Naja!

Nach meinem Infekt Anfang der Woche bin ich heute das erste Mal wieder gelaufen. Puls und Befinden waren von Anfang an im positiven Bereich, so dass ich versucht habe mein Tempo auf 6:30min/km zu halten.
Anstrengend, aber vom Prinzip her problemlos. Nach den ganzen Schlidderläufen der letzten Wochen habe ich einen trockenen und schneefreien Radweg richtig genossen.
Ich konnte das Tempo bis zum Schluss leicht steigern, und am Ende stand eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 6:26min/km. Lange her das ich so schnell gelaufen bin und bestimmt nicht mein Tempo für Rodgau! B-)


Zügiger Lauf ohne Schnee!

Zügiger Lauf ohne Schnee!


Leider hatte ich kleinere Problem mit meinem rechten Knie. Irgendwie habe ich so eine Art “Wanderbaustelle” in meinem Körper. Wenn´s an der einen Stelle klappt, fängt es wo anders wieder an zu zwicken. Echt nervend. Da muss ich am Dienstag noch mal mit meinem Physio drüber reden.
Vielleicht hilft prophylaktisch eine Kniebandage. Mal sehen was er sagt!
Schließlich muss ich am Samstag fit sein!


Der Lauf auf runtastic

Der Lauf auf runtastic


Gleichzeitig habe ich bei dem Lauf mal die GPS-Fahigkeiten meines iPhones getestet. Und zwar mit einer aktuellen App von runtastic. App und Plattform sind kostenlos.

Ich werde mich ab und an nochmal damit befassen, aber grundsätzlich bin ich eher der Auffassung, das für meine Trainingsaufzeichnung nichts an meine Garmins rannkommt! ;-)
Die Aufzeichnung mit dem iPhone ist für mich eher ein Notlösung. Wenn mal kein Garmin zur Hand ist.
Warum soll ich mit einem schweineteuren Handy, das irgendwo in meiner Tasche rumschaukelt, die Trainingsaufzeichnung machen, wenn ich ein wesentlich besseres Gerät besitze. Gut, ich habe zusätzlich noch einen iPod im Gerät und kann telefonieren, fotografieren und wenn es sein muss im Internet einen halben Hahn bestellen.
Aber brauch ich das öfters? Bisher weniger!

Trotzdem werde ich in losen Folgen über ein paar Apps fürs iPhone berichten. Schließlich bin ich ein “Spielkind”.
Schönes Wochenende!

Harter 30er und “Laufradio verbindet”

Für Sonntag war ja noch mal ein etwas längerer Lauf vor Rodgau eingeplant. Ein kleiner Test, ob ich den 50er auch wirklich angehen soll. Zur Zeit läuft es ja absolut prima, doch so einen ganz langen Lauf hatte ich die letzte Zeit nicht im Programm. Der sollte also am Sonntag stattfinden.

Mein erster Blick aus dem Fenster lies den anwesenden Schweinehund ins unermessliche wachsen. Regen, Nebel und Schneematsch bis zum Abwinken.
Toll. Das bedeutet wieder ungeräumte Straßen und nasse Füße. Aus mir schoss nur so die Begeisterung für einen langen Lauf. Aber von nix kommt nix!
Also Trinkrucksack fertiggemacht, Regenjacke und Kappe auf und ab ging´s in die Läufer unfreundliche Welt.

Schon die ersten Meter trugen zur besseren Laune nicht unbedingt bei. Da das Wasser auf Grund des Schnees nicht ablaufen kann, entwickelt sich alles zu einer riesigen Seen platte.
Ich hatte schon nasse Füße bevor ich aus´m Ort raus war.
Es war kalt, nass und es regnete Bindfäden. Entsprechend schwer kam ich in meinen Laufrhythmus. Ich entschloss mich den Radweg nach Darmstadt zu nehmen, in der Hoffnung er wäre geräumt.
War er natürlich nicht. Im Gegenteil, die großen Räumfahrzeuge schmeißen den ganzen Dreck von der Straße auch noch auf den Weg. Es soll sich ja schon lohnen!
Entsprechend schwer kam ich in die Gänge. Erst ab Kilometer 8 lief es richtig toll. Gleichmäßiges Tempo. Schöner Rhythmus.

Es lief wie von selbst.
Keine Schmerzen. Einfach nur fun!

Nach guten 15 Kilometern erreichte ich Darmstadt. Es ging mir prima und ein 30er wäre genau das richtige für heute. Also auf dem Absatz kehrt und wieder zurück.
Nicht gerade eine abwechslungsreiche Strecke, aber bei dem Sche…Wetter gab´s auch nicht wirklich was zu sehen. ;-)

Die Strecke selbst ist schon ein bisschen anspruchsvoller und mit insgesamt gut 300 Höhenmetern nicht gerade als flach zu bezeichnen. Also bei dem Wetter auch ein richtig gutes Training zum StrongmanRun im April! ;-)


2010 01 17 letzter langer Lauf vor Rodgau

2010 01 17 letzter langer Lauf vor Rodgau


Aber heute merkte ich nach ca. 23 Kilometern das es ein bisschen schwerer viel. Durch den seifigen Untergrund werden die Bänder und Sehnen extrem belastet. Das Aussenband am rechten Knie murrte ein bisschen. Aber ich kann ja schlecht mitten in der Pampa aufhören. ;-)

Aber da gesellte sich von hinten, in schnellen Schritten, ein weiterer Läufer zu mir. Genauso ausgestattet wie ich. Tendenz “langer Lauf”!
Schnell kamen wir ins Gespräch. Wie sich herausstellte trainierte er auch für den 50iger im Rodgau.
An sich ja nichts ungewöhnliches zu mal es ja direkt um die Ecke liegt. Etwas überraschender war der weitere Verlauf unseres Gespräches. Beide kommen aus der Schiene “Abnehmen oder Du wirst nicht Alt”. Beide sind letztes Jahr ihren ersten Marathon gelaufen. Er mit einer sensationellen 3:48h ein klein bisschen schneller als ich. ;-)
Respekt!! :good:
Nachdem er meine Geschichte gehört hat kommt auf einmal die spontane Frage ob ich “der Gerd” wäre. Der Gerd, den er gerade auf seinem MP3-Player im Podcast bei Laufradio.de hört?
Ist schon der Hammer!

Und ich hatte noch nicht mal Autogrammkarten dabei! :mail:

Jedenfalls hat er mich die restlichen Kilometer bis nach Haus begleitet. Wir hatten nette Gespräche und die Zeit verging wie im Fluge.
Es war ein sehr, sehr angenehmes Gespräch Silvan.
Vielleicht können wir ab und an einen Lauf zusammen machen!
Schön noch so einen “Verrückten” um die Ecke zu haben. :wacko:

Und die Strecke für den Blogathlon ist nun auch wieder ein Stückchen kürzer geworden. ;-)

Pfundskerle

Ich klammere hier mal die Damen, galant wie ich nun mal bin, aus. Aber so wie es aussieht, und das tut es jedes Jahr nach Weihnachten, stellt sich in vielen Blog mal wieder die Frage nach den Traumfiguren.

Viele ambitionierte Sportler haben da überhaupt keine Probleme.
Die verbrennen augenscheinlich schon beim Kauen der Mahlzeiten. B-)

Aber es gibt auch einen großen Teil der laufenden Blogger die sich damit nicht ganz so einfach tun. Und meinereiner gehört da “dicke” dazu!

Ich habe zwar seit Beginn meiner Lauferei um die 20kg an Gewicht verloren und einiges von dem noch üppigen Rest in Muskeln verwandelt. Aber eine Läuferfigur werde ich wohl nie bekommen.
Da fehlen mir nun mal die Voraussetzungen. Wer sein ganzes Leben lang den Ausdauertsport meidet wie der Teufel das Weihwasser, hat es nun mal schwer im Alter seinen Körper noch mal umzustimmen. Wenn man fast immer nur Kraftsportarten und Fußball betrieben hat, ist Ausdauersport nicht ganz auf einen zugeschnitten.

Ein Sumoringer der 100kg abnimmt, wird immer ein Sumoringer bleiben!

Aber ich finde es auch überhaupt nicht schlimm. Man”n” (Frau natürlich auch) muss es nur akzeptieren. Und dass fällt mit zunehmendem Alter immer einfacher.
Außerdem bin und bleibe ich ein Genussmensch. Ich kann und ich will den ganzen leckeren Sachen nicht aus dem Weg gehen. Im Gegenteil! Ich laufe direkt auf sie zu. Und wenn es sein muss, dann sogar viele Kilometer mehr.
Außerdem hege ich ja keine Ambitionen was irgendwelche Rekorde anbetrifft. Ich bin ja froh, wenn es ein paar Kilometer mehr sein dürfen und man mir die Zeit dazu gibt. Entsprechend muss ich nicht unbedingt eine “Läuferfigur” besitzen.
So ein paar Love-Handles haben ja auch was für sich. ;-)

Dann Laufen wir halt hinten!Man muss sich halt damit anfreunden, öfters hinterher zu rennen.
Yogi hat beim FRA Marathon zu dem Thema mal angemerkt:
“Hinten im Feld gibt es die schöneren Hintern!”
Das lassen wir mal so stehen! ;-)

Trotzdem Laufe ich jetzt ne kleine Runde.
Schließlich freue ich mich schon wieder auf das Mittagessen! :yahoo:

Ich bin nun mal ein “Pfundskerl”.
Und der werde ich immer bleiben! ;-)

Rumms hat´s gemacht

So schnell geht´s wenn man nicht aufpasst. Kaum 10 Meter heute Morgen gefahren, und Flatsch hat es mir das Rad unterm Hintern weggerissen.
Direkt beim Nachbar vor der Tür lag ich auf dem Eis. So schnell konnte ich gar nicht reagieren. Die Seitenstraßen sind im Augenblick echt tückisch. Natürlich wieder auf die linke Seite.
Wahrscheinlich bin ich ein bisschen linkslastig. Kommt mir vor wie die Sache mit dem Marmeladenbrot, dass immer auf die beschmierte Seite fällt.

Flutsch da lag er!Voll auf die Hüfte und auf den Ellbogen. :wacko:

Zum Glück ist außer einem fetten, blauen Fleck an der Hüfte und ein bisschen Abschürfung am Ellbogen nichts passiert. Zum Glück habe ich ja immer einen Helm auf. Jedenfalls war ich schlagartig wach!
Die Schmerzen hielten sich in Grenzen und außer einem Schreck war anscheinend nicht passiert. Glück gehabt.
Der Rest der Fahr war dann eher von extremer Vorsicht gekennzeichnet. Hauptsache im Sattel bleiben und nicht riskieren.

Auf der Arbeit habe ich mir dann mal “den Schaden” ein bisschen genauer angeschaut. Schmerzhaft, aber nicht hinderlich.
Im Gegenteil, Bewegung tut gut und hilft den Bluterguss aufzulösen. Entsprechend habe ich nach der Heimfahrt noch ne kleine Runde um die Käffer gedreht.
Man weiß ja nicht, wie das Wetter Morgen wird.

Aber vorher habe ich noch ein paar Spikes geordert. Mir reicht´s jetzt mit dem rumeiern auf dem Rad. Jetzt gibt´s Nägel auf die Reifen.
Ich hoffe, dass ich die Spikes am Dienstag montiert bekomme.

Und dann gibt´s wieder Gummi! ;-)

Bikers Horror

Bruno Maia, IconTexto http://www.icontexto.comHeute ging es im neuen Jahr das erste Mal mit dem Mountainbike zur Arbeit. Da ich mir unsicher war, ob der Radweg geräumt war, entschloss ich mich durch den Wald zu fahren. Bei dem Frost Ende des letzten Jahres, ohne Schnee, die weitaus bessere Variante.

Leider ist zur Zeit im Wald mehr los als auf der Autobahn. Bruno Maia, IconTexto http://www.icontexto.com
JEDER muss sein eigenes Holz machen und entsprechend mit dem Auto in den Wald. Dazu gesellen sich noch einige Harvester und Trecker in Privatbesitz. Die Reifenabdrücke der letzten beiden, benötigen beim Überfahren schon ein sehr gutes Gebiss.

Bei mangelhaftem Beisswerkzeug kann da schon mal ein Gebiss verloren gehen.
Ich wurde vielleicht durchgeschüttelt!

Aber das ist noch alles nichts gegen die tiefen, vereisten Spurrillen im Wald. Die sind ungefähr so ähnlich, als ob ihr mit dem Vorderreifen in eine Straßenbahnschiene geratet. Das wichtigste ist dann Nerven bewahren. Keine ruckartigen Lenkbewegungen. Und versuchen langsam zum Stehen zu kommen.Bruno Maia, IconTexto http://www.icontexto.com

Jedenfalls war die Fahrt zur Arbeit, so schön sie im verschneiten Wald auch war, mit einem sehr hohen Adrenalinausschub verbunden. Das war teilweise ganz schön unangenehm. Zumal man in der Nacht nicht jede Spurrille sofort erkennt.
Aber ich habe die ersten Fahrten unfallfrei hinter mich gekriegt.
Und ewig wird der Schnee ja auch nicht liegen bleiben!