Rainlegs

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Dieser Eintrag ist Beitrag 6 von 6 in der Serie Produkttest Bike

Anfang der Woche habe ich ein paar neue Überschuhe von Vaude gekriegt.
Ich hatte ja bereits einige Variationen von Überschuhen ausprobiert, bin aber mit der “einfachsten Variante” am meisten zufrieden.
Ich bevorzuge die Bike Gaiter short von Vaude.
Einfach anzulegen und optimal gegen Regen und Schmutz!
Wenn sie mal richtig eingesaut sind, kann man sie ganz einfach abspülen.
Ausserdem passen die auf jeden Schuh. Der variable Klettverschluss kann sehr einfach angepasst werden.
Von mir bekommt er ein “Empfehlenswert“!!

Von mir gibt´s entsprechend 5 von 6 Sternen!

Rating: ★★★★★☆ 

Auf ein weiteres Teil in meiner Sammlung freue ich mich besonders.
Auf Grund der Witterungsverhältnisse in den Übergangszeiten mit Regenwetter aber meist angenehmen Temperaturen, ist immer ein lästiges die Regenhose anzuziehen. Ich finde es immer einen zu hohen Aufwand das Teil überzuziehen.
Und wenn ich es mal anhabe, dann regnet es meistens nach ein paar Minuten nicht mehr! ;-)
Und dann geht es los mit der Schwitzerei.
Lasse ich die Regenhose aus, saugt sich die Radhose voll Wasser, und durch den Fahrtwind wird es schnell unangenehm kalt.

Vor kurzem hatte ich in der Zeitschrift des ADFC eine interessante Alternative entdeckt.
Es handelte sich um sogenannte

Rainlegs!
Eine neue innovative Form der Regenbekleidung!

Das hörte sich interessant an, und war genau so etwas wie ich es schon lange suchte.
Ein Regenschutz für die Beine, der nur die hauptsächlich betroffenen Stellen schützt. Der Rest des Beines ist offen und entsprechend “atmungsaktiv”. Die ganze Angelegenheit ist superschnell zusammenzulegen und als Gürtel mitzunehmen. Bei Bedarf werden die beiden “Beinlinge” einfach ausgerollt und mit zwei Klettverschlüssen fixiert.
Fertig!
Bin mal gespannt wie der erste Regeneinsatz mit den neuen Teilen verläuft. Für mich ist die Idee einfach nur genial.
Ich freue mich richtig auf die nächste Regenfahrt!

Sobald ich die Rainlegs im Einsatz getestet habe, gibt´s weitere Infos!

Laufpause

Eigentlich war es mir ja klar.
Das Wetter wird besser!
Die Wege sind frei!

Und ich kriege diesen Schei..-Infekt nicht los. Zum Glück ist es keine bakterielle Entzündung im Hals die mit Antibiotika behandelt werden muss. Ein bisschen Ruhe und Salbeitee (würg) sowei den guten Rat von Frau Holle mit Salzwasser zu spülen (doppelwürg und fast noch schlimmer ausgegangen), wird´s in ein paar Tagen auch wieder weg sein.

Ärgerlich aber einfach nicht zu ändern. Habe ich mir bestimmt am letzten Mittwoch beim meinem Lauf eingefangen. Hatte schon während des Laufens ein Gefühl im Hals, als das mir die kalte Luft nicht so bekommen wird.

Hat mich leider nicht im Stich gelassen. Mein Gefühl! :-(

Aber es hilft kein Jammern und Trübsal blasen. Nach vorne schauen und den Frühling herbeisehnen.
Da bleibt einfach mehr Zeit sich mal wieder ein nettes Gadget zu leisten. Heute kam das Paket.
Ich freu mich richtig darauf.
Verraten wir noch nichts da ich erst einen Lauf mit absolvieren möchte.
:yahoo:

Ansonsten wünsche ich allen Läufern, Bikern und sonstigen Outdoorsportlern ein tolles Wochenende mit viel Sonnenschein, etwas wärmeren Temperaturen, und vor allem eis- und schneefreien Pisten.

Viel Spaß! Genießt das Wochenende!

Neue Stirnlampe getestet

Stirnlampe Black Diamond Spot

Seit geraumer Zeit nutze ich für meine Läufe zur Arbeit fast ausschließlich meine neue Stirnlampe.

Ihr Name: BD Spot

Black Diamond

Auf Grund ihrer leichten und kleinen Abmessungen stört die Stirnlampe von Black Diamond bei Laufen so gut wie überhaupt nicht. Ich trage die Lampe meistens über einer Mütze oder einer Schildkappe.
Aber selbst direkt auf der Stirn empfand ich die Lampe nie als störend. Sie lässt sich sehr angenehm tragen.

Die Lichtstreuung ist einstellbar. Es gibt für den Nahbereich drei LEDs mit einer Leuchtweite von ca. 19Metern und einem optisch verstärkten Fernlicht, das bis zu 43m weit leuchtet.
Einstellbar ist auch der Neigungswinkel des Lichtkegels, so dass man die Ausleuchtung bequem auf sich ausrichten kann.
Die Lichtmenge ist absolut ausreichend und leuchtet selbst bei Nässe den “Laufweg” ordentlich aus.
Zusammen mit den im Lieferumfang enthaltenen Batterien (Typ AAA) wiegt die komplette Lampe gerade mal 85 Gramm.
Laut Herstellerangaben leuchtet sie bis zu 145 Stunden.

Da ich die Lampe bereits mehrfach bei Regen und Schnee in Gebrauch hatte, kann ich den Schutz gegen Spritzwasser bestätigen.

Stirnlampe Black Diamond

Für mich im Augenblick meine absolute Lieblingslampe, auf die ich in der aktuellen Jahreszeit nicht verzichten möchte! Der Preis von knapp unter 40€ ist angemessen. Man erhält ein ordentlich verarbeitetes Produkt, dass mich bisher nicht enttäuscht hat.

Von mir gibt´s entsprechend 5,5 von 6 Sternen!

Rating: ★★★★★½ 

Rumms!

Meistens kommt es ja anders als man denkt.
Da ich den “Radwegräumeinsätzen” auf Grund der schlechten Erfahrungen der letzten Wochen nicht traute, absolvierte ich meinen Hinweg zur Arbeit in Kombination mit der Deutschen Bahn!
Wie immer ein Erlebnis. ;-)

Auf der Arbeit habe ich dann erfahren, dass die Wege komplett geräumt wurden. Ja sogar neu gekehrt wurde der komplette Abschnitt zwischen Dieburg und Darmstadt.
Hat da vielleicht jemand ein schlechtes Gewissen??

Entsprechend frohgelaunt ging ich meine Heimfahrt an. Schön gegen den eisigen Ostwind.
Da weiß man wenigstens wofür die Facemask ist.
Mann war das schweinekalt. ;-)

Ausserdem viel mir auf, dass es irgendwo im Tretlager “nicht ganz so rund” lief. Und da ich auch ein paar Nachstellarbeiten an meiner Vorderbremse zu machen hatte, bog ich kurz vor Feierabend nochmal bei meinem “Bikehändler der Vertrauens” in die Werkstatt ab.

Natürlich kam ich nicht nur mit einer nachgestellten Bremse raus.
Tretlager hatte sich verabschiedet. Nach knappen 10.000Kilometer und dem vielen Salz der letzten Wochen war Feierabend.
Zum Glück war ein neues auf “Lager”, so dass ich nach gut 30 Minuten mit neuem Tretlager, und dafür bestimmt wieder ein paar Euro weniger im Säckel, nach Hause konnte.

Leider hat es mich nach dem Abendessen so gesundheitlich zusammengerissen, das ich mir nicht sicher bin, ob ich Dienstag zur Arbeit kann.
Innerhalb von 30 Minuten setzte sich die Nase zu und ich bekam Fieber.
Die Nase läuft ohne Ende und der Hals kratzt.
Also gleich Aspirin eingeschmissen und sofort ins Bett. Hoffentlich kriege ich da noch die Kurve.
:cry:

Grenzwertig!

Beim Blick aus dem Fenster heute Morgen hatte ich schon ein ungutes Gefühl. Alles mit Schnee bedeckt. Das konnte ja heiter werden.
Im Vertrauen auf meine neuen Spikes machte ich mich wagemutig auf den Weg zur Arbeit.

Aber 5cm Pulverschnee zeigten mir spätestens nach einem Kilometer wo der Hammer hängt. Mann war das anstrengend.
Ich hatte ständig das Gefühl bergauf zu fahren. Keine Zeit mal Laufen zu lassen.
Ständig in die Pedale treten und dabei das Gleichgewicht halten.
Auf dem Radweg kam dann zusätzlich wieder der Schnee der Räumfahrzeuge hinzu.
Und von oben gab es ständig Nachschub.

Mein Puls schraubte sich immer weiter nach oben. Die Oberschenkel fingen an zu brennen.
Der Schweiß tropfte in meine Brille. Sicht gegen Null!

Dann geht es bergab. Aber auch hier ist gleichmäßiges treten Pflicht.
Kein Rollen lassen. Treten. Treten. Treten.

Das kurze Stück über die Landstraße habe ich das Gefühl zu schweben.
10 Meter die sich anfühlten als hätte ich einen Motor.
Unglaublich wie leicht Radfahren sein kann.

Dann wieder in den Wald. Alle Sinne angespannt.
Aufpassen, dass einem das Hinterrad nicht überholt.
Wusste gar nicht das ich so ein gutes Gleichgewichtsgefühl habe.
Stress. Anspannung. Anstrengung.

Nach gut 70 Minuten vollstem Einsatz bin ich auf der Arbeit.
Meine schnellst Zeit war bisher 32 Minuten! ;-)

Die heiße Dusche tut gut.
Am liebsten wäre ich ins Bett gefallen!
www.rokey.net
Ich hatte die Hoffnung heute Abend wäre der Radweg geräumt.
Leider blieb es bei der Hoffnung.
Es war schlimmer als Morgens.
Die Räumfahrzeuge von der Straße hatten ganze Arbeit geleistet.

Jeder Meter ist eine Quälerei.
Spur halten ist reine Glückssache.
Die Hinterräder drehen trotz Spikes durch.
Ein ständiger Balanceakt.
Ich schwitze wie ein Schwein.
Irgendwann beschlägt wieder die Brille.
Die eingeschränkte Sicht macht es nicht einfacher.
Ich versuche in meiner Spur vom Morgen zu fahren.
Dann kommt der Mainzer Berg.
Der Puls jagt wieder in die Höhe.
Ich keuche unter meiner Facemask.
Rutschen. Treten. Balancieren.
Ein Höllenritt. Es tut weh.
Es ist anstrengend. Ich mag nicht mehr.
Wenn ich anhalte komme ich nicht mehr in die Gänge.
Also weiter. Immer weiter.
Rutschend. Fluchend!

Oben angekommen drehen die Räder endgültig durch. Ich kippe nach rechts Richtung Graben.
Kann mich gerade noch abfangen bevor ich im Wasser lande.
Voller Schnee. Keuchend und zitternd vor Schwäche.
Ich liege oben angekommen über mein Rad gebeugt.
Dampfe wie ein Kühlturm am Kraftwerk.
Keine Kraft und keine Lust mehr.
Jetzt geht es bergab. Zu gefährlich!

Ich weiche auf die Landstraße aus.
Vom Schnee geräumt.
Eine Wohltat.
Die Autos sind mir zum ersten Mal seit langer Zeit egal.
Es ist unverantwortlich den Radweg hinunter zu fahren.
Ich genieße die Geschwindigkeit auf der Straße! ;-)

Nach gut einer Stunde bin ich zu Hause.
Fertig!
Ich will nur noch in die Wanne!

Und Morgen?????
Da fahre ich mit meiner Kollegin zur Arbeit.
Da will ich einfach nur ein Weichei sein!
Ich habe es mir nämlich verdient!