Und nun?

Nix und nun! Weiter geht´s. Wer rastet der rostet.
Seit gestern geht´s schon wieder mit dem Bike zur Arbeit.
Kam mir vor wie Pinocchio! ;-)
Ein bisschen steif, aber relativ schmerzfrei.
Lauftechnisch diese Woche noch ein bisschen Ruhe und dann beginnt die Vorbereitung auf die 50km im Rodgau und den Strongmanrun. Da passt ja das schlechte und miese Wetter im Winter.
Da kann ich mich richtig reinknien. ;-)
Ich freue mich schon drauf.

Und was habe ich aus Frankfurt mitgenommen?
Viel. Unheimlich viel an Erfahrung und an Erlebnissen. Das war für mich ein ganz, ganz wichtiger Lauf.

Ich habe gelernt:

  • dass man für 42.195 Meter einfach 100%ig fit sein sollte!
    mein Sturz und die Sache mit der Hüfte hat schon ziemliche Lücken hinterlassen.
  • dass ich viel, viel öfters und früher was Trinken sollte!
    zum Glück hat mich Yogi rechtzeitig darauf hingewiesen.
  • dass man ausgefallenen Trainingseinheiten, nicht mehr aufholen kann.
    vor allem die letzten langen Einheiten haben gefehlt.
  • dass jeder langer Lauf, ein weiterer Schritt zu einem guten Marathon ist.
    zum Glück liebe ich diese Läufe
  • dass ich mehr kann als ich zugeben möchte.
    aber das ist schon OK! ;-)
  • was Demut bedeutet.
    eine wichtige Erfahrung
  • was man mit Willen alles bewirken kann.
    fast das wichtigste
  • dankbar zu sein!
    dass man so etwas erleben darf
  • dass Schmerzen relativ sind.
    als alles weh tat, spürte ich meine Hüfte überhaupt nicht mehr!
  • Dass man große Gefühle freien Lauf lassen soll
    mir stand bei Kilometer 39 so das Wasser in den Augen..

Wer sich meine Videos genau angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass mein linker Arm etwas unbeteiligt neben dem Körper hängt. Durch den Bruch im Ellbogen habe ich noch immer eine Schonhaltung. Diese wirkt sich natürlich bei langen Strecken auf den restlichen Körper aus. Bei Kilometer 25 war mein kompletter Rücken verspannt.
Ich hoffe, dass ich gerade in dieser Hinsicht einiges bis zum 50er Ende Januar reparieren kann. Mit einem verkrampften Körper lassen sich lange Einheiten relativ schwer bewältigen.
Aber ich bin nun mal ein positiv denkender Mensch und glaube an mich und meine Physiotherapeuten.
Das kriegen wir hin.

Ich bin schon wieder ganz unruhig,und freue mich auf meinen ersten ruhigen Lauf am Samstag!