Quälerei am Morgen

Es gibt ja so Läufe wie am Sonntag. Da läuft es am Anfang schlecht, und nach 7-8 km kommt auf einmal das Gefühl für das Laufen. Und dann geht´s von ganz alleine.
Und es gibt Läufe da sind die ersten Schritte schon eine Farce, und es wird schlechter und schlechter. Man wartet zwar auf den Kick und den Punkt an dem es leichter läuft, aber irgendwie geht gar nichts.
Heute Morgen hatten wir einen der zweiten Art. Und zwar einen von dieser ganz bösen Sorte

Schon beim Aufwachen hatte ich einen leichten Reiz im Hals. Nichts ernstes, eher das Gefühl Durst zu haben.
Nichts rot im Hals, nur ein bisschen belegte Stimme.

“Eroddisch” halt! ;-)

Gegen 5:30 machte ich mich auf den Weg zur Arbeit. Angenehme Temperaturen, aber auf Grund der Regenfälle der Nacht ziemlich dampfig.
Es lief überhaupt nicht. Und das ist wirklich noch milde ausgedrückt.

Es war ein richtiger Sche…- Lauf!

Ich hatte das Gefühl, dass erste Mal in meinem Leben zu Laufen.
Das Gefühl als fetter, alter, kurzatmiger Mann durch den Wald zu hecheln.

Die Kilometerzeiten lagen jenseits der 7 Minuten Marke und sind selbst für meine Verhältnisse sehr, sehr langsam.

Es war einfach nur eine einzige Quälerei.

Heute war kein Restsauerstoff fürs Hirn übrig um die Sache zu genießen. ;-)
Heute war harte Arbeit angesagt.

Machen wir einen Haken dran und freuen uns auf den nächsten Lauf.

Denn der kann nur besser werden.

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