Das war´s!

Meinen bebilderten Jahresrückblick haben meine Leser ja schon gebührend gewürdigt. Danke für die vielen Komplimente und Kommentare. War ein ereignisreiches Jahr!
Es war zwar nicht alles Gold was glänzt, aber ich denke die schlechten Zeiten gehören auch dazu. Desto mehr kann man die Guten Zeiten genießen und sich darauf freuen.

Und was gab es an nackten Zahlen für 2009?
Unabhängig von irgendwelchen Verletzungen und Erkrankungen.
Es war mager! Vor allem war es läuferisch nicht unbedingt dass, was ich mir vorgestellt hatte.
Aber wie bereits erwähnt. Man muss auch schlechte Zeiten akzeptieren.
Auch wenn es verdammt schwer fällt.

Das Jahr ist zwar noch nicht ganz rum, und ich werde bestimmt noch den einen oder anderen Lauf absolvieren, aber in der Summe wird das nicht viel ausmachen. Von den geplanten 2.500 Jahreskilometern sind nur ca. 1.750 zusammengekommen.
Wenn man als alter Kilometersammler so weit unter seinen gesteckten Zielen liegt, wurmt einen das schon.
Aber es sollte nicht sein. Also akzeptiere ich es und mache einen Haken dran!
Ich kann es ja doch nicht ändern!
Meine LaufkilometerWas am auffälligsten ist, ist die Tatsache, dass ich in diesem Jahr nie kontinuierlich trainieren konnte. Es gab auf Grund der Verletzungen und sonstigen Krankheiten sein ständiges Auf und Ab! So ein gleichmäßiges Training wie im letzten Jahr war einfach nicht möglich.
Laufen 2008/2009Wenn ich mir das Jahr so anschaue, ist es ein Wunder das ich mein Jahreshighlight doch noch erreicht habe. Mein Marathondebüt in Frankfurt.
Zum Glück hatte ich dort genügend Menschen die mir geholfen haben mein Ziel zu erreichen.
Danke Yogi! Danke Julia! Danke Eva!
Und natürlich Danke an meine Frau und meine Tochter. Ihr habt immer zu mir gehalten und mir geholfen an mich zu glauben.
Danke für Alles!

Neben meinen läuferischen Aktivitäten habe ich ja auch noch meine Fahrten auf dem Bike. Klar, sonst hätte ich auch diesen netten Unfall nicht gehabt. ;-)
Seit Anfang des Jahres verzichte ich gänzlich auf ein Auto. Ich habe es einfach verkauft!
Alle Fahrten zur Arbeit müssen entsprechend mit dem Rad absolviert werden. Man”n” könnte zwar auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen oder ab und an mit seinen Kollegen zur Arbeit fahren, aber ich brauche hier meine Unabhängigkeit. Und dafür muss man ab und an ein paar Widrigkeiten in Kauf nehmen.

Im ganzen Jahr kam ich so auf insgesamt 4.245 Kilometer. Trotz meines kapitalen Sturzes immerhin gut 260 Kilometer mehr als im Jahr zuvor. Hätte ich im Sommer nicht gedacht.
Meine BikekilometerAber auch hier war eher die Unregelmäßigkeit das einzig regelmäßige. So ein Sturz bringt doch schon einiges aus dem Lot. ;-)
Biken 2008/2009Aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Es ist machbar auf sein Auto zu verzichten. Jedenfalls was die Fahrten zur Arbeit betreffen. Hier und da nutze ich schon noch die motorisierte Fortbewegung!
Und in so einem “autofreien Jahr” spart man schon einiges an Kosten. Das Geld liegt zwar nicht auf dem Sparbuch, sondern wurde “wirtschaftsfördernderweise” wieder in Sportartikel und unbedingt erforderlichem Zubehör investiert. Aber so soll es ja auch sein.

Und was gibt es für ein Fazit!
Ich habe viele wunderschöne Läufe absolviert! Danke Matthias!
Ich habe meinen ersten Marathon absolviert!
Ich bin ein Jahr lang mit dem Bike zur Arbeit gefahren.
Ich habe bei einem schweren Unfall Glück gehabt.
Ich habe viele nette Läufer und Blogger kennengelernt.
Einige dankenswerterweise sogar persönlich! ;-)
Ich habe eine tolle Familie.
Ich bin ein glücklicher Mensch!
Auf ein neues!

Und was erwarte ich für 2010?
Das gibt´s die Tage!