Wanderung von Tann nach Hilders-Steinbach

Direkt einen nach unserer schönen Tour auf die Wasserkuppe, war ein Ausflug nach Tann geplant. Zuerst ein Besuch des Heimatmuseums, die beiden Mädels wollten sich dann noch ein bisschen umschauen und Shoppen, und ich wollte von Tann zurück Wandern nach Steinbach!

Ferienhaus

Ferienhaus

Die Temperaturen am Dienstag waren schon am frühen Morgen recht ordentlich, und so konnte man sich auf einen heißen Tag in der Rhön vorbereiten.

Entsprechend gab es wieder ein tolles Frühstück auf der Terrasse unseres Ferienhauses.
Auf dem Bild hatte es an unserem Ankunftstag gerade geregnet. Aber die meisten Tage war es brütend heiß, so dass der Schwimmteich eine wohltuende Abkühlung brachte.

In Tann angekommen besorgte ich mir erst einmal eine Wanderkarte von der nördlichen Rhön.
Auf der vorhandenen war nämlich der Bereich um Tann nicht mit drauf. Und auf gut Glück wollte ich ungern durch die Rhönwälder streifen.

Danach ging es erst einmal zum Museumsdorf. Sozusagen eine Zeitreise in der Rhön. Interessante Einsichten in die Lebensweise der Bauern vor ca. 200 Jahren:
Ich muss gestehen, dass mir die Ausstattung unseres Ferienhauses wesentlich angenehmer war. ;-)
War schon eine ziemlich harte Zeit.

Danach ging es noch in´s Naturmuseum. Ein bisschen einen Eindruck über die Flora und Fauna der Rhön zu Urzeiten! Hat vor allem der Kleinen richtig viel Spaß gemacht.

Danach verabschiedete ich mich von meinen beiden Mädels. Sie wollten noch einen Markt für Direktvermarkter der Rhön besuchen, und ich wollte die Rückweg wieder Wandernd hinter mich bringen. Vorsichtshalber nahm ich noch eine Flasche Wasser mit auf den Weg, denn die Temperaturen bewegten sich schon leicht über 30°!

Der Rückweg war ziemlich schweißtreibend und anstrengend. Aber wiederum eine wunderbare Entspannung.
Tolle Anstiege und, die für die Rhön typische Ausblicke! Einfach nur herrlich.

Auf den großen Weide und Grünflächen wurde die letzten Tage Heu gemacht und der Geruch erinnerte mich an meine Kindheit. Damals zogen wir in den heißen Sommermonaten durch die heimatlichen Gefilde und ließen es uns gut gehen. Heute fühlte ich mich genauso.
Der Geruch von frisch gemähtem Gras in der heißen Sonnen und dazu das Zirpen der Grashüpfer!

Ein bisschen problematisch war die Getränkeversorgung unterwegs. Im Gegensatz zu der Tour vom Vortage, gab keinerlei Möglichkeiten zwischendurch ” nachzutanken”! Ein Manko das erst in Elters beseitigt werden konnte. Aber auch da nur in Form eines außen liegenden Wasserhahns, der zum Glück genug hergab um meinen Durst zu stillen und meine Flasche wieder aufzufüllen.

Danach kamen noch einige Anstiege, die jedoch zum größten Teil im schattigen Wald verliefen. So das meine arg strapazierte Kopfhaut ein wenig Schonung erfuhr. Mein lichtes Haar hatte die ganze Zeit wenig Schutz geboten! ;-)

Trotzdem habe ich die Tour hervorragend überstanden und war glücklich und zufrieden als ich nach 4 Stunden und 17 Minuten wieder in Steinbach einlief. Insgesamt hatte ich stramme 24 Kilometer absolviert und dabei 740 Höhenmeter überwunden.
Und jeder einzelne Meter davon hat Spaß gemacht! ;-)

Höhenprofil
Geschwindigkeit
Tann – Hilders-Steinbach