Alternativbeschäftigung

Auf Grund der letzten zwangsweise “lauffreien” Momente, hatte ich ja mal wieder die Zeit und die Muse mich mal wieder im Bereich der 3D -Software zu beschäftigen. Zusammen mit dem Fotografieren ein weiteres Hobby. Man”n” hat ja sonst nichts zu tun. ;-)

Ich gehe mal davon aus, dass die meisten wenig mit 3D-Gestaltung zu tun haben. Entsprechend möchte ich hier mal ein kleinen, aber wirklich nur einen klitzekleinen Ausschnitt, über die einzelnen Möglichkeiten dieser Beschäftigung zeigen.
Hauptsächlich dreht es sich um das Modellieren, Texturieren, Animieren und Rendern von Bildern.

Im nachfolgende wird das Erstellen einer einfachen Szene mit Cinema 4D beschrieben. Ich besitze das Release 9.6 und werde die nächste Zeit aus Kostengründen bestimmt nicht auf die aktuelle Version (R-11) upgraden. Denn hierzu muss man schon den Gegenwert einen erstklassigen Bikes hinlegen.
Aber vielleicht findet sich ja jemand im Netz, der einem verletzten Sportler was nettes zu Weihnachten schenken möchte. ;-)

So, um was geht´s eigentlich. Am steht wie immer die Idee. Egal ob es einfache oder komplexerer Formen sind! Alles ist im Prinzip zu modellieren. Wenn man das Programm beherrscht. Und da fehlen mir bestimmt noch 85%! ;-)
Also noch ausreichend Möglichkeiten sich zu beschäftigen.

Am Beispiel habe ich eine einfache Szene mit Kugeln und einem bereits vorher modellierten Glas zusammengestellt. Hierzu stehen eine Kameraperspektive und drei Ansichten von oben, links und rechts zu Verfügung. Wer es gerne individuell hätte kann hier seine Einstellungen und Ansichten selbst wählen.

Arrangement

Arrangement

So sieht dann die endgültige Szene mit der gewählten Perspektive aus. Hier kann man dass ein bisschen mit der Kameraeinstellung spielen um seinen gewünschten Ausschnitt in Szene zu setzen.

Ausschnitt

Ausschnitt

Um einen ungefähren Eindruck der dreidimensionalen Wirkung zu erhalten wird mit einer “leistungsschonenden Einstellung” und einer Lichtautomatik mal durchgerendert.

Mit Automatik gerendert

Mit Automatik gerendert

Jetzt geht es an die Feinarbeit. Beleuchtung konzipieren und die einzelnen Objekte in Szene setzen. Hier gibt es massenweise Einstellungen um ein “realistische” Bild zu erzeugen. Ein bisschen Erfahrung und Übung ist angebracht um seinen Rechner nicht in die Knie zu zwingen.
Aber so nach und nach wird die Sache immer ein bisschen realistischer.

Beleuchtung verfeinern und Rendereinstellung optimieren

Beleuchtung verfeinern und Rendereinstellung optimieren

Danach werden die einzelnen Objekt noch mit einer passenden Textur belegt. Hintergrund eingefügt und hier und da ein bisschen ausprobieren was die Wirkung betrifft.

Texturen auflegen - Hintergrund erstellen

Texturen auflegen - Hintergrund erstellen

Am Schluss geht es an die Feinarbeit. Einstellungen über Licht, Strahlbrechung, Global Illumination, Caustic, Antialiasing, Ambient Occl., Tiefenschärfe usw. usw.
Auch hier zählt wieder Erfahrung und Experimentierfreude. Aufpassen das man beim finalen Rendern nicht seinen Rechner in die Knie zwingt und Renderzeiten von mehreren Tagen produziert. Es geht, mit dem gleichen beeindruckenden Ergebnis, meistens auch wesentlich Ressourcenschonender.
Wenn man´s kann. ;-)
Aber selbst mit wenigen Kenntnissen kann man schon beeindruckende Ergebnisse erzielen.

finales Renderbild

finales Renderbild

Für mich ein kreatives Instrument um ein paar dunkle und ungemütliche Stunden zu überbrücken und ein bisschen kreativ zu sein.
Und wenn man mal richtig gut darin ist, geht damit viel, viel mehr! ;-)

oder der bereits mal vorgestellte Film vom  Singapur Grand Prix der Formel 1