Durchatmen

Im Augenblick freue ich mich ja auf jedes Wochenende. Ich bin zwar keine Mensch der über viel Arbeit jammert und klagt, aber im Augenblick stoße ich schon an die Kapazitätsgrenze.
Um so wichtiger wird wieder mal ein Ausgleich durch den Sport.

Wenig Zeit, absolutes Schei..-Wetter und kein Land in Sicht. Da wird der innere Schweinehund zu einem Riesenköter.

Da fällt selbst mir die Motivation schwer sich die Laufschuhe zu schnüren, während draußen sich der Winter immer noch nicht verabschiedet hat.
Aber wenn ich mich nicht gleich Morgens aus der waagrechten bewege, komme ich das ganze Wochenende nicht mehr zu mir.
Und dafür ist mir meine Freizeit dann doch zu Schade.

Also die Puma an die Füße geschnallt und mit der 3/4Tight wenigstens eine kleine Runde durch die Gemeinden gelaufen.
Bis auf den wirklich unangenehmen kalten Wind nichts wirklich spektakuläres.

Hier und da muckt das Knie bei kleineren Anstiegen, aber ich hoffe mal dass dies nur die letzten Zuckungen sind. Die letzten beiden Wochen gab´s da keinerlei Probleme. Wäre natürlich toll wenn es das nun endlich mal war!

Ansonsten werde ich versuchen das Wochenende ein bisschen zu relaxen. Ein bisschen Zeit mit der Familie zu verbringen und vor allem den ganzen Mist mal wegarbeiten der sich zur Zeit ansammelt.

Hat jemand einen Vorschlag wo ich mir noch einen Wochentag zusätzlich mieten kann? ;-)
Soll auch nicht für lau sein!

Für Weeze habe ich auch noch keinen Plan. So langsam muss ich mir noch für den StronmanRun was überlegen. Ich möchte auf jeden Fall Samstags anreisen.
Hotels gibt´s schon lange nicht mehr!
Tendenziell geht es in Richtung Camping! Aber da werde ich mich mit Melanie und Steffen nochmal kurzschließen.
Vielleicht hat ja einer meiner Blogleser einen Vorschlag für ne Übernachtungsmöglichkeit????

Ob ich Morgen früh meine Runde drehe weiß ich noch nicht. Vielleicht bleibe ich einfach im Bett liegen und lass des Tag auf mich zukommen.
Sollen die andren doch ein bisschen Sport treiben.
Formel 1 und Fußball von der Couch aus ist auf jeden Fall in Erwägung gezogen!
Dazu ein bisschen auf den Bloggs lesen.

Schaun mer mal!

Höhenprofil
Geschwindigkeit
100313_Morgenlauf

Irgendwie geht immer was

www.rokey.netAuch wenn die Zeit wirklich knapp ist, das Laufen und Biken kriege ich in Zusammenhang mit dem Weg zur Arbeit doch immer irgendwie mit eingebunden. Und da es Abends meistens zu spät wird, müssen die Laufschuhe halt in der Frühe geschnürt werden.
Heute sogar erst zum Sonnenaufgang.
Ich habe mir nämlich mal ne halbe Stunde länger Schlaf genehmigt. ;-)

Außerdem wollte ich durch den Wald laufen. Ich hatte keinen Bock auf den Radweg neben der Landstraße.
Also habe ich das Morgengrauen abgewartet um los zulaufen. Als ich im Wald angekommen war hatte der Tag schon fast begonnen und die Sicht war ohne Zusatzlicht ausreichend.

Viel Schnee! Viel Eis!
Aber das ist man ja langsam gewohnt.

Anscheinend steckt mir die viele Arbeit und der lange Lauf vom Sonntag doch noch ein bisschen in den Knochen. Jedenfalls war der Lauf sehr hochpulsig.
Also genau gegen mein eigentliches Gusto. Aber ab und an muss man sich auch mal durch so ein katastrophales Etwas durchbeißen.
Haken dran und auf den nächsten Lauf freuen.

Ist ja nicht das erste Mal das mir so was passiert.

Höhenprofil
Geschwindigkeit
20100310

Naja!

Nach meinem Infekt Anfang der Woche bin ich heute das erste Mal wieder gelaufen. Puls und Befinden waren von Anfang an im positiven Bereich, so dass ich versucht habe mein Tempo auf 6:30min/km zu halten.
Anstrengend, aber vom Prinzip her problemlos. Nach den ganzen Schlidderläufen der letzten Wochen habe ich einen trockenen und schneefreien Radweg richtig genossen.
Ich konnte das Tempo bis zum Schluss leicht steigern, und am Ende stand eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 6:26min/km. Lange her das ich so schnell gelaufen bin und bestimmt nicht mein Tempo für Rodgau! B-)


Zügiger Lauf ohne Schnee!

Zügiger Lauf ohne Schnee!


Leider hatte ich kleinere Problem mit meinem rechten Knie. Irgendwie habe ich so eine Art “Wanderbaustelle” in meinem Körper. Wenn´s an der einen Stelle klappt, fängt es wo anders wieder an zu zwicken. Echt nervend. Da muss ich am Dienstag noch mal mit meinem Physio drüber reden.
Vielleicht hilft prophylaktisch eine Kniebandage. Mal sehen was er sagt!
Schließlich muss ich am Samstag fit sein!


Der Lauf auf runtastic

Der Lauf auf runtastic


Gleichzeitig habe ich bei dem Lauf mal die GPS-Fahigkeiten meines iPhones getestet. Und zwar mit einer aktuellen App von runtastic. App und Plattform sind kostenlos.

Ich werde mich ab und an nochmal damit befassen, aber grundsätzlich bin ich eher der Auffassung, das für meine Trainingsaufzeichnung nichts an meine Garmins rannkommt! ;-)
Die Aufzeichnung mit dem iPhone ist für mich eher ein Notlösung. Wenn mal kein Garmin zur Hand ist.
Warum soll ich mit einem schweineteuren Handy, das irgendwo in meiner Tasche rumschaukelt, die Trainingsaufzeichnung machen, wenn ich ein wesentlich besseres Gerät besitze. Gut, ich habe zusätzlich noch einen iPod im Gerät und kann telefonieren, fotografieren und wenn es sein muss im Internet einen halben Hahn bestellen.
Aber brauch ich das öfters? Bisher weniger!

Trotzdem werde ich in losen Folgen über ein paar Apps fürs iPhone berichten. Schließlich bin ich ein “Spielkind”.
Schönes Wochenende!

Harter 30er und “Laufradio verbindet”

Für Sonntag war ja noch mal ein etwas längerer Lauf vor Rodgau eingeplant. Ein kleiner Test, ob ich den 50er auch wirklich angehen soll. Zur Zeit läuft es ja absolut prima, doch so einen ganz langen Lauf hatte ich die letzte Zeit nicht im Programm. Der sollte also am Sonntag stattfinden.

Mein erster Blick aus dem Fenster lies den anwesenden Schweinehund ins unermessliche wachsen. Regen, Nebel und Schneematsch bis zum Abwinken.
Toll. Das bedeutet wieder ungeräumte Straßen und nasse Füße. Aus mir schoss nur so die Begeisterung für einen langen Lauf. Aber von nix kommt nix!
Also Trinkrucksack fertiggemacht, Regenjacke und Kappe auf und ab ging´s in die Läufer unfreundliche Welt.

Schon die ersten Meter trugen zur besseren Laune nicht unbedingt bei. Da das Wasser auf Grund des Schnees nicht ablaufen kann, entwickelt sich alles zu einer riesigen Seen platte.
Ich hatte schon nasse Füße bevor ich aus´m Ort raus war.
Es war kalt, nass und es regnete Bindfäden. Entsprechend schwer kam ich in meinen Laufrhythmus. Ich entschloss mich den Radweg nach Darmstadt zu nehmen, in der Hoffnung er wäre geräumt.
War er natürlich nicht. Im Gegenteil, die großen Räumfahrzeuge schmeißen den ganzen Dreck von der Straße auch noch auf den Weg. Es soll sich ja schon lohnen!
Entsprechend schwer kam ich in die Gänge. Erst ab Kilometer 8 lief es richtig toll. Gleichmäßiges Tempo. Schöner Rhythmus.

Es lief wie von selbst.
Keine Schmerzen. Einfach nur fun!

Nach guten 15 Kilometern erreichte ich Darmstadt. Es ging mir prima und ein 30er wäre genau das richtige für heute. Also auf dem Absatz kehrt und wieder zurück.
Nicht gerade eine abwechslungsreiche Strecke, aber bei dem Sche…Wetter gab´s auch nicht wirklich was zu sehen. ;-)

Die Strecke selbst ist schon ein bisschen anspruchsvoller und mit insgesamt gut 300 Höhenmetern nicht gerade als flach zu bezeichnen. Also bei dem Wetter auch ein richtig gutes Training zum StrongmanRun im April! ;-)


2010 01 17 letzter langer Lauf vor Rodgau

2010 01 17 letzter langer Lauf vor Rodgau


Aber heute merkte ich nach ca. 23 Kilometern das es ein bisschen schwerer viel. Durch den seifigen Untergrund werden die Bänder und Sehnen extrem belastet. Das Aussenband am rechten Knie murrte ein bisschen. Aber ich kann ja schlecht mitten in der Pampa aufhören. ;-)

Aber da gesellte sich von hinten, in schnellen Schritten, ein weiterer Läufer zu mir. Genauso ausgestattet wie ich. Tendenz “langer Lauf”!
Schnell kamen wir ins Gespräch. Wie sich herausstellte trainierte er auch für den 50iger im Rodgau.
An sich ja nichts ungewöhnliches zu mal es ja direkt um die Ecke liegt. Etwas überraschender war der weitere Verlauf unseres Gespräches. Beide kommen aus der Schiene “Abnehmen oder Du wirst nicht Alt”. Beide sind letztes Jahr ihren ersten Marathon gelaufen. Er mit einer sensationellen 3:48h ein klein bisschen schneller als ich. ;-)
Respekt!! :good:
Nachdem er meine Geschichte gehört hat kommt auf einmal die spontane Frage ob ich “der Gerd” wäre. Der Gerd, den er gerade auf seinem MP3-Player im Podcast bei Laufradio.de hört?
Ist schon der Hammer!

Und ich hatte noch nicht mal Autogrammkarten dabei! :mail:

Jedenfalls hat er mich die restlichen Kilometer bis nach Haus begleitet. Wir hatten nette Gespräche und die Zeit verging wie im Fluge.
Es war ein sehr, sehr angenehmes Gespräch Silvan.
Vielleicht können wir ab und an einen Lauf zusammen machen!
Schön noch so einen “Verrückten” um die Ecke zu haben. :wacko:

Und die Strecke für den Blogathlon ist nun auch wieder ein Stückchen kürzer geworden. ;-)

Pfundskerle

Ich klammere hier mal die Damen, galant wie ich nun mal bin, aus. Aber so wie es aussieht, und das tut es jedes Jahr nach Weihnachten, stellt sich in vielen Blog mal wieder die Frage nach den Traumfiguren.

Viele ambitionierte Sportler haben da überhaupt keine Probleme.
Die verbrennen augenscheinlich schon beim Kauen der Mahlzeiten. B-)

Aber es gibt auch einen großen Teil der laufenden Blogger die sich damit nicht ganz so einfach tun. Und meinereiner gehört da “dicke” dazu!

Ich habe zwar seit Beginn meiner Lauferei um die 20kg an Gewicht verloren und einiges von dem noch üppigen Rest in Muskeln verwandelt. Aber eine Läuferfigur werde ich wohl nie bekommen.
Da fehlen mir nun mal die Voraussetzungen. Wer sein ganzes Leben lang den Ausdauertsport meidet wie der Teufel das Weihwasser, hat es nun mal schwer im Alter seinen Körper noch mal umzustimmen. Wenn man fast immer nur Kraftsportarten und Fußball betrieben hat, ist Ausdauersport nicht ganz auf einen zugeschnitten.

Ein Sumoringer der 100kg abnimmt, wird immer ein Sumoringer bleiben!

Aber ich finde es auch überhaupt nicht schlimm. Man”n” (Frau natürlich auch) muss es nur akzeptieren. Und dass fällt mit zunehmendem Alter immer einfacher.
Außerdem bin und bleibe ich ein Genussmensch. Ich kann und ich will den ganzen leckeren Sachen nicht aus dem Weg gehen. Im Gegenteil! Ich laufe direkt auf sie zu. Und wenn es sein muss, dann sogar viele Kilometer mehr.
Außerdem hege ich ja keine Ambitionen was irgendwelche Rekorde anbetrifft. Ich bin ja froh, wenn es ein paar Kilometer mehr sein dürfen und man mir die Zeit dazu gibt. Entsprechend muss ich nicht unbedingt eine “Läuferfigur” besitzen.
So ein paar Love-Handles haben ja auch was für sich. ;-)

Dann Laufen wir halt hinten!Man muss sich halt damit anfreunden, öfters hinterher zu rennen.
Yogi hat beim FRA Marathon zu dem Thema mal angemerkt:
“Hinten im Feld gibt es die schöneren Hintern!”
Das lassen wir mal so stehen! ;-)

Trotzdem Laufe ich jetzt ne kleine Runde.
Schließlich freue ich mich schon wieder auf das Mittagessen! :yahoo:

Ich bin nun mal ein “Pfundskerl”.
Und der werde ich immer bleiben! ;-)