Jetzt gibt´s was auf die Augen – Sziols Xkross

Sziols Xkross – meine neue Sportbrille!

Meine Augen sind für mich mein wichtigstes Sinnesorgan. Als stark visuell veranlagter Mensch sind sie praktisch der direkte und beste Weg Dinge aufzunehmen.
Nun bin ich seit frühster Jugend Brillenträger. In Zeiten der Pubertät noch ein Ärgerniss wurde aus der Brille nach und nach ein modisches Accessoire! Heutzutage ist es kaum noch ein Thema wenn man Brillenträger ist.

Leider gibt es immer noch Bereich im Leben wo eine Brille extrem hinderlich oder sogar störend ist. Teilweise sogar nicht ganz ungefährlich. So bietet sich eine „Standardbrille“, vielleicht noch mit geschliffenen Gläser statt Kunststoff, im Bereich des Sports zwar die nötige Sicht, ist aber in Punkto Schutz der Augen eher ein Risiko.
Auch hier gibt es die Lösung mittels Kontaktlinsen für entsprechende Abhilfe zu schaffen.

Leider verträgt nicht jeder Kontaktlinsen und wenn schon mal jemand eine verloren hat, weiß er wie hilflos man da auf einmal ist.
Aber die Hersteller versorgen uns ja mit allem was das Sportlehrherz begehrt. Und so ist die Auswahl an Sportbrillen, mit oder ohne optischen Einsatz, schier endlos. Seit Jahren besitze ich ja mehrere Modelle der adidas evil eye-Serie und war eigentlich zufrieden damit. Mit den austauschbaren Gläsern und dem optischen Einsatz kam ich relativ gut zurecht.
Leider eine nicht ganz billige Angelegenheit sich mehrere Modelle zu leisten um auch für unterschiedliche Witterungen und Lichtverhältnisse gewappnet zu sein. Zwar ist auch ein Filterwechsel bei den adidas Modellen möglich, aber so richtig flott und einfach geht das nicht von der Hand.

Zusätzliche Probleme gab´s aber dann immer wenn der Herbst und der Winter ins Land kamen. Was bei schneller Fahrt auf dem Mountainbike noch funktionierte, klappte beim Laufen nun nicht unbedingt reibungslos. Die Brille beschlug.
Und nicht nur die äußeren Schutzgläser sondern auch der Innenclip war ständig beschlagen.
Das Argument eines Optikers doch einfach schneller zu Laufen war zwar einleuchtend aber irgendwie nicht unbedingt eine Hilfe. Also war ich stets auf der Suche nach meiner optimalen Brille fürs Laufen!
Sie sollte alle Eigenschaften besitzen die eine robuste Sportbrille in Sachen Schutz zu bieten hat!
Sie sollte problemlos einen optischen Clip aufnehmen und trotzdem noch einigermaßen gut aussehen.
Sie sollte Beschlagfrei sein. Und zwar auch bei langsamen Laufen!
Und die Option schnell und unproblematisch die Schutzgläser in Bezug auf die äußeren Umstand zu wechseln sollte vorhanden sein.

Und endlich habe ich sie gefunden.
Nach dem einen oder anderen Hinweis in Fachzeitschriften habe ich auf der Marathonmesse in Frankfurt einen kleinen aber feinen Stand von Sziols entdeckt. Und nach dem Marathon hatte ich die Gelegenheit mir das System mal vorführen zu lassen. Und ich war von Anfang an begeistert. Die Sziols Xkross hat all das was ich mir für eine Sportbrille wünsche!
Das Baukastenprinzip ist einfach und funktional. Das komplette System ist durchdacht und optimal aufeinander abgestimmt.

Sziol Xkross System
Sziol Xkross System

Also habe ich mir direkt auf der Messe einen Basisrahmen und die Standartgläser mitgenommen. Den passenden Innenclip habe ich, nachdem ich die Angaben zugemailt habe, zuschicken lassen.
Ich besitze die Brille nun ein paar Wochen und bin schon ein paar Kilometer damit gelaufen und bin absolut begeistert.
[superb cats=5]
Das Sziols Xkross-System ist genial. Nachdem man sich für einen Grundrahmen seiner Wahl entschieden hat, kann man die Nutzung der Brille individuell für jeden Einsatz mit entsprechenden Scheiben (Filter) anpassen. Verschiedene Sportarten, unterschiedliches Wetter und Lichteinflüsse. Ja sogar zu Skifahren gibt´s entsprechende Thermogläser und als reine Freizeitbrille kann man sie auch nutzen.
Auf den gewählten Rahmen kommt einfach die optionalen Filtergläser mit der entsprechenden Funktion und dem auf die Sportart abgestimmten Belüftungssystem.

Belüftungssystem und Filtervarianten
Belüftungssystem und Filtervarianten

So benötige ich für verschiedene Nutzungsarten lediglich einen Grundrahmen und ggf. noch einen optischen Einsatz. Spart Kosten und bietet unendlich viele Variationsmöglichkeiten.
Und durch die variable Erweiterbarkeit kann man relativ kostengünstig seinen Baukasten nach und nach erweitern. Ein Basisgestell der Sziols Xkross mit Filter liegt um die 150,00€. Weitere Filter sind ungefähr für 40,00€ zu haben.
Wer sich informieren möchte kann dies hier bei Sziols machen oder seine Brille gleich hier ordern.
Ein paar Infos über die Sziols Xkross gibt´s noch mal hier in einem kleinen Flyer und einem Ausschnitt aus dem trail-Magazin!

Ich hatte bisher noch kein einziges Mal eine beschlagene Scheibe seit ich die neue Brille nutze. Der Sitz der Brille ist durch die langen Bügel hervorragend und stört in keinster Weise beim Laufen. Alles passt und kriegt Luft.
Für mich eine absolute Bereicherung meines Laufequipments auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

Es gibt wirklich nur einen Punkt der mich an dem Sziols Xkross System stört.
Ich habe es viel zu spät für mich entdeckt!
Klare Kaufempfehlung und gerade für Brillenträger unbedingt mal auszuprobieren!!

 

Genuss hat Priorität – es ist nie zu spät sein Leben in die Hand zu nehmen!

Genuss war schon immer ein fester Bestandteil meines Lebens. Ich bin sozusagen ein echter „Genuss“mensch.
Dies hat den Vorteil, dass man die schönen Seiten des Lebens gerne und ausgiebig in Anspruch nimmt. In einigen Bereichen schlägt aber ein übermäßiger Genuss schon mal direkt auf die Hüften!
Ein Problem mit dem ich eigentlich seit über 30 Jahren zu kämpfen haben. Mal mehr und mal weniger.

Einen sehr großer Puffer für meine Gewichtsschwankungen habe ich nun seit ein paar Jahren mit dem Laufen entdeckt. Wer viel läuft kann viel essen!
Entsprechend hat man so sein Level bei dem alles im grünen Bereich liegt.

Nun wäre es ja eigentlich optimal, wenn man sein ganzes Leben mit so viel Genuss wie möglich anfüllt. OK, im Bereich der Arbeit fällt dies ziemlich schwer, aber vielleicht hilft hier ja schon die Möglichkeit den Umfang der anfallenden Arbeit auf ein „zu bewältigendes Maß“ zu reduzieren. In meinem Falle hat sich ja auch deutlich gezeigt, dass wenn man ständig über dem erträglichen Maß liegt, der Schuss letztendlich nach hinten losgeht.
In meinem Falle war dann 4 Monate die Arbeitsleistung gleich null!
Eine Situation die letztendlich keinem hilft.

Von der Fürsorgepflicht eines Arbeitgebers mal ganz abgesehen, ist letztendlich jeder selbst dafür verantwortlich was er sich zumuten kann. Zwar ist jeder einzelne individuell belastbar, aber im Nachhinein muss ich zugeben, dass mein Körper mir sehr zeitig mitgeteilt hat, dass ich geradewegs auf eine Katastrophe zufahre!

Stresstest
Hier sind zwei absolut identische Delfine abgebildet – sollte sich bei der Wahrnehmung ein signifikanter Unterschied zeigen, stehen Sie extrem unter Stress!

Ich habe es lediglich ignoriert.
Ignoriert dahingehend, das die zunehmende Dauermüdigkeit, die zunehmenden Schlafstörungen und Konzentrationsmängel einfach ignoriert wurden. Die Wochenenden waren nur noch dazu da, die Batterien halbwegs aufzuladen um Montags wieder weiter zu machen.
Die sozialen Kontakte brechen nach und nach ab. Man ist froh wenn man zu Hause auf der Couch liegt und bloß keinen „Termin“ hat!

Alles ignoriert! Immer weiter, immer mehr!
Zwar kann man mit viel Erfahrung, vieles kompensieren, aber die Leistungsfähigkeit lässt nach und die Leidensfähigkeit ist irgendwann auch erreicht.
Trotzdem habe ich es immer noch nicht erkannt.

Letztendlich hat mich mein Körper da erwischt, wo er wusste er trifft mich am schwersten. Bei meinem geliebten Laufen.
Letztendlich habe ich festgestellt, dass das Laufen, welches ich stets als Ausgleich für den Stress gesehen habe, dem Körper selbst Stress verursacht.
Plötzlich war der Lauf zur Arbeit nicht mehr das Abschalten vom Beruf.
Es war anstrengend und quälend. Fast so wie bei meinem ersten Lauf vor 5 Jahren.
Nach der physischen Erschöpfung die ich ignoriert hatte, kam die körperliche Erschöpfung hinzu! Und sie hielt so lange an, bis sich der Rest wieder regeneriert hatte.

Erst als ich endlich reagierte und es fast schon zu spät war, bekam mein Körper und vor allem mein Geist die entsprechende Pause. Ein Pause zum Erholen aber noch viel wichtiger zum Nachdenken!
Nachdenken über die wichtigen Dinge im Leben.
Und dazu gehört auch der Genuss! Und zwar in jeder Lebenslage.

Ich gönne mir jetzt wieder öfters mal was!
Ich sage viel öfters mal NEIN zu Dingen die mir zu viel werden!
Ich bin achtsamer mit mir und höre auf meinen Körper!
Ich freue mich über die Kleinigkeiten.
Ich bin gelassener.
Ich habe mein „Schubladendenken“ abgeschafft.
Ich bin offener für alles Neue.
Ich genieße noch mehr….

So wie bei meinem heutigen Lauf von der Arbeit nach Hause.
Ganz so wie früher.
Mit einem Lächeln auf den Lippen und einem lockeren Schritt.
Spaß hat es gemacht.
Genauso wie früher!
Ich hab´s genossen!

Ein Weg zurück zur „Normalität“ ohne zur Norm zu gehören

Ich habe mit dem Begriff  „Normalität“ und Norm so meine Probleme. Was im Ingenieurwesen ja ziemlichen Sinn macht, dass man gewisse Ausführungen und Qualitätsstandards vorgibt und entsprechen einhält, lässt sich auf Individuen schwer projizieren. Alleine die Tatsache, dass mein Sport ein wenig über den allgemeinen Bewegungsdrang des „Durchschnittsbürgers“ hinausgeht, zeigt dies wohl sehr einleuchtend.

Trotzdem gibt es für mich ja auch gewisse Dinge an denen ich nicht vorbeikomme. Nun heißt es Familie, Beruf und Sport so zu vereinbaren, dass ich es bewältigen kann und wieder an all den Dingen die mir lieb und teuer sind Spaß habe. Und zwar langfristig.

Wenn man nach 4 Monaten wieder in´s Berufsleben einsteigt, ist man froh wen dieses langsam und in kleinen Schritten geschieht. Ich bin froh, dass mir dies gewährt wird und ich mich langsam wieder an meine Leistungsfähigkeit heran arbeiten kann. Diese Leistungsfähigkeit ist aber definitiv nicht identisch mit der erbrachten Leistung vor meinem Zusammenbruch. Wenn man Jahre lang immer am obersten Level fährt und kontinuierlich diesen unbemerkt noch oben setzt, ist der Kollaps eigentlich irgendwann vorprogrammiert.
Leider geschieht dieser Prozess schleichend und unbemerkt. Gerade mit zunehmender beruflicher Erfahrung kann man vieles an abnehmender Leistungsfähigkeit kompensieren, aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Wenn irgendwann das Fass voll ist, reicht eine Kleinigkeit aus um einen aus der Bahn zu werfen.
Der Körper verweigert sich. Zuerst psychisch, und wenn dies auch nicht hilft auch in zunehmendem Maße physisch!

Ich habe die Zeichen nicht erkannt. Oder besser gesagt ich habe sie ignoriert. Zunehmende Schlafstörungen, Bluthochdruck und geistige Leere. Konzentrationsschwächen und fortschreitendes Zurückziehen aus dem realen Leben sind die ersten Anzeichen. Als mein geliebter Sport von der Entspannung zum Stress ausartete wusste ich dass etwas verkehrt läuft. Zu spät, aber immer noch rechtzeitig genug um schlimmeres zu verhindern.
Innerhalb weniger Tage war ich nicht mehr in der Lage die alltäglichen Dinge zu meistern. Es ist ein tiefer Fall in´s Ungewisse.
Etwas worauf man in seinem Leben nicht vorbereitet wird.
Etwas was leider in der Gesellschaft immer noch tabuisiert wird.
Vor allem „Mann“ hat zu funktionieren!!
So haben wir es gelernt. So wurde es vorgelebt und gesellschaftlich tief verankert.
Die Arbeit ist der wichtigste Teil des Lebens. Mit ihm legt man seinen gesellschaftlichen Status fest.
Arbeite und funktioniere, dann bist Du ein ehrenwertes Mitglied der Gesellschaft.

Ich kann nach 50 Lebensjahren behaupten dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als die Arbeit. Ich liebe meine Arbeit, keine Frage. Ich bin froh wenn ich sie ausüben kann und mit vielen Menschen Dinge umsetzen und Verwirklichen kann. Aber dies funktioniert nur, wenn der Umfang in einem erträglichen Maß bleibt.
Ich spreche nicht von Tagen an denen einfach nichts läuft oder funktioniert. Diese sind Bestandteil eines jeden beruflichen Prozesses. Man wächst an ihnen und lernt diese zu überstehen.
Wenn man die nötigen Ressourcen hat!

Hat man diese nicht, werden aus vielen kleinen Problemen, noch mehr Riesenprobleme. Ein Teufelskreis beginnt aus dem man nur schwer wieder herausfindet.

Ich projiziere dies jedoch nicht nur auf den Arbeitsbereich. Auch im privaten und sportlichen Bereich geht dies relativ schnell. Das Leben hat überall eine unheimliche Geschwindigkeit aufgenommen.
Die Welt ist kleiner als früher. Informationen werden in Sekundenschnelle ausgetauscht.
Twitter und Facebook verkleinern die Welt auf die Größe eines Monitors.

Ein Fortschritt?
Bestimmt. Da ich aber ein Mensch bin der grundsätzlich an Technik und allem Neuen Interesse zeigt, besteht auch hier die Gefahr sich zu verzetteln.
Einen Blog zu schreiben bedeutet Arbeit. Wenn man zusätzlich zu der Gattung „Richtig oder Garnicht“ gehört sogar viel Arbeit.

Und der Sport?
Wenn man die langen Läufe liebt muss man Zeit investieren. Viel Zeit!
Zeit zum Regenerieren und Erholen durch Sport. Klingt gut und ist für mich eine optimale Lösung.
Was aber wenn „die Zeit“ immer weniger wird?
Wenn einfach die 24 Stunden des Tages nicht mehr ausreichen. Wenn man alles haben will?

Arbeit, Sport, Freizeit, Familie, Freunde………

Irgendetwas muss Zwangsläufig auf der Strecke bleiben. In meinem Falle ich es selbst. Man kann nicht alles machen.
Man muss Prioritäten setzen!

Meiner Tochter habe ich den Rechner mit vorgegeben Nutzungszeiten eingerichtet. Funktioniert prima.

Auch ich muss mich „neu einrichten“!
Meine Zeit und meine Bedürfnisse, meine sozialen Kontakte und Verpflichtungen, meine Arbeit und meinen Sport!
Alles steht auf dem Prüfstand und wird hinterfragt.

Einige Auswirkungen werden auch die Leser meines Blogs schon bemerkt haben.
Die Anzahl der Beiträge ist wesentlich zurückgegangenen.
Ich werde meine Beiträge reduzieren. Weniger muss ja nicht unbedingt schlechter bedeuten. Wenn ich etwas für beachtenswert halte UND ich die entsprechende Zeit dafür habe dann Schreibe ich etwas.
Ansonsten gibt´s bei Twitter und Facebook die Möglichkeit Infos schneller zu verbreiten.
Aber auch hier werde ich meine „Online-Zeiten“ reduzieren.

Rein sportlich werde ich noch mehr den Faktor Genuss nach oben stellen. Ein Ereignis wie auf dem Nibelungensteig oder der folgende Frankfurt Marathon waren traumhaft schön und unendlich entspannend. Ich habe für mich wieder den Spaß und die Freude am Laufen entdeckt. Und zwar völlig unabhängig von allen messbaren Rahmenbedingungen.
Den Frankfurt Marathon mit zwei Debütanten zu laufen die mir 5 Stunden lang nur Spaß bereiteten war einfach nur genial. Danke an Carmen und Stephan. So stelle ich mir Laufen vor!

Im Ziel nach einem entspannten Frankfurt Marathon
Ziel Frankfurt Marathon

Ich bin übrigens für 2013 schon angemeldet. Wer also Lust hat mit zulaufen einfach anfragen. 😉
Das gleiche hatte ich beim diesjährigen Rennsteiglauf. Laufen, Quatschen und seinen Spaß haben.
Unabhängig wann man in´s Ziel kommt. Strecke und Zeit als Begleiterscheinungen für ein gemeinsames Erlebnis!

Entsprechend werde ich auch meine Vorbereitungen für solche langen Einheiten angehen. Mit Spaß und mit der entsprechenden Freude. Warum beim Laufen nicht das Geocachen mit integrieren?
Mit meiner neuen Garmin fenix habe ich nun die Möglichkeiten all meine sportlichen Aktivitäten zu vereinen. Aber dazu gibt´s noch einen separaten Bericht. Diese Uhr möchte ich nochmal besonders vorstellen und bewerten.

Was bleibt?
Ich werde mich neu sortieren. Viele werden ein wenig enttäuscht sein dass ich in Ihren Blogs nicht mehr kommentiere.
Ich lese zwar weiterhin mein Feeds und versuche „auf dem Laufenden“ zu bleiben, aber meine Zeit ist wertvoll und leider nicht uneingeschränkt zu Verfügung.
Highlights setzen heißt vielleicht ein Zauberwort!
Genießen! Freunde treffen und ab und an mal gar nichts tun!
Es gibt in meinem Leben viele Baustellen die ich bearbeiten muss.
Manche sind dringend, andere haben Zeit.

Und Zeit ist ein hohes Gut das man sich einteilen muss. Das man vor allem für sich selbst beanspruchen muss. Man muss sich „seine Zeit“ für sich persönlich nehmen.
Man muss auch einmal nein sagen!
Langfristig profitieren alle davon die mit mir zu tun haben.
Wenn es mir gut geht kann ich dies weitergeben. Kann ich meine Freude teilen.

Ich tue dies gerne.
Und ich freue mich auf die Zukunft!

„Mein“ Nibelungensteig 2012 – eine Tour die nicht die letzte war!

Meine Tour auf dem Nibelungensteig ist beendet. Letzte Woche habe ich die letzten beiden Etappen meiner Challenge erfolgreich beendet. Auf Grund der Probleme bei meinen ersten beiden Etappen mit dem Schuhwerk und dem schweren Gepäck, hatte ich dieses Mal auf meine altgedienten Salomon Speedcross 3 und meinen Salomon ADVANCED SKIN S-LAB 12 Rucksack zurückgegriffen.
Wie sich herausstellte, war dies eine sehr, sehr gute Wahl. Ich hatte zwei Tage lang keinerlei Problem mit den Füßen, den Beinen und meinem Kreuz. Und dies obwohl ich die ganzen Bergab-Passagen und einige wenige flache Abschnitte locker gelaufen bin.

Es war ein grandioses Erlebnis. Vier Tage in einer grandiosen Landschaft. Zeit und Muse seine Gedanken zu ordnen und über das Leben nachzudenken. Ich habe aus den Tagen auf dem Nibelungensteig so viel Kraft mitgebracht, dass die schwere Zeit vor ein paar Wochen vergessen macht. Ich fühle mich als hätte ich meinen Akku wieder aufgeladen.
Trotzdem habe ich auch festgestellt, dass ich unbedingt auf meinen Körper hören muss. Er gibt mir die Kraft die ich brauche. Und ich muss ihm die Zeit geben die er braucht um wieder aufzutanken!

Im Prinzip ganz einfach. Man muss es nur umsetzen!

Aber nun zu meinem absoluten Highlight des Jahres. Es ist schwer zu vermitteln was ich an den 4 Tagen auf dem Nibelungensteig an Eindrücke aufgenommen habe.
Darum möchte ich auch gar nicht viel darüber schreiben, sondern einfach die Bilder für sich sprechen lassen.

Es war ein ordentliches Stück Arbeit alles aufzubereiten, aber ich denke es hat sich gelohnt! 😉

Die Tage auf dem Nibelungensteig waren ein Ereigniss, welches ich gerne wiederholen würde. Vielleicht hat ja 2013 jemand Lust die Tour nochmal zu machen?
Hier mal die komplette Tour als Video!