Wenn man sich mit Läufern, vor allem im Anfängerbereich unterhält, fällt dieser Satz unweigerlich.
Als Vertreter der etwas ruhigeren und gemächlichen Läuferfraktion, kenne ich diesen Satz ja auch zur genüge.
Ich habe durch Zufall ein kleines Booklet in die Finger gekriegt, in dem genau auf diesen Satz folgendes geantwortet wurde:
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Verglichen mit wem? Nie vergessen: |
Ich denke mehr braucht man zu dem Thema überhaupt nicht sagen.
Schön, dass ich Laufen darf!















Oh ja! Danke, lieber Gerd! Der tut richtig gut.
Ich laufe, erstmal egal wie schnell, aber ich laufe. Ha!
Hallo Eva,
genauso soll es sein!
Hauptsache wir Laufen!
Was soll das schon heißen:
Ich bin so langsam ?
Nix, für den einen ist langsam ganz anders langsam als für den anderen.
Wenn ich mit Usain Bolt laufe, oh je,dann sehen wir alt aus, dann sind wir langsam, laufe ich mit Anfängern, die mit 0 anfangen, dann sind die vielleicht langsam, habe ich meine Schwiegermutter mit 88 Jahren am Arm, dann läuft (na ja, geht ) sie sehr langsam, vergleichen wir uns mit einer Schnecke, dann sind wir schnell.
Alles ist relativ, dabei – was ist dabei, wenn man langsam läuft, langsam laufen hat so viele Vorteile, die Verletzungsanfälligkeit ist wesentlich geringer, man sieht mehr, man kann genießen, man rennt keinen persönlichen Rekorden hinterher.
Und wenn mich bei meinen fast täglichen Läufen ein Läufer in Form einer stark schnaufenden Dampflok überholt, dann laufe ich lieber leise langsam, aber ich kann -im Gegensatz zu ihm -auch leise schnaufend schneller, er nicht.
Zu den fittesten Mitbürger gehören wir sowieso, denn wir bewegen uns, und so viele z.B. in meinem hohen Alter gibt es auch nicht davon.
Darum lieber langsam und lang als gar nicht.
Ende der Aussage !
Wünsche dir ein traumhaftes Wochenende
Danke Mrgitta,
hatte ich schon. Mit einem schönen, langsamen Lauf.
Ein schönes Wochenende zurück!
Puh, 1 km am Stück schaff ja sogar ich noch.
Hi Anja,
dann gehörst Du definitiv zu den fitten!
Da hatte ich nie einen Zweifel. :lol:
Pah, da fühlt man sich gleich viel besser
Hallo Kai,
es kommt halt immer auf die Sichtweise an. :lol:
Sollte wohl immer wieder bzw. häufiger gesagt werden … wie wahr, wie wahr.
Hallo Hannes,
schön wenn dies von einem “flotten” Läufer kommt.
Die Leistungsgesellschaft verfolgt uns auf Schritt und Tritt.
Es ist kaum möglich sich davon zu lösen.
Man darf sich aber nicht zu sehr davon unter Druck setzem zu lassen.
Geht Deinem Weg, mit Deiner Geschwindigkeit. Du mußt mit Dir zufrieden sein, nicht die Anderen.
Gruß Hans
PS:Habe gerade die Zeit von meinem letzten Hunsrück Halbmarathon studiert und mir fest vorgenommen, morgen nicht dagegen anzulaufen.
Hallo Hans,
und ich glaube, dass wir Männer da noch mehr Probleme mit haben wie die Frauen. Ist wahrscheinlich genetisch bedingt.
Reine Kopfsache. Ich arbeite dran!
Ach wie schön…
Hi Lutz,
eigentlich ist alles ganz einfach!. Man muss es nur umsetzen.
Genau wie Margitta sagt, ist ja alles relativ und kommt immer drauf an, mit wem man sich vergleicht. Sowieso ist es am besten, sich nur mit sich selber zu vergleichen. Und dann natuerlich noch speziellen Bedingungen in Betracht zu ziehen. Das muss ich mir auch immer wieder vor Augen halten, wenn ich heutzutage an mein Boston Training zurueckdenke, wenn ich niemals langsamer als 5:00km/min gelaufen bin… Aber das kann ja alles wieder kommen.
Jedenfalls kann ich jetzt langsamere Laeufer besser verstehen!
Hallo Kerstin,
man muss immer seinen eigenen Grenzen und Ziele vor Augen haben. Nicht die der anderen.
Du setzt im Augenblick andere Prioritäten.
Aber dabei genießt Du auch ab und an die “Langsamkeit” beim Laufen! :lol:
Naja, dass ich beim Laufen die Langsamkeit geniesse, kann ich jetzt auch nicht sagen. Schliesslich laufe ich ja, weil ich so schneller von einem Ort zum anderen komme. Aber mir macht es nichts aus, langsamer zu sein. Meine Laeufe geniesse ich aber schon (meist), nicht wegen des Tempos, sondern weil ich mich bewege, was von der Welt sehe, sie mir gut tun.
Es hätte mich auch gewundert, wenn Du dies so hättest stehen lassen.
Dafür bist Du einfach auch viel zu schnell unterwegs. Aber Du musst zugeben, dass es etwas meditatives hat, langsam zu Laufen. Ich glaube dein Baby genießt dies auch. Die gleichmässige, lockere und weiche Bewegung.
Und wenn das Baby mal da ist, dann kannst Du wieder nach Herzenslust Gas geben.
Aber bis dahin!
Genieße die Langsamkeit.
Gerd, endlich jemand der die unterschiedlichsten Bemühungen der Läuferkommune auf den Punkt bringt. Ja, auch ich laufe laaaangsam! Gut, dass es so ist! Alles Gute – Reinhard
Hallo Reinhard,
und beim “langsamen” Laufen, kann man dieses wesentlich mehr genießen.
Tempo ist relativ….. es ist doch so, dass man sich ja meistens mit schnelleren vergleicht und wenn man eben nicht der schnellste der Welt ist, dann ist man zwangsläufig “langsam”
In dem Sinn machst du das genau richtig, Vergleiche muss man auch in die andere Richtung anstellen und das ganze ein bisschen “globaler” betrachten, dann fühlt man sich plötzlich gar nicht mehr so langsam….. 
Hallo Hugo,
eigentlich ist der einzige Maßstab, den ich anlegen kann, meine eigene Leistung. Und mit der muss ich zufrieden sein.
Dann passt es! :lol:
Mir fiel es lange Zeit schwer zu akzeptieren, dass man nicht immer schnell laufen kann. Es macht zudem auch nicht immer Sinn. Vielmehr ist der Weg das Ziel und nicht die Zeit, die man dafür benötigt. Für diesen Satz werfe ich auch gerne 2€ ins Phrasenschwein.
Hallo Christian,
der Weg ist das Ziel. Passt jedenfalls bei mir.
Aber nicht bei jedem. Manch einer muss einfach schnell laufen.
Und selbst dann, fühlt er sich noch langsam.
Aber es ist gut, dass wir so unterschiedlich sind.
Besser hätte ich es nicht sagen(schreiben) können
Hallo Ralph,
dann war ich eben schneller!
Ich bin zwar kein Anfänger, aber selbst damals als ich noch einer war, hat mich die Geschwindigkeit nie interessiert. Davon habe ich auch nichts, ob ich die 10 KM in 47 oder 50 Minuten laufe. Uninteressant. Umso schneller ist die Freude nur vorbei.
Hallo Marcus,
ist immer eine Sache der Sichtweise. Wenn ich schneller laufe, sind schöne Läufe auch schneller vorbei!
Gefällt mir.
Auf der anderen Seite frage ich mich aber, warum dann so viele einen Garmin als Kontrollgerät wie weit/schnell sie gelaufen sind, am Handgelenk tragen, warum bei 1-2-sports und anderen Plattformen genau Buch geführt wird über Geschwindigkeit und Distanz und warum man eigentlich in allen Blogs was darüber liest, wie schnell derjenige irgendwann irgendeine Strecke gelaufen ist…
Wenn`s doch egal ist…..warum dokumentieren dann die Meisten ja doch alles und freuen sich furchtbar, wenn sie eine Strecke in xy Minuten geschafft haben?
Also mir ist es nicht egal, wie langsam ich bin und ja, ich vergleiche mich mit anderen und nicht mit mir selbst.
Ich vergleiche mich mit anderen in meiner AK und ich vergleiche mich mit Freunden, mit denen ich Sport mache.
Und ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich keiner insgeheim doch vergleicht
Hallo Heidi,
wahrscheinlich liegt ja genau darin das größte Dilemma. Wenn ich mich nur mit mir selber vergleiche. Meine Leistungen dokumentiere und vergleiche, ohne die der anderen hinzuzuziehen, kann ich sagen ob sich meine Leistungen verbessern oder nicht. Und wenn man nicht die körperlichen Voraussetzungen hat, sportliche Spitzenleitungen zu erbringen, dann muss man sich halt realistische Ziele für sich ganz alleine setzen.
Ob dies für den Anfänger die ersten 5 km am Stück sind, oder für einen anderen der erste 100km Lauf.
Ich denke die meiste Freude haben die, welche sich eigene Ziele setzen, unabhängig von Leistungen anderer!
Stimmt
und trotzdem misst der Mensch sich meistens an den schnelleren – ich auch ;) .Deswegen ist Dein Eintrag sehr schön, denn er verdeutlicht die Relationen ein wenig.
Hallo Julia,
es ist schwer Leistungen anderer auszublenden und nur für sich zu sporteln. Aber man muss dabei realistisch bleiben und sich erreichbare Ziele setzen.
Wenn man diese nicht erreichen kann, sollte man diese auch reduzieren können.
Ich denke es gibt nichts frustrierenderes als jahrelang hinter unrealistischen Zielen hinterherzuhetzen!
Servus,
vielen Dank für diesen Eintrag. Ich bin ebenfalls Genussläufer und meine Zeiten sind in etwa identisch mit Deinen. Das Ziel ist das Ziel !!!
Gut fühlen und dabei noch ein wenig die Natur genießen. Dazu die Ruhe und die gute Luft – das ist Laufen!!!
Gruß aus Bayern
Michi
Stimmt Michi,
und nochmals Glückwunsch zu deinem Halbmarathon!
Genau so, drum gehe ich jetzt in den Wald – trotz 27 Grad…
Das ist eine gute Idee und vor allem das Beste, was bei dem Artikel herauskommen konnte.
Ich hoffe Du hattest deinen Spaß!