Archiv der Kategorie: Statistiken

Ich bin eisern – Warten auf Polar

Eigentlich habe ich mir die letzten Jahre in regelmäßigen Abständen eine neue Sportuhr gegönnt. Ob Garmin, Polar oder Suunto, ich hatte sie alle.
Und bei jedem Wechsel hatte ich das gleiche Problem mit meinen Trainingsdaten. Neuer Anbieter, neue Plattform. Und mit großer Wahrscheinlich, auch nachvollziehbar aus Herstellersicht, Produktnutzern der eigenen Marke vorbehalten. Ist halt so.
Zwar gibt es diverse Möglichkeiten die Daten trotzdem mit den Plattformen zu synchronisieren, aber so richtig glücklich war ich damit nie.

Also lade ich meine Daten zusätzlich noch auf Runalyze hoch. Für mich die aktuell beste Plattform zur Auswertung der Trainingsdaten. So habe ich wenigstens bei einem Produktwechseln eine durchgehende Datensammlung.

Polar V800
Meine Polar V800

Seite Ende Januar 2015 bin ich nun bei Polar. Mit meinem V800 bin ich eigentlich sehr zufrieden. Zwar hat das Eine oder Andere ein wenig gedauert, aber letztendlich habe ich einen sehr professionellen Trainingscomputer zu Verfügung. Die Online-Plattform Polar-Flow wird stetig ausgebaut und mit neuen Möglichkeiten ergänzt. Ich bin eisern – Warten auf Polar weiterlesen

Ups and Downs – So ist das Leben

Da es die letzte Zeit ja nicht unbedingt gut bei mir läuft und bei den Ups and Downs eher der Schwerpunkt auf den „Downs“ liegt, habe ich mir mal die zurückliegenden Jahre angeschaut in denen ich den Sport, in erster Linie das Laufen, für mich entdeckt habe.
Wenn man sich die nachfolgende Kurve in Bezug auf Trainingsumfänge und Fitness so anschaut, ist der augenblickliche Zustand ja eigentlich nichts Besonderes. Im Laufe der letzten Jahre gab es immer wieder Zeiten an denen man ziemlich tief unten war. Also eigentlich Jahre voller Ups and Downs!

Eigentlich nichts Neues!
Eigentlich nichts Neues!

Als Erkenntnis aus dem Rückblick müsste man ja ganz entspannt bleiben, wohl wissend, dass es ja irgendwann auch wieder bergauf geht. Trotzdem hat man immer wieder das Gefühl man kommt aus seinem Loch nicht wieder heraus. Ups and Downs – So ist das Leben weiterlesen

Januar 2014 – Top Einstieg in´s TTdR-Jahr!

Nun ist der Januar 2014 schon wieder um. Nach den letzten schnee- und frostreichen Jahren zuvor hatte der Wettergott ja dieses Jahr ein Einsehen mit uns Outdoorsportlern. Auf der Basis meiner Vorbereitung für mein Jahreshighlight bei der TTdR ist jeder Kilometer ein guter Kilometer.

Da ich aber nicht derjenige bin der sich nach Trainingsplänen auf seine Events vorbereitet, sondern auf Grund der vielfältigen Erfahrungen eher „körperbetont“ trainiere, heißt die Devise:
Laufen, Fühlen, Akzepttieren!
Wenn der Körper, und noch viel wichtiger die gute Laune, sagt es passt heute zu laufen, dann wird gelaufen. Wenn nicht, dann ist´s auch kein Beinbruch mal eins, zwei Tage ein bisschen die Beine hoch zulegen.

Januar 2014 ist schon wieder vorbei!
Januar 2014 ist schon wieder vorbei!

Und der Januar 2014 ist richtig gut gelaufen. Spaß hat´s gemacht und die die Entscheidung einen Lauf zu unternehmen wurde fast jeden Tag positiv entschieden. Januar 2014 – Top Einstieg in´s TTdR-Jahr! weiterlesen

Motivationsloch?

Es kennt bestimmt jeder der schon mal auf besondere Ziele hin gearbeitet hat. Eine Phase in der es unglaublich schwer fällt sich zu motivieren. Tage an denen man beim Versuch aufzustehen merkt, dass einem ein riesiger Schweinehund im Genick sitzt.

Die Vorbereitung staffelt sich in verschieden Abschnitte und Meilensteine. Diese Meilensteine können ein großer, langer Lauf, ein Testrennen oder ein Ultralauf wie am letzten Wochenende in Eschollbrücken sein. Kleine Zwischenziel auf dem Weg zu seinem Saisonhöhepunkt.
Wobei so ein richtiger Saisonhöhepunkt in dem Sinne habe ich ja nicht. Ich freue mich gleich auf mehrere Highlights im Jahr. 😉

Jedenfalls war der Jahreseinstieg, im Vergleich zum letzten Jahr ziemlich vermurkst. Den Rodgauer 50er habe ich nach 25 Kilometern wegen Asthmaproblemen abbrechen müssen. Der Februar war eigentlich fast komplett mit einer Erkältung versaut. Und in Eschollbrücken musste ich mich wesentlich mehr quälen als gedacht.
Nicht ganz so fluffig wie geplant das erste Quartal 2012! 😉

Dazu kommt noch ein Berg voller Arbeit, der selbst mich öfters mal fragen lässt wie ich den mit der nötigen Intensität und Qualität abarbeiten soll. Vielleicht kennt Ihr das Gefühl wenn man eine Welle vor sich herschiebt in der Hoffnung sie fällt irgendwann in sich zusammen? Irgendwie fällt sie halt nicht. 😥
Aber das Schicksal teile ich mit meinen Kollegen. Von denen hätte im Vorfeld auch keiner gedacht, dass man im öffentlichen Dienst mehr Arbeit hat als in der freien Wirtschaft. Aber dieses Klischee hält sich in unserer Gesellschaft ja hartnäckig!
Bei den Kollegen nicht mehr. 😉

Jedenfalls fällt es nach einem sehr anstrengenden Lauf wie in Eschollbrücken schwer sich wieder aufzuraffen und sein Training zu absolvieren. Besonders nach dieser unsäglichen Zeitumstellung. Aus den sonnigen Läufen zur Arbeit in den letzten Wochen ist wieder ein Lauf durch die Dunkelheit geworden. Mir schlägt so etwas auf´s Gemüt.

Die Muskulatur in den Oberschenkeln sind durch die 50Kilometer in den leichten Brooks PureConnect noch ziemlich strapaziert. Durch die fehlende Stützfunktion der Schuhe muss die Muskulatur wesentlich mehr arbeiten. Zwar vertrage ich dies vom Bewegungsapparat wesentlich besser, aber die Muskulatur in Beinen und Fuß leistet Schwerstarbeit. Die Regenerationszeit ist einfach länger!

Und dann steht ja auch noch mein 50.ter Geburtstag vor der Tür. Lust auf Feiern habe ich eigentlich gar keine. Warum auch? Für mich bedeutet mein Geburtstag nicht viel.
Älter werde ich auch ohne Feiern. Und an manchen Tagen fühle ich mich wie 30, an anderen, wie nach dem 50er am WE, wie 80! 😉

Geschenke mache ich mir am liebsten selbst und für ein Bier mit Freunden muss ich keine 50 werden. Aber irgendwie komme ich wohl nicht drumherum. Schließlich bin ich ja nicht alleine. Und wenn der Diro es geschafft hat 50 Jahre als zu werden, dann sollten wir das Feiern!

Und der nächste „Meilenstein“ ist ja auch schon in Sicht. Ende April ein lockerer HM und zwei Wochen später geht´s auf den Rennsteig.
Supermarathon ist angesagt!
Und wie es ausseiht mit ganz, ganz vielen Freunden, Bekannten und „noch-nicht-live-Bekannten“. Das gibt wohl ein großes Fest in Schmiedefeld. Da freue ich mich richtig darauf.

Also vergessen wir mal das Wort „Motivationsloch“. Machen eine „kleine Zwischenunlust“ daraus, kneifen die Ars…backen zusammen und machen uns auf den „alten Mann“ in Form zu bringen.
Denn schließlich will ich am Rennsteig meinen Spaß haben und nicht 74 Kilometer lang leiden.
Wobei die einfacher gesagt als getan ist! 😉

In diesem Sinne.
Keep Running!
Run Happy

Trainingsbelastung ermitteln?

Wenn man sich so viel mit seinen Statistiken befasst wie ich es tue, dann kommt man im Laufe seiner Trainingsjahre mit immer neuen Trainingswerten in Kontakt. Neben den „standardisierten“ Angaben wie Laufdauer, Pulsfrequenz, Maximalpuls usw. tauchen immer wieder neue und mit nicht enden wollenden Formeln berechnete Parameter auf.
Ob tatsächlich alle gemessen werden müssen und ob man mit dem Wissen ihrer Existenz irgendwie weiter kommt stelle ich mal außen vor. Schließlich geht´s hier bei mir in erster Linie um den Spaß am Laufen, (OK – Ich liebe natürlich Statistiken als Abfallprodukt meines Sports)
aber für den durchschnittlichen Freizeitsportler ist dies alles eher verwirrend.

Selbst bei der „einfachsten“ Definition des Belastungsempfindens nach der Borg-Skala werden schon wieder viel zu viele Parameter in die Begründung mit eingebracht, dass es für viele müßig ist sich damit zu befassen. Außerdem finde ich persönlich eine klare Abschätzung über die Belastung meines Trainings anhand des Empfindens viel zu schwer. Liegt vielleicht daran, dass Männer grundsätzlich schwer ihr Empfinden beschreiben können. 😉

Für mich stellt sich bei der Bewertung meines Trainings immer als erstes die Frage was soll der mir der ermittelte Wert erzählen. Da ich eigentlich auf einen „vergleichbaren“ Wert mit anderen Sportlern verzichten kann, brauche ich lediglich einen statistischen Wert welcher meine tatsächliche Trainingsbelastung anhand von wenigen, immer zu Verfügung stehenden Parametern leicht ermitteln kann.

Eine in vielen Programmen verwendeter Wert für die Bestimmung der Trainingsbelastung ist TRIMP (TRainingsIMPuls).
Leider gibt es auch hier wieder eine Vielzahl von verschiedenen Ansätzen und Berechnungen. Es wird mit Ruhepuls und Maximalpuls gemessen, es werden Männlein und Weiblein unterschieden usw. und so fort. Für mich schon wieder viel zu kompliziert!

Die bisher einfachste Ermittlung der Trainingsbelastung habe ich bei Trainingstagebuch.org gefunden. Ein Ansatz der mich eigentlich überzeugt hat und für mich mit zwei wichtigen Parametern auskommt, die ich eigentlich immer zu Verfügung habe.

Die durchschnittliche Pulsfrequenz und die Dauer meiner sportlichen Einheit!

Mit diesen beiden Parametern kann ich relativ einfach eine Belastung definieren, die ich jederzeit mit anderen Belastungen von mir annähernd vergleichen kann. Meine Pulsfrequenz nimmt sämtliche äußeren und inneren Einwirkungen meines Trainings auf. Dazu die Dauer der Belastung und ich habe einen für mich vergleichbaren Wert meiner Trainingseinheit.

TRIMP = Trainingsdauer (Minuten) * durchschnittliche Herzfrequenz (bpm)

So hat zum Beispiel ein lockerer DL über 50 Minuten und einer durchschnittlichen Hf von 138bpm eine Wert von 6.900.
Eine regenerative MTB Fahrt zur Arbeit mit 45:48min (46min) und einer Hf von 110bpm ergibt einen Wert von 5.060.
Ein Fahrtspiel über die Dauer von 1:29:53 und einer Hf von 146bpm ergibt entsprechend einen Wert von 13.140.

So habe ich für mich persönlich eine gute Vergleichbarkeit meiner einzelnen Trainingsbelastungen und kann innerhalb meines Trainingsplanes prima die einzelnen Belastungsphasen ein wenig steuern.

Sicherlich kommt hier vom einen oder anderen der berechtigte Einspruch dass viel zu wenige Parameter zur exakten Definition mit herangezogen werden, aber für mich persönlich ist diese einfache Art der Belastungsermittlung völlig ausreichend.

Zwar kommt auch hier wieder der Spruch wenn ich nach dem Training kaputt bin war´s anstrengend und wenn ich noch lache war´s regenerativ, aber vielleicht hilft es doch dem einen oder anderen ein wenig SEINE PERSÖNLICHE LEISTUNG hier und da ein wenig vergleichbarer zu machen. Würde mich freuen.

Regeneration nicht vergessen!
Regeneration nicht vergessen!

In diesem Sinne!
Keep Running.
Run Happy.

Die erste Woche mit MyGoal

Der hartnäckige Infekt aus dem Februar verabschiedet sich ziemlich schweren Herzens von mir. So ganz frei sind die Atemwege noch nicht und die Nase läuft manchmal immer noch schneller als ich. Aber dies ist ja auch nicht besonders schwer. 😉
Nicht desto trotz bin ich ja nun seit einer Woche wieder im Training. Anke von MyGoal hat mir ja in Berücksichtigung meiner anstehenden Events meines ersten Plan für März zusammengestellt.
Eigentlich bin ich ja nicht so der „Trainingsplan-Typ“, aber ich habe festgestellt, dass ich wesentlich effizienter und disziplinierter trainiere wenn ich entsprechende Vorgaben habe. Und auf Grund der Tatsache das meine Zeit immer sehr begrenzt ist und eine entsprechende Planung meiner „Frei-„zeit unabdingbar ist, habe ich mir gedacht man könnte ja mal wieder das Laufen gleich mit planen lassen.

Ein ganz neuer Bestandteil meines Planes ist das Miteinbeziehens des Lauf-ABC´s. Etwas was ich bisher höchstens zwei, dreimal versucht habe. Spaß gemacht hatte es mir noch nie. 😉
Dazu kommen fest eingeplante Krafteinheiten die ich dankenswerterweise mit der Wii absolvieren kann, und die obligatorischen Dehn- und Gymnastikübungen.

Abgerundet wird das Ganz mit meinen MTB-Fahrten zur Arbeit. Also ein „RundumsportprogrammfürdieganzeWoche„!

Schön ist an meinem Trainingsplan, dass die einzelnen Einheiten nicht unbedingt mit festen Geschwindigkeiten belegt sind. So konnte ich nach meinem Infekt das Training wohl dosieren und die Sache relativ langsam angehen. Einfach die Durchschnittsgeschwindigkeiten ein wenig geringer und schon klappt auch ein Training wenn man nicht 100%ig ausbelasten kann.
Vor jeder Einheit habe ich brav mein Lauf-ABC absolviert. Das bedeutet ich habe mich ungefähr 10-20 Minuten eingelaufen. Passte diese Woche prima bis ich den Waldrand erreicht hatte und es langsam dämmerte. Dann knappe 15 Minuten Lauf-ABC auf einem 30-40 Meter langen Streckenabschnitt, denn ich nach jeder Serie wieder zurückgegangenen bin.
Danach kam die eigentliche Trainingseinheit mit abschließendem Auslaufen. Passte prima zu meiner Strecke zur Arbeit, die ich bei Bedarf relativ einfach verlängern kann indem ich hier oder da eine kleine Schleife mit einbaue.
Schön wenn man gleitende Arbeitszeiten hat! :good:

Heute stand das erste Intervalltraining an. Die Vorgabe lautete jeweils 5-8min mit 70-80%, 5min Traben. Das ganze mit 4-6 Wiederholungen!
Hier ist es beim Programmieren des Garmin immer von Vorteil wenn man Lesen kann und dies auch ausführlich macht. Ich hatte nämlich den obersten Wert mit 8min fix eingegeben, was eigentlich in Ordnung gewesen wäre, aber dann auch noch 8 Wiederholungen sorgten gegen Ende hin dann doch für ein gewisses Maß an Kräfteschwund. 😉
Wer nicht lesen kann muss halt fühlen! 😉
Die Auswertung der Trainingseinheit gibt´s hoffentlich hier.

Intervallverlauf
Intervallverlauf

Aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Die Einheiten sind zwar immer noch im Schildkrötentempo, aber wenigstens hat der Wechsel zwischen Be- und Entlastung ganz gut funktioniert.
Für die morgige Foto-Lauf(Love)-Story habe ich mir einen Lauf zu meinen Eltern in den Odenwald ausgesucht. Auf dem Trainingsplan steht ein ruhiger DL den ich entsprechend gelassen und locker umsetzen werde.
Zwar soll das Wetter nicht unbedingt toll werden, aber eine lockeren Lauf durch die Hügel am Rande des Odenwaldes macht bei jedem Wetter Laune. 😉

In diesem Sinne.
Keep Running
Run Happy!

 

2011 – Schön war´s

Ein erfolgreiches und spannendes Jahr geht für mich zu Ende. Endlich mal ein Jahr in dem es keine großen Verletzungen, Stürze oder Krankheiten gab. Ein Jahr das als Resümee zum sportlich erfolgreichsten meiner bisher erst 4 Sportjahren zählt.

Januar:
Trotz massig Schnee im Dezember und Januar habe ich es irgendwie hingekriegt rechtzeitig zum 50er im Rodgau fit zu sein. Dort hatte ich ja noch eine Rechnung offen.
Diese konnte ich mit Hilfe von Yogi auch begleichen. Ein toller Lauf bei meinem ersten Ultra!

Danke Yogi. Hat Spaß gemacht!
Danke Yogi. Hat Spaß gemacht!

Februar/März/April:
Nach meinem ersten Ultramarathon galt die Hauptvorbereitung dem Strongmanrun in der Eifel. Zusammen mit meinem Arbeitskollegen ging´s die eine oder andere Tour ein wenig durch den Schlamm. Eine Woche vor dem Strongmanrun gab´s noch einen Entspannungshalbmarathon mit den Arbeitskollegen. Und weil es so gut lief, wurde die Anreise auch per Fuß absolviert. Was nicht alles so geht wenn man gut drauf ist.

Zieleinlauf Münster
Zieleinlauf Münster

Der Strongmanrun selbst war ein bisschen gequält. Mit starken Rückenschmerzen, auf Grund einer Nacht auf dem Campingplatz, war es nicht die reinste Freude. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Vor allem da wir zu zweit waren.

Strongman2011
Strongman2011

Mai:
Hier stand der Dämmermarathon in Mannheim auf dem Programm. Extrem schwül und absolut ungewohnte Tageszeit für mich. Dazu die ersten 25 Kilometer Magenkrämpfe.
Nicht schön aber wieder eine Erfahrung mehr auf dem Buckel.

Zieleinlauf
Zieleinlauf

Juni/Juli/August:
Im April hörte ich das erste Mal vom Churfrankenlauf. Ein Landschaftslauf von Miltenberg nach Sulzbach. Nach einer erfolglosen Suche nach einem Staffelpartner meldete ich mich spontan für den ganzen Ultra an. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. 😉

Nach dem Urlaub Anfang Juli mit ein paar Trainingseinheiten im Spessart, gab´s die Möglichkeit beim Churfrankenlauf jeweils Sonntags eine Doppeletappe der geplanten Strecke abzulaufen. Für mich eine Gelegenheit das Terrain und die Strecke kennen zu lernen.
Und eine klare Ansage, dass der Churfrankenlauf ein ganz schön knackiges Event werden würde. Aber kneifen galt nicht.
[mudslide:picasa,0,DiRo1962,5635515977493347617]
Im August gab´s noch eine weitere Doppeletappe des Churfrankenlaufs und die Vorbereitung zum Darmstadt Marathon Anfang September.

September/Oktober:
Zwei Hammermonate die ich mir da zusammengesucht hatte. Am 4. September den Marathon in Darmstadt. Extrem schwül und heiß. Trotz des anspruchsvollen Kurses und den Wetterumständen mit sehr zufriedener sub 4:30h gefinisht.
Trainingszustand war prima.

Marathon Darmstadt 2011
Marathon Darmstadt 2011

Und so ging es gerade mal drei Wochen später zu meinem ersten Landschafts-Ultramarathon. 74Kilometer und knapp 1.900 Höhenmeter. Knackig!
Das ganze gab´s live bei Facebook. Eine doppelte Premiere für mich! 😉
Nach 10,5 Stunden ein Sieg des Willens. Einfach unbeschreiblich!!

Habe ich mir redlich verdient
Habe ich mir redlich verdient
Zieleinlauf - Passt!
Zieleinlauf – Passt!

Und weil´s so gut lief wurde der Frankfurt Marathon Ende Oktober auch noch absolviert. Hier war in erster Linie das Treffen mit Margitta der Höhepunkt. Endlich hat´s mal geklappt uns live zu begegnen.

Was habe ich mich gefreut
Was habe ich mich gefreut

Beim Marathon selbst hat man den Kräfteverschleiß der letzten Wochen dann doch gemerkt. Mehr als knapp unter der 4:30h war einfach nicht mehr drinn. Aber alleine der Zieleinlauf in der Festhalle war´s wieder wert.

Dafür ist es wert 42km zu Laufen
Dafür ist es wert 42km zu Laufen

Besonders hat mich auch noch die Auswahl zum „Messenger of RunHappy“ für Books gefreut. Es macht richtig Spaß die Sachen zu testen und sich mit den restlichen Messengers und Ambassadors auszutauschen.

Messenger of Run Happy
Messenger of Run Happy

Den Rest des Jahres habe ich ein wenig Ruhe einkehren lassen und das erfolgreiche Jahr genossen. Ein paar Kilos zugenommen und die Planung für 2012 zusammengestellt. Ob es so gut wird wie 2011 kann ich nicht vorhersagen. Wenn ja muss es schon ein grandioses Jahr werden.

Den 2011 war definitiv mein bestes sportliches Jahr!

All meinen treuen Lesern wünsche ich einen
guten Rutsch in´s neue Jahr.
Vor allem dass all Eure Wünsche in Erfüllung gehen.
Dafür jedem einzelnen einen großen Sack voll Gesundheit.
Denn ohne diese, ist der Rest nur die Hälfte wert!

Keep Running!
Run Happy!