Noch vor Wochen für unmöglich gehalten und doch hat es relativ problemlos geklappt. Heute Morgen bin ich bei der Hitze tatsächlich problemlos wieder fast einen HM gelaufen.
Diesmal sogar ohne irgendeine Getränkeverpflegung.
Geschwindigkeit runter und die Sache ganz gelassen angegangen.
Ohne Vorgabe. Immer nach der aktuellen Verfassung den weiteren Weg ausgewählt.
Hat Spaß gemacht!
Nachdem diese Woche ja arbeitstechnisch ein bisschen kürzer war, ist sie familienmäßig dafür ein bisschen anstrengender. Das ganze Wochenende geht´s von einer Feier zu anderen, und so richtig Zeit zum Relaxen bleibt da eigentlich auch nicht.
Aber wenigstens klappt´s mit dem Laufen.
An den Feiertagen ist ja immer ein bisschen Terminstress bezüglich den ganzen Verwandtenbesuchen. Bei uns fängt das ja schon heute an.
Es geht zum Frühstücken in den Odenwald zu meinen Eltern.
Aber für einen kleinen Lauf direkt nach Sonnenaufgang ist immer Zeit.
Ausserdem passt dann auch wesentlich mehr von dem leckeren, gegrillten Schweinebauch in den selbigen.
Und weil alles ein bisschen flotter gehen muss über die Feiertage, war mein Lauf auch ein bisschen schneller als sonst.
Aber das bleibt definitiv die Ausnahme.
Heutiger Lauf als Garmin Connect Ausdruck
Ich wollte ja bei meinem Blog temporär ein “bisschen” kürzer treten. Aber das es gleich gar keine neuen Beiträge mehr gibt hatte ich nicht vor.
Aber es ist nun mal im Augenblick so. Zu dem ganzen beruflichen Stress, musste meine Frau auch noch für ein paar Tage geplant ins Krankenhaus. Also musste ich mich mit meiner Jüngsten ein bisschen arrangieren, damit wir den Laden zu Hause auch in den Griff kriegen.
Natürlich völlig problemlos.
Entsprechend wurde beschlossen Morgens mit dem Fahrrad zum Pfiffikus (Betreuung) zu fahren. Pünktlich um 7:00Uhr abgeliefert und gleich weiter nach Darmstadt auf die Arbeit gefahren. Endlich wieder im Hellen und die ganze Woche bei Traumwetter.
Herrlich.
Mittags musste ich spätestens um 15:00Uhr Feierabend machen und die Kleine wieder abzuholen. Da muss die Arbeit halt mal hinten anstehen.
War zwar manchmal ein bisschen knapp, aber ich habe es immer vor 16:00Uhr geschafft.
Wenn auch teilweise mit Vollgas!
Und da meine Frau nun wieder zu Hause ist. Und Frauen ja nicht hören wenn man Ihnen Ruhe befiehlt, bin ich vorsichtshalber heute zu Hause geblieben und habe Überstunden abgefeiert. Wochenendeinkauf erledigt und was sonst noch so ansteht.
Aber zwischendurch habe ich es sogar geschafft eine, für mich, flotte Runde zu drehen.

Am Wochenende schwanke ich noch zwischen einem “langen Lauf (+30km)” oder zwei Läufen zwischen 15-20km. Mal sehen wie ich mich fühle.
Im Augenblick bin ich ein bisschen müde. Aber das wird schon wieder.
Vor allem werde ich mal wieder die ganzen Blogs besuchen und ein bisschen lesen und kommentieren. Im Augenblick kriege ich ja gar nichts mehr mit.
Mal sehen was bei Euch so “läuft”!
Auf jeden Fall mal ein schönes Wochenende!
Der letzte Lauf mit Matthias ist ja schon eine Ewigkeit her. Am 15. August letzten Jahres hatten wir unseren letzten gemeinsamen Lauf. Und der dritte Abschnitt des Nibelungensteiges steht immer noch aus.
Aber auf Grund der aktuellen Wetterprognose heben wir uns dieses Highlight für schönes Wetter auf.
Als Alternativprogramm hatte ich einen Lauf auf die Veste Otzberg vorgeschlagen. So überschlägig kam ich mit Hin- und Rückweg auf 20 Kilometer. Eigentlich ja schön passend für einen Wochenendlauf. Wahrscheinlich hatte ich da einen Augenblick der geistigen Umnachtung. Freiwillig auf die Veste Otzberg. Eigentlich nicht ganz so mein Gusto!
Und dann hatte Matthias noch 15:00Uhr befohlen. Also eigentlich schon am späten Abend.
Das konnte ja heiter werden.
Das Wetter wurde es definitiv nicht. Beim Eintreffen von Matthias in Groß-Zimmern fing es an gleichmäßig zu regnen. Dazu der kräftige Südwind. Herz was willst Du mehr.
Nach kurzer Begrüßung und kleidungstechnischer Änderung auf Matthias Seite, war ihm wohl ein bisschen kühl bei uns, machten wir uns auf die Socken Richtung Reinheimer Teich!
Nach 4 Kilometer drehten wir eine Ehrenrunde um den Reinheimer Teich. Ein bisschen matschig, aber auf Grund der nicht vorhandenen Spaziergänger sehr, sehr einsam.
Vorbei am Segelflugplatz weiter Richtung Reinheim und Ueberau.
Und da meine Füße schon nass waren, ging es nochmal ein Stückchen querfeldein. Schließlich will man seinem Gast ja etwas bieten.
In Uberau war Schluss mit lustig. Es ging bergauf. Zwar rechnet Matthias solche Steigungen noch immer zu den Flachpassagen, aber bei mir schoss der Puls schon wieder in die Höhe. Dazu waagrechter Regen und ein ordentlicher Wind.
Zusammen mit den matschigen Feldwegen zwischen Uebrau und Nieder-Klingen entspricht das nicht ganz meinen Vorstellungen von einem schönen Lauf!
Was mach ich hier eigentlich?
Im Sommer sieht es hier wesentlich angenehmer aus.
Aber weiter ging´s durch Nieder-Klingen zum Grillplatz Hollergraben. Ständig der Blick nach oben auf den Otzberg. Zum Glück hilft mir mein Jammern bei der ganzen Quälerei.
Irgendwie hatte ich ein starker Verlangen nach meiner Couch zu Hause!
Komplett durchnässt kamen wir nach gut 15 Kilometern auf dem verregneten Ostermarkt auf dem Otzberg an. Nicht ganz so die ursprünglich angepeilten 10 Kilometer.
An den Ständen herrschte Aufbruchstimmung und wir mussten ein wenig suchen um noch etwas alkoholfreies zum Trinken zu bekommen.
Matthias empfahl die bekannteste Brause der Welt. Aber die extrem süße Zuckervariante davon.
Ich hasse das Zeug eigentlich.
Zudem war es warm.
Ich hatte jedenfalls das Gefühl ich platze!
Es fehlten uns noch ein paar Höhenmeter auf die Burg. Also ging es weiter nach oben. Mein Coke wollte auf dem schnellsten Weg wieder raus, aber irgendwie hatte ich die Körperbeherrschung dies zu verhindern.
Aber langsam zog die Kälte durch den Körper. Alles war durchnässt und durch den kalten Wind kühlte man unheimlich schnell aus. Irgendwie machte es im Augenblick wirklich keinen Spaß mehr.
Wir beschlossen meine Frau anzurufen und uns in Lengfeld zu treffen. Die zwei Kilometer bergab wollte wir uns noch gönnen.
Leider hatte ich das Gefühl eine laufende Zeitbombe zu sein. Die Coke verhielt sich wie ein junger Federweißer in einer verkorkten Flasche.
Ich dachte nur, hoffentlich hält der Korken!
Nach knappen 18 Kilometern wurden wir durchnässt, verfroren und ziemlich eingesaut eingesammelt. Wenn wir die ursprünglich geplante Strecke gelaufen wären, dann wäre es ein knackiger 30er geworden. Und der war bei so einem Wetter einfach nicht ratsam.
Trotz aller Wiedrigkeiten war es wieder einmal schön ein paar Kilometer mit Matthias zu Laufen. Es gibt immer viel zu erzählen!
Jetzt hoffen wir mal, dass es bis zum letzten Teil des Nibelungensteiges nicht wieder so lange dauert um einen gemeinsamen Termin zu finden!
Ich freu mich schon drauf!
Gestern hatte ich ja “Lauftag”! Geplant übrigens für jeden Dienstag und Donnerstag. Mal sehen ob das immer so klappt.
Schön mit dem Sonnenaufgang um 6:06 Uhr gestartet. Temperaturen zwar nur knapp über 0°C, aber auf Grund der Aussicht auf Sonne musste die kurze Hose aus dem Schrank gekramt werden. Irgendwann muss man ja mal Frühling befehlen!
Es lief herrlich. Die ersten 4 Kilometer durch Dieburg im ganz lockeren Tempo!
Schließlich liegt ja immer noch ein anstrengender Arbeitstag vor mir.
Und dann geht´s in den Wald. Herrliche Ruhe! Einfach nur Wohlfühlen.
So wohl, dass ich ich dazu entschließe über die Moret zu Laufen. Sozusagen mein Hausberg. Und da alles so schön passt, dann auch gleich am Funkturm vorbei. So ziemlich der knackigste Anstieg auf den letzten Metern.
Mann, was habe ich die letzten 800 Meter gejapst. Man merkt das die letzten Monate jeglicher “Geländelauf” der Witterung zum Opfer gefallen ist. Jedenfalls war ich heilfroh, als ich endlich oben war.
Die letzten Kilometer waren einfach nur schön.
Sonnenschein! Lockeres Laufe! Herrlich!
Und weil es so richtig toll war, habe ich noch einen Schlenker um´s Kranichsteiner Jagdschloss drangehängt. Wunderschön um den Backsteinteich gelaufen und die Sonnenstrahlen genossen.
Selten das ich einen so entspannten Beginn eines Arbeitstages hatte!
Solltet Ihr wirklich mal ausprobieren!

Nachdem das Feedback für mein neues Seitenoutfit doch durchweg positiv ausgefallen ist, das Wetter im Augenblick mit Sonnenschein glänzt und gesundheitlich aktuelle keinerlei Beschwerden vorliegen, ergibt sich im Augenblick eine innere Zufriedenheit.
Man muss das Positive sehen und es genießen. Alles andere endet in Wehmut und Klagerei.
Und dafür ist das Leben dann doch zu schön.
Also freue ich mich über die morgentlichen Bikefahrten durch den dunklen Wald. Ignoriere die ganze Schlamm- und Matschorgie auf den Wegen und genieße die frische Luft und den angenehmen Geruch von geschlagenem Holz. Überall zwitschern die Vögel und kündigen den Frühling an.
Heute Morgen gings bei absolutem Schmuddelwetter raus auf die Piste. Nieselregen, Nebel und Temperaturen um die 2°C sind nicht ganz so des Läufers Wunschtraum. Aber für die kleinen Baustellen an “Diros Alabasterkörper” ist Bewegung nun mal Pflicht.
Also heute mal wieder meine Mizuno Wave ultima unter die Füße geschnallt und raus zu einer Runde durch die Nachbargemeinden. Gehwege und Asphalt waren angesagt.
Hauptsache kein Schnee!!!!!
Trübes Wetter bei Sonnenaufgang! Da nehme ich, bei zusätzlich nicht gerade abwechslungsreicher Strecke, doch lieber noch meinen MP3-Player mit.
Mit Guns n´Roses, AC/DC, Deep Purple, Greenday, Nickelback und Led Zeppelin lässt sich das Wetter wesentlich besser ausblenden.
Los ging´s um kurz vor halb 8. Locker und gemütlich sollte die Runde sein.
Ziel und Länge unbekannt!
Mal sehen was die einzelnen “Baustellen” so von sich geben und entsprechend entscheiden.
Es lief einfach genial. Keine Schmerzen. Kein Zwicken!
Absolut Schmerzfrei bei Kilometerzeiten um die 7:00.
Also extrem locker und entspannt.
So wie ich es am allerliebsten mag.
Einfach ein super Lauf!
Ihr kennt das bestimmt. Da kommt irgendwann der Moment wo Du einfach nur läufst. Das drumherum wird zur Nebensache.
Mit einem breiten Grinsen läuft man völlig unbeteiligt durch seine Umwelt.
Sieht absolut debil aus, ist aber ein so geniales Laufgefühl, dass man es Außenstehenden eigentlich nicht vermittel kann.
Warum auch!

Schließlich kann´s ja jeder selbst ausprobieren!




















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