.. dann kommt ja eins zum anderen. Zu meiner lädierten Hüfte, die so langsam wieder besser wird, kam heute noch ein besonderes Highlight hinzu.
Ich hatte bei der Fahrt zur Arbeit einen Plattfuß am Rad.
Natürlich hinten!
War doch klar.
Im Dunkeln einen Vorderadschlauch wechseln kann ja jeder.
Das wäre ja zuuuuuu einfach.
Also. Mitten in der Pampa den Schlauch am Hinterrad des Mountenbikes gewechselt.
Mit einem halb funktionsfähigen Arm.
Es war absolute Sche….!
Eigentlich hatte noch der Regen gefehlt, dann wäre es perfekt gewesen.
Ich hatte eine Hals den Tag über.
Und die Hüfte ist auch noch nicht 100%ig fit. So langsam werde ich ein wenig unruhig.
Morgen Abend wird ein Testlauf absolviert. Die Strecke zur Arbeit trau ich mir einfach noch nicht zu.
Im Dunkeln gleich wieder 15 Kilometer.
Lass ich mal lieber.
Ich werde morgen Abend eine kleine Runde drehen und kurz davon berichten.
Leider ist es wie immer vor einem Urlaub. Alles muss noch erledigt werden und der Stress potenziert sich. Eigentlich wie immer.
Nichts Neues!

Garmin Edge 705
Nach mehreren Jahren in treuen Diensten hat heute mein Garmin Edge 305 das zeitliche gesegnet.
Nach meiner Heimfahrt hat er seinen Dienst quittiert.
Und was mache ich nun ohne digitales GPS-Zubehör?????
Bevor ich in ein schwarzes Loch falle und ich keine Trainingsaufzeichnungen machen kann,
habe ich mich schweren Herzens
dazu durch gerungen mir den neuen Edge 705 zu bestellen.
Andreas hat mich ja schon die letzte Zeit ganz wuselig auf den 705er gemacht. Jetzt hab ich endlich einen Grund.
Und Andreas wird wahrscheinlich von mir mit Fragen bombardiert.
Gegen Ende der Woche müsste ich das neue Teil in meinen Händen halten.
Dann gibt´s ein paar mehr Infos!

Zur Zeit ist bei Garmin Connect mal wieder Umbauphase. Die Leute sind ja monatlich dran weitere Features einzubauen.
Leider ist bei den jeweiligen Updates tagelang der Zugang blockiert oder nur eingeschränkt möglich.
Aber man muss für neue Entwicklungen auch mal Nachteile in Kauf nehmen. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass Garmin Connect irgendwann mal die gleich Vielfalt an Auswertungsmöglichkeiten hat wie das “stillgelegt” MotionBased.
Zu Zeit gibt es eine neue Kalenderübersicht und an einigen Gadgets in Bezug auf Gesundheit/Gewicht/Körperfett etc. wird mit dem Waagenhersteller Tanita zusammengearbeitet.
Ich denke da sind ein paar interessante Ansätze da.
Mal sehen wie es sich die nächste Zeit entwickelt!
Flexibilität heißt das Zauberwort. Eigentlich war ja heute Morgen ein Lauf zur Arbeit geplant. Um der aktuellen Hitze ein wenig aus dem Weg zu gehen. Eigentlich!
Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich heute nicht unbedingt viel Freude am Laufen hätte.
Schlecht geschlafen. Ruhepuls ein bisschen höher. Lustlos!
Ich bin zwar seit Samstag keinen Meter gelaufen, aber ein bisschen was für meine Kondition habe ich ja trotzdem gemacht. Also rein in die Radklamotten und in einem sehr flotten Tempo nach Darmstadt gebrettert. Anstrengend, aber bestimmt besser weggesteckt als eine Laufeinheit bei dem doch schon schwülen Wetter.
Und was das Laufen betrifft, konzentriere ich mich diese Woche auf meinen „Langen“ am Samstag.
Ist doch schön wenn man einen Plan hat!

Auf Grund der anhaltenden Hitze hatte ich keine Lust abends noch mal zu Laufen. Als Ausgleich wollte ich einmal die neue Marathonstrecke in Darmstadt mit dem Bike abfahren. Schließlich kenne ich die Gegend hier und möchte mich ungern überraschen lassen, wenn ich am 6. September den Halbmarathon laufe.
Und so gute 20km extra mit dem Mountainbike im GA1-Bereich sind ja auch ein gutes Training.
Hier erst mal die offizielle Streckenführung vom Veranstalter.
Streckenplanung!
Und hier die dazugehörigen Höhendaten von meiner Biketour!

Höhenprofil Darmstadt Marathon 2009
Wieder mal ein ganz schön knackiges Profil. Und für die Marathonstrecke gleich das doppelte. Da werden sich einige wieder ganz schön verkalkulieren.
Zusätzlich ist die Strecke im Wald extrem uneben und teilweise ziemlich schmal. Viel Schotter und viel Grünzeug auf den Wegen.
Ich hatte es mir ein bisschen besser vorgestellt.
Das wird wieder ein ziemlich anspruchsvoller Lauf.
Vom Training war´s auf jeden ein Gewinn. Die Beine fühlen sich trotz der insgesammt 53,4 Kilometer und 500 Höhenmetern sehr gut an. Da hat es sich angeboten, die Heimfahrt nochmal im flotten Kraftausdauerbereich zu absolvieren. Schließlich hatte ich heute ja auch ggf. ein Intervalltraining auf dem Plan. Und auf dem Rad kann man ja auch mal ein bisschen Gas geben.
Hat Spaß gemacht!
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