Wildcardgewinner Strongmanrun 2013

Dieses Jahr gab es einen regelrechten Run auf die Wildcard für den Fisherman´s StrongmanRun 2013. Da der Lauf ja schnell ausverkauft war, sind natürlich die Plätze heiß begehrt.
Bei meinem Gewinnspiel haben sich insgesamt 39 Bewerber angemeldet und Ihren Tipp abgegeben.

Als Gewinnfrage stand meine erzielte Nettozeit beim diesjährigen Frankfurt Marathon im Raum. Und das Ergebnis lautet offiziell 5:13:32!

Ergebnis FRA Marathon
Ergebnis FRA Marathon

Am Ende blieben exakt zwei Bewerber mit der gleichen Schätzzeit von 5:10:00 übrig. Und da ich leider nur eine Wildcard habe musste das Los entscheiden.
Wie sich das gehört wurde hierzu wieder exklusiv eine „Glücksfee“ engagiert um den Gewinner zu ermitteln.

Und hier ist das Ergebnis der Ziehung:

Herzlichen Glückwunsch Markus zur Teilnahme am Fisherman´s Strongmanrun 2013.
Allen Teilnehmern herzlichen Dank für Ihre Teilnahme an meinem Gewinnspiel. Vielleicht klappt´s ja das nächste mal.

Dem Gewinner natürlich wünsche ich eine gute Vorbereitung für den Lauf und einen Heidenspaß in der Eifel.
Keep Running!

Strongmanrun 2013
Strongmanrun 2013

Ich bin dann mal weg – Nibelungensteig die Zweite

Wir waren wieder mal eine Woche in der Fränkischen Schweiz um zu entspannen und die Natur zu genießen. Das Wetter hat es gut mit uns gemeint, so dass ich eine Menge schöne Bilder mitgebracht habe. Neben Wandern, Laufen und natürlich relaxen in der Saunalandschaft der Obernsees Therme habe ich, dank Garmin fenix, das Geocaching für mich entdeckt. Hier gibt´s demnächst ein paar mehr Infos.

Blick von der Neubürg
Blick von der Neubürg

Im Augenblick reicht die Zeit lediglich dazu ein paar Bilder zu präsentieren.
[superb cats=4]
Denn es steht schon wieder was vor der Tür. Ich werde Morgen und am Mittwoch die restlichen beiden Etappen des Nibelungensteiges absolvieren. Start ist in Erbach/Odw. und Ziel in Freudenberg. Wenn´s ohne Verlaufen klappt sollten dies ungefähr 78 Kilometer und 2.700 Höhenmeter sein. Geplant ist eine Übernachtung.

2. Abschnitt des Nibelungensteigs (Erbach-Freudenberg)
2. Abschnitt des Nibelungensteigs (Erbach-Freudenberg)

Dieses Mal werde ich meine Salomon Speedcross 3 unterschnallen und auf die schweren Wanderstiefel verzichten. Außerdem gibt´s keinen schweren Rucksack sondern lediglich meinen Salomon ADVANCED SKIN S-LAB 12 mit relativ wenig Gepäck.
Die Tourenplanung erfolgte über Garmin Topo 2012 pro mit Routingfunktion und wurde auf meinen Garmin fenix übertragen. Ich hoffe die Sache funktioniert und ich komme wohlbehalten am Mittwoch Nachmittag in Freudenberg an. Geplant ist eine ruhige Wanderung mit einigen Laufabschnitten je nach Gefühl. Keine Hetze und keine hohe Belastung.
Dank des genialen Wetters möchte ich den Herbst genießen und die ganze Farbenpracht in mich aufnehmen.
Foto kommt natürlich mit!

Und ein bisschen Körner muss ich mir ja auch noch für den FRA Marathon am Sonntag aufsparen. Schließlich möchte ich die Debütanten begleiten und nicht diese mich! 😉

Mit Garmin fēnix auf dem Nibelungensteig – Teil 2

Die Übernachtung während meiner zweitägigen Wanderung über den Nibelungensteig war unruhig und schmerzhaft. Wenn der Körper nach so einer Anstrengung zur Ruhe kommt, merkt man erst einmal was einem so alles weh tut.
Die Blase an der rechten Ferse hatte sich prächtig entwickelt, und die Schmerzen in der rechten Wade und im Knie waren auch nicht von schlechten Eltern.
Wie sich im Laufe der Woche herausgestellt hat, kommen die Schwellungen anscheinend durch zu festgeschnürtes Schuhwerk. Dies hatte zur Folge, dass sich Probleme in den Venen ergeben haben. Folge sind Schwellungen und entsprechende Schmerzen. Aber wenn man weiß woher das Problem kommt, kann man beim nächsten Mal Abhilfe schaffen! 😉

Bei frühmorgentlichen Blick aus dem Fenster hob sich die Stimmung nicht wirklich. Es goss wie aus Eimern und der Odenwald präsentierte sich in einem einheitlichen GRAU in GRAU!
Da half auch das sehr gute Frühstück nicht viel weiter.

Güttersbach grau in grau
Güttersbach grau in grau

Nachdem ich meine Blase ordentlich verarztet hatte, ging es darum in die Wanderschuhe zu kommen. Ein sehr unangenehmes Ritual wenn die Füße nicht mehr die ursprüngliche Größe haben.
Aber nach ein paar Mal tief Luft holen war´s geschafft.
Zimmer gezahlt und raus in den Regen!

Hier war die Garmin Fenix zum ersten Mal hilfreich. Alleine die Tatsache, dass man bei dem Wetter keinerlei Orientierungspunkt hat in welche Richtung man los muss, machen einen Kompass am Handgelenk schon mal zu einem Geschenk.
Nachdem ich Standort und Himmelsrichtung festgestellt hatte, war`s kein Problem die richtige Richtung einzuschlagen.

Jetzt ging es erst einmal darum, die gestrige, verpasste Abzweigung vom Nibelungensteig wieder zu erreichen. Schließlich wollte ich den Nibelungensteig ja am Stück bewältigen und nicht lückenhaft. Auf der Karte kann man gut erkennen wo ich mich am Abend zuvor herumgetrieben habe. Abkürzung war dies keine! 😉

Schnittpunkt 1. und 2. Etappe Nibelungensteig
Gelb ist der vorgegebene Track
Rot ist die erste Etappe
Blau ist die zweite Etappe

Also ein paar Extrameter waren drinn!

Direkt am Artausgang von Güttersbach ging´s gleich mal wieder ordentlich bergauf. Mit müden Beinen nicht wirklich spaßig. Zudem regnete es Bindfäden und die Wege sahen dementsprechend aus. Außer mir war höchstwahrscheinlich keiner unterwegs. Dazu Natur pur!

Nass war´s!
Nass war´s!

Nach 2,3 Kilometer war ich wieder „Back on Track“! Die zweite Etappe des Nibelungensteiges konnte beginnen. Also den Hut nochmal gerade gerückt und auf ging´s.
Und dieses Mal zusammen mit dem Garmin fenix. Der versorgte mich ständig mit allen Informationen die ich brauchte, oder auch nicht! 😉

Trapp der Trapper... auf dem Nibelungensteig
Trapp der Trapper…
Höhenprofil
Höhenprofil
Anstieg und aktuelle Geschwindigkeit
Anstieg und aktuelle Geschwindigkeit
Höhenprofil
Höhenprofil
Kompass
Kompass
Distanz und Zeit
Distanz und Zeit

Nach 1,5 Stunden und 6,8 Kilometern kam ein Hinweisschild den Nibelungensteig ab hier über die neue Route zu begehen. Seit kurzem führt der Nibelungensteig nun direkt durch Hüttenthal an der gleichnamigen Molkerei vorbei. Eigentlich recht schön, aber leider von meiner heutigen Startposition gerade mal knappe 2 Kilometer entfernt. Da hatte ich bereits am frühen Morgen eine schöne Runde gedreht! 😉

Wenigsten klarte das Wetter auf und die Landschaft präsentierte sich von einer ihrer schönsten Seiten. Ich liebe den Herbst!

schöne Trails
schöne Trails
.....gut zu laufen....
…..gut zu laufen….
... jedenfalls meistens!
… jedenfalls meistens!

Durch den Umweg bei Hüttenthal gab´s ein paar gut zu laufende Asphaltstücke zwischen den Waldpassagen. Dies war aber für meine geschundenen Beine und Füße eher eine abwechslungsreiche Wohltat als dass es gestört hätte.
Und links und rechts des Weges gab es weiterhin die Natur in herrlichen Bildern.

Asphaltpassagen...
Asphaltpassagen…
... halten sich in Grenzen.
… halten sich in Grenzen.
Die tollen Ausblicke..
Die tollen Ausblicke..
... und die Lichtspiele...
… und die Lichtspiele…
... in den Wäldern...
… in den Wäldern…
...erzeugen Ruhe und Frieden in einem.
…erzeugen Ruhe und Frieden in einem.

So langsam musste es in Richtung Marbach Stausee gehen. Da die Schmerzen in den Füßen und Beinen nicht unbedingt weniger wurden, fing ich schon langsam an mir das Ende der heutigen Etappe herbeizuwünschen. Aber bis zu dem Etappenzielort Erbach waren es doch noch ein paar Kilometer.

Richtung Maarbach-Stausee
Richtung Maarbach-Stausee
erste Blicke auf den Stausee
erste Blicke auf den Stausee

Am Rande des Marbach Stausees wurde erst einmal Brotzeit gemacht. Und nach einer ausgiebigen Stärkung und ein paar Aufnahmen am See, ging´s wieder bergauf Richtung Erbach.

Seeufer im Wald
Seeufer im Wald
Marbach-Stausee
Marbach-Stausee

Die letzten Kilometer nach Erbach waren nicht mehr schön. Das bezieht sich jetzt nicht auf die Landschaft, sondern eher auf meinen körperlichen Zustand. Ziemlich erschöpft und mit Schmerzen in Beinen und Füßen schleppte ich mich die letzten Kilometer auf dem Nibelungensteig.
Zudem kam ein unangenehmer kalter Wind auf der einem in diesem Zustand nochmal zusätzliche Kräfte raubt.

Trotzdem versuchte ich noch so viele Eindrücke wie möglich mitzunehmen.

letzte Eindrücke vom Odenwald
letzte Eindrücke vom Odenwald

Aber irgendwann war es dann Zeit Abschied zu nehmen. Abschied vom ersten Teil meiner Wanderung auf dem Nibelungensteig.

Hier trennes sich unsere Wege. Für´s Erste!
Hier trennen sich unsere Wege. Für´s Erste!

Nach insgesamt 69,2 Kilometern auf dem Nibelungensteig, mit knapp 3.000 Höhenmetern und einer Gesamtdauer der beiden Etappen von über 15 Stunden, habe ich einiges für den zweiten Teil dazugelernt. Ich werde mich in Sachen Gepäck und Schuhwerk ein wenig verändern und den Rest mit wesentlich mehr Erfahrung angehen.
Da uns Garmin für die Tests des fenix auch noch die Topografischen Karten zu Verfügung gestellt hat, dafür nochmals meinen herzlichsten Dank, werde ich die zweite Tour im Vorfeld auf Garmin Basecamp planen und auf den fenix exportieren. Dann sollte der Rest des Nibelungensteigs ohne Probleme von statten gehen.

Geplant ist übrigens der 23. und 24. Oktober. Ich freue mich darauf und werde entsprechend berichten!

Mit Garmin fēnix auf dem Nibelungensteig – Teil 1

Am Wochenende hat ja meine Challenge für den Test des „Garmin fēnix“ begonnen. Und weil ich schon immer den Nibelungensteig einmal komplett erkunden wollte, bot sich die Gelegenheit an dies mit dem Test des Garmin fēnix zu verbinden.
Leider war der fēnix bis zum Samstag früh noch nicht in meinen Händen so dass ich mich relativ enttäuscht auf meinen Weg nach Zwingenberg machte. Die Post hatte es einfach nicht rechtzeitig geschafft das edle Teil zu mir zu bringen.

Nichts desto trotz ging´s mit Bus und Bahn Richtung Bergstraße wo ich pünktlich um 9:00Uhr aus dem Zug stieg. Ein paar Meter aufwärts durch die schöne Innenstadt von Zwingenberg und ich stand am Anfang des Nibelungensteigs.

Zubringer zum Nibelungensteig
Das N das mich begleiten wird
Altstadt Zwingenberg
Gleich von Anfang an bergauf
Start
Der Nibelungensteig

Und gleich am Anfang geht´s aufwärts Richtung Melibokus. Insgesamt 430 Höhenmeter auf den ersten gut 5 Kilometern. Schweißtreibend aber mit vielen eindrucksvollen Landschaften und Ausblicken! Die gut 8kg Gepäck in meinem Rücksack brachten mich ganz ins Schwitzen!

Alter Steinbruch
Alter Steinbruch gleich über Zwingenberg

Hier lief ich vor lauter Fotografieren gleich mal eine kleine Ehrenrunde. Schon mal ein guter Anfang. Aber ich hatte schnell wieder das rote N im Blickfeld und weiter ging´s bergauf.
Kurz auf dem Melibokus die Aussicht genossen und gleich weiter. Nun erst mal bergab ins Tal bei Balkhausen. Zwischen saftigen Wiesen hindurch zum Aufstieg auf den Felsberg.

Blick auf den Felsberg
Blick auf den Felsberg
Die ersten Trails
Die ersten Trails
einfach schön zu Laufen
einfach schön zu Laufen
Herrliche Ausblicke
Herrliche Ausblicke
An den Hängen des Melibokus
An den Hängen des Melibokus
kurze Rast
kurze Rast

Und dann einer der schönsten Ecken im Odenwald den man unbedingt einmal besuchen sollte. Vorbei am Ohly-Turm zum Felsenmeer!

Ohly Turm
Ohly Turm

[superb cats=3]

Hier ging´s in leichtem Trab bergab, wobei ich merkte dass mein Gepäck für Laufeinheiten definitiv zu schwer war. Aber schließlich wollte ich sowieso Wandern!
Unten angekommen traf ich auf die Läufer des Nibelungenlaufes und konnte mich kurz mit Andy unterhalten. Er lief den Ultra bis nach Lorsch und ich wollte ja unbedingt noch bis nach Güttersbach. Und da lag noch ziemlich was vor mir.

Also weiter durch Reichenbach und hinauf auf den Hohenstein und den Knodener Kopf!

mächtiger Anstieg hinter Reichenbach
mächtiger Anstieg hinter Reichenbach
Zeit zum Verweilen
Zeit zum Verweilen
Kletterfelsen
Kletterfelsen
und immer wieder diese Weite..
und immer wieder diese Weite..
Das Tor zum Glück?
Das Tor zum Glück?

Nach dreieinhalb Stunden hatte ich den zweiten Anstieg gemeistert und meine Beine nahmen die Anstrengungen vermehrt zur Kenntnis. So langsam wurde mir bewusst, dass die Etappe auf Grund der Höhenmeter und der Länge ein hartes Stück Arbeit werden würde. Aber noch war ich zuversichtlich!
Das Wetter spielte bis auf den böigen Wind noch mit und landschaftlich macht der Nibelungensteig einige Anstrengungen wett. Also weiter Richtung Schlierbach und Lindenfels.

immer wieder tolle Ausblicke
immer wieder tolle Ausblicke
schöne Rastplätze
schöne Rastplätze
herrliche Wälder
herrliche Wälder
feine Trails
feine Trails
wieder einsame Trails
wieder einsame Trails
erster Blick auf Lindenfels
erster Blick auf Lindenfels
steile Trails in´s Tal
steile Trails in´s Tal

Das unangenehme am Odenwald ist die Tatsache, dass die Täler, und von denen gibt es reichlich, ziemlich weit unten liegen. Es gibt wenige Höhenwege und entsprechend muss man stetig auf und ab. Ziemlich steil und ziemlich anstrengend.
Der Anstieg nach Lindenfels hoch hat mich dann ziemlich geschafft. Ich musste erst mal einen Edeka überfallen und den Kühlschrank plündern.

Aber nach einer kurzen Brotzeit und einem angenehmen Telefonat mit meinen beiden Mädels gab´s wieder Kraft. Die beiden wollten mich an meinem Nachtlager in Güttersbach besuchen und mit mir zusammen schön was leckeres essen.
Und als Überraschung wollten Sie mir meinen neuen Garmin fēnix mitbringen. Der war nämlich am Vormittag geliefert worden.
Beides lies noch einmal Kräfte freiwerden. Die waren nach 30 Kilometern und knapp 1.900 Höhenmeter auch dringend notwendig. Und so machte ich mich auf den Weg hinab zum Gumpener Kreuz. Wohl wissend das es ab da wieder scharf nach oben geht!

Und wie das weh getan hat. So langsam gingen echt die Körner aus. Der schwere Rucksack schmerzte am Rücken und meine Füße fühlten sich an als hätten sie in den Schuhen die doppelte Größe angenommen. Jetzt schön gleichmäßig weiterlaufen und nur keine große Pause einlegen. Ich wäre sonst nicht mehr hochgekommen.
Das Fotografieren hatte ich bereits eingestellt und mein Aufnahmevermögen reduzierte sich auf minimal.

Von Weschnitz (Kilometer 37 bei 7,5 Stunden) ging´s nochmal brutal die Serpentinen hoch zur Walburgiskapelle! Ein lohnenswertes Ziel, aber nachdem es auch angefangen hatte zu regnen und sich an meiner rechten Ferse eine fette Blase bildete, fehlte mir ein wenig die Muse alles zu genießen. Ich wollte nur noch so zügig wie möglich in´s Hotel. Schuhe ausziehen und einfach nur sitzen!

Aber bis dahin war´s noch ein weiter Weg.
Als ich in Grasellenbach ankam, nicht ohne mich wieder kurz zu verlaufen, erinnerte ich mich an das Ende meiner ersten Tour über den Nibelungensteig mit Matthias. Damals war die dritte Etappe das ehemalige Ende des Nibelungensteigs. Bis heute wurde er so weit verlängert, dass ich wohl noch ein paar Tage brauche. 😉

Zu dem Regen und der schmerzenden Blase kam nun auch noch die Dämmerung langsam immer näher. So wie es aussah machten sich schon einige fertig für die Nacht.

Bicht nur das Vieh war müde
Bicht nur das Vieh war müde

Eigentlich war es meines Wissen nun nicht mehr weit bis zum Siegfriedbrunnen. Und von dort aus auch nicht mehr viel weiter bis nach Güttersbach. Dachte ich jedenfalls!
Nochmal die letzten Höhenmeter bis zum Siegfriedbrunnen mühsam angehen und dann sollte es eigentlich nur noch ein paar Kilometer bergab gehen.

Aber irgendwie zog sich die Strecke immer mehr. Aus der Dämmerung wurde mehr und mehr Dunkelheit. Und als ich den Siegfriedbrunnen erreichte, war´s für´s Fotografieren schon ziemlich duster. Entsprechend schlecht sind die beiden letzten Bilder auch geworden.

Siegfriedbrunnen
Siegfriedbrunnen
oder besser gesagt, "einer der Siegfriedbrunnen" ?
oder besser gesagt, „einer der Siegfriedbrunnen“ ?

Nun war´s nicht nur stockdunkle Nacht, nein es hatte sich auch noch prima eingeregnet. Eigentlich sollte ich in Kürze Güttersbach sehen. Leider gab es bei der Dunkelheit ein weiteres Problem.
Neben dem roten N des Nibelungensteiges, gibt es teilweise ein grünes N für die Zubringer zum Nibelungensteig. Das Problem hierbei ist, dass man in der Dunkelheit absolut nicht unterscheiden kann ob es rot oder grün ist. Und so kam es wie es kommen musste. Ich lief völlig orientierungslos durch den dunklen Wald. Strömender Regen und nirgends einen Garmin fēnix zur Hand. Der lag sicher bei meinen beiden Mädels im Hotel.

Nach gefühlten Stunden erkannte ich schließlich das Licht einiger Häuser auf der rechten Seite. Zwar die falsche Seite dachte ich mir, aber Hauptsache raus aus dem Wald.
Als ich im Ort ankam sah ich das Ortsschild.
„Olfen“??? Wo zum Teufel liegt Olfen??
Zu meinem Glück endete meine Wanderkarte genau oberhalb von „Olfen“. Also gab ich mich endgültig geschlagen und beschloss mich von meiner Frau abholen zu lassen.
Das Problem aber war, dass es in „Olfen“ keinen Empfang gibt!!!!
Also musste ich weiter im strömenden Regen durch „Olfen“ ziehen bis ich endlich ein Funksignal hatte. Zehn Minuten später saß ich im Auto. Ziemlich fertig, aber Glücklich.

Im Hotel gab´s dann ein tolles Abendessen mit meinen Mädels. Und endlich konnte ich den Garmin fēnix in Empfang nehmen. Ein paar Stunden vorher wäre ich damit wohl wesentlich einfacher aus meiner Misere gekommen.

endlich bei mir auf dem Nibelungensteig
endlich bei mir auf dem Nibelungensteig

Nach dem Abendessen habe ich mich von meinen beiden Mädels verabschiedet und eine unruhige Nacht im Hotel verbracht. Wenn man nach so einer Anstrengung endlich Ruhe gefunden hat, merkt man erst wie viel einem weh tut. Und am nächsten Morgen sollte es ja weiter gehen.

Aber davon gibt´s erst was in den nächsten Tagen. Sonst wird der Bericht echt zu lang……

Hier noch die Strecke des ersten Abschnitts:

Produkttest von nu3 * L-Carnitin und Acai-Bio-Pulver

Ich habe im Augenblick gerade die Möglichkeit ein paar Produkte von nu3-die Nährstoffexperten zu testen. Da ich manchmal ein paar höhere sportliche Belastungen habe wie dass, was die meisten Menschen unter sportlicher Tätigkeit verstehen, probiere auch ab und an ein paar Nahrungsergänzungsmittel aus. Da ich im Augenblick zusätzlich ein wenig Gewicht verlieren möchte und meinen Fleischkonsum stark reduziert habe, nehme ich im Augenblick ein wenig L-Carnitin von Best Body zu mir. Dies wird zwar vom Körper selbst produziert und die Wirkung auf die Fettverbrennung wird kontrovers diskutiert, aber ich nutze  bisher bei meiner Gewichtsabnahmen immer eine regelmäßige Einnahme von L-Carnitin.

L-Carnitin
Copyright der Fotos bei www.nu3.de

Zusätzlich wollte ich noch ein Produkt aus der açaí-Beere schon immer mal testen. Auch hier wird es wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln kontroverse Meinungen geben. Aber ich möchte mir mein eigenes Urteil bilden und habe dementsprechend auch noch das Fine Fruits Acai Bio, Pulver. Passt prima in mein morgendliches Müsli!

Acai Pulver
Copyright der Fotos bei www.nu3.de

Die Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln in allen Bereichen ist bei nu3 riesig. Und nicht nur Nahrungsergänzung steht auf dem Programm. Auch eine große Auswahl an Produkten im Bereich Schönheit, Natur oder Gesundheit sind im Angebot. Der Versand geht flott und ohne Probleme über die Bühne!
Am besten mal rein schauen und informieren!

nu3 - Die Nährstoffexperten
nu3 – Die Nährstoffexperten

Garmin fēnix Tester – Dauertest auf dem Nibelungensteig

Ich bin Garmin fēnix Tester.
Ziemlich überraschen habe ich mit meiner Challenge und den Stimmen meiner Facebook-Freunde einen der begehrten Testplätze ergattert um Garmins neue Outdoor-Uhr fēnix auf Herz und Nieren im sportlichen Einsatz zu prüfen.

Garmin fēnix
Garmin fēnix

Als Challenge hatte ich mir den Nibelungensteig ausgesucht. Und zwar in seiner kompletten Länge von Zwingenberg bis nach Freudenberg.
Insgesammt 130,92 Kilometer Länge und knapp 4.500 Höhenmeter!

Geplant ist es den Nibelungensteig in insgesamt drei Etappen zu absolvieren. Die ersten beiden Etappen mit einer Übernachtung dazwischen gehe ich am kommenden Wochenende an und den Rest bis Freudenberg dann Ende des Monats.
Ich hoffe schwer dass meine Uhr bis Morgen da ist.
Das ganze wird keine reine „Laufchallenge“, sonder ein gemütliches Wandern an den Anstiegen und ein lockeres Laufen wenn´s wieder bergab geht. Mehr ist im Augenblick gesundheitlich nicht drinn. Ich möchte die Uhrntesten und die Natur genießen.
Alles soll locker und mit Genuss von statten gehen!

Auf der Strecke möchte ich die ganzen Funktionen des Garmin fēnix ausprobieren. Schließlich hat er ja einiges zu bieten was den Outdoor-Fan begeistern wird.

Zwischen den ersten beiden Etappen und der finalen Etappe werde ich die Geocaching-Funktion des Garmin fēnix in der Fränkischen Schweiz testen. Ich denke im Augenblick für mich eine willkommene Abwechslung um Erholung und Kraft in der Natur zu tanken.
Ich freue mich darauf und werde von meinen Ergebnissen ausführlich berichten!

Der Herbst bringt Farbe ins Laufen – Buff auch

Buff bringt Farbe in die Läuferwelt!

Der Herbst ist für mich die schönste Jahreszeit. Überall in der Natur werden wir mit viel Farbe auf den Winter vorbereitet. Das Laufen in der Natur wird zu einem Erlebnis der Sinne!
Leider zeigen viele Anbieter von Laufkleidung weniger Farbe als die Natur. Warum auch immer.

Mich hat es schon immer ein wenig geärgert, dass man für Läuferinnen die schönsten Farbkombinationen zusammenstellt, aber für uns Männer bleiben meist Unifarben oder ab und an mal ein kleiner Farbtupfer übrig. So richtig ausgefallene Läufermode muss man schon gezielt suchen. Eigentlich schade, denn ich bin mir sicher, dass viele Männer auch gerne ein wenig mehr Farbe anziehen würden.

Zumal der Sicherheitsaspekt in der „dunklen Jahreszeit“ nicht ganz zu vergessen ist.

Aber ich habe hier einen Anbieter ausgemacht, der dem ganzen ein wenig Abhilfe schafft. Hier ist nicht nur die Damenkollektion farbenfroh, nein die Männer dürfen auch Mut zur Farbe zeigen.
Den meisten ist die Marke Buff ja schon ein Begriff. Viele wussten aber vielleicht noch nicht das sie außer den genialen Buff-Tüchern noch wesentlich mehr zu bieten haben.

Ich habe im Augenblick die Möglichkeit das „Long Sleeve Hough Lime“ der neusten Winterkollektion zu testen. Und mal abgesehen von der farblichen Gestaltung hat es bei seinen ersten Läufen bei den kühlen Herbstmorgen eine sehr gute Figur abgegeben.

Long Sleeve Hough Lime
Long Sleeve Hough Lime

Bei mir noch nicht ganz so, denn die Größenangabe ist tendenziell eher ziemlich klein anzusetzen. Bei mir sitzt das Shirt in L schon ziemlich stramm. Aber da sollen die nächsten Wochen ja noch ein paar Kilos weg. Und dann passt das Teil wie angegossen. Wenn ich noch ein paar Kilometer mit absolviert habe, gibt´s noch ein entsprechendes Feedback.

Hier mal der aktuelle Katalog mit der neuen Winterkollektion: Buff PM Running FW12_13!

Wesentlich mehr Infos gibt´s noch direkt bei Buff. Hier könnt Ihr erfahren was es alles so gibt außer den „Tüchern“! 😉