Marathonvorbereitung 2010

Der Einstige in die Marathonvorbereitung ist gelungen. Nach meinem sehr erholsamen Urlaub wurde es Zeit ein bisschen mehr Kilometer in die Beine zu kriegen.
Und da in zwei Wochen der “Trainingsmarathon in Darmstadt” auf dem Programm steht, war heute der letzte lange Lauf vor diesem Ereignis geplant.

Als Strecke hatte ich mir wieder die knackige 35er Runde von letzter Woche ausgesucht. Mit den knapp 400 Höhenmetern und den gleichen Waldwegen wie der Darmstadt-Marathon eine optimale Vorbereitungsstrecke.
Also Trinkrucksack präpariert.
Ein Dextro-Energie-Gel und  Dextro-Energie-Traubenzucker eingepackt.
Und die tollen SIGVARIS-Kompressionssocken angezogen.
Von denen ich übrigens begeistert bin. Meine bisher getesteten Socken hatten ja den Nachteil, dass man sich fast umbrachte beim an- und ausziehen. Mit den SIGVARIS ist die überhaupt kein Thema. Durch die völlig neue Konzeption der Socken passt alles einfach perfekt. Es sitzt alles da wo es hingehört und eine spürbare Unterstützung findet auch statt.

So empfinde ich es jedenfalls. Für mich kriegen die Teile ein extra Plus!
Das haben die Schweizer wieder mal prima hingekriegt! ;-)
Am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme mit dem Schwarz, aber durch die perfekte Passform und das angenehme Laufgefühl stelle ich mal die Eitelkeiten zurück.

Der Tag startete traumhaft schön. optimales Wetter und herrlicher Sonnenschein. Die Temperaturen waren um 6:30Uhr noch optimal und die Anzahl der Mitmenschen im Wald war sehr übersichtlich. Ziel meines heutigen Laufes war ein ruhiges, angenehmes Tempo. Die Herzfrequenz sollte im Bereich bis maximal 80% bleiben.
Auf Grund der teilweise knackigen Anstiege nicht ganz so einfach. Da kam ich ab und an doch schon mal ein bisschen außer Atem.

Aber es lief prima. Bis auf die kleine Tatsache, das zum Ablesen der Polar-Uhr, so langsam meine Arme ein bisschen zu kurz werden. Der eine oder andere “Tastenfehldruck” hat mich hier und da schon ein bisschen verärgert. Aber selbst daran Schuld. Einfach während des Laufes die Finger davon lassen. ;-)

Ich genoss jedenfalls Kilometer für Kilometer und habe den tollen Tag in mich aufgesaugt. Regelmäßig etwas getrunken, und bei Kilometer 25 gab´s ein Gel. Ab da habe ich auch langsam die Kilometer der letzten Tage gespürt. Es war anstrengend, aber schon wesentlich lockerer als letzte Woche.
Mit dem langen Lauf am letzten Samstag bin ich die letzten 8 Tage tatsächlich knapp 130 Kilometer gelaufen. Und davon auch noch 15 als Crescendolauf.
Und dazu noch gut 80 Kilometer auf dem MTB.
Das hört sich doch nach den letztjährigen, schweren Zeiten richtig gut an. Zumal ich die Läufe regenerativ sehr gut vertrage.
Zum Darmstädter Marathon werde ich jetzt mein Pensum ein bisschen reduzieren, und danach eine Punktlandung für Frankfurt versuchen.

In Darmstadt werde ich versuchen die erste Runde in einem angenehmen Tempo knapp unter 7:00 in/km zu Laufen. Wenn dann noch genug Pulver vorhanden ist, versuche ich die letzten 10 Kilometer dann in Richtung 6:30 min/km zu gehen. Da ich mir keine Zielzeiten gesetzt habe, kann ich den Lauf schön zum ausprobieren nutzen, und danach meine, hoffentlich richtigen, Schlüsse für Frankfurt ziehen.

So wie es aussieht ist die Grundlage für meine Marathons vorhanden. Jetzt geht es daran die Kraftausdauer und die Spritzigkeit noch ein bisschen zu erweitern.
Dazu sind ja noch genau 10 Wochen Zeit. Das lässt sich doch ganz gut an.

Lasst´s Laufen!

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