Irgendwie geht immer was

www.rokey.netAuch wenn die Zeit wirklich knapp ist, das Laufen und Biken kriege ich in Zusammenhang mit dem Weg zur Arbeit doch immer irgendwie mit eingebunden. Und da es Abends meistens zu spät wird, müssen die Laufschuhe halt in der Frühe geschnürt werden.
Heute sogar erst zum Sonnenaufgang.
Ich habe mir nämlich mal ne halbe Stunde länger Schlaf genehmigt. ;-)

Außerdem wollte ich durch den Wald laufen. Ich hatte keinen Bock auf den Radweg neben der Landstraße.
Also habe ich das Morgengrauen abgewartet um los zulaufen. Als ich im Wald angekommen war hatte der Tag schon fast begonnen und die Sicht war ohne Zusatzlicht ausreichend.

Viel Schnee! Viel Eis!
Aber das ist man ja langsam gewohnt.

Anscheinend steckt mir die viele Arbeit und der lange Lauf vom Sonntag doch noch ein bisschen in den Knochen. Jedenfalls war der Lauf sehr hochpulsig.
Also genau gegen mein eigentliches Gusto. Aber ab und an muss man sich auch mal durch so ein katastrophales Etwas durchbeißen.
Haken dran und auf den nächsten Lauf freuen.

Ist ja nicht das erste Mal das mir so was passiert.

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20100310

Hammerharter LongJog

Alleine die Ankündigung das ich vielleicht ein bisschen länger Laufen wolle, hatte meine Frau schon vorgewarnt.
Irgendwie kennt sie meine Anwandlungen und gelegentlichen Ausreißer. ;-)

Ich hatte mir ordentlich meinen Trinkrucksack vorbereitet, ein Gel dazugelegt und das Handy griffbereit deponiert. So ganz weiß ich ja nie wie so ein “Ausflug” endet.
Also hatte ich alle ordentlich präpariert. Da stand ja dem langen Lauf am Sonntag früh nichts mehr im Wege.
Seit meinem langen Lauf im Januar hatte ich ja bisher leider keine Gelegenheit auf einen “ordentlichen” Lauf.

Sonntag früh gegen 6:45Uhr ging´s an die frische Luft!
Und die war richtig frisch. Mit -6°C war es knackig kalt. Aber so mag ich das eigentlich. Trocken und kalt.
Dazu noch ein herrlicher Sonnenaufgang.
Läufer was willst Du mehr?

Spätesten als ich im Wald ankam, wurde mir schlagartig bewusst, dass die gefallene Schneemenge erheblich größer war als vermutet. Innerhalb der Gemeinde lag so gut wie kein Schnee mehr, aber hier sah es ein bisschen anders aus.
Sofort hatte ich wieder ein klein bisschen Bedenken ob die Probleme mit Hüfte und Knie wieder auftreten. Schließlich ist die blöde Rumrutscherei Gift für die angeschlagenen Teile!
Kurz nach dem Handy gegriffen.
Und festgestellt, dass es noch zu Hause auf dem Küchentisch liegt.
Prima Voraussetzungen.
Und das Gel lag daneben.
Also hieß es flüssig ernähren! :-(

Je weiter ich Richtung Darmstadt lief, desto höher wurde der Schnee. Dazu noch vereiste Spurrillen.
Dabei hatte der Tag so schön angefangen.

An der “Grube Prinz von Hessen” entschloss ich mich auf den Radweg zu wechseln. Das Laufen im Schnee war einfach zu anstrengend
Und ein paar Kilometer hatte ich ja noch vor mir.

Aber der Radweg war wieder einmal in dem gleichen bemitleidenswerten Zustand wie schon im ganzen Winter. Wenn es schneit wird von den Räumfahrzeugen zusätzlich der ganze Schnee der Straße draufgeschoben. Und keiner kommt auf die Idee den Radweg zu räumen.
Für mich eine Frechheit. :negative:
Jedenfalls konnte ich mir für Montag früh schon mal eine Alternative zur Fahrt zur Arbeit raussuchen.

Mir blieb nichts anderes übrig als auf die Straße auszuweichen. Zum Glück ist da am frühen Morgen nicht viel los.
Aber schön zu Laufen ist es da nicht.

Nach ca. 1:40 h kam ich am Oberwaldhaus an. Und war schon ziemlich fertig. Der Schnee schafft mich in diesem Winter. Ich mag nicht mehr.
Für den Rückweg entschied ich mich für die Variante über Messel. Vielleicht war dort der Schnee und dementsprechend die Waldwege ein bisschen besser.
Waren sie auch. Wenigsten ein bisschen.
Trotzdem ging es einige Kilometer durch den tiefen Schnee. Und länger ist die Variante auch noch. ;-)

Jedenfalls kam ich nach 4 Stunden Laufzeit und über 32 Kilometern ziemlich erschöpft zu Hause an. Die Oberschenkel waren steinhart und jeder Muskel meldete verzweifelt “Feierabend”!
Überraschenderweise hielten Hüfte und Knie. Wenigstens hier hat sich der Schnee diesmal nicht negativ ausgewirkt.
Trotzdem konnte ich zu Hause kaum die Treppe runtersteigen. Der Muskelkater war schon da.
Ein heißes Bad hat dann den gröbsten Muskelkater ein bisschen gelindert. Aber mehr als Couching gab´s am Sonntag Mittag nicht mehr.
Der Mann war einfach fertig!

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Eule statt Auto

Es gibt ja so Tage, da fragt man sich hinterher welcher Teufel einen geritten hat.
Diese Frage stellte ich mir kurz nachdem ich mich entschlossen hatte, meinen frühmorgentlichen Weg zur Arbeit mal wieder durch den Wald zu absolvieren.

Mal davon abgesehen, dass alle Wege nach dem strengen Winter eher einer Sumpflandschaft gleichen, irgendwie hatte ich das Orkantief “Xynthia” mal so ganz aus meinen grauen Zellen verbannt.
Spätestens nach wenigen Minuten war die Erinnerung jedoch schlagartig da.

Mann sah es hier wild aus. Im Lichtkegel der Bikebeleuchtung und dem Vollmond eine unwirkliche Umgebung zum Biken.
Witch Blair Project lässt grüßen. ;-)
Zusammen mit den riesigen Furchen der Harvester, dem aufgeweichten Boden und den umgestürzten Bäumen eine ganz besondere Tour. Optimale Vorbereitung für den StrongmanRun!

Und es hat richtig Spaß gemacht.
Mitten durch den Schlamm!
Runter vom Rad! Rad geschultert und über die Bäume geklettert.
Nicht immer so ganz elegant.
Aber es hat ja keiner gesehen.
Keine Zeit zum Nachdenken.
Volle Konzentration!

Nach 50 Minuten kam ich wieder raus aus dem Wald. Völlig eingesaut, aber überglücklich. Die letzten Meter habe ich mit einem Lächeln auf den Lippen zurückgelegt.
Wenn jemand die Freude an sportlicher Anstrengung nicht kennt, weiß er nicht wie toll sich so etwas anfühlt. Ich hatte jedenfalls Power meinen stressigen Tag richtig gut anzugehen.

Und habe natürlich meinem Arbeitgeber zu danken, dass ich die Möglichkeit habe zu Duschen.
Heute war es wieder mal besonders wichtig! ;-)

Über den Heimweg gibt´s nicht viel zu erzählen. Habe den Radweg genommen und versucht schön langsam zu machen, Schließlich stand heute Abend noch ein kleines Läufchen auf dem Programm.
Und das habe ich dann auch noch genossen.
Angenehme und sehr langsame 10 Kilometer. Ich weiß, einige sagen jetzt wieder warum gleich wieder 10 Kilometer?
Aber weniger schaff ich echt nicht. Auch wenn ich mir noch so viel Mühe gebe und es mir eisern vornehme.
Ich brauche ja schon 5 Kilometer um richtig in Schwung zu kommen und das Laufen zu genießen. Lieber laufe ich noch langsamer, als das ich mich mit weniger zufrieden gebe.
So ein 10er ist schon das Minimum nach einem anstrengenden Arbeitstag!
Gönnt ihn mir einfach. Er hat wirklich einfach nur gut getan!

Erwartet schwer!

Wie bereits erwartet und aus vorherigen Laufpausen bereits ausreichend bekannt, hat sich mein Wiedereinstieg ins Laufen nach 10 Tagen Pause als sehr schwer gestaltet. Nach dem doch sehr heftigen Infekt hat der Körper noch ziemlich zu kämpfen. Die Reste der Medikamente im Körper machen es zusätzlich nicht einfacher.
Entsprechend hatte ich vorher schon ein entsprechend ruhiges Tempo auserwählt.

Ausserdem sollte es nicht länger als 10 Kilometer gehen.

Bei Temperaturen um -6°C und herrlichem Sonnenschein machte ich mich locker auf den Weg meine Runde zu drehen. Puls war von Anfang an relativ hoch.
Trotzdem habe ich mich wohl gefühlt und konnte ohne größere Probleme den Lauf ruhig zu Ende bringen.

Am Ende kamen knapp über 10 Kilometer zustande! ;-)
Puls zwar viel zu hoch, aber das Befinden war positiv.

Lockerer Wiedereinstieg mit hohem Puls

Lockerer Wiedereinstieg mit hohem Puls

Morgen geht´s mit dem Bike zur Arbeit und am Wochenende darf es auch mal wieder den einen oder anderen Kilometer mehr sein. Ganz nach Gefühl.
Schließlich möchte ich an den guten Januar so schnell wie möglich wieder anschließen!

Genialer Lauf ins Wochenende

Heute Morgen gings bei absolutem Schmuddelwetter raus auf die Piste. Nieselregen, Nebel und Temperaturen um die 2°C sind nicht ganz so des Läufers Wunschtraum. Aber für die kleinen Baustellen an “Diros Alabasterkörper” ist Bewegung nun mal Pflicht.

Also heute mal wieder meine Mizuno Wave ultima unter die Füße geschnallt und raus zu einer Runde durch die Nachbargemeinden. Gehwege und Asphalt waren angesagt.
Hauptsache kein Schnee!!!!!
Trübes Wetter bei Sonnenaufgang! Da nehme ich, bei zusätzlich nicht gerade abwechslungsreicher Strecke, doch lieber noch meinen MP3-Player mit.
Mit Guns n´Roses, AC/DC, Deep Purple, Greenday, Nickelback und Led Zeppelin lässt sich das Wetter wesentlich besser ausblenden. ;-)

Los ging´s um kurz vor halb 8. Locker und gemütlich sollte die Runde sein.
Ziel und Länge unbekannt!
Mal sehen was die einzelnen “Baustellen” so von sich geben und entsprechend entscheiden.

Es lief einfach genial. Keine Schmerzen. Kein Zwicken!
Absolut Schmerzfrei bei Kilometerzeiten um die 7:00.
Also extrem locker und entspannt.
So wie ich es am allerliebsten mag.
Einfach ein super Lauf!

Ihr kennt das bestimmt. Da kommt irgendwann der Moment wo Du einfach nur läufst. Das drumherum wird zur Nebensache.
Mit einem breiten Grinsen läuft man völlig unbeteiligt durch seine Umwelt.
Sieht absolut debil aus, ist aber ein so geniales Laufgefühl, dass man es Außenstehenden eigentlich nicht vermittel kann.

Warum auch!
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Schließlich kann´s ja jeder selbst ausprobieren!