Der Einstige in die Marathonvorbereitung ist gelungen. Nach meinem sehr erholsamen Urlaub wurde es Zeit ein bisschen mehr Kilometer in die Beine zu kriegen.
Und da in zwei Wochen der “Trainingsmarathon in Darmstadt” auf dem Programm steht, war heute der letzte lange Lauf vor diesem Ereignis geplant.
Als Strecke hatte ich mir wieder die knackige 35er Runde von letzter Woche ausgesucht. Mit den knapp 400 Höhenmetern und den gleichen Waldwegen wie der Darmstadt-Marathon eine optimale Vorbereitungsstrecke.
Also Trinkrucksack präpariert.
Ein Dextro-Energie-Gel und Dextro-Energie-Traubenzucker eingepackt.
Und die tollen SIGVARIS-Kompressionssocken angezogen.
Von denen ich übrigens begeistert bin. Meine bisher getesteten Socken hatten ja den Nachteil, dass man sich fast umbrachte beim an- und ausziehen. Mit den SIGVARIS ist die überhaupt kein Thema. Durch die völlig neue Konzeption der Socken passt alles einfach perfekt. Es sitzt alles da wo es hingehört und eine spürbare Unterstützung findet auch statt.
Schon wieder ein Monat rum. Schneller als gedacht nähern wir uns schon wieder der Jahresmitte. Irgendwie habe ich das Gefühl die Tage und Monate werden immer kürzer.
Wenn man viel beschäftigt ist rast die Zeit nur so.
Und was gab´s im April so von der sportlichen Seite?
Natürlich das Highlight StrongmanRun. Das wird mir wohl ewig in Erinnerung bleiben. Es war einfach nur genial.
Das wichtigste aber ist die Tatsache, dass ich wieder schmerzfrei Laufen kann. Selbst beim StrongmanRun keinerlei Probleme.
Für mich das schönste Ereignis überhaupt. Schließlich musste ich lange darauf warten.
Gesundheitlich habe ich mich nach meinem schweren Infekt im Februar auch wieder gefangen. Zwar plagen mich seit gestern Hals- und Kopfschmerzen, aber die sind schon wieder am abklingen. Leider haben mir die mein Monatsziel von 250 Laufkilometern ein klein bisschen verhindert.
Aber mit 238 Kilometern für den Monat April kann ich sehr gut leben.
Überraschenderweise hat sich mein Asthma in Verbindung mit dem frühjahrsbedingten Pollenflug in Grenzen gehalten und mich kaum behindert. Im Großen und Ganzen einfach ein sehr positiver Monat für mich.
Und dies trotz meiner vielen Arbeit alles stressfrei integriert. So ziemlich das schwierigste an der ganzen Sache.
Für den Mai hoffe ich auf weiter ansteigende Form und das eine oder andere Highlight in Form einer großen Lauftour. Vielleicht kriegen wir ja den Niebelungesteig zum Abschluss.
Ansonsten ist für den Mai nur eines geplant.
Laufen!
Biken!
Und dabei Spaß haben!
War das eine herrlich entspannende Mountainbiketour. Schön in der herrlichen Frühlingssonne bei knapp 18°C.
So lässt es sich aushalten.
Ich habe ja das Glück, dass ich diese Woche noch ein paar Tage frei habe. In erster Linie für die Renovierung des Kinderzimmers.
Hier wird aus einem Mädchenzimmer jetzt wohl ein kleiner Abenteuerurwald. Mal sehen wie´s so wird.
Eine Fototapete mit Wasserfall habe ich schon.
Und einen Eimer mit maigrüner Farbe auch.
Da kann ja eigentlich nichts schief gehen.
Durch das neue Layout (so ganz sicher bin ich noch nicht ob es endgültig ist?) muss ich nach und nach ein bisschen die einzelnen Seiten überarbeiten.
Heute war der Statistikbereich ein bisschen im Visier.
Eigentlich wollte ich heute nichts bloggen. Der Wochenanfang war wieder voll mit Terminen und der Tag viel zu kurz um alles aufzuarbeiten.
Aber zum Glück kann ich ja zwischen Arbeit und Feierabend eine Sporteinheit zum abschalten einlegen.
Schei..-Wetter. Wind. Sonne. Regen.
Und vor allem alles ein einziger Matsch!
Dazu noch das vordere Schutzblech vergessen.
Es war eine der schönsten “Heimfahrten” die ich die letzten Monate absolviert habe.
So richtig durch den Dreck und Schlamm.
Einfach Spaß haben. Einfach mal wieder Kind sein.
Es war einfach nur grandios!
[Galerie nicht gefunden]
Nachdem das Feedback für mein neues Seitenoutfit doch durchweg positiv ausgefallen ist, das Wetter im Augenblick mit Sonnenschein glänzt und gesundheitlich aktuelle keinerlei Beschwerden vorliegen, ergibt sich im Augenblick eine innere Zufriedenheit.
Man muss das Positive sehen und es genießen. Alles andere endet in Wehmut und Klagerei.
Und dafür ist das Leben dann doch zu schön.
Also freue ich mich über die morgentlichen Bikefahrten durch den dunklen Wald. Ignoriere die ganze Schlamm- und Matschorgie auf den Wegen und genieße die frische Luft und den angenehmen Geruch von geschlagenem Holz. Überall zwitschern die Vögel und kündigen den Frühling an.
Es gibt ja so Tage, da fragt man sich hinterher welcher Teufel einen geritten hat.
Diese Frage stellte ich mir kurz nachdem ich mich entschlossen hatte, meinen frühmorgentlichen Weg zur Arbeit mal wieder durch den Wald zu absolvieren.
Mal davon abgesehen, dass alle Wege nach dem strengen Winter eher einer Sumpflandschaft gleichen, irgendwie hatte ich das Orkantief “Xynthia” mal so ganz aus meinen grauen Zellen verbannt.
Spätestens nach wenigen Minuten war die Erinnerung jedoch schlagartig da.
Mann sah es hier wild aus. Im Lichtkegel der Bikebeleuchtung und dem Vollmond eine unwirkliche Umgebung zum Biken.
Witch Blair Project lässt grüßen.
Zusammen mit den riesigen Furchen der Harvester, dem aufgeweichten Boden und den umgestürzten Bäumen eine ganz besondere Tour. Optimale Vorbereitung für den StrongmanRun!
Und es hat richtig Spaß gemacht.
Mitten durch den Schlamm!
Runter vom Rad! Rad geschultert und über die Bäume geklettert.
Nicht immer so ganz elegant.
Aber es hat ja keiner gesehen.
Keine Zeit zum Nachdenken.
Volle Konzentration!
Nach 50 Minuten kam ich wieder raus aus dem Wald. Völlig eingesaut, aber überglücklich. Die letzten Meter habe ich mit einem Lächeln auf den Lippen zurückgelegt.
Wenn jemand die Freude an sportlicher Anstrengung nicht kennt, weiß er nicht wie toll sich so etwas anfühlt. Ich hatte jedenfalls Power meinen stressigen Tag richtig gut anzugehen.
Und habe natürlich meinem Arbeitgeber zu danken, dass ich die Möglichkeit habe zu Duschen.
Heute war es wieder mal besonders wichtig!
Über den Heimweg gibt´s nicht viel zu erzählen. Habe den Radweg genommen und versucht schön langsam zu machen, Schließlich stand heute Abend noch ein kleines Läufchen auf dem Programm.
Und das habe ich dann auch noch genossen.
Angenehme und sehr langsame 10 Kilometer. Ich weiß, einige sagen jetzt wieder warum gleich wieder 10 Kilometer?
Aber weniger schaff ich echt nicht. Auch wenn ich mir noch so viel Mühe gebe und es mir eisern vornehme.
Ich brauche ja schon 5 Kilometer um richtig in Schwung zu kommen und das Laufen zu genießen. Lieber laufe ich noch langsamer, als das ich mich mit weniger zufrieden gebe.
So ein 10er ist schon das Minimum nach einem anstrengenden Arbeitstag!
Gönnt ihn mir einfach. Er hat wirklich einfach nur gut getan!

















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