Der dirobär

Jungbären
Jungbären

Der dirobär ist eine Spezies der ursus ventriosus. Er lebt seit Jahrzehnten am Rande des Odenwaldes.
Er ist ein Gewohnheitstier, welches sich während seiner kompletten Lebenszeit meist an ein einziges Weibchen bindet.

Der dirobär hat im Gegensatz zu vielen seiner Artgenossen ein friedfertiges und gelassenes Wesen. Wenn man Ihn nicht reizt!
Legt man sich mit Ihm an kann er zu einem recht unangenehmen Zeitgenossen werden. Aber dies kommt nur in Ausnahmefällen vor. Größere Kampfszenarien sind aus letzter Zeit nicht bekannt!

Ursprünglich war der dirobär von Kindes an ein unternehmungslustiges und bewegungshungriges Tier. Er wuchs wohlbehalten in einem großen Familienverband auf. Er ernährte sich gesund und verbrachte den meisten Teil seiner Freizeit im Freien.
Danach kam die Zeit der Geschlechtsreife und die Suche nach geeigneten Partnerinnen.
Das ständige Ringen um die Gunst der Weibchen und zahlreichen Kämpfe mit Nebenbuhlern ließen ihn zu einem stattlichen Bären heranwachsen. Auf der Suche nach dem passenden Weibchen ergab es sich, dass er mehrfach zu einem stolzen Vater wurde.
Und irgendwann die Suche einstellte! :scratch:

Zufrieden und Glücklich lehnte sich der dirobär nach und nach immer weiter zurück und ließ es sich gut gehen.
Sein Fell spannte über dem Bauch und er wurde immer kränklicher.
Seine Besuche beim Veterinär kamen immer häufiger und sein Gesundheitszustand wurde von Jahr zu Jahr schlechter.

Bis er eines Tages den Entschluss fasste sein Leben in die Hand zu nehmen und wieder seinen alten Gewohnheiten nachzugehen. Nach und nach unternahm er wieder seine ausgiebigen Streifzüge durch die Wälder. Traf sich mit gleichgesinnten Bären um gemeinsam wunderschöne Touren zu unternehmen. Die Besuche beim Veterinär wurden weniger und das Fell spannte auch nicht mehr.

So wurde aus einem dicken unzufriedenen Grizzlybär ein gesunder und glücklicher Bär!

Lediglich in der Winterzeit kommen ihm hin und wieder die alten Gene in die Quere und fordern Ihren Tribut hinsichtlich des Winterspecks. Aber auch hier hat er gelernt dass sich dies im Rahmen hält. Und im neuen Jahr wird er wieder durch die Wälder zu ziehen um sein Fell schnell wieder in Form zu bringen!

dirobär
dirobär

In diesem Sinne!
Eine frohes neues Jahr!

Keep Running!
Run Happy!

PS: Namen und Handlungen sind natürlich frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Bären wären rein zufällig“.

Danke

.

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
Sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber danke ich all jenen,
die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben!
Danke.

Paulo Coelho

2011 – Schön war´s

Ein erfolgreiches und spannendes Jahr geht für mich zu Ende. Endlich mal ein Jahr in dem es keine großen Verletzungen, Stürze oder Krankheiten gab. Ein Jahr das als Resümee zum sportlich erfolgreichsten meiner bisher erst 4 Sportjahren zählt.

Januar:
Trotz massig Schnee im Dezember und Januar habe ich es irgendwie hingekriegt rechtzeitig zum 50er im Rodgau fit zu sein. Dort hatte ich ja noch eine Rechnung offen.
Diese konnte ich mit Hilfe von Yogi auch begleichen. Ein toller Lauf bei meinem ersten Ultra!

Danke Yogi. Hat Spaß gemacht!
Danke Yogi. Hat Spaß gemacht!

Februar/März/April:
Nach meinem ersten Ultramarathon galt die Hauptvorbereitung dem Strongmanrun in der Eifel. Zusammen mit meinem Arbeitskollegen ging´s die eine oder andere Tour ein wenig durch den Schlamm. Eine Woche vor dem Strongmanrun gab´s noch einen Entspannungshalbmarathon mit den Arbeitskollegen. Und weil es so gut lief, wurde die Anreise auch per Fuß absolviert. Was nicht alles so geht wenn man gut drauf ist.

Zieleinlauf Münster
Zieleinlauf Münster

Der Strongmanrun selbst war ein bisschen gequält. Mit starken Rückenschmerzen, auf Grund einer Nacht auf dem Campingplatz, war es nicht die reinste Freude. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Vor allem da wir zu zweit waren.

Strongman2011
Strongman2011

Mai:
Hier stand der Dämmermarathon in Mannheim auf dem Programm. Extrem schwül und absolut ungewohnte Tageszeit für mich. Dazu die ersten 25 Kilometer Magenkrämpfe.
Nicht schön aber wieder eine Erfahrung mehr auf dem Buckel.

Zieleinlauf
Zieleinlauf

Juni/Juli/August:
Im April hörte ich das erste Mal vom Churfrankenlauf. Ein Landschaftslauf von Miltenberg nach Sulzbach. Nach einer erfolglosen Suche nach einem Staffelpartner meldete ich mich spontan für den ganzen Ultra an. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. 😉

Nach dem Urlaub Anfang Juli mit ein paar Trainingseinheiten im Spessart, gab´s die Möglichkeit beim Churfrankenlauf jeweils Sonntags eine Doppeletappe der geplanten Strecke abzulaufen. Für mich eine Gelegenheit das Terrain und die Strecke kennen zu lernen.
Und eine klare Ansage, dass der Churfrankenlauf ein ganz schön knackiges Event werden würde. Aber kneifen galt nicht.
[mudslide:picasa,0,DiRo1962,5635515977493347617]
Im August gab´s noch eine weitere Doppeletappe des Churfrankenlaufs und die Vorbereitung zum Darmstadt Marathon Anfang September.

September/Oktober:
Zwei Hammermonate die ich mir da zusammengesucht hatte. Am 4. September den Marathon in Darmstadt. Extrem schwül und heiß. Trotz des anspruchsvollen Kurses und den Wetterumständen mit sehr zufriedener sub 4:30h gefinisht.
Trainingszustand war prima.

Marathon Darmstadt 2011
Marathon Darmstadt 2011

Und so ging es gerade mal drei Wochen später zu meinem ersten Landschafts-Ultramarathon. 74Kilometer und knapp 1.900 Höhenmeter. Knackig!
Das ganze gab´s live bei Facebook. Eine doppelte Premiere für mich! 😉
Nach 10,5 Stunden ein Sieg des Willens. Einfach unbeschreiblich!!

Habe ich mir redlich verdient
Habe ich mir redlich verdient
Zieleinlauf - Passt!
Zieleinlauf – Passt!

Und weil´s so gut lief wurde der Frankfurt Marathon Ende Oktober auch noch absolviert. Hier war in erster Linie das Treffen mit Margitta der Höhepunkt. Endlich hat´s mal geklappt uns live zu begegnen.

Was habe ich mich gefreut
Was habe ich mich gefreut

Beim Marathon selbst hat man den Kräfteverschleiß der letzten Wochen dann doch gemerkt. Mehr als knapp unter der 4:30h war einfach nicht mehr drinn. Aber alleine der Zieleinlauf in der Festhalle war´s wieder wert.

Dafür ist es wert 42km zu Laufen
Dafür ist es wert 42km zu Laufen

Besonders hat mich auch noch die Auswahl zum „Messenger of RunHappy“ für Books gefreut. Es macht richtig Spaß die Sachen zu testen und sich mit den restlichen Messengers und Ambassadors auszutauschen.

Messenger of Run Happy
Messenger of Run Happy

Den Rest des Jahres habe ich ein wenig Ruhe einkehren lassen und das erfolgreiche Jahr genossen. Ein paar Kilos zugenommen und die Planung für 2012 zusammengestellt. Ob es so gut wird wie 2011 kann ich nicht vorhersagen. Wenn ja muss es schon ein grandioses Jahr werden.

Den 2011 war definitiv mein bestes sportliches Jahr!

All meinen treuen Lesern wünsche ich einen
guten Rutsch in´s neue Jahr.
Vor allem dass all Eure Wünsche in Erfüllung gehen.
Dafür jedem einzelnen einen großen Sack voll Gesundheit.
Denn ohne diese, ist der Rest nur die Hälfte wert!

Keep Running!
Run Happy!

Der Adpfent

Weihnachten
Weihnachten

Es treibt mir Jahr für Jahr immer wieder die Tränen der Freude in die Augen wenn ich diese entzückende Geschichte lese. Die Adventszeit ist halt eine Zeit der Besinnlichkeit.

Aus einem Schüleraufsatz: 

Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meist’n Leut haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K. 

Drei Wochen bevor das Christkindl kommt, stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen. 

Viel Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin.

Ich habe einmal den Josef und das Christkindl aufn Ofen gstellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist ganz schwarz wordn und den Josef hats zrissen. Ein Haxn von ihm ist bis in den Keksteig geflogen und es war kein schöner Anblick.

Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind. 

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt der Donald Duck. 

Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der als einziger so klan ist, dass er in den Futtertrog passt. Da hat aber meine Mama gesagt, da Asterix is koa Christkindl, da is des schwarze Christkindl noch gescheiter. Es ist zwar verbrannt, aber immerhin a Christkindl.

Hinterm Christkindl stehen 2 Oxn, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Weil dass de Oxn und der Esel net so allein san. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen abigefallen und er war dodal hin.

 Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.

 Normal haben die heiligen Könige eine Haufen Zeug fürs Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Püree. Von den unseren hat einer stattn Gold a Kaugummipapierl dabei, das glänzt a so schön. Der andere hat a Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet.

Der heilige Batman hat a Pistole dabei. Des is zwar kein Geschenk fürs Christkindl, aber er kann es vorm Saurier beschützen.

Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. 

Rechts neben den Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Flaschen Weißbier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurgt hinter dem Baum eine Sau als Ersatz-Wolf hervor. 

Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Adpfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu fad. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Adpfent gelernt und es geht so: 

„Adpfent, Adpfent, da Obstla brennt. 
Erst saufst oan, dann zwoa, drei oder vier, 
dann hauts´de mit de Birn an’d Tür!“ 

Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Muata g’sagt, dass ich es mir nicht merken darf (der Papa singts aber auch oiwei!). 

Bis man schaut, ist der Adpfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens wenn man vorher Geburtstag hat. 

Aber eins ist g’wiss: Der Adpfent kommt immer wieder.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein besinnliches und friedfertiges Weihnachtsfest im Kreise der Familie!

Keep Running!
Run Happy!

Grip mit Grit

Trotz der andauernden Schwächephase gebe ich die Hoffnung nicht auf und mache mich regelmäßig zu meinen Läufen auf. Am letzten Dienstag hatte ich das große Glück, dass mich Morgens um kurz nach 5Uhr leichter Schneefall empfing als ich mich auf den Weg zur Arbeit machte.
Mit der Stirnlampe auf dem Kopf und den Brooks PUREGRIT ™ an den Füßen ging´s auf Richtung Darmstadt. Exakt 14 Kilometer gegen den Schnee. Und die machten im Brooks PUREGRIT ™ mal wieder richtig Spaß!

Ich laufe den Schuh ja jetzt schon ein paar Kilometer. Bin in auf fast allen Untergründen gelaufen und habe meine Erfahrungen gemacht.
Bei nassem Asphalt ist er mit sehr viel Vorsicht zu genießen. Das ist teilweise ein richtiger Eiertanz.
Bei Schnee, vorausgesetzt es liegen mindestens zwei, drei Zentimeter, macht der Schuh richtig Spaß. Der Grip ist gut und die Sohle hält den Schnee auch nicht fest. Einziger Nachteil war der bescheidene Versuch die Nässe vom Fuß wegzuhalten. Hier würde ich mir ein bisschen mehr Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit wünschen. Nach dem Lauf hatte ich richtig nasse Füße. Und das ist bei Temperaturen um 0°C nicht besonders angenehm.

Im trockenen oder leicht feuchten Gelände macht der Brooks PUREGRIT ™ gleichfalls eine gute Figur. Der Schuh hält die Spur und hat fast immer einen ordentlichen Halt.

Lediglich für´s richtige „Matschwetter“ ist mir der Schuh ein bisschen zu „fein“. Er passt eigentlich nicht so richtig zu Matsch- und Schlammschlachten die im Herbst ab und an auf der Tagesordnung stehen. Da ist mir der Schuh nicht robust genug. Da ist der Salomon Speedcross 3 halt ein andere Kaliber.
Aber für die meisten „Normalläufer“, welche doch bei entsprechender Witterung das ganz tiefe Gelände ein wenig meiden, ist der Schuh eine absolute Empfehlung wert.
Und auf Grund seines schicken Aussehens ist es ein Schuh der nicht nur beim Sport eine gute Figur macht!

Ich werde den Schuh jedenfalls noch ein paar Kilometer durch die winterliche Landschaft bewegen und einen endgültigen Bericht verfassen.

PUREGRIT ™
PUREGRIT ™
PUREGRIT ™
PUREGRIT ™

Keep Running!
Run Happy!

Traumlauf – Ein Lauf für den Kopf

Es gibt ja so Momente im Leben da wächst einem alles ein wenig über den Kopf. Und wenn´s gar so viel wird, schlägt sich die Belastung auch körperlich nieder. Da nimmt mir auch das geliebte Laufen keine Last von den Schultern, da selbst lockeres Traben dem Körper eine enorme Anstrengung abverlangt.
Es ist die Zeit des inneren Schweinehundes. Auf der einen Seite muss man aufpassen dass man sich nicht übernimmt. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr das man sich hängen lässt.

Da kam mir der gestrige Lauf gerade Recht. Als ich mich kurz nach 5Uhr auf den Weg nach Darmstadt machte begann es gerade zu schneien. Mit der Stirnlampe auf dem Kopf machte ich mich auf den Weg.
Ständig in Richtung gegen den Schnee. Optimales Peeling für´s Gesicht. 😉

Als ich nach zwei Kilometer in den Wald lief umhüllte mich eine ungewöhnliche Ruhe. Die Schneeflocken tanzen wie wild im Schein der Lampe.
Tausend angenehme Nadelstiche schlagen gegen meine Wangen. Vergessen ist der Trubel und der Stress. Vergessen auch der die Anstrengung. Langsam und genießend schlurfe ich durch den immer höher werdenden Schnee.
Die Sicht beträgt nur wenige Meter. Der Weg verschwimmt hier und da mit den Waldrändern.
Hier und da schreckt ein Vogel hoch.
Ich schrecke mit!

Ab und an verliere ich die Orientierung. Der altbekannt und hunderte Male benutzte Weg mutiert zu einer neuen, unbekannten Strecke. Der Wald verändert sich!

Und er verändert mich. Er gibt die Ruhe und Gelassenheit weiter an mich. Er löst die Verspannungen im Körper und die Knoten im Kopf. Er lässt mich wieder frei laufen!
Und ich genieße es.

Nach 90 Minuten ist der Traum zu Ende. Ich habe mein Ziel in in Darmstadt erreicht.
Trotzdem geht der Lauf weiter. Hilft mir den Tag über alles ein weniger gelassener zu nehmen. Gibt mir wieder die gewohnte Ruhe zurück.
Zwar nimmt er mir nicht die Arbeit, aber er macht es einfacher sie zu bewältigen.

In diesem Sinne, eine schöne Vorweihnachtszeit!

Der brutale Mord am Weihnachtsmann
Der brutale Mord am Weihnachtsmann

Keep Running!
Run Happy!

Ausgebrannt!

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Übrigens sportlich ein sehr erfolgreiches Jahr für mich. Aber darüber gibt´s im Jahresrückblick ein bisschen mehr.
Im Augenblick trifft mich eher die Tatsache, dass ich ziemlich ausgebrannt bin.
Und dies nicht nur mental sonder auch körperlich. Es wird so langsam Zeit, dass mal wieder ein paar Tage Ruhe einkehren.

Ausgebrannt?
Ausgebrannt?

Am liebsten könnte ich mich in einen Zug setzen, fünf Tage in eine einsame Hütte ohne Zivilisationsanschluss verkriechen, und einfach ein bisschen laufen, Schlafen und entspannen.
OK, eine Sauna wäre nicht schlecht. Ansonsten absolut keine Gedanken über nichts. Ich habe im Augenblick das Gefühl, dass mein Kopf nicht mehr in der Lage ist etwas aufzunehmen und zu verarbeiten. Mir fällt es schwer mich zu konzentrieren und die schnellen Wechsel während der Arbeit umzusetzen.
Reagieren statt agieren heißt im Augenblick die Prämisse. Am Ende eines Jahres will irgendwie jeder noch was von einem.

Ich kann Stress im Allgemeinen gut kompensieren und habe durch meinen Sport einen optimalen Katalysator gefunden. Aber im Augenblick erzeugt selbst der geliebte Sport dem Körper nur Stress. Alles Sicherungen melden sozusagen Anschlag!
Arbeitstechnisch muss ich noch bis zum 30.12 durchhalten. In der Hoffnung das es zwischen den Jahren ein wenig ruhiger wird und die Chance da ist sich zu sammeln.
Aber zuvor kommt noch Weihnachten. Wenigstens einen Tag mit meinen beiden Mädels die Ruhe genießen und relaxen. Geschenke auspacken und natürlich gleich ausprobieren. 😉

Die erste Woche im neuen Jahr ist dann ein bisschen Urlaub angesagt. Ein paar Tage zu Hause um durch die Wälder zu traben und Kraft zu tanken.
Es wird Zeit ein paar Tage den Kopf ein bisschen abzuschalten und es mal wieder einfach treiben lassen.
Durchhalten heißt es nun.

Läuferisch geht´s langsam wieder bergauf und der Körper genießt es wieder:

Ich wünsche allen Lesern einen schönen 4. Advent.

Keep Running!
Run Happy!