Eule statt Auto

Es gibt ja so Tage, da fragt man sich hinterher welcher Teufel einen geritten hat.
Diese Frage stellte ich mir kurz nachdem ich mich entschlossen hatte, meinen frühmorgentlichen Weg zur Arbeit mal wieder durch den Wald zu absolvieren.

Mal davon abgesehen, dass alle Wege nach dem strengen Winter eher einer Sumpflandschaft gleichen, irgendwie hatte ich das Orkantief “Xynthia” mal so ganz aus meinen grauen Zellen verbannt.
Spätestens nach wenigen Minuten war die Erinnerung jedoch schlagartig da.

Mann sah es hier wild aus. Im Lichtkegel der Bikebeleuchtung und dem Vollmond eine unwirkliche Umgebung zum Biken.
Witch Blair Project lässt grüßen. ;-)
Zusammen mit den riesigen Furchen der Harvester, dem aufgeweichten Boden und den umgestürzten Bäumen eine ganz besondere Tour. Optimale Vorbereitung für den StrongmanRun!

Und es hat richtig Spaß gemacht.
Mitten durch den Schlamm!
Runter vom Rad! Rad geschultert und über die Bäume geklettert.
Nicht immer so ganz elegant.
Aber es hat ja keiner gesehen.
Keine Zeit zum Nachdenken.
Volle Konzentration!

Nach 50 Minuten kam ich wieder raus aus dem Wald. Völlig eingesaut, aber überglücklich. Die letzten Meter habe ich mit einem Lächeln auf den Lippen zurückgelegt.
Wenn jemand die Freude an sportlicher Anstrengung nicht kennt, weiß er nicht wie toll sich so etwas anfühlt. Ich hatte jedenfalls Power meinen stressigen Tag richtig gut anzugehen.

Und habe natürlich meinem Arbeitgeber zu danken, dass ich die Möglichkeit habe zu Duschen.
Heute war es wieder mal besonders wichtig! ;-)

Über den Heimweg gibt´s nicht viel zu erzählen. Habe den Radweg genommen und versucht schön langsam zu machen, Schließlich stand heute Abend noch ein kleines Läufchen auf dem Programm.
Und das habe ich dann auch noch genossen.
Angenehme und sehr langsame 10 Kilometer. Ich weiß, einige sagen jetzt wieder warum gleich wieder 10 Kilometer?
Aber weniger schaff ich echt nicht. Auch wenn ich mir noch so viel Mühe gebe und es mir eisern vornehme.
Ich brauche ja schon 5 Kilometer um richtig in Schwung zu kommen und das Laufen zu genießen. Lieber laufe ich noch langsamer, als das ich mich mit weniger zufrieden gebe.
So ein 10er ist schon das Minimum nach einem anstrengenden Arbeitstag!
Gönnt ihn mir einfach. Er hat wirklich einfach nur gut getan!

Mau war´s

Den Monat kannste in die Tonne treten!

Nach gut zwei Jahren “sportlicher Laufbahn”, habe ich ja feststellen müssen, dass es meistens anders kommt als man es sich gerne wünscht.
Vor allem im Übergangsbereich von der “kalten” in die “etwas wärmere” Jahreszeit erwischt es mich regelmäßig mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit. Mein Körper kann dieses Schmuddelwetter überhaupt nicht ab.

Knackig kalt macht mir gar nichts, aber dieses nasskalte Wetter haut mich jedes Jahr wieder um!

Vielleicht sollte ich den Februar irgendwo in der Karibik verbringen.
Wäre bestimmt keine schlechte Alternative. :-)

Also mache ich es wie jedes Jahr, und hake den Februar sportlich mal locker ab.
Mit 46 Lauf- und 110 Bikekilometern gehört er nicht zu den erfolgreichen Monaten meiner “Sportlerkarriere”. ;-)

Erstaunlicherweise finde ich es gar nicht mehr so schlimm. Klar fehlt mir das Laufen und die ausreichende Bewegung.
Ich möchte unbedingt wieder zur Arbeit Laufen!
Vor allem habe ich Lust meinen Trainingsplan nach dem Vicsystem wieder aufzunehmen.

Aber es geht nun mal nicht. Alles Versuche die “notwendige Auszeit” abzukürzen werden zu einem Schuss der nach hinten losgeht. Da ist nun mal ein bisschen Geduld erforderlich.
Für einen Sturkopf einsichtigen Menschen wie mich natürlich überhaupt kein Problem. ;-)

Also freue ich mich einfach auf den März und den, hoffentlich, kommenden Frühling. Da gibt es zwar wieder die Sache mit dem Pollenflug, aber ohne irgendwelche Komplikationen wird´s mir ja viel zu langweilig und ich habe nichts mehr zu Schreiben. Das will ja hoffentlich auch keiner.

So, und jetzt ziehe ich mir noch ein paar Liter Salbeitee durch den geröteten Hals und mache es mir auf meiner Couch bequem.

Übrigens schneit es draußen wieder mal kräftig!
Passt irgendwie.

Neuer Monat, neues Glück!

Wenn ich Lust habe, mache ich vielleicht noch mein Aquarium ein bisschen sauber!
http://www.vimeo.com/5606758

Erwartet schwer!

Wie bereits erwartet und aus vorherigen Laufpausen bereits ausreichend bekannt, hat sich mein Wiedereinstieg ins Laufen nach 10 Tagen Pause als sehr schwer gestaltet. Nach dem doch sehr heftigen Infekt hat der Körper noch ziemlich zu kämpfen. Die Reste der Medikamente im Körper machen es zusätzlich nicht einfacher.
Entsprechend hatte ich vorher schon ein entsprechend ruhiges Tempo auserwählt.

Ausserdem sollte es nicht länger als 10 Kilometer gehen.

Bei Temperaturen um -6°C und herrlichem Sonnenschein machte ich mich locker auf den Weg meine Runde zu drehen. Puls war von Anfang an relativ hoch.
Trotzdem habe ich mich wohl gefühlt und konnte ohne größere Probleme den Lauf ruhig zu Ende bringen.

Am Ende kamen knapp über 10 Kilometer zustande! ;-)
Puls zwar viel zu hoch, aber das Befinden war positiv.

Lockerer Wiedereinstieg mit hohem Puls

Lockerer Wiedereinstieg mit hohem Puls

Morgen geht´s mit dem Bike zur Arbeit und am Wochenende darf es auch mal wieder den einen oder anderen Kilometer mehr sein. Ganz nach Gefühl.
Schließlich möchte ich an den guten Januar so schnell wie möglich wieder anschließen!

Genialer Lauf ins Wochenende

Heute Morgen gings bei absolutem Schmuddelwetter raus auf die Piste. Nieselregen, Nebel und Temperaturen um die 2°C sind nicht ganz so des Läufers Wunschtraum. Aber für die kleinen Baustellen an “Diros Alabasterkörper” ist Bewegung nun mal Pflicht.

Also heute mal wieder meine Mizuno Wave ultima unter die Füße geschnallt und raus zu einer Runde durch die Nachbargemeinden. Gehwege und Asphalt waren angesagt.
Hauptsache kein Schnee!!!!!
Trübes Wetter bei Sonnenaufgang! Da nehme ich, bei zusätzlich nicht gerade abwechslungsreicher Strecke, doch lieber noch meinen MP3-Player mit.
Mit Guns n´Roses, AC/DC, Deep Purple, Greenday, Nickelback und Led Zeppelin lässt sich das Wetter wesentlich besser ausblenden. ;-)

Los ging´s um kurz vor halb 8. Locker und gemütlich sollte die Runde sein.
Ziel und Länge unbekannt!
Mal sehen was die einzelnen “Baustellen” so von sich geben und entsprechend entscheiden.

Es lief einfach genial. Keine Schmerzen. Kein Zwicken!
Absolut Schmerzfrei bei Kilometerzeiten um die 7:00.
Also extrem locker und entspannt.
So wie ich es am allerliebsten mag.
Einfach ein super Lauf!

Ihr kennt das bestimmt. Da kommt irgendwann der Moment wo Du einfach nur läufst. Das drumherum wird zur Nebensache.
Mit einem breiten Grinsen läuft man völlig unbeteiligt durch seine Umwelt.
Sieht absolut debil aus, ist aber ein so geniales Laufgefühl, dass man es Außenstehenden eigentlich nicht vermittel kann.

Warum auch!
www.rokey.net

 

 

 

 

 

Schließlich kann´s ja jeder selbst ausprobieren!

Fast Schneefrei!

www.rokey.netHeute Abend gab es kein Halten mehr. Ich musste einfach eine Runde drehen!
Nix großes, einfach rund um die Dörfer.
Langsam und gemütlich.

Garmin Connect!

Schön war´s. Zwar zwickt immer noch ein wenig die Hüfte gegen Ende hin, aber mit ein bisschen Gymnastik kriege ich das die nächsten Tage auch wieder hin.
Und Morgen früh geht´s auf mein Bike. Es ist zwar noch nicht alles geräumt, aber ich muss endlich wieder Morgens und Abends eine Runde Rad fahren.
Sonst werde ich ganz unruhig und bin vor allem unzufrieden.

Und das will ja keiner, oder? ;-)