running.Coach

On 31. August 2010, in Allgemein, Trainingsplan, by Gerd

Die meisten wissen ja, dass Viktor Röthlin nicht mehr bei Vicsystem ist. Zusammen mit Christian Belz, Schweizer Rekordhalter über 10.000 Meter und Markus Ryffel, Schweizer Rekordhalter über 5.000 Meter, ist er nun Aushängeschild bei Quevita – runningCOACH.
Wie bei Vicsystem wird ein kostenpflichtiger, dynamischer Trainingsplan erstellt. Wer mit so was liebäugelt kann sich registrieren und die Sache mal im Probeabo kostenlos testen.

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Beine lockern

On 6. April 2010, in Fun, Garmin Edge 705, Mountainbike, Regeneration, by Gerd

Ich habe ja das Glück, dass ich diese Woche noch ein paar Tage frei habe. In erster Linie für die Renovierung des Kinderzimmers.
Hier wird aus einem Mädchenzimmer jetzt wohl ein kleiner Abenteuerurwald. Mal sehen wie´s so wird.
Eine Fototapete mit Wasserfall habe ich schon.
Und einen Eimer mit maigrüner Farbe auch.
Da kann ja eigentlich nichts schief gehen.

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Der letzte Lauf mit Matthias ist ja schon eine Ewigkeit her. Am 15. August letzten Jahres hatten wir unseren letzten gemeinsamen Lauf. Und der dritte Abschnitt des Nibelungensteiges steht immer noch aus.
Aber auf Grund der aktuellen Wetterprognose heben wir uns dieses Highlight für schönes Wetter auf. ;-)


Blick auf die Veste Otzberg im Sommer


Als Alternativprogramm hatte ich einen Lauf auf die Veste Otzberg vorgeschlagen. So überschlägig kam ich mit Hin- und Rückweg auf 20 Kilometer. Eigentlich ja schön passend für einen Wochenendlauf. Wahrscheinlich hatte ich da einen Augenblick der geistigen Umnachtung. Freiwillig auf die Veste Otzberg. Eigentlich nicht ganz so mein Gusto!
Und dann hatte Matthias noch 15:00Uhr befohlen. Also eigentlich schon am späten Abend. ;-)
Das konnte ja heiter werden. ;-)

Das Wetter wurde es definitiv nicht. Beim Eintreffen von Matthias in Groß-Zimmern fing es an gleichmäßig zu regnen. Dazu der kräftige Südwind. Herz was willst Du mehr. ;-)


Die Veste Otzberg im Nebel


Nach kurzer Begrüßung und kleidungstechnischer Änderung auf Matthias Seite, war ihm wohl ein bisschen kühl bei uns, machten wir uns auf die Socken Richtung Reinheimer Teich!


Reinheimer Teich


Nach 4 Kilometer drehten wir eine Ehrenrunde um den Reinheimer Teich. Ein bisschen matschig, aber auf Grund der nicht vorhandenen Spaziergänger sehr, sehr einsam.
Vorbei am Segelflugplatz weiter Richtung Reinheim und Ueberau.
Und da meine Füße schon nass waren, ging es nochmal ein Stückchen querfeldein. Schließlich will man seinem Gast ja etwas bieten.

In Uberau war Schluss mit lustig. Es ging bergauf. Zwar rechnet Matthias solche Steigungen noch immer zu den Flachpassagen, aber bei mir schoss der Puls schon wieder in die Höhe. Dazu waagrechter Regen und ein ordentlicher Wind.
Zusammen mit den matschigen Feldwegen zwischen Uebrau und Nieder-Klingen entspricht das nicht ganz meinen Vorstellungen von einem schönen Lauf!
Was mach ich hier eigentlich? :wacko:
Im Sommer sieht es hier wesentlich angenehmer aus.


Veste Otzberg


Aber weiter ging´s durch Nieder-Klingen zum Grillplatz Hollergraben. Ständig der Blick nach oben auf den Otzberg. Zum Glück hilft mir mein Jammern bei der ganzen Quälerei.
Irgendwie hatte ich ein starker Verlangen nach meiner Couch zu Hause!

Komplett durchnässt kamen wir nach gut 15 Kilometern auf dem verregneten Ostermarkt auf dem Otzberg an. Nicht ganz so die ursprünglich angepeilten 10 Kilometer. ;-)
An den Ständen herrschte Aufbruchstimmung und wir mussten ein wenig suchen um noch etwas alkoholfreies zum Trinken zu bekommen.


Matthias empfahl die bekannteste Brause der Welt. Aber die extrem süße Zuckervariante davon.
Ich hasse das Zeug eigentlich.
Zudem war es warm.
Ich hatte jedenfalls das Gefühl ich platze!

Es fehlten uns noch ein paar Höhenmeter auf die Burg. Also ging es weiter nach oben. Mein Coke wollte auf dem schnellsten Weg wieder raus, aber irgendwie hatte ich die Körperbeherrschung dies zu verhindern.
Aber langsam zog die Kälte durch den Körper. Alles war durchnässt und durch den kalten Wind kühlte man unheimlich schnell aus. Irgendwie machte es im Augenblick wirklich keinen Spaß mehr.
Wir beschlossen meine Frau anzurufen und uns in Lengfeld zu treffen. Die zwei Kilometer bergab wollte wir uns noch gönnen.

Leider hatte ich das Gefühl eine laufende Zeitbombe zu sein. Die Coke verhielt sich wie ein junger Federweißer in einer verkorkten Flasche.
Ich dachte nur, hoffentlich hält der Korken!

Nach knappen 18 Kilometern wurden wir durchnässt, verfroren und ziemlich eingesaut eingesammelt. Wenn wir die ursprünglich geplante Strecke gelaufen wären, dann wäre es ein knackiger 30er geworden. Und der war bei so einem Wetter einfach nicht ratsam.

Otzberg

Trotz aller Wiedrigkeiten war es wieder einmal schön ein paar Kilometer mit Matthias zu Laufen. Es gibt immer viel zu erzählen!
Jetzt hoffen wir mal, dass es bis zum letzten Teil des Nibelungensteiges nicht wieder so lange dauert um einen gemeinsamen Termin zu finden!

Ich freu mich schon drauf!

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Für Sonntag war ja noch mal ein etwas längerer Lauf vor Rodgau eingeplant. Ein kleiner Test, ob ich den 50er auch wirklich angehen soll. Zur Zeit läuft es ja absolut prima, doch so einen ganz langen Lauf hatte ich die letzte Zeit nicht im Programm. Der sollte also am Sonntag stattfinden.

Mein erster Blick aus dem Fenster lies den anwesenden Schweinehund ins unermessliche wachsen. Regen, Nebel und Schneematsch bis zum Abwinken.
Toll. Das bedeutet wieder ungeräumte Straßen und nasse Füße. Aus mir schoss nur so die Begeisterung für einen langen Lauf. Aber von nix kommt nix!
Also Trinkrucksack fertiggemacht, Regenjacke und Kappe auf und ab ging´s in die Läufer unfreundliche Welt.

Schon die ersten Meter trugen zur besseren Laune nicht unbedingt bei. Da das Wasser auf Grund des Schnees nicht ablaufen kann, entwickelt sich alles zu einer riesigen Seen platte.
Ich hatte schon nasse Füße bevor ich aus´m Ort raus war.
Es war kalt, nass und es regnete Bindfäden. Entsprechend schwer kam ich in meinen Laufrhythmus. Ich entschloss mich den Radweg nach Darmstadt zu nehmen, in der Hoffnung er wäre geräumt.
War er natürlich nicht. Im Gegenteil, die großen Räumfahrzeuge schmeißen den ganzen Dreck von der Straße auch noch auf den Weg. Es soll sich ja schon lohnen!
Entsprechend schwer kam ich in die Gänge. Erst ab Kilometer 8 lief es richtig toll. Gleichmäßiges Tempo. Schöner Rhythmus.

Es lief wie von selbst.
Keine Schmerzen. Einfach nur fun!

Nach guten 15 Kilometern erreichte ich Darmstadt. Es ging mir prima und ein 30er wäre genau das richtige für heute. Also auf dem Absatz kehrt und wieder zurück.
Nicht gerade eine abwechslungsreiche Strecke, aber bei dem Sche…Wetter gab´s auch nicht wirklich was zu sehen. ;-)

Die Strecke selbst ist schon ein bisschen anspruchsvoller und mit insgesamt gut 300 Höhenmetern nicht gerade als flach zu bezeichnen. Also bei dem Wetter auch ein richtig gutes Training zum StrongmanRun im April! ;-)


2010 01 17 letzter langer Lauf vor Rodgau

2010 01 17 letzter langer Lauf vor Rodgau


Aber heute merkte ich nach ca. 23 Kilometern das es ein bisschen schwerer viel. Durch den seifigen Untergrund werden die Bänder und Sehnen extrem belastet. Das Aussenband am rechten Knie murrte ein bisschen. Aber ich kann ja schlecht mitten in der Pampa aufhören. ;-)

Aber da gesellte sich von hinten, in schnellen Schritten, ein weiterer Läufer zu mir. Genauso ausgestattet wie ich. Tendenz “langer Lauf”!
Schnell kamen wir ins Gespräch. Wie sich herausstellte trainierte er auch für den 50iger im Rodgau.
An sich ja nichts ungewöhnliches zu mal es ja direkt um die Ecke liegt. Etwas überraschender war der weitere Verlauf unseres Gespräches. Beide kommen aus der Schiene “Abnehmen oder Du wirst nicht Alt”. Beide sind letztes Jahr ihren ersten Marathon gelaufen. Er mit einer sensationellen 3:48h ein klein bisschen schneller als ich. ;-)
Respekt!! :good:
Nachdem er meine Geschichte gehört hat kommt auf einmal die spontane Frage ob ich “der Gerd” wäre. Der Gerd, den er gerade auf seinem MP3-Player im Podcast bei Laufradio.de hört?
Ist schon der Hammer!

Und ich hatte noch nicht mal Autogrammkarten dabei! :mail:

Jedenfalls hat er mich die restlichen Kilometer bis nach Haus begleitet. Wir hatten nette Gespräche und die Zeit verging wie im Fluge.
Es war ein sehr, sehr angenehmes Gespräch Silvan.
Vielleicht können wir ab und an einen Lauf zusammen machen!
Schön noch so einen “Verrückten” um die Ecke zu haben. :wacko:

Und die Strecke für den Blogathlon ist nun auch wieder ein Stückchen kürzer geworden. ;-)

Den Sonntag, und damit die erste Kalenderwoche habe ich mit einem “Regenerationsläufchen” abgeschlossen. Wobei das Wort Regeneration bei 20cm Pulverschnee nicht während des gesamten Laufes seiner Bedeutung gerecht wurde. Auf den ungeräumten Wegen und im Wald war der Puls schon ein bisschen höher. ;-)

Aber ich habe mir wenigstens mal die Verhältnisse im Wald und auf dem Radweg angeschaut. Mit dem erschütternden Ergebnis, dass ich heute früh definitiv das Bike in der Garage stehen lasse. Selbst das Laufen zur Arbeit ist auf den zugeschobenen Radwegen absolut nicht machbar.
Ich würde mich nur kaputtlaufen.

Also werde ich locker zum Bahnhof nach Dieburg traben und mit dem Zug in die Stadt fahren. Das ist das erste Mal, dass mich der Winter geschafft hat. Aber so lange ich noch keine Spikesreifen habe, oder die Radwege wieder geräumt sind, muss ich wohl oder übel die Alternativen wählen!

Obwohl es schon toll ist durch den verschneiten Wald zu Laufen. ;-)

Aber es wird auch wieder bessere Tage geben!

Ich hoffe, dass ich am Dienstag wieder Laufen kann! :yes:

Ich klammere hier mal die Damen, galant wie ich nun mal bin, aus. Aber so wie es aussieht, und das tut es jedes Jahr nach Weihnachten, stellt sich in vielen Blog mal wieder die Frage nach den Traumfiguren.

Viele ambitionierte Sportler haben da überhaupt keine Probleme.
Die verbrennen augenscheinlich schon beim Kauen der Mahlzeiten. B-)

Aber es gibt auch einen großen Teil der laufenden Blogger die sich damit nicht ganz so einfach tun. Und meinereiner gehört da “dicke” dazu!

Ich habe zwar seit Beginn meiner Lauferei um die 20kg an Gewicht verloren und einiges von dem noch üppigen Rest in Muskeln verwandelt. Aber eine Läuferfigur werde ich wohl nie bekommen.
Da fehlen mir nun mal die Voraussetzungen. Wer sein ganzes Leben lang den Ausdauertsport meidet wie der Teufel das Weihwasser, hat es nun mal schwer im Alter seinen Körper noch mal umzustimmen. Wenn man fast immer nur Kraftsportarten und Fußball betrieben hat, ist Ausdauersport nicht ganz auf einen zugeschnitten.

Ein Sumoringer der 100kg abnimmt, wird immer ein Sumoringer bleiben!

Aber ich finde es auch überhaupt nicht schlimm. Man”n” (Frau natürlich auch) muss es nur akzeptieren. Und dass fällt mit zunehmendem Alter immer einfacher.
Außerdem bin und bleibe ich ein Genussmensch. Ich kann und ich will den ganzen leckeren Sachen nicht aus dem Weg gehen. Im Gegenteil! Ich laufe direkt auf sie zu. Und wenn es sein muss, dann sogar viele Kilometer mehr.
Außerdem hege ich ja keine Ambitionen was irgendwelche Rekorde anbetrifft. Ich bin ja froh, wenn es ein paar Kilometer mehr sein dürfen und man mir die Zeit dazu gibt. Entsprechend muss ich nicht unbedingt eine “Läuferfigur” besitzen.
So ein paar Love-Handles haben ja auch was für sich. ;-)

Dann Laufen wir halt hinten!Man muss sich halt damit anfreunden, öfters hinterher zu rennen.
Yogi hat beim FRA Marathon zu dem Thema mal angemerkt:
“Hinten im Feld gibt es die schöneren Hintern!”
Das lassen wir mal so stehen! ;-)

Trotzdem Laufe ich jetzt ne kleine Runde.
Schließlich freue ich mich schon wieder auf das Mittagessen! :yahoo:

Ich bin nun mal ein “Pfundskerl”.
Und der werde ich immer bleiben! ;-)

Pfad finder

On 9. Januar 2010, in Garmin Forerunner 405, Laufschuhe, Trainingsplan, by Gerd

Daisy hat ja bei uns so um die 10cm Pulverschnee hinterlassen.

Für uns Flachländer ja meistens ein Verkehrskatastrophe.
Aber zum Glück war ja Samstag.
Alle, die nicht unbedingt raus mussten blieben zu Hause und schippten Schnee.

Leider räumen die “armen” Kommunen nur noch die “wichtigsten” Verkehrswege. Und da gehören nun mal Radwege und Fußwege zwischen den Ortschaften nicht dazu.
Ausserdem muss da wahrscheinlich noch die Zuständigkeit überprüft werden. ;-)

Und auf den ungeräumten Wegen war ein Laufen absolut nicht möglich. Der Pulverschnee hat eine so lose Zusammensetzung, dass man bei jedem Schritt wegrutscht.
Also habe ich mir einen QuerdurchdieOrtschaftundwiederzurückmal- zweiundnochmalhinternrum Weg zusammengelaufen. Wenn es über die Straßen ging mit ein bisschen Vorsicht und einer Ballerina gleich.
Oder so ähnlich! B-)

Jedenfalls habe ich es tatsächlich geschafft, gute 14Kilometer zu absolvieren. Nicht ganz in den Pulsvorgaben des Vicsystems. Aber das halte ich bei den Straßenverhältnissen auch für kaum machbar. Und jetzt geht´s in die Wanne.

Das habe ich mir nämlich verdient!

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Aufrappeln

On 6. November 2009, in Allgemein, Erkältung, Infekt, Krankheit, Regeneration, by Gerd

Nachdem ich eine ganze Woche nur im Bett verbracht habe, wird es Zeit sich wieder ein wenig aufzurappeln. Die Gelenke sind unbeweglich und mein Kreuz beschwert sich von dem vielen Liegen auch schon massiv.
Außerdem brauche ich dringend mal wieder frische Luft. Wenn ich noch länger in geschlossenen Räumen bleibe drehe ich noch durch.

Aus einigen schlechten Erfahrungen habe ich mir aber vorgenommen ein bisschen auf die Bremse zu treten. So werde ich Morgen einfach mal die Beine ein bisschen bewegen und ausprobieren ob es noch geht. Schön langsam mal um den Block laufen und den Kopf wieder frei kriegen.

Leider hänge ich mit dem Bloglesen und dem Kommentieren auch ein bisschen hinten dran. Aber manchmal geht´s halt nicht.
Vielleicht komm ich am WE mal wieder ein bisschen zum kommentieren.

Thorsten von distqueror hat eine tolle Idee und versucht die nächsten Wochen ein bisschen was für den Waschbrettbauch zu machen. Da es sich bei mir auch eher um einen Waschtrommelbauch handelt, werde ich mich dem “Selbstversuch” einmal anschließen und versuchen in 6 Wochen auf 200 Situps am Stück zu kommen.

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