Flexibilität

… ist das Zauberwort. Es ist genau die Sache, die ich beim Vicsystem so schätze. Man kann seine Trainingstage variieren. Zwar nicht komplett alles umschmeissen, aber mal einen Tag verlegen oder wenn es zeitlich nicht so klappt auch mal ausfallen lassen.
Beim Blick auf meinen Wochenplan ist mir aufgefallen, dass ich für Donnerstag zwei Trainingseinheiten eingetragen hatte. Ursprünglich wollte ich ja Dienstags und Donnerstags zur Arbeit Laufen. Da ich aber am Sonntag in Darmstadt den Halbmarathon laufen werde, sind die 30 Kilometer am Donnerstag vielleicht ein bisschen kontraproduktiv.
Zumal mir das Vicsystem gerade mal Morgens 4km in 9:07 min/km und Abends 3km in 8:37 min/km angeboten hatte. Das hätte absolut nicht gepasst.
Also die zweite Einheit raus und beschlossen diese Woche nicht zu Laufen, sondern regenerativ die Strecke mit dem Rad zu absolvieren!

Entsprechend hat das Vicsystem meinen Wochenplan sofort angepasst und statt den für heute geplanten 8km in 9:07 min/km, wurden 10km in 8:23 min/km! Zusätzlich wurde noch eine Abschnitt Laufschule und zum Abschluss 100m Steigerungsläufe eingebaut. Das nenne ich flexibel! ;-)

Training 01.09.2009

Training 01.09.2009

Leider hatte ich meinen Forerunner falsch eingestellt, so dass er mir lediglich die Pulsvorgaben anzeigte. Meine Aktuelle Geschwindigkeit konnte ich nur abschätzen.
Und bei meinem hervorragenden Tempogefühl lag ich ziemlich daneben. Ich war, trotz gefühltem Schleichgang, ein bisserl zu schnell.
Aber die Pulsvorgaben habe ich bravourös eingehalten. Ist ja auch schon mal was! ;-)

Am Schluss gab es ja noch mal Steigerungsläufe über 100 Meter. War richtig knackig schnell. Ich wusste gar nicht das meine alten Beine sich so schnell bewegen können.

Zu Hause gab es erst mal die üblichen Dehn- und Lockerungsübungen. Da muss ich dann mal sehen, inwieweit diese die einzelnen Trainingseinheiten verlängern. Wenn ich das komplette vorgeschlagen Programm absolviere, bin ich zusätzlich gut 20 Minuten beschäftigt!

Und dann gab`s noch ein absolutes Highlight.
Ergänzungstraining – Stabilität!

Zum Glück war ich alleine zu Hause und keiner hat mich gesehen. Es ist gruselig wenn man wie ein Maikäfer auf dem Rücken liegt und spastische Verrenkungen macht. Und mit einem nicht funktionstüchtigen Arm sieht die Sache nicht unbedingt besser aus.
Die Eleganz eines Walrosses, gepaart mit der Gelenkigkeit einer Litfaßsäule!
Mein lieber Mann sah das peinlich aus.
Wahrscheinlich habe ich Morgen höllischen Muskelkater. ;-)

Ansonsten bin ich mit meinen beiden ersten Trainingseinheiten zufrieden. Hat Spaß gemacht und mach Lust auf mehr.
Problematisch wird´s wenn die Zeit knapp wird. Mit dem ganzen Zusatztrainings, die definitiv wichtig und empfehlenswert sind, muss man schon ein bisschen mehr Zeit einplanen. Bin gespannt wie sich dies mit der Arbeit und dem Biken koordinieren lässt!