Die Arbeitswoche ist bewältigt und die Vorbereitungen zum Marathon am Sonntag sind so weit abgeschlossen. Außer einem genialen Lauf zur Arbeit am Donnerstag und der morgigen “Aufwärmeinheit” gibt´s nichts mehr zu tun. Außerdem sage ich mir, was jetzt nicht drinn ist, kriegt man auch nicht mehr rein!
Nervös bin ich überhaupt nicht. Ein großer Vorteil wenn man sich keine festen Ziele setzt. Einfach hinfahren, Laufen und Spaß haben!
Ganz einfach!
Umso mehr habe ich mich gefreut, das mein neu gestaltetes Laufshirt gestern rechtzeitig per Post kam. So kriegt es gleich am Sonntag einen richtigen Einstand geboten. Die Qualität fühlt sich Klasse an und die Farben und die Verarbeitung ist super. Da werde ich in kürze nochmal einen Bericht drüber verfassen!
Danke nochmal an Marco für den Tipp!
Und heute kam noch ein schickes Paket von Biestmilch. Ein sogenanntes “BiestBooster Race Package”. Da ich bei Facebook zu den ersten Anhängern gehörte, bekam ich diesen Probepack zugeschickt. Da werde ich mir für den Sonntag doch gleich mal was in die Tasche stecken.
Heute Nacht geht´s auf den 18.ten meiner großem Tochter. Party ist angesagt. Mal sehen wie lange ich mit den Jungen mithalten kann. Ich gehe mal davon aus, dass ich es nicht bis Mitternacht schaffe!
Morgen Mittag dann die Startunterlagen noch abgeholt und ein bisschen auf der Messe rumgeschlendert. Vielleicht finde ich ja noch was Interessantes.
Und am Sonntag früh um 9:00Uhr geht´s dann los.
Das Wetter scheint auch mit zuspielen.
Also Läuferherz was willst Du mehr.
jetzt muss ich nur noch LAUFEN!
Ich könnte es mir stundenlang anschauen!

Nach einem etwas unangenehmen Wochenanfang und endlich steigenden Temperaturen war heute mal wieder ein Lauf durch die heimischen Wälder angesagt. Ohne feste Plan, ohne genaue Vorstellung wohin und wie lange. Einfach raus in den Wald und laufen lassen.
Da es endlich ein paar Grad wärmer wird und die genaue Dauer unklar war habe ich mir vorsichtshalber meinen Camelbak umgeschnallt. Wie sich herausstellte eine sehr weise Entscheidung.
Ich habe den Lauf einfach nur genossen und bin gelaufen und gelaufen. Habe mir die Natur angeschaut und mich gefreut.
Leider wurde es ab Kilometer 30 ein bisschen anstrengend und die Hitze machte mir doch ziemlich zu schaffen. Entsprechend waren die letzten Kilometer nicht mehr ganz so frisch.
Aber es hat Spaß gemacht und nach insgesamt 35,5 Kilometern war ich wieder zu Hause!
Trotz 1,5 Liter Getränken um genau 2 Kilogramm leichter. Also relativ viel Flüssigkeit verloren!
Da muss ich bei weiteren, längeren Einheiten wohl ein bisschen mehr mitnehmen!
Wer auf seinem Rechner das Google Earth 3D Plugin installiert hat kann unsere Tour vom Samstag nochmal virtuell mitverfolgen!
Viel Spaß beim Spielen.
Am Pfingstsamstag hat es nun endlich mal wieder geklappt mit Matthias einen Abschnitt auf dem Nibelungensteig zu Laufen. Leider wurde der Nibelungensteig zwischenzeitlich bis Wertheim verlängert, so dass es uns nicht vergönnt ist diesen endlich abzuschließen!
Heute war mal wieder ein etwas längerer Lauf geplant. Nach den ganzen Osterbraten und Schokoeiern muss ich mal wieder ein paar Kalorien im Wald lassen.
Außerdem bietet sich so ein Feiertagsmontag doch geradezu an für einen langen Lauf.
Aufstehen um kurz nach 6:00Uhr.
Kein Regen und Temperaturen knapp unter 5°C.
Das passt!
Die Asics an, Trinkrucksack umgeschnallt und den Forerunner gestartet.
Punkt 6:44 Uhr geht´s vom Hof.
Locker und lang war vorgesehen.
Wie lang? Keine Ahnung.
Mal sehen was so geht.
Nach drei Kilometer geht´s in Dieburg in den Wald. Continue reading »
Endlich habe ich mal wieder ein paar Tage frei. Mal wieder richtig Luft holen und zu Hause ist auch die eine oder andere Kleinigkeit zu machen.
Ich freue mich auf jeden Fall richtig darauf.
Zusammen mit der Familie ein paar Tage zu verbringen.
Zum Wochenabschluss war heute zum ersten Mal in diesem Jahr eine “doppelte Einheit” vorgesehen. Morgens zur Arbeit Laufen.
Und Nachmittags wieder zurück.
Und zwischendurch haben mich meine nette Kolleginnen noch mal so richtig in den April geschickt.
Meinen Telefonhörer so richtig mit grüner Stempelfarbe eingesaut.
Und ich habe es nicht gemerkt.
Nette Kolleginnen habe ich. Da rennst Du die ganze Zeit mit einem grünen Ohr durch die Gegend und jeder schmeißt sich weg.
Der einzige, der keine Ahnung hat um was es geht bis Du!
Das Laufen selbst war super! Schön langsam und gemütlich.
Am Schluss waren zusammen gut 30Kilometer auf dem Garmin.
Da freut sich der Oberschenkel auf die heiße Badewanne!
Und Bei Garmn Connect gibt´s auch neue Features. So langsam entwickelt sich da was. Mir gefällt´s!
Zwar funktioniert noch nicht alles, aber ich denke das wird in den nächsten Tagen noch was.
Eine neue Funktion ist die Möglichkeit der Einbindung der Google Karten.
Das sieht dann so aus:
Ich wünsche Euch allen schon mal ein paar ganz tolle Feiertage!
Alleine die Ankündigung das ich vielleicht ein bisschen länger Laufen wolle, hatte meine Frau schon vorgewarnt.
Irgendwie kennt sie meine Anwandlungen und gelegentlichen Ausreißer.
Ich hatte mir ordentlich meinen Trinkrucksack vorbereitet, ein Gel dazugelegt und das Handy griffbereit deponiert. So ganz weiß ich ja nie wie so ein “Ausflug” endet.
Also hatte ich alle ordentlich präpariert. Da stand ja dem langen Lauf am Sonntag früh nichts mehr im Wege.
Seit meinem langen Lauf im Januar hatte ich ja bisher leider keine Gelegenheit auf einen “ordentlichen” Lauf.
Sonntag früh gegen 6:45Uhr ging´s an die frische Luft!
Und die war richtig frisch. Mit -6°C war es knackig kalt. Aber so mag ich das eigentlich. Trocken und kalt.
Dazu noch ein herrlicher Sonnenaufgang.
Läufer was willst Du mehr?
Spätesten als ich im Wald ankam, wurde mir schlagartig bewusst, dass die gefallene Schneemenge erheblich größer war als vermutet. Innerhalb der Gemeinde lag so gut wie kein Schnee mehr, aber hier sah es ein bisschen anders aus.
Sofort hatte ich wieder ein klein bisschen Bedenken ob die Probleme mit Hüfte und Knie wieder auftreten. Schließlich ist die blöde Rumrutscherei Gift für die angeschlagenen Teile!
Kurz nach dem Handy gegriffen.
Und festgestellt, dass es noch zu Hause auf dem Küchentisch liegt.
Prima Voraussetzungen.
Und das Gel lag daneben.
Also hieß es flüssig ernähren!
Je weiter ich Richtung Darmstadt lief, desto höher wurde der Schnee. Dazu noch vereiste Spurrillen.
Dabei hatte der Tag so schön angefangen.
An der “Grube Prinz von Hessen” entschloss ich mich auf den Radweg zu wechseln. Das Laufen im Schnee war einfach zu anstrengend
Und ein paar Kilometer hatte ich ja noch vor mir.
Aber der Radweg war wieder einmal in dem gleichen bemitleidenswerten Zustand wie schon im ganzen Winter. Wenn es schneit wird von den Räumfahrzeugen zusätzlich der ganze Schnee der Straße draufgeschoben. Und keiner kommt auf die Idee den Radweg zu räumen.
Für mich eine Frechheit.
Jedenfalls konnte ich mir für Montag früh schon mal eine Alternative zur Fahrt zur Arbeit raussuchen.
Mir blieb nichts anderes übrig als auf die Straße auszuweichen. Zum Glück ist da am frühen Morgen nicht viel los.
Aber schön zu Laufen ist es da nicht.
Nach ca. 1:40 h kam ich am Oberwaldhaus an. Und war schon ziemlich fertig. Der Schnee schafft mich in diesem Winter. Ich mag nicht mehr.
Für den Rückweg entschied ich mich für die Variante über Messel. Vielleicht war dort der Schnee und dementsprechend die Waldwege ein bisschen besser.
Waren sie auch. Wenigsten ein bisschen.
Trotzdem ging es einige Kilometer durch den tiefen Schnee. Und länger ist die Variante auch noch.
Jedenfalls kam ich nach 4 Stunden Laufzeit und über 32 Kilometern ziemlich erschöpft zu Hause an. Die Oberschenkel waren steinhart und jeder Muskel meldete verzweifelt “Feierabend”!
Überraschenderweise hielten Hüfte und Knie. Wenigstens hier hat sich der Schnee diesmal nicht negativ ausgewirkt.
Trotzdem konnte ich zu Hause kaum die Treppe runtersteigen. Der Muskelkater war schon da.
Ein heißes Bad hat dann den gröbsten Muskelkater ein bisschen gelindert. Aber mehr als Couching gab´s am Sonntag Mittag nicht mehr.
Der Mann war einfach fertig!
Ich hatte ja schon Respekt vor der Strecke an sich. Aber mit den heutigen Bedingungen war mein Körper dann doch ein wenig überfordert.
Weniger fehlende Kraft oder Kondition waren die Ursache der Aufgabe, sondern ausschließlich die wieder auftretenden Schmerzen im Hüft- und Kniebereich.
Dabei hatte ich nach einer ruhigen und durchgeschlafenen Nacht ein richtig gutes Gefühl. Schon die ganze Woche keine Schmerzen und ausgeruht war ich ja auch.
Das erste Problem trat auf, als mich meine Frau heute Morgen nach Rodgau fuhr. 2km vor dem Ziel bemerkte ich, dass mein Forerunner noch zu Hause liegt.
Das geht natürlich überhaupt nicht.
Also noch mal nach Hause, Forerunner geholt und wieder zurück Richtung RLT Rodgau! Zum Glück war noch ausreichend Zeit. Bei den Wetterbedingungen waren wir lieber ein paar Minuten früher gefahren.
Kaum aus dem Auto ausgestiegen traf ich Steffen und Melanie! Wie bestellt!
Direkt zur Startnummernausgabe, 25€ bezahlt und noch ein bisschen gequatscht!
Und da passiert das zweite Malheur! Meine adidas Brille fällt runter und der Bügel bricht ab. Klasse!
Und das bei dem Wind und dem angekündigten Schneetreiben!
Kein gutes Omen.
Trotzdem hatte ich richtig Lust auf´s Laufen. War total unaufgeregt und völlig entspannt.
Bis auf die Tatsache, dass ich kurz in die Büsche musste.
Natürlich mit einer Windjacke, auf der quer über dem Reißverschluss die Startnummer befestig war.
Gar nicht so einfach an die benötigten Teile ranzukommen.
Punkt 10:00Uhr viel der Startschuss und fünf Minuten später ging ich über den Start.
Man muss der RLT hier mal ein Riesenkompliment machten. Was sie da in Bezug auf geräumter Strecke geleistet haben war Klasse. Auf Grund der katastrophalen Wetterverhältnisse haben sie das optimale aus der Strecke rausgeholt. Klasse!
Die ersten Meter direkt hinter dem Start verliefen auf blankem Eis. Auf Grund der Splitstreuung jedoch prima zu Laufen. Man musste zwar aufpassen, aber es ging.
Ich fühlte mich richtig gut und lief die ersten 5 Kilometer in einem richtig angenehmen und lockeren Tempo. Um die 35 Minuten hatte ich mir vorgenommen.
Die erste Runde lag bei 36 Minuten. Alles im Plan.
Ich wurde zwar in der zweite Runde schon vom führenden Mann überholt, aber der hatte definitiv ein anderes Ziel als Ich!
Der erste Schreck kam bei Kilometer 8. Ein kurzer aber schmerzhafter Stich im äußeren Bereich des Knies. Genau da, wo ich die letzte Zeit Probleme hatte.
Zum Glück “verlief” sich der Schmerz nach wenigen Metern. Ich hatte auf Grund der Heftigkeit echt Bedenken es wäre schon Feierabend!
Zum Glück lief es danach ohne Probleme weiter. Leider wurde die Strecke von Runde zu Runde schwerer. Der Schnee wurde mehliger und hatte in Teilbereichen absolut keinen Gripp mehr. Durch das ständige rutschen kam es wieder zu Problemen im Kniebereich.
Bei Laufen ging es einigermaßen, aber nach der kurzen Rast an der Verpflegungsstelle wurde das Wiederanlaufen zur Qual.
Die Schmerzen wurden immer unerträglicher. Bei Kilometer 20 kam ich kaum noch ins Laufen.
Zusätzlich meldetet sich die Hüfte hinzu.
Die Kraft war noch da, aber die Schmerzen waren einfach zu stark. Und da sich absolut keine Besserung abzeichnete, entschloss ich mich schweren Herzens zu einem Abbruch nach 25 Kilometern. Aber meine Gesundheit war mir in dem Augenblick wichtiger. Zumal die Wetter- und Streckenverhältnisse zunehmend schlechter wurden.
Ich wäre die 50km für RUN4HAITI gerne zu Ende gelaufen. Aber es war leider nicht möglich.
Trotzdem werde ich die anvisierten 50€ spenden!
Und was das DNF betrifft, da mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Erstens bin ich im Rodgau 25 Kilometer mehr gelaufen als letztes Jahr und im nächsten Jahr habe ich nun schon wieder ein Highlight zum Jahresbeginn.
DEN 50er laufe ich noch. Komme was wolle.
Und was die Seele betrifft ist nichts passiert, was man nicht mit einem leckeren Steak und einem dicken, fetten Nutellabrötchen wieder reparieren kann.
Und jetzt geht´s ab in die Wanne.
Alt werde ich heute bestimmt nicht mehr!





















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