Neuorientierung und Niebelungensteig?

Nach einer unruhigen und kaum mit Schlaf gesegneten Nacht bin ich ja heute Morgen wieder auf mein Bike gestiegen.
Es war zum Glück trocken, aber doch wieder ziemlich frisch.
Schon an der der ersten kleinen Steigung an der Autobahnbrücke über die B26 stellte ich fest, dass noch einiges an Kraft fehlt.
Also die Sache gleich ein wenig ruhiger angehen.
Man muss ja nicht gelich wieder Vollgas geben. ;-)

Mein Blutdruck und mein Puls (135/79 – 48) befanden sich in einem akzeptablen Zustand.
Meinen Ruhepuls direkt nach dem Aufstehen kann ich auf Grund der defekten Polar leider nicht messen.
Und bisher ist mir noch kein adäquater Ersatz in den Sinn gekommen.
Aber er dürfte noch ein wenig niedriger liegen.
Also von dieser Seite war alles in Ordnung.
Ich merke jedoch, dass mein Körper noch ein wenig Schonung benötigt.
Es fällt mir zwar nicht leicht, aber er soll sie bekommen. ;-)

Dementsprechend habe ich meine Fahrten zur Arbeit auch sehr schonend absolviert.
Und mit dem Laufen warte ich noch ein wenig.

Und hier kommt nun ein Punkt ins Rampenlicht der mich die letzten Tage ein wenig beschäftigt hat.

Mein tägliches Laufen.

Ich hatte ja genügend Zeit mir Gedanken zu machen was meine “läuferischen” Ziele betrifft.
Das tägliche Laufen werde ich weiter beibehalten.
Jedoch ohne das Führen eines Streaks.
Dies bedeutet auch, dass ich einen Ruhetag einlege, sobald mein Körper mir mitteilt “mach langsam”.
Die doppelte Belastung mit täglichem Radfahren und Laufen ist an Tagen an denen man nicht 100%ig fit ist sehr kräftezehrend und als Training kontraproduktiv.
Ich werde in erster Linie zum “Täglichsportler” und nicht zum Täglichläufer tendieren.

Meine tägliche Portion Sport brauche ich auf jeden Fall.
Da ich aber auch in Zukunft wieder vermehrt Krafttraining und meine Gymnastik ausüben werde, kann ich definitiv nicht jeden Tag Laufen.
Da sind, zu mal beruflich auch einiges ansteht, die Tage einfach zu kurz.
aufgabe

Und nun noch mal zum Thema Nibelungensteig.

Die Möglichkeit hier ein etwas größeres Event mit mehreren anzustreben steht weiterhin im Raum.
Ich hatte am Sonntag ein Telefongespräch mit Matthias zu diesem Thema.
Es geht um die Tatsache den Nibelungensteig in zwei Etappen abzulaufen.
Da sich Matthias in der betroffenen Region sehr gut auskennt und er meine Leistungsfähigkeit und auch seine (die definitiv höher liegt) einschätzen kann,
hat er mir erklärt das dieses Vorhaben für uns beide eine Nummer zu groß ist.
Der Spaß der bei der ganzen Sache dabei sein sollte würde auf der Strecke bleiben.
Und dafür ist die Strecke einfach zu schön.
Er hat empfohlen den Nibelungensteig in drei Etappen zu Laufen.
Und ich habe mich dazu entschlossen seinem Rat zu folgen.
Trotz alledem stehe ich noch hinter der Tatsache diese “Laufevent” in zwei Tagen mal durch zuziehen.
Eine Idee die ich grundlegend beibehalten würde und für Teilnehmer die von weiter weg anreisen auch für sinnvoll erachte.

Also tendiere ich dazu, dieses Ereignis, welches ich unbedingt umsetzen möchte, vielleicht auf nächstes Jahr zu verschieben.
Wir würden dementsprechend rechtzeitig ein paar Termine vorschlagen und die Sache ein wenig organisieren.
Angedacht sind weiterhin zwei Etappen mit einer Übernachtung dazwischen.
Hier könnte man sich Abends mit der Familie und/oder Freunden zusammensetzen und ein wenig fachsimpeln.
Interessenten hatten sich ja schon gemeldet und ich bin sicher man könnte so etwas auf die Beine stellen und viel Spaß dabei haben.

Für dieses Jahr werde ich mit Matthias den Nibelungensteig in drei Etappen laufen. So hätten wir auch ein paar Erfahrungswerte für nächstes Jahr!
Außerdem würden wir Euch den Mund ein wenig wässerig machen.
Ich hoffe das ich nicht schon zu viele “Sehnsüchte” geweckt habe und das einige von Euch nächstes Jahr mit uns gemeinsam den Lauf absolvieren.