Kein Weg zurück – Auf zur TorTourdeRuhr!

TorTourdeRuhr! Ich freue mich schon zwei Jahre auf meine ersten Meter als Teilnehmer. Nicht als Begleitung, sondern als Läufer. Und nun steht am WE mein Debüt bei der TorTourdeRuhr auf dem Programm. Und gleichzeitig mein Debüt als Ultraläufer im dreistelligen Bereich.
Meine erste TorTourdeRuhr und mein erster Hunderter!

Und ich bin das erste Mal in meinem Leben vor einem Lauf richtig hibbelig. Das Adrenalin steht bereits die ganze Woche schon press unter den Haarwurzeln. Im Kopf ist kaum noch Platz mehr für andere Dinge. Alleine die Wettervorhersage und die Planung der Logistik macht mich kirre!

Anreise mit der DB und einem Rad. Das ganze nach Hagen-Vorhalle ist schon ein Abenteuer an sich. Ich war noch nie mit Rad und der Bahn unterwegs. Habe mir darüber noch nie ernsthafte Gedanken gemacht. Seit einer Woche lese ich nur noch Horrorszenarien von Berichten die das Thema Rad und Bahn betreffen. Unheimlich beruhigend!
Der Wetterbericht schwankt fast stündlich zwischen tropischer Hitze und schweren Gewittern. Bei meinem Glück kriege ich wahrscheinlich beides!

Damals Navigator - Heute Läufer
Damals Navigator – Heute Läufer

Als ob ich mit der Zusammenstellung des Equipments nicht schon genug zu tun hätte. Eigentlich bräuchte ich einen Unimog und kein Fahrrad. Irgendwie muss ich ja alles so planen, dass es nicht nur für die 100Kilometer und alle Unwägbarkeiten ausreicht, nein es muss ja alles noch auf ein Fahrrad.
Und ein Fahrer soll auch noch darauf. Der äußert nun auch noch Ansprüche hinsichtlich artgerechter Verpflegung? Wie? Essen und Trinken will er auch noch.
Ich dachte es reicht Ruhm und Ehre!

Die TorTourdeRuhr als außergewöhnliche Belastungsprobe für meine Nerven. Als ich vor zwei Jahren als Radbegleitung für Steffen dabei sein durfte hat mich das TorTourdeRuhr-Fieber gepackt. Ein Teil dieser außergewöhnlichen Veranstaltung zu sein ist etwas ganz besonderes. Egal ob als Begleitung oder als Läufer. Unabhängig welche Strecke auf dem Programm steht.
Wobei 100 Meilen oder 230 Kilometer noch eine besondere Hausnummer sind!

Und jetzt ist es tatsächlich so weit. Ich laufe meine TorTourdeRuhr und habe meine eigene Fahrradbegleitung. Eigentlich alles bestens!
Was mir fehlt ist eine All-Inklusive-Angebot. Hinfahren, Laufen, Feiern und wieder nach Hause fahren. Aber vielleicht wäre das gar nicht das Richtige. Vielleicht gehört das ganze Drumherum einfach dazu?
So ein bisschen Abenteuer. Die TorTourdeRuhr als ein echtes Abenteuer! Von der Anmeldung bis zu dem Zeitpunkt wenn man letztendlich registriert hat was man dort überhaupt erlebt und geleistet hat.
Unvorhersehbar und mit so vielen Unbekannten gespickt, dass es fast schon wieder einfach wird. Einfach dahingehend, dass ich letztendlich „nur“ 100 Kilometer laufen muss.

Und das ist im Gegensatz zu dem was andere vor sich haben, ja fast schon einfach!
Aber halt nur fast!

Also heißt es nun Ars….backen zusammenkneifen und durch. Komme was wolle.
Wir werden das Ding rocken!
Und ne Windel kann man immer wechseln! 😉

18 Gedanken zu „Kein Weg zurück – Auf zur TorTourdeRuhr!“

    1. Was glaubst Du denn wie aufgeregt ich erst bin. Und ich bin normalerweise die Ruhe selbst.
      TTdR ist halt was besonderes. Es wird Zeit das ich los laufen kann und die Ruhe wieder einkehrt! 😉

  1. Toitoitoi, lieber Gerd,

    du hast den Doppelpack „12-Stunden-Lauf plus Marathon“ gepackt, da wirst du auch die TorTourdeRuhr rocken. Mit Köpfchen und der nötigen Rücksichtnahme auf den Körper schaffst du das – das mit dem Wetter hat keiner von uns in der Hand, aber wir können alle ganz fest für dich die Daumen drücken!

    Liebe Grüße,
    Anne

    1. Danke Anne,
      Zurückhaltung üben und versuchen so lange wie möglich Spaß zu haben. Eigentlich sollte es klappen, aber bei so langen Strecken ist sooooo viel Ungewissheit dabei, dass man einfach auf alles gefasst sein sollte.
      Ich werde es, genauso wie in Bad-Dürkheim, einfach genießen und laufen!

  2. Hallo Gerd,

    die Daumen sind gedrückt – du schaffst das!!

    Ich will ein Foto von dir an der Rhein-Orange sehen 😀

    Viel Spaß
    Carsten

  3. wünsche dir viel spass. gearade die zeit davor ist besonders. unterdessen geniesse ich die gefühle während der zeit vor dem lauf. ohne diese gefühle würde etwas fehlen.
    es ist wie du es schreibst. ab der anmeldung, dem commitment beginnt wird etwas losgetreten was mit der zielerreichung und der verarbeitung sein ende findet.
    alles gute gerd und viel glück! you will get it!

    1. Herzlichen Dank Guido,
      es ist immer das Gesamtpaket was es ausmacht. Ich freue mich in erster Linie auf die Menschen bei der Tour. Auf das ganze Drumherum.
      Das ich das ganze auch noch laufend absolvieren kann ist eigentlich ein Geschenk welches man einfach genießen sollte.
      Und so werde ich das Ganze auch angehen.
      Laufen, Genießen, Lachen!

  4. Mit der Bahnfahrt mit Fahrrad hast Du ja schon das schlimmste hinter Dir, Gerd. Der Rest ist da doch nur noch ein Kindergeburtstag :mrgreen:

    Scherz beiseite, nun ist es schon soweit. Hau rein, das wird, dat löpt.

    Du willst das, Du machst das, Du schaffst das.

    LG Volker

    1. Danke Volker,
      je näher der Lauf kommt, desto ruhiger werde ich. Das Training hat optimal geklappt und ich fühle mich gut.
      Jetzt noch ein wenig ausruhen, gut essen und dann einfach Laufen.

  5. Lieber Gerd,

    das ist alles nur Nervosität, wenn Du erstmal los gelaufen bist wird alles gut, ganz bestimmt 😉 Man nennt es Lampenfieber!
    Du machst das schon, egal ob Vorbereitung, Bahnfahrt mit Fahrrad oder die 100 Kilometer bei Hitze und Gewitter. Ich werde an Dich denken 😎

    Salut
    Christian

    1. Danke Christian,
      das Schlimme daran ist, ich habe normalerweise nie Lampenfieber. Da sieht man mal wie sehr mich doch der 100er beschäftigt.
      Ich freu mich darauf wenn ich los laufen darf. Dann zählt nur noch ich und mein Begleiter. Ich denke wir beide werden das Abenteuer bestehen!

  6. Hi Gerd, wir wünschen dir für deinen ersten hunderter bei der TorTourdeRuhr viel Spaß und Erfolg, halte durch – wir denken an dich.

    1. Herzlichen Dank Euch beiden!
      Ich kann jede Unterstützung brauchen. Ist doch schon ne lange Einheit.
      Du kennst das ja schon. Für mich ist´s absolutes Neuland!

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