Locker zurück auf die Piste – Gesundheit geht vor

Meine Gesundheit ist mir das wichtigste. Entsprechend gibt´s da in letzter Zeit keinerlei Diskussionen wenn ich nicht 100%ig fit bin. Erst die Gesundheit, dann der Rest!
Und so musste ich ja am letzten Wochenende meinen 50er in Eschollbrücken absagen. Auf Grund eines Infektes, der sich nicht so recht entscheiden konnte ob er sich weiter auswächst, oder so vor sich hindümpelt. Nichts wofür man sich gleich in´s Bett legt, aber für einen 50er definitiv keine optimalen Voraussetzungen! Und wenn dann noch ein paar Tage Urlaub hinzukommen, fällt es umso leichter sich ein paar Tage ein wenig auszuruhen und auf seine Gesundheit zu achten.
Lesen, die Videothek mal wieder in den aktuellen Bereich bringen, und mit meinen beiden Mädels ein wenig nach Frankfurt in´s Museum. Kann sehr entspannend und erholsam sein!

Und vor allem hat sich in Sachen Gesundheit die Ruhe auf jeden Fall gelohnt. Der Körper hat regeneriert und so trieb es mich heute Morgen wieder in die Laufschuhe. Und weil ich schon lange nicht mehr durch den Wald gelaufen bin, zog ich die minimus über und machte mich auf den Weg in den Wald.
Nach ein paar Metern musste ich leider feststellen, dass die -2°C lediglich ein Messwert am Thermometer waren. Die gefühlte Temperatur im Wind war dagegen noch ein gewaltiges Stück weiter unten. Zwar fror ich nicht, aber meine nackten Beine nahmen relativ schnell eine ungewöhnliche Farbe ab.
Einen Vorteil hatte die Kälte aber trotzdem. Die Schmerzempfindlichkeit geht locker gegen null. Entsprechend fiel mir erst zu Hause auf, dass ich bei meinem Kampf mit den Brombeersträuchern hier und da den kürzeren gezogen hatte. Da musste dann erst mal die Pinzette ran um die Reste ordentlich zu entfernen. :wacko:

Kampfspuren!
Kampfspuren!

Der Lauf selbst war richtig locker und angenehm. Entsprechend bin ich natürlich froh, dass ich auf meinen Körper gehört habe und der Gesundheit den Vorrang eingeräumt habe.
Vielleicht bin ich wirklich endlich auf dem richtigen Weg! Mal schauen!

Die Kraft der roten Bete – fitRABBIT für Sportler

 fitRABBIT – Die Kraft der roten Bete

Im Laufe meiner Blogger- und Läuferkarriere hatte ich ja immer wieder das Glück ein paar Produkte für Läufer testen zu dürfen. Einen schier endlosen Markt für Sportler gibt es auf dem Gebiet der Ernährung.
Zahllose „Nahrungsergänzungsprodukte“ werden in vielfältiger Form angeboten.
Ob vor, während oder nach einer Belastung, ob flüssig, fest oder geeleartig. Nichts was es nicht gibt. Im Grunde ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und sei es noch so unnatürlich!

Seit kurzem aber nutze ich ein ganz besonderes Produkt. Keine künstlichen Zusatzstoffe und rein biologisch. Basierend auf den gesunden Bestandteilen der tollen roten Knolle.
Ich spreche von fitRABBIT. Einem Drink aus dem Saft der roten Bete. Ohne Konservierungsstoffe. Verbessert die Sauerstoffversorgung und unterstützt die Regeneration. Die meisten haben ja ein wenig Probleme mit dem Geschmack der roten Bete. Ältere, zu denen ich mich auch zähle, kennen noch die rote Beete aus den Rezepten von Mutter.

Niemals richtig geliebt, aber auf Grund der gesunden Wirkungen immer wieder aufgetischt. Ich hatte zum Glück nie Probleme mit den roten Knollen und habe sie eigentlich kulinarisch nie aus den Augen verloren. Aber als sinnvolle Ergänzung zum Sport hatte ich sie nie auf dem Plan.
Dies hat sich mit fitrabbit grundlegend geändert. Seit geraumer Zeit ist meine erste morgendliche Tat eine Packung fitrabbit zu trinken. Sozusagen als furiosen Start in den Tag mit den natürlichen Kräften der roten Bete.

Was ist nun das besondere an der Knolle, die sich Rote Beete nennt?

Die Beta vulgaris subsp. vulgaris var. conditiva, auch Rote Rübe, Rote Bete, in der Schweiz Rande, in Österreich, Bayern und Südbaden Rahne genannt ist eine meist runde, etwas faustgroße Knolle mit tiefrotem Fruchtfleisch (andersfarbige Exemplare sind bei uns meist weniger bekannt). Sie stammt wahrscheinlich aus Nordafrika und wurde durch die Römer über ganz Europa verbreitet.

Die heutige typische Form und Farbe erhielt sie durch Züchtungen im 19. Jahrhundert. Verwandt ist sie mit der Zuckerrübe und dem Mangold und hat auch dem Mangold ähnliche Blätter. Die rote Beete ist ein klassisches Wintergemüse und kann roh oder gekocht verzehrt werden.

Die rote Beete wurde bereits in der Antike als Heilpflanze genutzt. Der gesundheitliche Wert der roten Bete ist groß. Sie ist reich an Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen.
An sekundären Pflanzenstoffen hat die rote Beete Flavonoide, Saponine und Phenolsäuren zu bieten. Sie wirken cholesterinsenkend, entzündungshemmend und krebsvorbeugend.

 Im Überblick hat sie folgende Gesundheitswirkungen:

  • Appetitanregend
  • Fördernd auf die GallensekretionAbwehrkräfte stärkend
  • Die Leber schützend
  • Krebsvorbeugend

Lediglich bei Menschen die zu Nierensteinen neigen sollte der Genuss der roten Bette ein wenig eingeschränkt werden.

Was steckt in der Roten Bete?

100 g essbarer Anteil enthält

Rote Bete roh

Tagesbedarf eines Erwachsenen (Schätzwerte)

Kalorien

41 kcal

1700 bis 2500 kcal

Ballaststoffe

2,5 g

k. A.

Vitamin A

0,002 mg

0,8 bis 1 mg

Vitamin B1

0,03 mg

1,1 bis 1,4 mg

Vitamin B2

0,04 mg

1,5 bis 1,7 mg

Vitamin B6

0,05 mg

1,6 bis 2,1 mg

Vitamin C

10 mg

100 mg

Vitamin E

0,05 mg

12 mg

Kalzium

29 mg

800 bis 1200 mg

Kalium

335 mg

2000 mg

Magnesium

25 mg

300 bis 400 mg

Eisen

0,9 mg

10 bis 15 mg

Selen

0,001 mg

0,02 bis 0,1 mg

Folsäure

0,083 mg

0,4 mg

Zink

0,344 mg

12 bis 15 mg

k. A.= keine Angaben
Quellen: Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle (Gräfe und Unzer Verlag) u. a.

Wie man sieht ein wahres Kraftwerk aus der Natur. fitRABBIT bietet es nun als schnelle und unkomplizierte Sportlernahrung in passenden Portionen an. Ein Konzept das mir gefällt und welches ich gerne nutze und auch uneingeschränkt weiterempfehle.

Übrigens kann ich auch meinen „Rote Bete Carpaccio“ wärmstens empfehlen. Wer die Knolle mag und einen vegetarischen Carpaccio möchte sollte dies unbedingt mal ausprobieren.

Es wird lediglich das Rindfleich mit Scheiben der roten Bete ersetzt. Das ganze auf Rucula drapiert und mit gutem Olivenöl, Balsamicoessig und Parmessanspänen bestreut ist eine Delikatesse. Wer´s wie ich ein wenig schärfer mag kann auch noch gemahlenes Chillipulver darüber streuen. Dazu ein paar Scheiben Baguette und eine schnelle und gesunde Mahlzeit ist auf dem Tisch.

Rote Bete Carpaccio
Rote Bete Carpaccio


Bei der Zubereitung der Rote Bete Scheiben sind übrigens Handschuhe ganz hilfreich. Der rote Farbstoff ist nämlich ziemlich intensiv und lässt sich nur schwerlich wieder entfernen!

Weitere Informationen zu fitRABBIT und viele sportliche Tipps findet Ihr übrigens hier.

Von wegen Zweitschuh – Saucony Kinvara 3

Seit einigen Wochen ergänzt einer neuer Laufschuh meine bescheidene Kollektion. Nachdem ich schon das Vorgängermodell des Kinvara sehr gerne gelaufen bin, habe ich nun die Gelegenheit den Nachfolger zu testen. Den Kinvara 3
Der erste Eindruck war bereits sehr vielversprechend. Keine großen Unterschiede zum Vorgänger, lediglich ein paar Gramm weniger Gewicht.
Die Sprengung von 4mm kommt mir sehr entgegen und unterstützt einen sehr natürlichen Laufstil. Ein Schuh den jeder Neutralschuhläufer lieben wird.
Auf meiner kleinen Standardstrecke durch die Gemeinden ist der größte Anteil mit Asphaltbelag. Hier ist der Saucony Laufschuh in seinem Element.
Anziehen, los laufen und wohlfühlen. Dies trifft auf den Kinvara auf jeden Fall zu.

Ein völlig unkomplizierter, leichter Schuh der mich auf meinen Läufern über Asphalt und feste Wege immer ohne Probleme begleitet. Ein Schuh so wie ich ihn liebe. Man muss nicht über den Schuh nachdenken, sondern läuft ihn einfach!

vorne Kinvara 3 in rot/schwarz
vorne der Kinvara 3 in rot/schwarz

Rein gefühlsmäßig kann ich zwischen den beiden Modellen keinen Unterschied feststellen. Entsprechend kann ich hier beide Modelle gleichermaßen empfehlen. Wer irgendwo noch ein Modell ergattern kann und nicht unbedingt das „neuste“ an den Füßen haben will, macht mit dem Kinvara keinen Fehler.

Für Läufer die einen guten Zweit-, Dritt- oder sonstigen Schuh suchen, ist der Kinvara die erste Wahl. Die Gefahr besteht lediglich, dass er ratzfatz zum ERSTSCHUH wird.

Saucony Kinvara 3
Saucony Kinvara 3

Ich werde den Laufschuh, in dem hoffentlich bald auftauchenden Frühling ausgiebigst testen und bin mir sicher, dass er mich zum Jahresabschluss beim Frankfurt Marathon hervorragend unterstützen wird. Ein Laufschuh den ich bisher in der zweiten Generation ohne jegliche Einschränkungen empfehlen kann!

UTHAM – Ein Wochenende mit Gleichgesinnten

Mit viel Vorfreude ging´s am Freitag Nachmittag Richtung Würzburg. Sportfreund Didi Beiderbeck hatte eingeladen den 1. UTHAM (UltraTrailHammeramMaindreieck) zu absolvieren. Trotz einiger Komplikationen im Vorfeld der Organisation und mehreren Rückschlägen hat es Didi trotzdem geschafft eine anspruchsvolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Dazu erst mal von meiner Seite „Herzlichen Dank“ und Glückwunsch lieber Didi. Ich komme gerne wieder.

Von den ursprünglich geplanten Strecken (222km, 111km, 66km und 30km) blieben letztendlich noch die letzten drei übrig. Wer mitgelaufen ist wird bestätigen, dass er die 222er Strecke nicht vermisst hat. 😉

Der Start- und Zielbereich der ganzen Veranstaltung wurde an die Jugendherberge in Würzburg verlegt werden. Diese war freundlicherweise eingesprungen um die kurzfristige Absage der Nutzung der Sporthalle aufzufangen. Entsprechend trudelten im Laufe des Nachmittags die einzelnen Teilnehmer ein. Ein wenig verunsichert wie letztendlich die ganze Veranstaltung auf Grund der vielen Umplanungen nun ablaufen sollte, aber dennoch locker, entspannt und mit viel Vorfreude auf den Lauf.

Ultraläufer halt!

Nach einem kurzen Briefing, welches im Nachhinein die allgemeine Verwirrung nicht wirklich beseitigte ;-), ging es zum gemeinsamen Essen in die Altstadt bevor wir gegen 23:30Uhr zu Bett gingen.

Am Samstag gab es nun einen versetzten Start auf der neuen 114km Runde. Um 9:00Uhr starteten die Goldhammer-Läufer direkt vor der Jugendherberge.

Die Verbliebenen machten sich mit zwei Bussen zum Start der Silberhammerläufer (66km) auf, wo wir uns gegen 10:00Uhr auf den Weg in´s Ungewisse machten.

Der Rest fuhr weiter zum Start der 30er, welche gegen 11:00Uhr starten wollten.

Das Wetter war nicht nur traumhaft, es war einfach nur genial. Zwar lag in den meisten Streckenabschnitten noch sehr viel Schnee, aber der erste richtige Sonnentag seit langem hob die Laune merklich an.

Sie Strecke selbst bot alles was man sich für einen Trailrun nur wünschen kann. Unterschiedliche Bodenverhältnisse und Untergrund. Ständige wechselndes Terrain und Umgebung.

Schnee und Matsch -Ein ständiger Begleiter!
Schnee und Matsch -Ein ständiger Begleiter!

Immer wieder ein abwechslungsreiches Auf und Ab.

Da haben die zum Teil fehlenden Markierungen an den Abzweigen auch nicht gestört. Ich bin stur nach den Meldungen meines Garmin Edge gelaufen. Diese waren zwar nicht immer konform mit der aktuellsten Streckenführung, aber letztendlich wenigstens der richtige Weg!

Denn wie sich herausstellte, traf sich letztendlich eine Gruppe von ca. 6 Läufern wieder und suchte nun gemeinsam den Sportplatz in Leinach. Leider gab´s in dem kleinen Ort drei Sportplätze. Wieder eine treffliche Möglichkeit sich zu verlaufen.
Und so wie die Rückmeldungen kamen, wurde dies ausgiebigste genutzt! 😉

So langsam waren meine Vorräte und Getränke aufgebraucht und eine Verpflegungsstelle nach gut 40 Kilometern mehr als nötig. Übrigens mein erster Marathon ohne Fremdverpflegung!
Entsprechend war die Freude groß als wir nach 07:25 Stunden und 44 Kilometern den richtigen Sportplatz und die Verpflegungsstelle anliefen.
Hier gab es reichlich zu futtern und zu trinken. Vor allem eine warme Brühe war bei den aktuellen Temperaturen eine große Hilfe.

Die Dämmerung kroch so langsam über die Hügel als wir und gegen 17:45 Uhr auf den restlichen Streckenabschnitt machten. Zu dritt, Kai Eichler, Günter Kromer und meine Person, wollten die restliche Strecke gemeinsam absolvieren. Da sich mein Navi verabschiedet hatte, hätte ich ohne die beiden keine Chance gehabt in´s Ziel zu finden.

Ohne Euch hätte ich es nicht geschafft. Schön das Ihr immer wieder auf mich gewartet habt. Dafür noch mal meinen allerherzlichsten Dank.

Die Dämmerung zog übers Land und die Temperaturen gingen spürbar nach unten. Die fehlende Verpflegung bei den ersten 40Kilometern machte sich nun auch bemerkbar. Die Kälte machte sich im Körper breit und kostete ziemlich viele Körner.
Dazu kamen etliche Pausen, welche mir jetzt nicht unbedingt schwer fielen, um den rechten Weg zu finden. Mühsam ernährte sich das Eichhörnchen!

Abschied von einem sonnigen Tag
Abschied von einem sonnigen Tag

Laufen fiel mir nun verdammt schwer und der schnelle Gang war eher die meistgenutzte Fortbewegungsart. Wenn der Körper nicht mehr will, geht´s halt nur über den Kopf.

Aber ich habe es trotzdem zu Ende gebracht. Was bleibt einem auch anderes übrig mitten im Wald. Dank meiner beiden treuen Begleiter erreichten wir nach 12 Stunden und 13 Minuten die Jugendherberge in Würzburg. Zwar nicht mein streckenmäßig aber zeitmäßig längster Lauf.

Ziemlich fertig auf der Bereifung aber überglücklich wurden wir in der Jugendherberge empfangen. Nur wer so etwas schon einmal erlebt hat, weiß wovon ich spreche.

Das sind die schönsten Momente im Leben eines Läufers!
Herzlichen Dank an Didi und seine Helfer. Wenn´s passt, bin im nächsten Jahr gerne wieder beim UTHAM dabei!

Hier ein paar Bilder vom Wochenende!

[alpine-phototile-for-picasa-and-google-plus src=“user_album“ uid=“103508777633492978596″ ualb=“5851519201651211905″ imgl=“fancybox“ dl=“1″ dltext=“1.UTHAM“ style=“wall“ row=“6″ num=“120″ size=“900″ shadow=“1″ align=“center“ max=“100″]