Die Arbeitswoche ist bewältigt und die Vorbereitungen zum Marathon am Sonntag sind so weit abgeschlossen. Außer einem genialen Lauf zur Arbeit am Donnerstag und der morgigen “Aufwärmeinheit” gibt´s nichts mehr zu tun. Außerdem sage ich mir, was jetzt nicht drinn ist, kriegt man auch nicht mehr rein!
Nervös bin ich überhaupt nicht. Ein großer Vorteil wenn man sich keine festen Ziele setzt. Einfach hinfahren, Laufen und Spaß haben!
Ganz einfach!
Umso mehr habe ich mich gefreut, das mein neu gestaltetes Laufshirt gestern rechtzeitig per Post kam. So kriegt es gleich am Sonntag einen richtigen Einstand geboten. Die Qualität fühlt sich Klasse an und die Farben und die Verarbeitung ist super. Da werde ich in kürze nochmal einen Bericht drüber verfassen!
Danke nochmal an Marco für den Tipp!
Und heute kam noch ein schickes Paket von Biestmilch. Ein sogenanntes “BiestBooster Race Package”. Da ich bei Facebook zu den ersten Anhängern gehörte, bekam ich diesen Probepack zugeschickt. Da werde ich mir für den Sonntag doch gleich mal was in die Tasche stecken.
Heute Nacht geht´s auf den 18.ten meiner großem Tochter. Party ist angesagt. Mal sehen wie lange ich mit den Jungen mithalten kann. Ich gehe mal davon aus, dass ich es nicht bis Mitternacht schaffe!
Morgen Mittag dann die Startunterlagen noch abgeholt und ein bisschen auf der Messe rumgeschlendert. Vielleicht finde ich ja noch was Interessantes.
Und am Sonntag früh um 9:00Uhr geht´s dann los.
Das Wetter scheint auch mit zuspielen.
Also Läuferherz was willst Du mehr.
jetzt muss ich nur noch LAUFEN!
Ich könnte es mir stundenlang anschauen!

Die meisten wissen ja, dass Viktor Röthlin nicht mehr bei Vicsystem ist. Zusammen mit Christian Belz, Schweizer Rekordhalter über 10.000 Meter und Markus Ryffel, Schweizer Rekordhalter über 5.000 Meter, ist er nun Aushängeschild bei Quevita – runningCOACH.
Wie bei Vicsystem wird ein kostenpflichtiger, dynamischer Trainingsplan erstellt. Wer mit so was liebäugelt kann sich registrieren und die Sache mal im Probeabo kostenlos testen.
Jetzt sind es gerade mal noch 8 Tage bis am kommenden Sonntag um 9:00Uhr der Startschuss zum 3. Darmstadt-Marathon fällt. Ein bisschen unsicher bin ich schon, ob ich die Strecke einigermaßen hinter mich bringen werde. Bisher bin ich immer nur den HM in Darmstadt gelaufen, und der war schon ziemlich anstrengend.
Ich lass mich einfach überraschen wie es läuft. Wenn´s gar nicht geht, hat man immer noch die Möglichkeit nach der ersten Runde einen Halbmarathon zu finishen.
Aber so wie ich mich kenne, werde ich die zwei Runden schon durchziehen.
So wie es aussieht ist das Anzahl der Marathonteilnehmer sehr übersichtlich. Hoffentlich bin ich nicht der Letzte der in´s Ziel kommt!
Dann gibt´s nämlich kaum noch was zum Essen und Trinken.
Körperlich fühle ich mich ein bisschen unwohl. Wie immer vor einem offiziellen Lauf habe ich das Gefühl eine Erkältung bahnt sich an. Meistens ist das eher die innere Unruhe.
Wesentlich mehr Probleme macht mir mein Rücken. Die Verspannungen sind extrem und es vergeht kaum ein Tag ohne Schmerzen. Ich hoffe die Schultern bleiben während des Laufens locker und machen nicht zu. Wenn der ganze Rücken verkrampft wird´s eine Quälerei. Und darauf steh ich nun wirklich nicht.
Ich freue mich eigentlich auf einen lockeren und entspannten Lauf.
Die Grundlage steht und die letzte Woche besteht aus ein paar lockeren Einheiten. Je nach Lust und Laune ein paar Steigerungen oder kurzen Sprints.
Ganz wie ich Lust darauf habe.
Auf jeden Fall werde ich den Marathon aus dem Training heraus laufen. Zwar ein bisschen reduziert, aber nicht speziell darauf vorbereitet. Mein Schwerpunkt liegt definitiv auf dem Marathon in Frankfurt.
Für die kommenden Events habe ich endlich mein neues Logo fertiggestellt. Vielleicht kriege ich mein erstes Shirt ja schon zum Darmstädter Marathon. Mal sehen.
Einigen ist das Logo vielleicht schon rechts oben im Blog aufgefallen.
Wahrscheinlich sind die Ansichten darüber wieder mal sehr unterschiedlich. Dem einen wird´s gefallen, dem anderen überhaupt nicht.
Mir gefällt´s!
Und es zeigt mir immer dass man nicht´s umsonst bekommt.
Ohne Fleiß, keinen Preis!
Wer hart arbeitet, kann irgendwann die Früchte dafür ernten.
Ich muss noch mal kurz auf meinen gestrigen Blogbeitrag eingehen.
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich die Jagd nach Rekorden und Bestzeiten verteufele. Ganz im Gegenteil. Ich erfreue mich an den entsprechenden sportlichen Darbietungen.
Mir geht es einfach darum, dass dies für mich nicht der Grund ist weshalb ich Laufe. Das heißt nicht, dass ich im Endspurt einen Kampf Mann gegen Mann (oder auch Frau) nicht annehme.
Wenn´s mir gut geht gerne. Wenn ich keine Lust habe dann nicht.
In allen Medien werden Sieger gekürt.
Weltmeister!
Europameister!
Deutsche Meister! usw.
Gewinner sind überall präsent.
Man umgibt sich gerne mit Gewinnern.
Pokale. Medaillen. Urkunden.
Weltrekorde!
Europarekorde!
Altersrekorde!
Bestzeiten wo man hinschaut.
Der erste ist der Beste.
OK! Ein zweiter und dritter Platz wird auch noch akzeptiert.
Aber danach?
Der Einstige in die Marathonvorbereitung ist gelungen. Nach meinem sehr erholsamen Urlaub wurde es Zeit ein bisschen mehr Kilometer in die Beine zu kriegen.
Und da in zwei Wochen der “Trainingsmarathon in Darmstadt” auf dem Programm steht, war heute der letzte lange Lauf vor diesem Ereignis geplant.
Als Strecke hatte ich mir wieder die knackige 35er Runde von letzter Woche ausgesucht. Mit den knapp 400 Höhenmetern und den gleichen Waldwegen wie der Darmstadt-Marathon eine optimale Vorbereitungsstrecke.
Also Trinkrucksack präpariert.
Ein Dextro-Energie-Gel und Dextro-Energie-Traubenzucker eingepackt.
Und die tollen SIGVARIS-Kompressionssocken angezogen.
Von denen ich übrigens begeistert bin. Meine bisher getesteten Socken hatten ja den Nachteil, dass man sich fast umbrachte beim an- und ausziehen. Mit den SIGVARIS ist die überhaupt kein Thema. Durch die völlig neue Konzeption der Socken passt alles einfach perfekt. Es sitzt alles da wo es hingehört und eine spürbare Unterstützung findet auch statt.
“abgöttisch, fanatisch, besessen, leidenschaftlich, exzessiv, emotional, abgöttisch, pathetisch, lustvoll, impulsiv , hemmungslos, hitzig, eifrig!”
Kaum beschreibbar war er.
Mein Lauf von heute Morgen.
In dieser Form bisher noch nie erlebt.

Darmstadt Marathon
Am Sonntag den 05. September ist es wieder so weit. In Darmstadt ist Marathon.
Nun schon zum dritten Mal findet dieses Ereignis in Darmstadt statt.
Und zum dritten Mal bin ich dabei.
Beim ersten Lauf 2008 hatte ich mein Halbmarathondebüt gegeben und meinen ersten “Wettkampf” absolviert. D
er Mika-Chip war geliehen, da ich nur einmal einen Wettkampf laufen wollte.
Bei dem einen ist dann doch nicht geblieben.
2009 bin ich ebenfalls den Halbmarathon gelaufen. Als Vorbereitung zu meinem ersten Marathon in Frankfurt, und als Test ob mein Armbruch einigermaßen überstanden war.
Dieses Jahr laufe ich nun zum ersten Mal die ganze Marathonstrecke in Darmstadt. Und ich muss gestehen, ich habe großen Respekt vor der Strecke. Das Profil und die Wegeführung durch den Darmstädter Wald sind nicht zu unterschätzen. Mit ungefähr 400 Höhenmeter gehört die Strecke schon zu den etwas anspruchsvolleren.
Ich sehe den Lauf wieder mal als langen Trainingslauf mit gestellter Verpflegung. Ohne Ambitionen was die Zeit betrifft. Höhepunkt bleibt für dieses Jahr definitiv der Frankfurt Marathon. Da passt mir der Darmstädter 8 Wochen vorher und der Deich-Halbmarathon in Neuwied am 03. Oktober eigentlich prima in meine Aufbauplanung.
Nach meinen drei faulen Urlaubswochen muss ich jetzt wieder zusehen, dass ich die Grundlage für die Marathons aufbaue. Ich möchte wieder auf eine monatliche Trainingsleistung von 250-300 Laufkilometer kommen. Damit habe ich mich mit Abstand am wohlsten gefühlt und hatte das beste Körpergefühl. Ich denke das kriege ich die nächsten Wochen wieder hin.
Aber alles ohne Stress und Zwänge. Einfach Spaß haben und “Laufen lassen”.
Schließlich ist der Spaß der Hauptgrund für mich!



















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