Endlich am Ziel

TTdR 2014 – „Wie, der Dicke läuft und der Dürre sitzt auf dem Rad?“

Es war für mich der Spruch der TTdR 2014. Als wir bei Rolli am VP ankamen unterhielten sich zwei Herren über die unterschiedlichen „Gestalten“ bei den Ultras. Und dann kam der Spruch:
„Wie, der Dicke läuft und der Dürre sitzt auf dem Rad?“
Wie sagt Obelix immer. Wer ist dick? Ich sehe hier keinen Dicken! 😉

Aber ich fand den Spruch so gut, dass ich Ihn als Titel für meinen Blogbeitrag beim Bambinilauf der TTdR 2014 auserkoren habe. Und in diesem Beitrag versuche ich zu erzählen, was der Dicke und der Dürre die Tage bei der TTdR 2014 so erlebt haben. Begonnen hat alles am Pfingstsamstag um 13:30Uhr, als ich mich mit voll bepacktem Drahtesel von zu Hause auf den Weg nach Dieburg zum Bahnhof machte. Die Sonne brannte wir verrückt. Irgendwie war mir klar das Jens wieder „Badwater-Wetter“ für die TorTourdeRuhr bestellt hatte. Wenn ich schon mal einen 100er laufen möchte.

Lastenbike
Lastenbike

In Dieburg traf ich Stephan im Regionalzug nach Mainz. Platz für Rad war vorhanden und pünktlich waren wir auch. Lediglich die „Unbekannte Rad und EC“ verursachten mir noch ein wenig Kopfzerbrechen.
Aber umsonst. Direkt bei unseren Sitzplätzen war in den Waggons der Schweitzer Bahn der reservierte Stellplatz für unser Rad. Alles prima geklappt.
Als besonderes Highlight saßen auf unseren reservierten Plätzen zwei Gruppen die lautstark und feuchtfröhlich feierten. Wie sich herausstellte zwei Junggesellen/innen-Abschiede auf dem Weg nach Köln bzw. Düsseldorf die sich glücklicherweise im Zug trafen.
Aber alle waren nett und boten uns reichlich Getränke an. Auf Grund meines Vorhabens musste ich dies jedoch leider ablehnen. Aber Unterhaltung und Abwechslung war bis nach Düsseldorf reichlich gegeben.
Der letzte Wechsel in Bochum verlief auch reibungslos und so kamen wir pünktlich in Hagen-Vorhalle an. Auf den ersten Blick hatten wir das Gefühl, dass man uns fehlgeleitet hatte, denn einen vergleichbar heruntergekommenen und leeren Bahnhof habe ich noch nie gesehen. Gewöhnungsbedürftig! Von der Optik und vom Geruch!

Weiter ging´s nach Herdecke zu unserer Pension. Zu Fuß ungefähr eine gute halbe Stunde.

Bis auf die Hitze eigentlich kein Thema. Wir wurden freundlich empfangen und haben unser kurzes Nachtlager bezogen. Dann Pizza essen und ein paar Stündchen hinlegen. Ich denke mal dass bei mir letztendlich wenigstens zwei Stunden Schlaf waren bevor uns der Wecker unsanft hochjagte!

Anziehen, Rad wieder beladen und dann ging es 4 Kilometer zu Fuß durch das nächtliche Herdecke und Hagen zum Start des Bambinilaufes am VP 130 bei der DLRG Hagen.
Unterwegs trafen wir die ersten 100Meiler und 230er die uns in der Nacht entgegenkamen. Die Spannung stieg und ich wollte einfach nur dass es losgeht. Endlich Laufen nach der langen Wartezeit und der vielen Vorbereitung.

Briefing
Briefing
Start um 4:00 Uhr in Hagen
Start um 4:00 Uhr in Hagen

Einschreiben. Briefing. Und dann entließ uns Jens Punkt 4:00Uhr mit HellsBells und einem Spalier aus Kerzen auf die Strecke. Endlich ging es los. Mein erster 100er. Und dann noch bei der TTdR 2014. Adrenalin pur!
Die ersten Kilometer in den Morgen dienen zur Rhythmusfindung. Die Hektik des Startes verfliegt relativ schnell und das Feld zieht sich auseinander. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und sich auf sich selbst zu konzentrieren. Die Strecke ist lang und das Wetter jetzt schon ziemlich heiß.
Ein bisschen plaudern und ablenken bevor sich nach ca. 10km alles eingespielt hat.

VP 140/10 – FW Wetter.
Kurz etwas getrunken und locker weitergelaufen. Für die Bambinis reichte hier ein Becher Wasser. Schließlich war man gerade erst warm gelaufen.
Den Helfern der FFW ein herzliches Dankeschön für den Service!

Der Rhythmus ist gefunden und das Wetter noch einigermaßen erträglich. Jetzt einfach locker weiterlaufen. Ich laufe langsam weiter und Stephan kommt kurze Zeit später wieder dazu. Passt!
Wir vereinbaren dass er mich alle 30 Minuten zum Trinken animiert. Gerade wenn´s gut läuft besteht die Gefahr dass man es vergisst. Und Versäumnisse werden langfristig auf 100 Kilometer nicht verziehen.
So sucht er alle halbe Stunden ein schattiges Plätzchen und reicht mir alles was ich brauche mundgerecht an. Dazu traumhafte Aussichten am beginnenden Sonntagmorgen am Fluß.
5-Sterne-Service bei der TTdR 2014. Perfekt.

Es ist ein ständiges Überholen und Überholt werden zwischen den Teilnehmern. Dadurch dass ich bei den Verpflegungen keinen langen Aufenthalt mache und zwischendurch bei den Gehpausen verpflege, passt der Rhythmus und ich fühle mich richtig gut.
Momente in denen man glaubt so könnte man tagelang weiterlaufen!

VP 155/25 Kemnader See!
VP 155/25 Kemnader See!

VP 155/25 – Kemnader See.
Nach gut 2h 50´ liege ich mit einem Schnitt von 7:20min/km im absoluten Wohlfühlbereich. Alles da was man sich als Läufer wünscht. Es wurde gekümmert und aufgemuntert. Danke dafür!
Kurz nach dem VP kann ich auch noch eine ordentliche Toilette benutzen und somit auch hier jedes Risiko „ablegen“!
Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und die zwischenzeitlichen Gespräche lassen die Zeit im Fluge vergehen. Es ist zwar schon warm, aber am Wasser lässt es sich aushalten. Lediglich die Stechmücken sind auf der Suche nach einem Frühstück.

Bisher machte das Wetter, trotz Temperaturen über 20°C am frühen Morgen überraschenderweise keine Probleme. Regelmäßiges Trinken, in erster Linie Wasser mit sehr wenig Kohlensäure, und ungefähr stündlich eine Salztablette bekamen mir gut. Als erste feste Nahrung gab`s bei Kilometer 30 ein halbes Gläschen Kinderbrei. Kartoffel-Pastinake. Stand auf jeden Fall darauf. Geschmeckt hat es nach nichts. Aber super bekömmlich und nahrhaft!
Isogetränke und Brühe gab´s am Anfang nur wenig. Zumal Brühe im kühlen Zustand schon gewöhnungsbedürftig ist.
Zwischendurch gab´s genügend Abwechslung auf der Strecke um die Zeit totzuschlagen. Zu sehen gab´s eigentlich immer was.

Beim VP 174/44 – „Wat läuft“
gab´s dann das nächste Highlight. Verpflegungsstand von Rolli und seinem Team. Nette Menschen und Partylaune an der Strecke.
DAS IST TORTOURdeRUHR!

Es gab sogar eine mobile Kleinstdusche wo man sein aufgeheiztes Haupt ein wenig abkühlen konnte. Auch hier ein fettes Merci!
Der erste Marathon war nun durch und in einer Zeit von ca. 5:35h immer noch in einer prima Zeit. Alles OK, alles im Plan.

Aber dann wurde es warm. Schatten gab es auf den nächsten Kilometern wenig und die Sonne brannte schon gewaltig. Zum Glück bekam ich regelmäßig mein Kappi bewässert, so dass ich wenigstens einen einigermaßen kühlen Kopf bewahren konnte!
Stephan reduzierte die Getränkepausen auf 15-20 Minuten und im Wechsel gab´s zum Wasser noch ein wenig Iso oder Brühe. Auch der erste Schluck Cola wurde in´s Programm mit aufgenommen.

50 Kilometer Halbzeit!
50 Kilometer
Halbzeit!

Auf der Kurt-Schumacher-Brücke in Essen-Steele wurde „Bergfest“ gefeiert. Ungefähr die Hälfte war geschafft. 50 Kilometer unter 7 Stunden. Jetzt wurde es langsam immer schwerer.
Die Hitze machte mir immer mehr zu schaffen. Kaum Schatten und die Beine waren jetzt auch nicht mehr ganz so frisch.

Bis zum VP 188/58 – Baldeneysee
gab´s dann schon mal die eine oder andere Gehpause. Zwar immer noch mit einem flotten und zügigen Schritt, aber durchgängig Laufen ging nicht mehr. Trotzdem schloss ich wieder zu einigen Läufern auf. Und man sah, dass ich nicht der einzige war der unter der Hitze litt.
Es gab gebratene Kartoffel-Viertelchen mit Salzkruste! Lecker! Dazu reichlich zu Trinken. Und der Schatten unter der Brücke tat auch gut.
Auch hier einen ganz herzlichen Dank an die Truppe am VP! Ihr war super!

Aber auch hier hielt ich mich so kurz wie möglich auf. Auf keinen Fall hinsetzen. Lieber locker weitergehen und verpflegen. Hatte sich bis hierher bewährt und wurde letztendlich auch bis zum Schluss durchgezogen. Und hier stand ja auch das legendäre Schild!

nur noch.....
nur noch…..

NUR noch ein Marathon. Und bis zur offiziellen Cuttoff-Zeit waren es noch 7:45h. Sollte eigentlich auch bei den schlimmsten Vorahnungen reichen um das Ziel im Notfall nur noch gehend zu erreichen. Und das Ankommen an der Rheinorange war das einzige Ziel das ich hatte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und einen Marathon in dieser Zeit traute ich mir zu. Trotz der immer mehr zunehmenden Hitze.
Kurzfristig sah es aus als zöge ein Unwetter auf. Böiger Wind, schwarze Wolken und tatsächlich drei Tropfen. Ich sehnte mich nach einem Regenguß. Es blieb bei der Sehnsucht. Nach 30 Minuten brannte die Sonne wieder unbarmherzig auf uns nieder. Zum Glück gab es in dem Bereich um den Baldenaysee genügend schattenspendende Bäume.
Aber auch dies wurde von Kilometer zu Kilometer weniger.

Der Weg bis zur Ruhrtalbrücke und dem letzten VP 207/77 war brutal. Viel freies Feld und kein Schatten. Tempo war auf 6,5km/h runter. Und ich war mir sicher es würde definitiv nicht mehr schneller werden. Also kam der Entschluss den Rest zügig zu gehen. Zügig heißt bei mir zwischen 6 und 7km/h. Mehr ging aber auch wirklich nicht.

Einen Extradank an die drei Jungs kurz vor dem VP für die Mütze voller kaltem Wasser. Ich hoffe ihr hattet noch genügen übrig zum Plantschen!

Am letzten VP gab`s dann neben dem WDR auch noch Malzbier. Und dies sogar einigermaßen kühl.
Habt Ihr eine Ahnung wie so ein Malzbier nach 77 Kilometern bei solch einem Wetter zischt.
Hammermässig! Und es gibt nochmal richtig Kraft. Kraft für die letzten 22 Kilometer bis zur Rheinorange. Dem letzten VP vor der Rheinorange noch mal ein ganz herzliches Dankeschön.

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie wir Eure Hilfe in diesem Augenblick genossen haben. Für mich begann läuferisches Neuland. Noch nie bin ich weiter als 75 Kilometer gelaufen. Und bei solchen Temperaturen bin ich schon gar nicht gelaufen. Noch nicht mal 20 Kilometer. Und jetzt war ich kurz vor der 80er-Marke!

Noch 22 Kilometer und 3:45h! Immer noch alles im grünen Bereich. Außer mir. Mir ging es auf den letzten 20 Kilometern echt beschissen. Die Hitze wurde immer unerträglicher und die schattigen Bereiche gingen gegen null. Die Kieswege fühlten sich an wie der Vorhof zur Hölle. Die kurzen Anstiege über Brücken und die Deichkrone hoch kamen mir vor wie Berge.

es wurde einstellig mit den Restkilometern...
es wurde einstellig mit den Restkilometern…

Die Zeit des Jammerns war angebrochen. 22 Kilometer können so verdammt weit sein. Und immer noch keine Rheinorange in Sicht. Allein auf weiter Flur. Kein Mitläufer an der Seite mit dem man gemeinsam Jammern kann. Stephan musste sich alles alleine anhören!
Ich erinnerte mich an den Spruch von Jens das es die TTdR-Shirts in allen Farben gibt. Hauptsache sie sind schwarz. Jens ich habe dich sogar kurzzeitig verflucht. Ich hoffe Du verzeihst mir. Es war die Hitze!

War echt warm...
War echt warm…

Dann wurden die Restkilometer einstellig!

9!
8!
5!….. wann kommt diese Schei… Rheinorange endlich in Sichtweite. Nichts. Absolut keine Stele weit und breit.

4!
3 Kilometer. Ich kämpfte mit den Tränen. Ich wusste dass ich es schaffe. Das konnte mir keiner mehr nehmen. Das Wasser steht in den Augen und die Stimme versagt. Ich denke an meine Familie. Ich war unendlich dankbar und glücklich. Trotz der Hitze und trotz der runden Füße.
Ich war mir sicher dass mein Schuhgröße von 45 auf 58 angewachsen war.
Ich wartete darauf das die Hokas „Hulkmässig“ aufbrechen!

2!
1!
Endlich…. Noch ein Kilometer. Ich sehe die Rheinorange. Ein genialer Anblick.

nur noch ein Kilometer!
nur noch ein Kilometer!

Selten fand ich Orange so befreiend. Mein Herz schlägt bis zum Hals und alles ist auf einmal vergessen. Kein Schmerz, kein Leid.
Ich sehe Jens auf mich zukommen und bedanke mich für die Chance die er mir gegeben hat. Die Chance meinen ersten Lauf über 100 Kilometer bei der TTdR2014 zu absolvieren. Ich bin unendlich dankbar.

Ich laufe sogar die letzten Meter. Jedenfalls bin ich der Meinung das es Laufen ist. Wer es gesehen hat ist bestimmt anderer Meinung. Für ich war es Laufen auf höchstem Niveau!

Und dann steh ich davor. Die Rheinorange. Ich freue mich und gleichzeitig verfluche ich das riesige orangene Teil vor mir. Ich rutsche vor Ihr auf die Knie und möchte nie mehr aufstehen.
Eigentlich kann ich gar nicht mehr aufstehen. Ich will einfach mit meinem Supporter Stephan hier sitzen bleiben und den Augenblick genießen.

ICH BIN BAMBINILÄUFER BEI DER TTDR! Yeahhhhhhh….

Mein absolutes Jahreshighlight ist glücklich zu Ende gegangen. Nach 15 Stunden 21 Minuten und 7 Sekunden hat sich ein Traum erfüllt. Ein Traum der mich seit zwei Jahren begleitet hat.
Ein Traum den ich mir erfüllt habe. Wohl wissend das hierzu ganz, ganz viele Ihren Teil beigetragen haben.

  • Meine Familie die mir die Zeit gegeben hat meine Traum zu verfolgen!
  • Jens Vieler der es ermöglicht hat meine Traum umzusetzen!
  • Alle Helfer die bei der Umsetzung der TTdR2014 beteiligt waren und die auch Großes geleistet haben.
  • Und natürlich zu guter Letzt mein Supporter Stephan. Mehr als ein Supporter. Ein Freund der sich dazu bereit erklärt hat einen Verrückten 100Kilometer im Schritttempo zu begleiten. Ich weiß was dies bedeutet. Ich habe es selbst schon einmal gemacht.

Meine allergrößten Dank für die Unterstützung über die drei Tage an Pfingsten!
Du bist der Beste und ohne Dich hätte ich es nie geschafft!
Danke! Danke! Danke!

Der Dicke der lief und der Dürre auf dem Rad waren ein unschlagbares Team bei der TTdR 2014!

Die TTdR 2014 war kein Kindergeburtstag. Weder für Läufer noch für Betreuer.
Aber auch Sie ist Geschichte. Und ich bin ein Teil dieser Geschichte. Zwar nur ein kleiner Teil, aber ein Teil den ich nie vergessen werde.
Danke!
https://vimeo.com/98053026

PS: Sollte es 2016 überraschenderweise wieder eine TTdR geben, wäre ich gerne dabei. Denn so eine geile Gürtelschnalle die es für die 100 Meiler gab, hat schon wieder einen Traum in mir geweckt!

41 Gedanken zu „TTdR 2014 – „Wie, der Dicke läuft und der Dürre sitzt auf dem Rad?““

  1. Ich verneige mich in tiefer Ehrfurcht! Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung und dem tollen Bericht!

    Viele Grüße, Christiane

    P.S. Ich würde deinem Blog gerne über WordPress folgen, aber irgendwie finde ich den Button nicht… bin verwirrt.

    1. Hi Christiane,
      herzlichen Dank. Mit dem Abonieren hast Du mich jetzt völlig überfordert. Ich habe keine Ahnung??
      Muss ich mich wohl mal informieren!
      Auf jeden Fall habe ich deinen Blog schon mal aboniert!! 😉

  2. Wahnsinn Gerd! Du hast es tatsächlich geschafft und das unter diesen Bedingungen. Meinen Respekt hast du. Hatte ich eh schon immer aber nun ist er nochmals angestiegen 🙂
    Sei stolz auf dich. Hammer!! Daumen hoch.
    TOP!!!!!

    1. Danke Frank,
      es war aber auch ein hart erarbeitetes Finish. Die Temperaturen waren ja nun nicht gerade in meinem Wohlfühlbereich. Aber ich hab´s überstanden und bin dementsprechend stolz wie Oskar.
      Aber für die nächsten Wochen reicht´s dann aber auch wieder. So richtig geht´s dann erst im Herbst wieder an die Langen!

  3. Herzlichen Glückwunsch. Was für eine unglaubliche Leistung und für ein packender Bericht. Unfassbar, dass das nur die Bambini-Ausgabe war.

    1. Danke Din,
      wenn man die beiden anderen Strecken sieht, ist´s wirklich eine Bambinistrecke! 😉
      Die TTdR ist etwas was man schwer beschreiben kann. Es ist tatsächlich ein ganz besonderes Event mit Abenteuercharakter!
      Wenn´s 2016 wieder eine TTdR geben sollte, dann würde ich gerne die 100 Meilen angehen.

  4. Lieber Gerd!
    Ich gratuliere dir ganz herzlich!
    Der Spruch ist grandios,
    dein Bericht ebenso
    und für deine Leistung fällt mir jetzt gerade auch kein besseres Wort ein!

    1. Vielen Dank Doris,
      da sieht an wie unterschiedlich doch Eindrücke wirken. 😉
      Es war ein echtes Abenteuer für mich mit einem tollen Ausgang.

  5. Hast Du klasse gemacht!!!
    War schön, Dich auch mal live kennenzulernen.
    Alles richtig gemacht – und das beim ersten 100er – und das bei den Temperaturen. Kannst wirklich stolz sein.
    Bis bald
    Frank

    1. Herzlichen Dank Frank,
      auch ich habe mich gefreut das wir ein paar Meter zusammen gelaufen sind und uns mal live gesehene haben.
      Ich denk man sieht sich auf jeden Fall wieder!
      Grüß mir auch die Sarah!

    1. Einfach nur Danke! 😉
      Man kriegt leider nicht alle Emotionen der 15 Stunden unter. Sonst gibt´s keinen Blogbeitrag, sondern ein Buch! 😉

    1. Herzlichen Dank Ralph,
      den großen Hut hätte ich als Hitzeschutz gebraucht. War eine heiße Veranstaltung. Aber im Nachhinein ist man einfach nur stolz!

  6. Hallo Gerd,
    erst einmal GLÜCKWUNSCH zum Finish.
    Ich kann die ganze Geschichte noch fühlen, ich habe 2010 auch meinen ersten 100km Lauf bei der TTdR gemacht. Die Bedingungen waren die gleichen. Echt übel, gerade die langen staubigen Teilstücke wo die Hitze nur so steht können einen schon den Verstand kosten. Auch das ewige warten auf den ersten Sichtkontakt mit dieser VERDAMMTEN Stehle. 😉 Man sieht sie wirklich erst 1km vorher…. und dieser Kilometer kann sich ziehen.
    Schöner Bericht und tolle Bilder. Hast du super gemacht. Glückwunsch auch an deiner Begleitung, es ist nicht immer einfach neben einen Läufer in Schritttempo 100km zu fahren.
    Hier meine erste TTdR:
    http://soulrunner.net/2010/06/20/tortour-de-ruhr-2010/

    LG
    Marco

    1. Danke Marco,
      ich kenne ja deinen legendären Zieleinlauf mit Steffen. Den werde ich wohl nie vergessen. Hatte selten so gelacht!
      Und die Leistungen der Begleiter werden von den Läufern schon richtig eingeschätzt. Ohne meinen Stephan hätte ich das nicht geschafft!
      Da hat der Hintern schon ganz schön was auszuhalten! 😉

  7. Herzlichste Gratulation Gerd!
    Für mich ist so eine Leistung, auch noch bei solcher Hitze, einfach unvorstellbar.
    Ich wünsche Dir ganz gute Erholung.
    Viele Grüsse, Hugo

    1. Danke Hugo,
      ich empfehle es Dir weiterhin. Laufe einfach mal einen genußvollen 50er mit ein paar gemächlichen Ultras. Du wirst deine Spaß haben und Dich wundern wie toll das ist.
      Weniger belastend als ein Marathon auf Zeit!

  8. Das hast Du aber schön beschrieben. Mir muss gerade eine Fliege ins Auge geflogen sein, wie ist das feuchte sonst zu erklären.

    Ganz großen Respekt vor der Leistung und ich kann die Empfindungen nach dem letzten VP gut nachvollziehen.

    Wenn es 2016 gibt und ich mit darf, dann können wir es entspannt zusammen angehen, was meinst Du?

    1. Hi Klaus,
      danke Dir! Du hast diesen Part ja schon hinter Dir. Schade das es dieses Jahr nicht geklappt hat.
      Vielleicht klappt´s ja gemeinsam 2016. So ne Gürtelschnalle will ich schon gerne haben! 😉

  9. Kaum bin ich mal etwas weiter gelaufen, kommt da jemand und läuft noch mal fast die doppelte Strecke 😉

    Sauber, Gerd. Ich gratuliere Dir zu der Leistung. Danke für den hautnahen Bericht. Ein klitzekleines Bisschen kann ich nachfühlen wie es Dir gegangen ist. Erhole Dich gut!

    LG Volker

    1. Danke Volker,
      immer denken was interessieren mich die Anderen. Du hast ein tolles Event abgeliefert und viel Spaß gehabt. Freu dich darüber und genieße es!
      Und neue Ziele kann man sich immer setzen. Freu Dich drauf!

  10. Das was du hier geschafft hast ist für mich unvorstellbar!
    100 Kilometer am Stück zu laufen ist körperlich und mental eine absolute Meisterleistung und dafür zolle ich dir großen Respekt! Herzliche Gratulation lieber Gerd. Das so konsequent durchzuziehen ist unglaublich. Noch dazu angesichts der Tatsache, dass du in letzter Zeit ja schon so manche Kilometer „gefressen“ hast!

    Gute Erholung – Reinhard

    1. Danke Reinhard,
      und das überraschenste an der ganze Sache ist, ich habe noch nicht mal Muskelkater. Bis auf die Probleme mit dem Wasser im linken Knöchelbereich habe ich die Sache sehr gut überstanden.
      Das bedeutet die Vorbereitung war gar nicht so verkehrt. Jetzt bin ich einfach nur Happy und genieße das gute Gefühl! 😉

  11. Lieber Gerd,

    ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem Finish! Die Distanz bei dem Wetter – eine ganz, ganz starke Leistung! Danke für den schönen Bericht – ich hoffe die erholst dich gut und ausgiebig!

    1. Danke Hannes,
      Du kennst ja meine Einstellung. Wenn schon nicht schnell, dann wenigstens weit. Und ein 100er sollte schon mal in´s Programm bei mir.
      Da bietet sich solch ein tolles Event wie die TTdR geradezu an!
      Wir sehen uns!

  12. Lieber Gerd,

    auch hier nochmals die herzlichsten Glückwünsche zur Erfüllung einer Deiner Träume!
    Es liest sich sehr emotional und wahrscheinlich war es noch sehr viel emotionaler. Ich danke Dir fürs Mitnehmen und Teilen. Erhol Dich noch ein wenig, die nächsten Träume/Abenteuer warten 😉

    Salut
    Christian

    1. Herzlichen Dank Christian,
      so ab und an ein kleines Abenteuer kann Wunder bewirken. Und es muss nicht der Regenwald sein. Da reicht sogar die TorTourdeRuhr. 😉
      Ich werde dieses Jahr entspannt genießen und für uns eine tolle Tour im Herbst 2015 raussuchen. Muss ja nicht so heftig sein wie die 100km!

  13. Hach, Gänsehaut! Nee, was Ihr da so macht, ist ja Wahnsinn. So etwas Bambinilauf zu nennen, hat natürlich Humor. Ich finds einfach irre und das bei dem Wetter. Du hast es schön beschrieben und die letzten Kilometer beim Lesen taten mir schon fast körperlich weh. 🙂 Also vielen Dank, dass ich teilhaben durfte und einen fetten Glückwunsch zu dieser unfassbaren Leistung.

    1. Vielen Dank Anja,
      das nachträglich Schreiben ist manchmal Anrührender als der Lauf selbst. Da kommt schon das eine oder andere Schluchzen.
      Eigentlich kann man über die 100km fast ein ganzes Buch schreiben. Bei solch einem Wetter ist da so viel an Emotion drinnen, das würde locker reichen….

  14. Wieder einmal ein toller Bericht von dir! Von mir hier noch einmal meine herzlichsten Glückwünsche.
    Und auch meine Gedanken gehen nun ganz stark auf die 100 zu, und wer weiß, was 2016 ist… Vielleicht gehöre ich dann auch zu den glücklichen Startern…? 😉

    1. Danke Heiko,
      Die TTdR ist etwas ganz besonderes. Ich denke auch da hat die Hitze ihren Tribut gefordert.
      Wird Zeit dass man sich mal wieder sieht!

  15. Danke für diesen tollen Bericht, fürs Mitnehmen und Glückwunsch zum Finish!
    In wenigen Tagen geht’s für mich auch in das Abenteuer 100!
    Ich bin gespannt

    #HeißwieFrittenfett

    Viele Grüße aus den Bergen und gute Erholung

    Steve

  16. Auch auf diesem Wege noch einmal herzlichen Glückwunsch zum Finish, Gerd!
    Sich bei der Hitze durchzubeissen ist nicht ohne.

    Gute Regeneration!
    Stefan

    PS: Es heißt Herdecke. Mit H wie Hitze. 😉

  17. Eine unfassbar große Leistung! Ich ziehe meinen Hut und gratuliere Dir voller Respekt! – Danke für den Bericht: er ist mir eine Motivation! 😉

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