Genialer Lauf ins Wochenende

Heute Morgen gings bei absolutem Schmuddelwetter raus auf die Piste. Nieselregen, Nebel und Temperaturen um die 2°C sind nicht ganz so des Läufers Wunschtraum. Aber für die kleinen Baustellen an “Diros Alabasterkörper” ist Bewegung nun mal Pflicht.

Also heute mal wieder meine Mizuno Wave ultima unter die Füße geschnallt und raus zu einer Runde durch die Nachbargemeinden. Gehwege und Asphalt waren angesagt.
Hauptsache kein Schnee!!!!!
Trübes Wetter bei Sonnenaufgang! Da nehme ich, bei zusätzlich nicht gerade abwechslungsreicher Strecke, doch lieber noch meinen MP3-Player mit.
Mit Guns n´Roses, AC/DC, Deep Purple, Greenday, Nickelback und Led Zeppelin lässt sich das Wetter wesentlich besser ausblenden. ;-)

Los ging´s um kurz vor halb 8. Locker und gemütlich sollte die Runde sein.
Ziel und Länge unbekannt!
Mal sehen was die einzelnen “Baustellen” so von sich geben und entsprechend entscheiden.

Es lief einfach genial. Keine Schmerzen. Kein Zwicken!
Absolut Schmerzfrei bei Kilometerzeiten um die 7:00.
Also extrem locker und entspannt.
So wie ich es am allerliebsten mag.
Einfach ein super Lauf!

Ihr kennt das bestimmt. Da kommt irgendwann der Moment wo Du einfach nur läufst. Das drumherum wird zur Nebensache.
Mit einem breiten Grinsen läuft man völlig unbeteiligt durch seine Umwelt.
Sieht absolut debil aus, ist aber ein so geniales Laufgefühl, dass man es Außenstehenden eigentlich nicht vermittel kann.

Warum auch!
www.rokey.net

 

 

 

 

 

Schließlich kann´s ja jeder selbst ausprobieren!

Pfad finder

Daisy hat ja bei uns so um die 10cm Pulverschnee hinterlassen.

Für uns Flachländer ja meistens ein Verkehrskatastrophe.
Aber zum Glück war ja Samstag.
Alle, die nicht unbedingt raus mussten blieben zu Hause und schippten Schnee.

Leider räumen die “armen” Kommunen nur noch die “wichtigsten” Verkehrswege. Und da gehören nun mal Radwege und Fußwege zwischen den Ortschaften nicht dazu.
Ausserdem muss da wahrscheinlich noch die Zuständigkeit überprüft werden. ;-)

Und auf den ungeräumten Wegen war ein Laufen absolut nicht möglich. Der Pulverschnee hat eine so lose Zusammensetzung, dass man bei jedem Schritt wegrutscht.
Also habe ich mir einen QuerdurchdieOrtschaftundwiederzurückmal- zweiundnochmalhinternrum Weg zusammengelaufen. Wenn es über die Straßen ging mit ein bisschen Vorsicht und einer Ballerina gleich.
Oder so ähnlich! B-)

Jedenfalls habe ich es tatsächlich geschafft, gute 14Kilometer zu absolvieren. Nicht ganz in den Pulsvorgaben des Vicsystems. Aber das halte ich bei den Straßenverhältnissen auch für kaum machbar. Und jetzt geht´s in die Wanne.

Das habe ich mir nämlich verdient!

Urlaub+Sonne+Schnee=Laufen!

Da geht bei mir einfach kein Weg daran vorbei. Wenn ich schon mal die Zeit habe und es sich ergibt, dass gleichzeitig so ein tolles Wetter ist, dann muss ich einfach Laufen. Geht wirklich nicht anders! ;-)
Heute Morgen beim Physiotherapeuten weiterhin an der Genesung gearbeitet, und danach muss man”n” ja testen ob das alles was bringt.

Da ich nicht schon wieder meine Salomon XT Wings anziehen wollte, entschied ich mich für meine neuen NewBalance 758 . Die hatte ich ja im Zuge meiner Wildcard für den StrongmanRun netterweise als Zugabe erhalten. Auf Grund meiner Hüftprobleme in der letzten Zeit kamen sie leider ein bisschen zu wenig zum Einsatz. Zumal ich sie mir eine Nummer zu lang bestellt habe. Das stört ein wenig, ist aber im Winter wenn ich zwei paar Laufsocken anhabe, nicht so problematisch. Man gewöhnt sich dran. Und vor allem haben die Zehen ausreichend Platz! ;-)

Los ging es ohne festes Ziel. Ich wollte einfach mal wieder eine Runde im verschneiten Wald drehen. Mal sehen was sich so ergibt.

Mal sehen was sich so ergibt” ist so eine etwas leichtsinnige Redensart von mir. In Bezug auf´s Laufen bedeutet dies eigentlich fast immer.
ES KANN EIN BISSCHEN LÄNGER DAUERN!

Und so kam es dann auch. Die Schuhe hatten super guten Grip. Ich hatte mir Musik mitgenommen. Und es lief von Anfang an flüssig und locker.
Schön langsam. So um die 7:30min/km. Prima zum Nachdenken und sinnieren.

Bei diesem angenehmen Tempo kam mir gleich eine Idee für einen neuen Wettbewerb bei 1-2-Sports. Ein Wettbewerb der die Schnelligkeit mal völlig außen vor lässt und einfach die gelaufenen Stunden in einem Jahr als Maßstab nimmt. Dann können auch mal langsame Schnecken wie ich mithalten. Den fleißig am Trainieren sind mir allemal. Auch wenn wir ein paar Stunden länger brauchen wie die Besten! ;-)

Und wenn ich mal am “Sinnieren bin, dann vergesse ich so ein bisschen meine Welt um mich rum. Dann rattert es im Kopf und alles Mögliche schwirrt mir durch den Kopf. Und dann kommt es wie es kommen muss.
Es dauert mal wieder ein bisschen länger. Und zwar genau genommen 2:40h.
Ein schöner Lauf.
Habe halt viel zum Nachdenken! ;-)

Aber toll war es. Verschneiter Wald.
Teilweise mit Sonne.
Prima Schuhe.
Keine Hüftschmerzen.
Und zu Hause gleich in die warme Wanne.
Herz was willst Du mehr! :heart:

Mir geht´s vielleicht gut!

Es gibt so Tage

Die meisten Läufer die ich kenne, scheren sich einen Teufel um das Wetter. Da geht es raus, egal ob Hitze oder Frost. Raus an die frische Luft und ein paar Runden drehen. Das vertreibt die meisten Sorgen und macht einen klaren Kopf.

Aber an Tagen wie Heute fällt es sogar den hart gesottenen Laufhelden schwer.
Bei Schneematsch, Eis und zusätzlich einen ganz fiesen Schneeregen von oben, da fällt es schwer seine Runde zu drehen.

Die Dunkelheit trägt auch nicht unbedingt zur Erheiterung bei. Aber was soll´s.
Watt mutt, datt mutt! ;-)

Also raus aus den Federn und rein in die XT Wings. Bei dem Wetter die richtige Wahl. Matsch und Schnee sind deren liebstes Terrain.
Schon die ersten Meter fallen schwer. Zwei Schritte vor, einen zurück. Ein bisschen zur Seite. Und dabei mit den Armen rudern.
Als Tanzbär bin ich gänzlich ungeeignet.

Ein bisschen nach Dieburg. Die Gehwege sind voller Schnee. Also einen Versuch im Schloßgarten gestartet. Da kommt aber zum Schnee noch der Matsch hinzu. Also keine wirkliche Alternative.
Die Temperaturen liegen um die 2°C. Handschuhe aus. Mir ist warm. Die Mütze ist definitiv zu dick und ich habe keinen Bock mehr. Aber was willst machen, wenn man schon 5 Kilometer von zu Hause weg ist. Dann muss man halt durch.
Ich laufe gern.
Ich laufe sehr, sehr gerne.
Aber heute hatte ich keinen Bock mehr.
Zu warm. Zu anstrengend. Und die Hüfte hat auch rumgequängelt.

Aber es gibt halt so Tage.
Da macht selbst das Laufen keinen Spaß.
Und heute war mal wieder so einer.
Nach 10 Kilometern bin ich wieder zu Hause.

Morgen wird´s wieder besser!

Und Morgen gibt´s Geschenke!

Täglich grüßt das Murmeltier!

Was hatte ich mich auf meinen Lauf gefreut. Rechtzeitig Feierabend gemacht. Der Regen hat sich zu meinem Lieblingsregen gewandelt und fällt gleichmäßig und ohne viel Wind. Alles passt für meinen ersten Lauf seit meinem Marathon vor drei Wochen. Eine verdammt lange Zeit.

Im regenerativen Bereich nach Hause gefahren. Nur nicht überziehen. Schön langsam die Moret hoch. Lass die anderen doch fahren. Ich will heute Laufen. Kein Schnupfen mehr. Kein Husten mehr.
Fit wie ein Turnschuh

Zu Hause angekommen und erst mal das Rad gereinigt. Selbst bei Fahrten auf dem Radweg sieht alles aus wie Sau. So zwei Waldpassagen durch den Matsch sind selbst bei der “Winterstrecke” dabei. Und man glaubt nicht, was so ein paar Meter durch unbefestigtes Gelände anrichten können. ;-)
Nach dem Reinigen noch ein bisschen ÖL für die Kette und dann geht´s schon zum Umziehen!
Schon halb 5. Langsam wird´s dunkel. Vorsichtshalber mal die Stirnlampe eingepackt. In meiner neuen Regenjacke von RunnersPoint sind zwei Taschen. Wie praktisch! ;-)
Außerdem sieht man das quietschegelb hervorragen bei dieser Witterung. Mütze auf und natürlich endlich meine neuen NewBalance 758 an die Füße geschnallt. Schließlich ist das gute Stück noch jungfräulich! Passt ganz gut. Nur in der Länge ist er eine Nummer zu groß. Mal sehen was die ersten Läufe so bringen.

Forerunner gestartet und ab ging es. Die ersten Meter ein bisschen wie Pinocchio, aber das lag an der langen Pause und den bereits absolvierten 30 Kilometern auf dem Bike. Wurscht! ;-) Ich konnte wieder Laufen!
Von Meter zu Meter wurde es lockerer und flüssiger. Schön langsam und ohne irgendwelche Vorgaben. Einfach nur Laufen:
Quer durch Dieburg und danach auf Richtung Klein-Zimmern. Auf dem Radweg von Dieburg nach Klein-Zimmern musste ich die Stirnlampe aufsetzen. Es war nun stockfinster. Der Regen plätscherte gleichmäßig auf meine Mütze. Mir ging´s richtig gut. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Einfach gut! ;-)

Auf dem Weg von Klein-Zimmern nach Groß-Zimmern entschloss ich mich noch ne kleine Extrarunde dranzuhängen. Wie immer wenn´s mal so richtig gut läuft.
Und prompt kriege ich die Quittung. Auf dem letzten Kilometer kriege ich Probleme im linken Hüftbereich. Von einem Moment auf den anderen. Ziemlich schnell und ziemlich heftig:
Schei…..! Nicht schon wieder.
Ich bin zwar gleich danach zu Hause, aber die Schmerzen bleiben. Ich kriege noch die Krise.
Dabei habe ich extra langsam gemacht. Ich hoffe es ist nur ne leichte Muskelzerrung. Jedenfalls fühlt es sich anders an als die Hüftgeschichte vor meinem Marathon!
Hoffen wir mal das Beste!
Es ist wohl doch ein “Seuchenjahr” für mich!