Für viele ist der Blick aus dem Fenster heute bestimmt kein Grund die Laufschuhe zu schnüren.
Aber wenn schon das Wetter keinen Grund zum Laufen bietet, dann doch wenigstens die Chance zu helfen.
Also raus aus den Federn und ein paar Runden für die Erdbebenopfer in HAITI drehen. Jeder Kilometer und jeder Euro zählt!
Und da ich mit gutem Grund vorangehen möchte, habe ich meine “Kilometer” von gestern einfach verdoppelt.
Wenigstens für RUN4HAITI bin ich die 50 Kilometer gelaufen!
Also Schuhe an und Laufen!
Ich hatte im Büro ein bisschen Werbung gemacht für die Aktion RUN4HAITI!
Gleichzeitig bin ich mit gutem Beispiel vorangegangen, und habe von meinem 50km Ultradebüt im Rodgau gesprochen. Für jeden dort gelaufenen Kilometer geht ein Euro an die Aktion RUN4HAITI. An sich schon ein großer Anreiz!
Nun sind nicht alle Kollegen und Kolleginnen Läufer, möchten aber auch gerne eine Beitrag zu der Aktion leisten. Und so haben sich schon einige dazu bereit erklärt ebenfalls für jeden von mir gelaufenen Kilometer etwas zu spenden. Entsprechend wird die Spendensumme wesentlich höher als ursprünglich geplant. Die genaue Summe werde ich in der nächsten Woche kennen. Ich bin mir sicher, dass da noch einige andere mitziehen!
Ich bin ja normalerweise nicht käuflich, aber unter diesen Umständen ist es mir natürlich eine Ehre so viel Kilometer als möglich zu sammeln.
Am schönsten ist die Zusage eines Kollegen:
“Für Geld da kann man vieles kaufen – auch Männer die für andere laufen”.
Also vorbei mit dem geplanten, lockeren Lauf mit dem Hintergedanken “Mal sehen was so geht”.
Jetzt muss ich natürlich wirklich was bieten. Und ich kann jedem einzelnen versprechen, ich werde mir den Hintern aufreissen und alles dafür geben die 50 zu absolvieren.
In diesem Falle bin ich käuflich!
Und zwar aus vollster Überzeugung!
Ich bin richtig begeistert von meinen Kollegen und freue mich ihrer Spendenbereitschaft.
Ihr seid toll! Jetzt schon ein ganz dickes Dankeschön.
Auch wenn ich nun ein ganz schönes Paket im Rodgau zu tragen habe.
Aber ich bin mir sicher, da werden mir viele helfen beim Helfen!
Nach zwei Tagen war der Spuk wieder vorbei. Ich kann ja auch mal Glück haben.
Die Fahrt heute Morgen war schon wieder ziemlich relaxed. Schon langsam mit einem Durchschnittspuls unter 60%.
Natürlich mit den neuen Spikes.
Da die Nägel nur an den Flanken sind, fährt sich der Reifen fast ruhiger als mein Schwalbe Nobby Nic. Jedenfalls wenn man gerade aus fährt. Bei leichter Kurvenlage kommen die Spikes zum Einsatz und die Sache fängt an zu surren. Aber die Teile geben genau den Grip, den ich mir von Ihnen erwartet habe. Sie reduzieren die Gefahr, dass das Rad seitlich wegrutscht enorm. Und genau das war mir in letzter Zeit ja öfters passiert.
Sie haben aber keinen wesentlich höheren Grip im Schnee als die normalen Reifen. Aber dafür hatte ich sie auch nicht gekauft. Mir geht es in erster Linie um die Kombination von Laufruhe, und bei entsprechender Witterung, einen zusätzlichen Halt auf Eis. Und das machen sie ganz gut!
Mal sehen wie sie sich die nächsten Wochen so schlagen. Ich werde berichten!
Ansonsten ist der kurze Abschnitt durch den Wald eine böse Quälerei im Augenblick. Das macht echt keinen Spaß dort zu fahren und kostet viel zu viel Kraft. Das muss ich mir vor Rodgau nicht unbedingt geben. Da ist ein bisschen Schonung angesagt!
Und für meinen 50er im Rodgau habe ich mir zusätzliche Motivation geholt. Er findet zwar am Samstag statt, aber ich werden den Lauf RUN4HAITI widmen. Noch ein Grund mehr sich durchzubeißen. Schließlich ist jeder Kilometer ein guter Kilometer!
Wer noch nicht dabei ist, unbedingt mitmachen.
Jeder Kilometer ist eine Hilfe für die Menschen auf Haiti!
Danke.















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