Der Einstige in die Marathonvorbereitung ist gelungen. Nach meinem sehr erholsamen Urlaub wurde es Zeit ein bisschen mehr Kilometer in die Beine zu kriegen.
Und da in zwei Wochen der “Trainingsmarathon in Darmstadt” auf dem Programm steht, war heute der letzte lange Lauf vor diesem Ereignis geplant.
Als Strecke hatte ich mir wieder die knackige 35er Runde von letzter Woche ausgesucht. Mit den knapp 400 Höhenmetern und den gleichen Waldwegen wie der Darmstadt-Marathon eine optimale Vorbereitungsstrecke.
Also Trinkrucksack präpariert.
Ein Dextro-Energie-Gel und Dextro-Energie-Traubenzucker eingepackt.
Und die tollen SIGVARIS-Kompressionssocken angezogen.
Von denen ich übrigens begeistert bin. Meine bisher getesteten Socken hatten ja den Nachteil, dass man sich fast umbrachte beim an- und ausziehen. Mit den SIGVARIS ist die überhaupt kein Thema. Durch die völlig neue Konzeption der Socken passt alles einfach perfekt. Es sitzt alles da wo es hingehört und eine spürbare Unterstützung findet auch statt.
Heute Morgen um kurz nach 5:00Uhr machte ich mich mal wieder auf zu einem lockeren Läufchen Richtung Arbeit. Froh gelaunt und mit lockeren Beinen war bereits nach wenigen Kilometer klar das es heute ein bisschen flotter sein muss.
Pünktlich zum Anstieg auf die Moret wurde das Tempo ein bisschen angezogen. Die ersten Kilometer im lockeren 6:30min/km Schnitt. Am Anstieg das Tempo gehalten und danach gleichmäßig immer ein bisschen zugelegt.
Von 6:06min/km bis auf 5:29min/km auf dem letzten Kilometer. Hätte noch vor zwei Monaten niemals gedacht, dass sich überhaupt so schnell Laufen kann.
Seit ich einfach “nur” noch aus Spaß und ohne Vorgaben und Zwänge Laufe, wird´s von Tag zu Tag besser und schneller.
Keine Angst ich mache hier nicht die Luken dicht und verschwinde für ein paar Wochen in der Versenkung. Es geht eher um die Tatsache, dass mich die heißen Temperaturen ziemlich schaffen. So sind die Läufe von der Arbeit nach Hause grundsätzlich nach einem langen Arbeitstag schon ziemlich anstrengend, aber bei Temperaturen von 28°C und mehr werden sie zur Quälerei. Und gesund ist das dann auch nicht mehr.
Also werde ich ab und an ein schönes Läufchen am frühen Morgen Richtung Arbeit wagen, und den Rest einfach mit dem Bike absolvieren. Irgendwann wird es mit den Temperaturen ja auch wieder besser.
Außerdem hatte ich nach meinem gestrigen Lauf nach Hause ein paar kleine Probleme mit der Achillesferse. Nichts dramatisches, aber auf jeden Fall ein Grund Morgen auf meine Einheiten zu verzichten und das Rad zu nehmen. Ich gehe mal davon aus, das es an den neuen Schuhen liegt. Die brauchen noch ein bisschen bis sie eingelaufen sind.
Ein sehr betrübliche Nachricht erhielt ich im Laufe der Woche. Beim Spitz-Altheimer Volkslauf ist am Sonntag ein Läufer beim 10km-Lauf tödlich zusammengebrochen. Ein sehr trauriger Umstand der einem wieder einmal zu denken gibt.
Ansonsten hoffe ich das die meisten den tollen Sommer genießen können und ein paar Tage Urlaub haben. Wenn nicht macht es wie ich und lasst es über Euch ergehen. In ein paar Monaten können wir wieder über die Kälte meckern!
In diesem Sinne! Bist die Tage!
Gestern Abend war ja Halbmarathon in “Spitz-Altheim” angesagt.
Ungeliebte Zeit!
Ungeliebte Temperaturen!
Aber eine tolle familiäre Veranstaltung!
Super organisiert!
Schönes Drumherum!
Nette Menschen!
Also Läuferherz was willst Du mehr?
Auf Grund der geographischen Nähe bot es sich an die 8 Kilometer mit dem Rad anzureisen. Also alles in den Rucksack gepackt. Kind und Kegel auf die Räder gesetzt und auf ging es bei “herrlichem Radwetter” Richtung Altheim. Eine angenehme Brise lies die 28°C auf dem Rad wenigstens angenehm wirken.
Einige haben es ja schon mitgekriegt, dass ich wieder mal am Blogbasteln bin. Alles noch nicht so ganz ausgegoren und bestimmt noch nicht das Ende.
Also ab und an kann es hier noch ein bisschen turbulent zugehen bis ich endlich das richtige gefunden habe.
Schön ist es doch wenn man gewisse Fehler nur einmal macht. Oder wenigstens nur einmal pro Jahr. Aus meinem desolaten Zustand am letzten Dienstag habe ich die Lehren gezogen und bin heute gut vorbereitet durch die schwülwarme Hitze gelaufen.
Heute Morgen ging es schon um 4:45Uhr auf die Piste. Extrem warm und unheimlich drückend war es. Entsprechend nahm ich von Anfang an Tempo raus und lief gleichmäßig und ruhig zur Arbeit. Nur nicht schon am frühen Morgen überziehen.
Die letzten beiden Tage in Köln waren auch anstrengend und auf Grund der aktuellen Wetterbedingungen sind die Nächte nicht unbedingt sehr erholsam.
Also schön langsam Richtung Darmstadt. Die Luftfeuchtigkeit legte im Wald noch ein paar Prozent zu und mein Shirt war nach wenigen Metern klitschnass. Zum Glück kam gegen Ende ein angenehmer Landregen hinzu.
Wenigstens ein klein bisschen Kühlung!
Heute war ja wieder “doppelter Lauftag”.
Morgens ging es bei tollen Temperaturen und etwas höherer Luftfeuchtigkeit relativ gut beim Lauf zur Arbeit. Puls und Geschwindigkeit im lockeren Bereich. Hat Spaß gemacht.
Etwas anderes war dagegen mein Lauf nach Hause. Ich wollte heute früher Feierabend machen, da ich meine Tochter noch abholen wollte und die nächsten beiden Tage in Köln auf Kongress bin. Außerdem sollten noch Gewitter aufziehen. Also packte ich gegen 13:00Uhr meine sieben Sachen und machte mich auf den Heimweg.
Es war der Horror!
Da ich sowieso sehr stark schwitze, war ich bereits nach wenigen Minuten in einer schwülwarmen Hitze klitschnass. Ich hatte zwar den ganzen Vormittag extra viel getrunken, aber auf die 16,5 Kilometer langen Weg nach Hause hatte ich nichts dabei.
Nach gut einem Kilometer lag mein Puls bereits bei über 80%. Tendenz steigend.
Die Hitze war echt unangenehm. Warmer, schwüler Wind.
Der Schweiß floss in Strömen und ich musste mich von Anfang an Quälen.
Nach einem etwas unangenehmen Wochenanfang und endlich steigenden Temperaturen war heute mal wieder ein Lauf durch die heimischen Wälder angesagt. Ohne feste Plan, ohne genaue Vorstellung wohin und wie lange. Einfach raus in den Wald und laufen lassen.
Da es endlich ein paar Grad wärmer wird und die genaue Dauer unklar war habe ich mir vorsichtshalber meinen Camelbak umgeschnallt. Wie sich herausstellte eine sehr weise Entscheidung.
Ich habe den Lauf einfach nur genossen und bin gelaufen und gelaufen. Habe mir die Natur angeschaut und mich gefreut.
Leider wurde es ab Kilometer 30 ein bisschen anstrengend und die Hitze machte mir doch ziemlich zu schaffen. Entsprechend waren die letzten Kilometer nicht mehr ganz so frisch.
Aber es hat Spaß gemacht und nach insgesamt 35,5 Kilometern war ich wieder zu Hause!
Trotz 1,5 Liter Getränken um genau 2 Kilogramm leichter. Also relativ viel Flüssigkeit verloren!
Da muss ich bei weiteren, längeren Einheiten wohl ein bisschen mehr mitnehmen!


















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