und der Gewinner ist …….

Markus

Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn deiner Wildcard zum Fisherman´s Strongmanrun 2012

Strongmanrun 2012
Strongmanrun 2012

Jetzt heißt es trainieren lieber Markus, damit Du fit bist deinen Badeausflug in die Eifel richtig genießen kannst. Allen Anderen möchte ich meinen Dank aussprechen und Sie darauf vertrösten, dass es ja öfters mal was bei mir zu gewinnen gibt. 😉
Danke für´s mitmachen!
Den Bericht vom Marathon gibt´s so schnell wie möglich!

Keep Running.
Run Happy

Nagt der Zahn der Zeit?

William Shakespeares

„O! Solch Verdienst spricht laut; ich tät ihm Unrecht,
Schlöss ich’s in meiner Brust verschwiegne Haft,
Da es verdient, mit erzner Schrift bewahrt
Unwandelbar dem Zahn der Zeit zu trotzen.“

Es gibt so Tage in meinem Leben, da wird mir eindrucksvoll vor Augen geführt, dass ich ab Januar in der Altersklasse M50 starte. Nicht das ich mich alt fühle.
Im Gegenteil. Ich fühle mich fitter und besser als vor 5 Jahren. Und mein Gesundheitszustand unterstreicht dies auch in dokumentierter, ärztlicher Form.

Es sind halt manchmal so Tage. Tage an denen auch die in ausreichendem Umfang mitgeführten technischen Hilfsmittel oder die traumhafte Landschaft der herbstlichen Wälder nicht so recht die Lockerheit und Freude am Laufen bringen. Meistens sind es die letzten Tage vor einem größeren Lauf.
Die eigentliche Vorbereitung ist abgeschlossen. Großartige Formveränderungen gibt es nicht mehr und eigentlich kann man der kommenden Aufgabe in Ruhe entgegensehen.
Zumal es keine Vorgaben hinsichtlich der Zielzeit gibt. Spaß haben und den Jahresabschluss in vollen Zügen genießen. Nicht mehr und nicht weniger.
Meine Ernährung wird die letzte Woche ein wenig disziplinierter. Auf Süßigkeiten wird die letzten Tage verzichtet und es wird darauf geachtet was ich so in mich hineinschaufele.
Schon so oft absolviert und trotzdem immer wieder die letzten, grausamen Tage vor einem Event.

Der Körper sendet Signale aus. Ich höre sie zwar, kann sie aber nicht so richtig deuten.
Es zwickt in der linken hinteren Ar….backe, der Knöchel am rechten (oder war´s der linke??) Fuß knackt bei jeder Drehung und die Schmerzen im Knie waren auch mal kurz bei Kilometer 5 wieder spürbar. Oder bilde ich mir das nur ein weil ich absolut keinen Bock habe jeweils zwei, zwei Kilometer langen Intervalle zu absolvieren. Warum muss ich überhaupt ein Intervalltraining absolvieren?
Erschwerend kommt hinzu, dass ich die Durchgangszeiten auf meinem Garmin überhaupt nicht erkennen kann. Das Hilfsmittel, unter der Brille hinwegzuschauen, fällt durch den Einsatz von Kontaktlinsen beim Laufen weg.
Und meine Arme sind leider für die optimale Entfernung zwischen Auge und Forerunner definitiv zu kurz. Entsprechend verlasse ich mich auf mein nichtvorhandenes „Tempogefühl“ und gehe mal davon aus, dass ich annähernd die 6:00min/km einhalte.

Alleine die Tatsache das ich nach knapp 500 Metern das Gefühl habe meine gestern Abend als Henkersmahlzeit verzehrten zwei Stückchen Torte möchten wieder in Freiheit entlassen werden, lässt mich an der richtig gewählten Geschwindigkeit zweifeln. Kontrollieren kann ich dies beim Piepsen der Kilometermarke aus den bekannten Gründen nicht.

Der Steigerungslauf mit Kniehub (ich hoffe es hat keiner gesehen) muss eigentlich in meinem Alter auch nicht mehr sein. So ein schöner, lockerer Schlurfschritt mit zufriedenem Gesichtsausdruck macht doch wesentlich mehr Laune.
Also warum macht man das? Warum quält man sich dann und wann, nur um etwas zu machen das eigentlich Spaß macht.

Ich habe keine Ahnung warum das so ist. Es ist mir eigentlich auch egal. Ich weiß nur, dass ich mich wahnsinnig auf den Marathon am Sonntag in Frankfurt freue!

Keep Running!

PS: Die gefühlten 6:00min/km lagen übrigens bei 5:28min/km!
Was zu kurze Arme doch alles ausmachen. 😉

Von Socken und Stirnbändern

Eigentlich bin ich mit meiner „wallenden Haarpracht“ ja kein Freund von Stirnbändern, aber mit dem „Brooks Seamless Headband“ bin ich die letzten Tage öfters unterwegs. Es hält die Ohren bei den Temperaturen warm, und verhindert trotzdem das mein Hirn überhitzt! Ich mag´s ja eher ein bisschen kühler als die meisten Läufer! 😉
Vom Typ her tendiere ich zwar immer noch zu einer Kappe oder wenn´s noch kühler wird zu einer Mütze, aber bin ich zufrieden mit dem Stirnband und bin mir sicher es kommt in der „kalten Jahreszeit“ öfters zum Einsatz!
Hauptsache die Ohren bleiben warm! 😉

Brooks "Seamless Headband"
Brooks "Seamless Headband"

In meinem Brooks Testpaket waren ja auch noch zwei paar „Infinity Low Cut Tab“! Auf gut Deutsch, Laufsocken!
Wobei bei dem Namen natürlich ein wenig mehr dahinter steckt als „ordinäre Socken“. 😉
Zwar ist die Größe ein bisschen knapp, eine Nummer mehr wäre optimal gewesen, aber das Tragegefühl ist toll. Ich habe zum Glück noch nie Probleme mit Blasen usw. an den Füßen gehabt, gehe aber auch davon aus dass dies an der Wahl von „guten Socken“ liegt. Für mich ist es schon immer wichti gewesen bei diesem Kleidungsstück nicht zu sparen. Schließlich ist die Socke die wichtigste Verbindung zwischen meinem wichtigsten Laufwerkzeug, meinen Füßen, und den Schuhen!
Wie bereits ausführlich in den Test´s von Grit
(mehr kann man definitiv nicht über Socken schreiben 😉 ),
Jana
und Bernd geschrieben sind die Socken sehr hochwertig und vom kompletten Aufbau her durchdacht und konzipiert. Auf Asphaltstrecken macht die Socke genau das was sie soll. Man bemerkt sie nicht! 😉
Lediglich beim Laufen im Wald und auf steinigem Untergrund ist das „Aufsammeln“ allerlei Kleinteiligem im abstehenden Bund ein wenig unangenehm. Zwar verhindert der hochgezogen Bund im Bereich der Achillessehne ein Scheuern, aber dies wäre auch durch ein wenig höheren Schnitt machbar.

Brooks "Infiniti Low Cut Tab"
Brooks "Infiniti Low Cut Tab"

Keep Running!
Run Happy!

Die ersten Kilometer mit dem „Brooks pure connect“

Eigentlich sollte ich ja ein wenig die Füße hochlegen und mich für den Frankfurt Marathon in 10 Tage regenerieren.
Aber ich habe noch Urlaub! Und wenn ich Morgens an meinem Schuhregal vorbeilaufe, komme ich einfach nicht drumherum ein paar der tollen Schuhe anzuziehen und eine kleine Runde zu drehen!

Schatzregal
Schatzregal

Heute viel meine Wahl sofort auf den Brooks pure connect. Ich bin den Schuh bisher drei Mal gelaufen und bin schon schwer beeindruckt. Trotz des geringen Gewichtes und der minimalistischen Ausstattung, hat der Schuh tatsächlich eine Dämpfung!!!!
Nachdem ich bei den ersten Läufen noch sehr überrascht war und nicht wusste wie ich dies einschätzen sollte, bin ich nach und nach immer mehr begeistert von dem Schuh. Vor allem auf Asphalt macht das Teil einfach nur Spaß! :yahoo:

Also Schuhe an, und wenn man schon dabei ist den Rest der Brooks Testfamilie übergestreift. Im einzelnen war das Seamless Headband oder einfach Stirnband genannt, die Infiniti Tight (auch wenn´s mit 3°C eigentlich zu warm dafür war) und mein bereits geliebtes Versatile LS Shirt! Schließlich will man in der Morgendämmerung ja auch gesehen werden. Und das klappt mit dem Shirt prima.
Das Foto ist zwar von gestern bei warmen Temperaturen, aber da es mir so gut gefällt und von meiner Tochter gemacht wurde, kommt´s hier nochmal zum Einsatz! 😉

Lauf im Park
Lauf im Park

Bei leichtem Nieselregen, ich liebe Nieselregen, sollte es eine kleine, lockere Runde geben. Sollte es.
Aber mit den Schuhen kann ich einfach nicht „langsam“. Der Schuh macht einfach Spaß und will gelaufen werden. Trotz Asphalt habe ich null Probleme mit dem Schuh und würde, hätte ich Ihn zwei Wochen früher gekriegt, auch zum Marathon in Frankfurt anziehen. Aber da sind mir die bisher gelaufenen Kilometer doch ein bisschen zu wenig. Ich freue mich schon auf die weiteren Läufe mit dem Schuh.
Nun habe ich einen für´s Gelände mit dem NB minimus, und einen für die Strasse mit dem Brooks pure connect! :good:

pure connect
pure connect

Jedenfalls war die Morgenrunde viel zu schnell in der Vorbereitung auf den Marathon in Frankfurt. Aber den Spaß den ich dabei hatte, war mir die Sache wert!

Da passt auch das aktuelle Video von brooks dazu. „Brooks PureProject: Release the Kraken!“

Keep Running! Run Happy!

Marathongewinnspiel – Strongmanrun Wildcard

Zum meinem diesjährigen Jahresabschluss beim Frankfurt Marathon gibt´s mal wieder ein Gewinnspiel auf meinem Blog.

Und dieses Mal habe ich einen besonderen Gewinn!
Es gibt eine Wildcard für den Strongmanrun am 05. Mai 2012 auf dem Nürburgring!
Von den 10.000 Startplätzen sind bereits nach einer Woche schon über die Hälfte vergeben.
Also fast schon eine Rarität. 😉

Das einzige was Ihr tun müsst, ist meine offizielle Nettozielzeit beim Frankfurt Marathon am 30.10.2011 zu schätzen. Wer am nächsten dran ist bekommt die Wildcard!

Einfach einen Kommentar mit der geschätzten Nettozielzeit in HH:MM:SS zu diesem Blogbeitrag abgeben.
Die Kommentare können bis zum Samstag den 29.10.2011 um 23:59:59 Uhr abgegeben werden. Später eingehende Kommentare werden nicht mehr berücksichtigt! Es zählt die automatisch im Kommentar angegebene Uhrzeit!
Jeder Teilnehmer darf natürlich nur einen Tipp abgeben!!

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Ich wünsche Euch viel Glück!

Ich selbst habe ja bereits zwei mal den Strongmanrun gefinished, und muss sagen der Nürburgring hat schon ordentlich was zu bieten. Wer diesen Lauf hinter sich bringt ist tatsächlich ein STRONGMAN oder eine STRONGWOMAN! 😉

Strongman2011
Strongman2011

Ihr solltet einigermaßen fit sein und einen Halbmarathon laufen können. Als reinen Spaßlauf kann man die Strecke nicht angehen. Dazu ist sie echt zu anspruchsvoll und vor allem ziemlich anstrengend.
Wer aber die ausreichende Fitness mitbringt wird auf dem Nürburgring seinen Spaß haben!

Run Happy!

Brooks „Essential Run Jacket“

Als Messenger of Run Happy habe ich von Brooks auch eine „Essential Run Jacke“ zum Testen gekriegt. Die hat es auch noch geschafft mit in Urlaub zu fahren. Schließlich war Regenwetter und kalte Temperaturen angekündigt.
Trotz Regenerationsphase kam ich zu ein paar Läufchen in der Fränkischen Schweiz. Und auf Grund des regnerischen Wetters die ersten Tage, konnte ich die Jacke auch unter Extrembedingungen testen.

Teil 1 – Regendichtigkeit
Der allererste Test lief unter strömendem Regen ab. Die Passform der Jacke ist prima. Alles passt und nichts schlabbert irgendwo herum. Der Reißverschluss ist hochwertig und die zusätzliche Leiste verhindert auch in diesem Bereich das Eindringen von Feuchtigkeit. Im Kragenbereich gibt´s eine Parktasche für den Zipper so dass auch hier kein Scheuern am Hals stört.
Wasser perlt exzellent von der Jacke ab und hat so überhaupt keine Chance einzudringen.
Und dies obwohl die Jacke bereits gewaschen wurde. Perfekt!
Die beiden Taschen an der Seite sind genauso sauber verarbeitet wie der Rest der Jacke. Alle Reißverschlüsse sind zusätzlich abgedeckt.
Reflektorstreifen sind vorhanden. Hier hätte ich mir ein paar mehr gewünscht, denn in der dunklen Jahreszeit kann es nie genug sein. Warum nicht ein großes Brooks Logo reflektierend auf den Ärmeln oder dem Rücken?

Im Inneren befindet sich noch eine Tasche für einen MP3-Player in die sogar das iPhone passt. Und auf Grund der Wasserdichtigkeit ist es dort bei Regen gut aufgehoben.

Für Verbesserungsfähig halte ich die Bündchen an den Ärmeln. Hier sind mir persönlich Klettverschlüsse die ich individuell anpassen kann lieber. Mir sind die vorhandenen Bündchen ein bisschen „lasch“, hat aber auch den Vorteil das ein bisschen Frischluft hineinkommt. 😉
Die gleiche Situation befindet sich am Kragen. Hier sollte man bei Brooks nochmal über eine Alternative nachdenken um die Kragenweite besser anpassen zu können. Die Jacke ist zwar absolut wasserdicht, aber dies hilft wenig wenn mir das Wasser durch den Kragen in den Nacken läuft.
Nichts gravierendes und auf keinen Fall ein Grund der Jacke eine hervorragende Regentauglichkeit zu bescheinigen!

Teil 2 – Praxistest beim Laufen bei ca. 6°C (trocken)
Den zweiten Test absolvierte ich bei Temperaturen um 6°C und Nebel. Diesmal stand das Tragegefühl und die Diffusionsoffenheit im Vordergrund. Auf 12 Kilometern trug ich lediglich ein Funktionsunterhemd unter der Jacke. Schließlich ist dies eher eine Temperatur bei der ich meine Laufjacken noch zu Hause lasse da es mir eigentlich eher zu warm wird.
Aber die Jacke hat auch hier überzeugt. Kein übermäßiges Schwitzen und keine extreme Feuchtigkeit unter der Jacke. Hier hat sich der eher „offene Kragen“ wieder positiv bemerkbar gemacht. Er unterstützt natürlich hervorragend die Funktion die Feuchtigkeit vom Körper nach außen zu transportieren. an kann halt nicht alles haben. 😉
Totz des leichten, kalten Gegenwindes auf dem Rückweg hielt die Jacke die Temperaturen stets im angenehmen Bereich. Nicht zu warm und auch nicht zu kühl!
Das Laufgefühl ist toll. Die Jacke stört nirgends und passt in allen Ecken. Nichts zwängt ein oder hängt herum.
Sitzt, passt und hat Luft! Perfekt!

Teil 3 – Praxistest beim Laufen bei ca. 0°C (nebelig)
Beim dritten Lauf zog ich es dann doch vor noch ein Longshirt unter die Jacke zu ziehen. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt war´s doch ein bisschen frisch. Auch diesmal gab´s kein Überhitzen unter der Jacke. Gleichzeitig wurde die komplette Kleidung durch das Schwitzen auch nicht so stark durchnässt, dass man anfängt zu frieren. Keine „Biotopbildung“ unter der Jacke. Alles im akzeptablen Bereich.
Die Kälte blieb draußen und unter der Jacke war es angenehm. Ein angenehmer Lauf über 12 Kilometer.

Fazit:
Die „Brooks Essential Run Jacket“ hat mich bisher bei ihren Einsätzen überzeugt. Nässe hält sie tadellos vom Körper fern. Wie dies in Kombination mit starkem Wind aussieht werde ich bei passender Gelegenheit noch erkunden.
Die Diffusionsfähigkeit der Jacke ist gut und verhindert ein komplettes Durchnässen der Kleidung von innen.
Passende Funktionsunterbekleidung darunter vorausgesetzt!
Alles in allem bietet die Jacke einen prima Schutz für die Übergangszeiten. Vor allem im Herbst wenn´s nass und unfreundlich wird.
Ein Klettverschluss an den Ärmeln und im Kragenbereich würde mir persönlich besser gefallen. Aber das empfindet jeder Läufer anders. Schließlich mag es nicht jeder so „eingeengt“ am Hals!
Ein paar zusätzliche Reflektoren an der Jacke würden mir persönlich nicht schaden, schmälern aber den guten Gesamteindruck nicht.
Im Großen und Ganzen passt das Gesamtpaket und der Läufer erhält eine qualitativ hochwertige Jacke mit der das Laufen auch bei schlechterem Wetter Spaß macht!

Hier gibt´s ein kleines Video vom letzten Lauf mit der Jacke!

Keep Running!

Herbst

Die Temperaturen nähern sich unaufhaltsam dem Gefrierpunkt.
Die weißen Schleier des Nebels umhüllen Dich und verzerren das bekannte Bild der Landschaft.
Tropfen bilden sich an den Wimpern und lassen die Sonnenstrahlen tausendfach in den Augen blitzen.
Es sieht aus als ab dein Atem den Nebel nährt.
Dampf steigt von dir auf und vereint sich mit dem grauen Schleier.
In den sonnigen Abschnitten zeigt die Natur langsam ihr grandioses Farbspiel.
Du tauchst ab in eine andere Welt.
Zeit wird nebensächlich.
Der Genuss steht im Vordergrund.
Es wird Herbst.

Die schönste Zeit für´s Laufen!

[mudslide:picasa,0,DiRo1962,5663268704708430833]