So langsam macht Bloggen keinen Spaß mehr!

Ich blogge nun seit 10 Jahren. Habe auf diesem Wege viele Menschen kennengelernt und im Nachgang auch viele persönlich getroffen. Stets war mein Anliegen in erster Linie über meinen Sport, mein Leben und ab und an auch über mein Leiden zu schreiben. Dafür habe ich Zeit und Geld geopfert.
Ab und an durfte ich ein paar Sportartikel kostenlos testen. Aber alles in einem recht übersichtlichen Umfang und ohne das ich mich dafür verkaufen musste. Stets war mein Ansinnen objektiv zu berichten.

Nach und nach kamen immer mehr Anforderungen an die Blogbetreiber, Ich brauche ein rechts sicheres Impressum, Hinweise auf Cookies und weiß der Teufel noch was!
Irgendwann lebst Du als Blogger nur noch mit der Angst irgendein Winkeladvokat mahnt Dich wegen irgendetwas ab, welches nicht „gesetzeskonform“ ist. Unabhängig davon, was Du in deinem Blog so schreibst.

Und nun kommt auch noch die „europäische Datenschutzbestimmung DSGVO“! Super!
Wer Lust hat kann sich gerne mal einlesen: DSGVO

Ich weiß nicht inwieweit meine Seite DSGVO konform ist. Es ist mir auch ehrlich nicht vermittelbar wie ich dies final prüfen soll. Ich habe versucht mit den mir zu Verfügung stehenden Mittel das Beste zusammenzuschustern. Ob es reicht weiß ich nicht. Schaun mer mal!

Eines ist aber Gewiss, so richtig viel Bock auf Bloggen habe ich nicht mehr. Stets muss ich mich mit Dingen herumschlagen von denen ich erstens keine Ahnung habe und die mir im schlimmsten Fall auch noch negativ ausgelegt werden. Von den angesetzten Strafen mal ganz abgesehen.
Ich habe schon genug Probleme mich ab und an für einen Beitrag zu motivieren, sehe aber langfristig echt keine Alternative mehr als meinen Blog zu schließen.

Ich habe echt keinen Bock auf diesen ganzen Scheiss!
Sorry!

6 Gedanken zu „So langsam macht Bloggen keinen Spaß mehr!“

  1. Alles nicht so einfach mit der EU DSGVO
    Ich bin momentan auch in bisschen in einem Loch und da kommt diese tolle Verordnung natürlich gerade Recht.

    So wie du schreibst, das bloggen war quasi nur Hobby und Spaß, aber mittlerweile muss man ja gefühlt ein Volljurist sein, nur dass man beruhigt schlafen kann.

    Auf der anderen Seite bringt mich diese ganze Sache auch wieder ein bisschen zum Ursprung.
    Weg von Social-Media-Plugins, weg von Google-Analytics und Co. (mir Wurscht wie viele Leute, aus welchen Ländern, mit welchen Handy meinen Blog lesen), hin zum „Einfach nur schreiben“.

    Mal schauen wie sich das weiterentwickelt

    Viele Grüße

    Steve

  2. Lieber Gerd,
    bzgl. meines Blogs hatte ich mich noch gar nicht mit diesem Bürokraten-Quatsch beschäftigt. Habe gerade in der Praxis damit zu tun, die Voraussetzungen bzgl. DSGVO zu erfüllen und einzuhalten, was aber sehr schwierig ist und wahrscheinlich nur funktioniert, wenn wir patientenfrei arbeiten 😂😂😂
    Was den Blog betrifft warte ich daher noch ab…

    Salut und lass Dich nicht runterziehen

    1. Hallo Christian,
      pateientenfreie Praxis spart natürlich viel Bürofläche! 😉
      Was mich einfach nervt an der ganzen Sache ist die Tatsache, dass es keine bindende und vor allem Verständliche Aussage darüber gibt, was man als Blogger zwingend umsetzen muss. In jeder Ecke liest man etwas anderes.
      Das nervt auf die Dauer und raubt einem echt den Spaß am Bloggen!

  3. Hallo Gerd, das kann ich gut nachvollziehen. Gerade die Undurchsichtigkeit des Themas DSGVO macht es zu einem Schreckgespenst. Ich hätte ja auch nichts dagegen, wenn ich eine konkrete Liste abarbeiten könnte und anschließend genau wüsste, dass ich das Thema abhaken kann. Aber so bleibt auch nach intensiver Auseinandersetzung ein Fragezeichen.

    Ich sehe für meinen Blog teilweise auch keine andere Lösung, als liebgewonnene Funktionen (vorerst) abzuschalten, um ja nicht in Gefahr zu geraten. Ob das im Sinne des Erfinders ist, weiss ich nicht… Ich hoffe nur, dass das Thema nicht halb so heiss gegessen wird, wie es gekocht wurde. Und sich dadurch kein Blogger vom Bloggen abhalten lässt. Auch Du nicht. 😉

    Liebe Grüße

    Thomas

    1. Danke Thomas,
      irgendwie wird’s halt immer komplizierter. Dabei war es am Anfang ein richtiges Hobby das Spaß gemacht hat. Aktuell bleibt nur Zweifel und Unwohlsein.

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