think positive …..

Think positive! Auch wenn´s teilweise sehr schwere fällt. Die kleinen, alltäglichen Dinge im Leben füllen im Augenblick meinen Tagesablauf. Einkaufen, ein bisschen im Garten und Hof rumbasteln und viel lesen.
Schön ist, dass ich wieder öfters den Kontakt zu realen Freunden suche und mich auch entsprechend freue und amüsiere. Dafür muss halt die „virtuelle“ Welt ein wenig zurückstehen.
Aber ich denke das passt!

Wenn ich auf das Thema Sport komme wird´s leider nicht ganz so positiv. Und ich merke zunehmend, wie mich diese Unzufriedenheit bezüglich des Sports mehr und mehr beschäftigt.
Ich denke da muss ich mit meinem Arzt ein wenig intensiver darüber reden. Denn neben der sportlichen Misere entwickelt sich natürlich auch mein Körpergewicht in einen unfreundlichen Bereich. Mit den aktuellen 90kg fühle ich mich nicht besonders wohl!

Es ist schwer nachvollziehbar wie man sich in einer solchen Situation fühlt. Ich merke in letzter Zeit immer öfters, dass ich ein schlechtes Gewissen habe weil ich zu Hause bin und nicht arbeite. Es ist ja auch schwer zu vermitteln dass es einfach noch nicht geht. Ich selbst konnte mir ja vorher auch nicht vorstellen wie so etwas ist.
Man hat ja keinen gebrochenen Arm oder so etwas. Da sieht man jemandem an das er krank ist.
Mir sieht man lediglich an das ich „nichts habe“!

Aber ich möchte ja von den positiven, sportlichen Aktivitäten berichten. Wenn´s schon so wenig davon gibt, dann soll man auch davon erzählen!

Da das Wetter am gestrigen Dienstag recht angenehm war, entschloss ich mich mit dem Mountainbike zu meinen Eltern in den Odenwald zu fahren. Als Alternative zu den aktuell schwerfälligen und wenig motivierenden Läufen eine Variante die mir liegt!
Und so machte ich mich gegen 9:00Uhr auf in den Odenwald.

Locker und entspannt ging es über den Reinheimer Teich Richtung Ueberau.

Kurz vorm Reinheimer Teich
Kurz vorm Reinheimer Teich

Mitten in Ueberau geht´s dann das erste mal ein wenig bergauf. Raus in die Felder zwischen Uberau und Nieder-Klingen.

Weite Blicke hinter Ueberau
Weite Blicke hinter Ueberau

Wunderschöne Landschaft und der erste Blick auf die Veste Otzberg! Und wie die Veste so wunderschön nah und greifbar im Sonnenlicht glänzte, entschloss ich mich die Route heute mal über die Veste Otzberg zu machen. Schließlich versprach das Wetter eine grandiose Aussicht.

Erster Blick auf die Veste Otzberg
Erster Blick auf die Veste Otzberg

Aber vor der grandiosen Aussicht steht erst mal der Aufstieg zur Burg. Und der hat es in Teilbereichen ganz schön in sich. Jedenfalls war die Kühle des Morgens relativ schnell vergessen und der Puls hämmerte kräftig an meinen Schläfen. Aber es hat sich jeder Tropfen Schweiß gelohnt. Als Belohnung gab´s einen traumhaften Blick zurück in den Landkreis. Auf der linken Seite sieht man schön die ersten Ausläufer des Odenwalds.
Sogar den Taunus kann man noch gut am rechten Bildrand erkennen. Einfach ein traumhafter Ausblick!

Traumhafter Blick zurück von der Veste Otzberg
Traumhafter Blick zurück von der Veste Otzberg
Inschrift auf der Burgbrüstung
Inschrift auf der Burgbrüstung
die Veste Otzberg
die Veste Otzberg
Zugang zur Veste
Zugang zur Veste

Der mühsame Anstieg hatte sich gelohnt, aber so langsam machte sich bemerkbar, dass ich bisher noch nichts im Magen hatte. Aber das Knurren im Bauch legte sich bei den rasanten Abfahrten relativ schnell.

Leider war durch den Umweg die Zeit bei meinen Eltern ein wenig kurz bemessen, so dass ich mich nach einer halben Stunde Aufenthalt langsam auf den Rückweg machte. Dieser war durch den Gegenwind und die zunehmende Schwächung auf Grund des leeren Magens nicht ganz so locker und flüssig.
Bei den zahllosen Anstiegen merkte man sehr schnell wie die restlichen Kraftreserven zur Neige gingen. Aber die immer wieder auftauchenden prächtigen Aussichten im Odenwald lassen einen die schwindenden Kräfte vergessen. Und auf einer Obstwiese gab´s leckere Äpfel die den Hunger stillten. Mundraub im vorbeifahren!

Blick in den Odenwald
Blick in den Odenwald
Wiesen und Wälder so weit das Auge reicht
Wiesen und Wälder so weit das Auge reicht
Postkartenidylle
Postkartenidylle

Ich werde wohl nicht alt genug um all diese schönen Ecken im Odenwald jemals in Augenschein zu nehmen. Dafür ist es einfach zu schön und zu weitläufig. Aber ich werde mich bemühen den größten Teil zu erlaufen, erfahren und zu erwandern. Und wenn es zeitlich hinhaut nehme ich meine Leser wieder mit auf die Reise in unseren schönen Odenwald!

Odenwaldtour

Gastartikel – Laufen am Gardasee

Das Gute am Laufsport ist, dass man ihn so gut wie überall betreiben kann. Wo Menschen gehen können, kann man schließlich im Normalfall auch laufen. Am schönsten ist es natürlich, wenn man sich auf einer abwechslungsreichen Strecke befindet und beim Lauf die Natur genießen kann. Bei viel psychischem oder körperlichem Stress darf man das Laufen gerne ab und zu durch Wandern ersetzten, um die Seele baumeln zu lassen und den Körper zu schonen. Ein schöner Ort, um dies zu tun und nebenbei Entspannungs- oder Aktivurlaub zu machen ist zum Beispiel der Gardasee.

Im Norden des größten Sees Italiens liegen die Alpen und im Süden die Poebene, somit ist es in den höheren Regionen etwas schwieriger zu laufen, da die Wege oft stark ansteigen oder abfallen. Das ausgedehnte Netz von Wanderwegen lässt jedoch bei jedem Naturfreund die Augen aufleuchten und es ist unglaublich entspannend stundenlang durch die facettenreiche Landschaft zu wandern und zwischendurch den atemberaubenden Blick auf den See zu genießen. Wer flache Wege zum Laufen sucht, wird zum Beispiel direkt am Seeufer fündig und kann auch dort die mediterrane Vegetation genießen.

Lake Garda Marathon
Als großes internationales Event findet am 14. Oktober diesen Jahres am Gardasee der Lake Garda Marathon statt, welcher von Limone über die Orte Riva, Arco und Torbole nach Malcesine im Nord-Osten des Sees führt. Die Strecke von 42,195 Kilometern wurde sorgfältig ausgewählt und läuft überwiegend direkt am Seeufer entlang. Lauffreunde werden die Teilnahme an diesem Marathon sicher nicht bereuen, da die Aussicht und die Stimmung jedes Jahr ganz besonders sind.

Es sei gesagt, dass der Gardasee ein besonders erholsamer Ort ist, da man in den Gebieten, die etwas abgelegen sind, kaum jemanden trifft und somit Zeit für sich hat, um jeglichen Stress vom Alltag zu vergessen. Das mediterrane Klima lässt dabei sofort Urlaubsstimmung aufkommen. Wer sich neben dem Wandern und Laufen noch mehr auspowern möchte, hat die Möglichkeit zu klettern, Rad zu fahren, zu segeln oder zu tauchen. Für diejenigen, die es etwas ruhiger angehen wollen, bieten sich zahlreiche Tennisclubs oder Golfplätze an, natürlich mit Blick auf den See. Besonders schön sind die Sonnenuntergänge am Strand und so möchte man ewig in den malerischen Ortschaften am Ufer verweilen und allen Stress hinter sich lassen.

Autorin: Jasmin Layer

Mühevoll aus dem Hamsterrad!

Mein augenblicklicher Gemütszustand ist schwer zu beschreiben. Auf der einen Seite fühle ich mich gut, was wohl den Medikamenten zu verdanken ist, auf der anderen Seite jedoch bin ich schwach und antriebslos.
Irgendwie lebe ich einfach so in den Tag hinein. Lese sehr viel und bin weitgehend „planlos“! Ich versuche zu entspannen und, wenn es der Körper verlangt, auch ausgiebigst zu schlafen.
Ich war mir gar nicht bewusst wieeee lange ich Schlafen kann. 😉

Was mir wirklich fehlt ist das Laufen. Die körperliche Anstrengung! Mein Körper vermisst es gefordert zu werden. Nicht psychisch sondern physisch.
Leider schaffe ich es im Augenblick nicht aus den Federn zu kommen und eine Runde zu drehen. Zwar klappte hier und da schon mal, aber so richtig doll war’s noch nicht.
Bis auf eine tolle MTB-Tour zu meinen Eltern war’s eher so lala!

Meine Frau hat festgestellt, dass „meine Augen wieder Lächeln“ können. Ein wunderbarer Satz der mir sehr ans Herz gegangen ist und beweist das es aufwärts geht. Trotzdem ist es noch ein weiter Weg bis ich wieder zur „Normalität“ übergehen kann. Ich muss den Begriff erst einmal für mich neu definieren! Ich denke da ist noch einiges zu tun.

Ich hoffe schwer, dass mein Sport nicht auf der Strecke bleibt. Vielleicht wird er nur anders gehandhabt als vorher. Ich weiß es einfach noch nicht.
Es wird seine Zeit dauern bis ich alles wieder im Griff habe, aber ich bin von Tag zu Tag zuversichtlicher dass alles zum Guten hinausläuft.
Es wird bestimmt wieder irgendwann ein toller Laufbericht auf diesen Seiten veröffentlicht. Ein Bericht welcher meine Begeisterung und meine Leidenschaft zum Läufen wiedergibt.
Denn diese brodelt immer noch in mir!

Bis die Tage!