe bin ich seit letzten Dienstag wieder vorsichtig mit dem Mountainbike unterwegs. Meist im regenerativen Bereich und teilweise auch auf befestigten Wegen. Hauptsache die Sache ein wenig langsam angehen. Hat mich doch schon ganz schön Kraft gekostet die 10 Tage im Krankenlager.

Da ich nun drei Wochen nicht gelaufen war und die letzten Tage ausschließlich auf dem MTB absolvierte, kann ich nun auch verbindlich sagen, dass meine Rückenprobleme vom Biken kommen. Ich hatte gegen Ende der Woche leichte Problem im oberen Rücken und der linken Hüfte. Wahrscheinlich immer noch auf Grund meines Bikeunfalls. Der rechte Arm geht nun mal nicht voll zu strecken. Entsprechend sitze ich immer ein klein bisschen schräg auf dem Bike.
Als erste Gegenmaßnahme haben wir am Samstag den Vorbau ausgetauscht. Ich sitze nun etwas aufrechter auf dem Rad. Sieht zwar besch….. aus, aber wenn´s hilft nehme ich das gerne in Kauf. Schließlich ist das Biken für mich in erster Linie nur noch Transport von und zur Arbeit. Sportliche Ambitionen habe ich beim Biken keine.

Und am Samstag ging´s wieder mit den Laufschuhen raus auf die Piste. Angesagt war ein lockerer Lauf über 8 Kilometer in ungefähr einer Stunde.
Rausgekommen sind 10,12 km in 57 Minuten! :wacko:
War ja irgendwie abzusehen. Ich hätte mir alles vornehmen können!
Es ging nicht anders.

Ich habe bestimmt meine asthmatischen Bronchien und meine Lungenflügel im Zimmner Wald verteilt. Ich habe meinen Puls so an den Anschlag gebracht, dass er seit gestern nicht bei 180 sonder bei 185bpm liegt. (Da sieht man mal was manchmal noch geht)
Die Oberschenkel brannten unbeschreiblich und ich war eigentlich nach 7 Kilometern völlig am Ende.
Bei meiner Heimkehr schrie meine Couch „ich will Dich“ und gebe dich nie mehr her.
Trotzdem war ich in dem Augenblick der glücklichste Mensch auf Erden! :yahoo:

Irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin dem Laufen verfallen! :whistle:

Heute Morgen ging´s mit mächtigem Muskelkater zu einem „lockeren Lauf“ durch die Wälder. So locker war´s absolut nicht. Es ist unglaublich was einen drei Wochen ohne Laufen aus dem Training bringen. Mir tut jedenfalls alles weh. 😉
Aber ich bin zufrieden. Und dass ist es was zählt! 😉

Eine paar weitere Worte möchte ich mal wieder über mein Gewicht verlieren. (schönes Wortspiel)
Ich hatte die letzten Wochen erhebliche Gewichtsschwankungen in einem Bereich zwischen 79 und 83 Kilogramm. Aber so richtig unter die 80 Kilogramm schaffe ich es noch nicht dauerhaft. Trotzdem bin ich mit meinem augenblicklichen Gewicht ganz zufrieden. Heute Morgen, nach meinem Lauf, stand die Waage auf 78,6 Kilogramm.
Ich denke ich bin auf dem richtigen Weg. Wenn nicht gerade besondere Ereignisse anstehen, oder ich hartnäckige Krankheiten mittels Schokolade bekämpfen muss, bewegt sich mein Gewicht stetig auf meinen Wunschwert von 76 Kilogramm zu! Also auch hier passt es im Augenblick.

Vitruv
Vitruv

Da aber das reine Gewicht eigentlich eine schwer einschätzbare Zahl für Außenstehende ist, werde ich hier mal meine „Körperdaten“ veröffentlichen. Schließlich besteht der Mensch nicht nur aus „Kilogramm“! 😉
Ich werde hier mal in unregelmäßigen Abständen eine Tabelle veröffentlichen die auch die Veränderungen ein wenig dokumentiert.
Zwar könnte ich auch ab und an ein Foto veröffentlichen wie Gott mich schuf, aber ich denke dass möchte nun nicht unbedingt jeder sehen. 😉

Außerdem hätten da einige Personen doch einen Einwand!

Körperdaten

"KÖRPERDATEN"
Alter:48 Jahre
Größe:179 cm
Gewicht:79,5 kg
Körperfettanteil:13%
Halsumfang:37 cm
Brustumfang:102 cm
Taille:90 cm
Hüfte:96 cm
Oberschenkel:60 cm
Wade:41 cm
Bizeps:37 cm
Unterarm30 cm

Man“n“, und natürlich auch Frau, schaut eher auf das „Gesamtbild“. Und hier bin ich mit den ganze Proportionen eigentlich sehr zufrieden. Wenn man noch mein betagtes Alter mit hinzusieht, ist es sogar richtig gut! 😉

Wettkampfthema nochmal nachgelegt

Wenig Genuss

Ich hätte gar nicht gedacht, dass mein letzter Blogeintrag so viel unterschiedliche Reaktionen hervorruft.
Zumal die meisten ja meine Einstellung zum Laufen ja schön länger kennen und das Thema „Wettkampf“ bei mir ja eine eher untergeordnete Rolle spielt.
Ich möchte nochmal hier klarstellen, dass ich sportliche Wettkämpfe liebe.

Aber halt nur wenn ich sie als Zuschauer verfolgen kann. 😉

Ich selbst bin nun mal nicht der Typ der in einem Marathon an seine absolute Leistungsgrenze gehen möchte. Alleine die Tatsache, dass ich 60 Euro zahle und dann vor lauter Sauerstoffschuld keinen einzig verbleibenden Eindruck von der Strecke mitnehmen könnte, schreckt mich hiervon schon ab.
Ich habe zum Beispiel meine Läufe durch Frankfurt genossen.
Habe mich an den Mitläufern und den Zuschauern erfreut.
Habe tolle Gespräche geführt und viele neue Eindrücke gewonnen.
Habe gelitten und mich wieder aufgerafft.
Habe einen emotionalen Einlauf in der Frankfurter Festhalle erlebt der mich tief beeindruckt hat.
Ich habe geheult und gelacht.
Ich habe genossen!

Ich bin mir sicher, dass dies nicht möglich gewesen wäre wenn ich mir eine verbindlich „Wunschzielzeit“ gesetzt hätte. Wenn mein Kopf nur dieses Ziel vor Augen gehabt hätte. Es hätte mich definitiv gelähmt.
So stand ich meistens froh gelaunt in der Startaufstellung mit einem Puls zwischen 60-70bpm. Noch lockerer und ich würde wahrscheinlich einschlafen. Ich freue mich einfach das ich ein Teil dieses großen Ganzen bin. Ich möchte Laufen und genießen. Und dies kann ich nun mal nicht wenn ich am Anschlag laufe.

Ich habe bereits geschrieben, dass ich mich schon sehr gewissenhaft auf einen Lauf vorbereite. So einen Marathon kann man meines Erachtens nicht aus dem Bauch heraus laufen wenn man gleichzeitig noch ein bisschen Spaß dabei haben will. Ich bereite mich auch für Mannheim mit einem selbst umgebauten Plan auf Grundlage des Steffny Plans für eine  Marathonzeit von 3:45 h vor. Trotzdem käme ich nie auf die Idee den Lauf mit dem Ziel einer sub 4:00 Stunden anzugehen.

Ich habe nämlich einen ganz entscheidenden Nachteil gegenüber vielen anderen Läufern. Mir fehlt nämlich das „Quäl-Dich-Du-Sau-Gen„. 😉

Aber dies alles trifft nur auf mich zu.
Ich habe dies für mich festgestellt und festgezogen.
Ich möchte so Laufen und nicht anders.
Ich will das für mich weil es für mich das richtige ist!

Darum möchte ich auch das Fazit von Christian hier eins zu eins übernehmen. Denn dass ist es was wichtig ist!

„Fazit: Steht zu dem, wonach euch ist. Alles andere verdirbt euch den Spaß am Laufen. Es bringt nichts, nur Trails zu laufen, weil es trendy ist, es einen aber nicht erfüllt. Genauso wenig macht es Sinn auf Zeit zu laufen, wenn es einem nicht wichtig ist. Jeder tickt anders. Das muss man für sich, aber auch bei anderen akzeptieren. Lauft wie ihr wollt! :grin:

Lasst es Laufen!

Kein Wettkampf mehr!

Ich habe beschlossen keinen „Wettkampf“ mehr zu absolvieren. Keinen Vergleich mehr mit Irgendjemanden ob besser, schneller, schöner oder sonst was.

Kein „virtueller Wettbewerb“ mehr bei 1-2-sports. Lediglich den, den ich selbst ins Leben gerufen habe und die Kilometerzusammenstellung für die Ingelheimer Tafel von Steffen und Melanie. Ansonsten gibt´s keine Vergleiche mehr.

Gut, so richtig engagiert und ehrgeizig war ich in dieser Hinsicht noch nie, aber das eine oder andere Zeit- oder Kilometerziel hatte man schon im Auge.
Ab jetzt werde ich mich zwar wie immer ausreichend auf die langen Läufe vorbereiten, aber diese ohne feste Ziele angehen. So wie´s läuft wird gelaufen. 😉
Einziger Anhaltspunkt und Maßstab für meinen Sport bin nur noch ich. Meine Ziele, meine Regeln, mein Spaß! Alle offiziellen Events die ich absolviere dienen lediglich dem Spaß und dem Versuch eigene Grenzen auszuloten. Nach dem gemeinsamen Lauf mit Yogi im Rodgau ist vieles nur noch zweitrangig.

An erster Stelle steht der Spaß am Laufen. Und den habe ich.
Seit knapp drei Wochen bin ich keinen Meter gelaufen. Durch den Infekt habe ich beschlossen bis zu dem kommenden Wochenende zu warten. Schließlich war´s ziemlich heftig. Und einen Rückschlag möchte ich vermeiden. Da habe ich schon genug schlechte Erfahrungen gesammelt.

Aber alleine die Tatsache dass ich vom Laufen schon träume, zeigt wie es mir fehlt. Es wird Zeit das es Wochenende wird und ich raus kann in den Wald. 😉

Back to the roots

"sagenhafter" Odenwald
"sagenhafter" Odenwald

Ganz am Anfang meiner „sportlichen Laufbahn“ war ich ja ein begeisterter Waldläufer. Ich machte mich bei Sonnenaufgang auf in die heimischen Wälder, genoss die Ruhe und die Einsamkeit und erfreute mich an den wechselnden Jahreszeiten inmitten der Natur.
Nach und nach kamen ein paar Straßenläufe hinzu.

Mein erster Halbmarathon.
Mein erster Marathon.

Die entsprechende Vorbereitung darauf mit mehr oder weniger eingehaltenen Trainingsplänen. Jedoch zunehmend abseits der Wälder.
Die Strecken wurden flacher und schneller. Warum auch immer?

Jedenfalls habe ich seit meinem 50er im Rodgau mir viele Gedanken gemacht wie ich mir meine zukünftigen Läufe vorstelle. Was ist mir wichtig. Was möchte ich unbedingt machen.
Klar bleiben weiterhin meine Hausmarathons in Frankfurt und Darmstadt auf dem Programm.
Auch im Rodgau möchte ich zukünftig regelmäßig starten und der Rennsteig-Supermarathon steht definitiv als Ziel für 2012 auf dem Plan.

Aber sonst?
Ich werde mich wieder zurück in die Wälder begeben. Die Natur genießen.
Den Odenwald erkunden?
Vielleicht eine Mehretappentour durch den Odenwald planen?
Den Nibelungensteig nochmals alleine Laufen?
Die Höhenmeter wieder suchen!
Das lange Laufen in der Natur genießen!

….und natürlich darüber in meinem Blog berichten! 😉

Trockene Zeiten für Läufer

Wer von uns Outdoorsportler kennt nicht das unangenehme Gefühl von nasser, kalter Kleidung auf der Haut. Von außen dringt die Nässe und Kälte durch das Gewebe, und darunter staut sich der Schweiß und die Hitze bei Belastung. Zwar hat sich hier in Sachen Funktionskleidung einiges seit den Zeiten von Baumwoll-Shirt oder Ballonseide-Trainingsanzug in türkis/pink etwas getan, aber wenn man mal ein bisschen flotter unterwegs ist sind die Grenzen der Materialien meistens schnell erreicht.
Und da wir hier in einer Klimaregion leben in der es öfters mal ein bisschen kühler ist und es regnet, ist nicht jeder lange Lauf „nur angenehm“!
Wenn es kalt und nass ist wird es bei Läufen über 25 Kilometer irgendwann ungemütlich. Der Körper verbraucht einfach zu viel Energie mit dem Temperaturausgleich, als dass da noch ausreichend übrig bleibt um weiter zu genießen. Wählt man eine regendichte Jacke für seinen Lauf hat man meistens keine ausreichende Schweißdiffusion nach außen.

Nun hat der Marktführer Gore im hochfunktionellen Bekleidungsmarkt hier ein neues Produkt vorgestellt um auch den Ansprüchen von „Outdoor-Speedsportlern“ gerecht zu werden. Auf der Ispo in München wurde nun die neue GORE-TEX® Active Shell bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Wer Interesse hat kann sich die Pressekonferenz hier nochmal anschauen!


Hier gibt´s noch weitreichende Infos!

Die bisherigen Eindrücke versprechen wesentlich mehr Komfort bei noch weniger Gewicht. Ich bin gespannt auf die ersten Erfahrungen mit dem neuen Material!