Weihnachtslauf und mehr

Ich wünsche allen meinen Lesern

ein frohes

und besinnliches Weihnachtsfest.

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Hier ist unser diesjähriger Weihnachtsbaum!
Zusammengesetzt aus allen Blogs die ich gerne lese.
Ich hoffe ich habe keinen vergessen!

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Und meinen Weihnachtslauf habe ich auch schon hinter mir.
Nicht annähernd so toll wie gestern.
Eher das Gegenteil.

Verkrampft.
Stolpernd.
Schwere Atmung.
Schwere Beine.

Naja, es kann nicht jeden Tag so perfekt laufen. 😉

kleine Weihnachtsrunde:

  • Laufstrecke: 4,355 km
  • Laufzeit: 0:28:37 h
  • Kalorienverbrauch ca. 440 kcal
  • Ø-Geschwindigkeit: 9,1 km/h
  • Ø-Tempo: 6:34 min/km
  • Ø-Puls: 135 bpm (74%)
  • max. Puls: 147 bpm

Eine kleine Bitte habe ich noch. Leider funktioniert meine „neuer“ Blog anscheinend auf dem IE nicht. Irgendwo ist noch ein Fehler auf dieser Seite. Falls sich, im Gegensatz zu mir, jemand mit so was auskennt, würde ich mich über ein paar Tipps (für Laien nachvollziehbar) freuen. 😉

Frohes Fest!

Optimaler Lauf in den Tag

Heute war mal wieder so einer.
So ein Lauf der alle Sinne beflügelt.
Ein Lauf der den Tag zu etwas ganz besonderem macht.
Einfach herrlich.
Kurz nach 7 lief ich langsam los.
Knapp über 0°. Nebel.
Die Sterne funkeln.
Der Laktatstufentest von gestern steckt doch ein wenig in den Beinen.
Aber schon nach ein paar Metern steht fest:
Das wird ein Super Lauf!
Niedriger Puls. Flüssiger Lauf.
Angenehme Temperaturen.
Der Anstieg über die Autobahnbrücke fällt leichter als sonst.
Die Stirnlampe zeichnet Bilder in den Nebel.
Es begegnen mir kaum Menschen.
Ich ziehe mir mein Tuch vor den Mund.
Die Luft ist nass und kalt.
Durch Dieburg hindurch wird das vorweihnachtliche Treiben intensiver.
An den Bushaltestellen stehen überraschenderweise viele Menschen.
Der Autoverkehr ist wie immer.
Es stinkt nach Benzin.
Raus aus der Stadt. Richtung Klein-Zimmern.
Im Kaufland am Stadtrand herrscht schon Hochbetrieb.
Noch einmal über die Autobahnbrücke und ich bin auf dem Radweg zwischen Dieburg und Klein-Zimmern.
Der Nebel kriecht aus der Gersprenz.
Er liegt schwer auf den Feldern.
Die Sonne geht langsam auf und ich lösche meine Stirnlampe.
Es sieht alles unwirklich aus.
Nebel. Ein lilafarbener, fast wolkenfreier Himmel.
Ich fühle mich unheimlich ruhig.
Der Verkehr neben dem Radweg wird ignoriert.
Ich freue mich einfach und Laufe.

Lauf am 23.12.2008
Lauf am 23.12.2008

Nach knapp einer Stunde bin ich wieder zu Hause.
Frühstücken und mit meinen Mädels den Baum schmücken.
Ein schöner Tag. :mrgreen:

kleine Auslaufrunde

Da ich von dem „schnellen“ Laufen auf dem Laufband Kopfschmerzen bekommen habe, wollte ich unbedingt noch mal raus an die Luft die Beine ein wenig auslaufen. Ich hatte das Problem bei hohen Belastungen schon öfters.
(Anscheinend kriegt das Hirn zu wenig Sauerstoff) 😉
Also die kurze Hose an, ist ja bei 11° sehr weihnachtlich, und raus Richtung Dieburg.
Schön gemütlich. Tat richtig gut.

kleine Auslaufrunde:

  • Laufstrecke: 4,355 km
  • Laufzeit: 0:29:02 h
  • Kalorienverbrauch ca. 440 kcal
  • Ø-Geschwindigkeit: 9,0 km/h
  • Ø-Tempo: 6:40 min/km
  • Ø-Puls: 140 bpm (74%)
  • max. Puls: 152 bpm
Kleine Auslaufrunde
Kleine Auslaufrunde

Laktatstufentest

Pünktlich um 8:00 Uhr heute Morgen stand ich in Dieburg vor dem Sanitätshaus Klein.
Ein wenig aufgeregt ob der Ungewissheit was mich heute Morgen erwartet.
Man“n“ hat ja schon viel gehört, aber selbst hatte ich einen Laktatstufentest noch nie gemacht.

Christian Faust, seines Zeichens Sportwissenschaftler im Sanitätshaus Klein hat mich in Empfang genommen und erst einmal den groben Ablauf erklärt.
Zu erst eine Bewegungsanalyse mit entsprechender Kontrolle des Laufstils.
Danach der eigentlich Laktatstufentest.

Zuerst kam die personenbezogen Datenaufnahme.
Alter, Größe, Gewicht, gesundheitliche Probleme, Laufpensum, Laufintensität etc.

Danach eine barfüßige Fußuntersuchung auf einer druckempfindlichen Platte.
Einmal stehend und einmal laufend.
Hier konnte man exakt die Druckverteilung des Fußes während des Gehens (Laufens) erkennen.

Dann ging es zum ersten Mal auf das Laufband.
Zum Aufwärmen und zur Kontrolle des Bewegungsablaufes.
Durch angebrachte Markierungen und Linien im Bereich der Ferse, der Wade und des Knies wurde mittels Video der komplette Ablauf von Fuß, Unterschenkel und Knie analysiert.
Als erstes, für mich völlig überraschendes Ergebnis, zeichnete sich ab, dass ich eigentlich die optimalen Voraussetzungen für Neutralschuhe habe.
Das bedeutet, dass meine stützenden Treter wie z.B. der geliebte Asics Gel Kayano 13, eigentlich nicht die optimal Wahl sind.
Hier werde ich mich bei meinen Neuanschaffungen ein wenig umorientieren müssen.

Dann wurde der Test gestartet.
Jeweils 3 Minuten in einer bestimmten Geschwindigkeitsvorgabe absolvieren.
Dann Laktatmessung durch Blutabnahme am Ohr und Messung der Pulsfrequenz.

– Stufe 1: 6 km/h – angenehmes Tempo knapp über dem Gehen.
– Stufe 2: 7 km/h – Regenerationstempo
– Stufe 3: 8 km/h – Begin meines Wohlfühltempos
– Stufe 4: 9 km/h – mein eigentliches Trainingstempo, hier fühle ich mich wohl.
– Stufe 5: 10 km/h – So langsam wird´s zügig. Ich fange an zu Schwitzen.
– Stufe 6: 11 km/h – Uhhh, das mag ich ja schon überhaupt nicht mehr. Ich schwitze wie ein Schwein.
– Stufe 7: 12 km/h– Ich wusste gar nicht das ich so schnell Laufen kann. Die Brühe läuft.
– Stufe 8: 13 km/h– 3 Minuten können unendlich lang sein.

Auf die Stufe 9 habe ich wohlweislich verzichtet. Ich hätte definitiv keine 60 Sekunden geschafft.

Danach gab es noch eine kurze Zusammenfassung. In erster Linie auf meine Schuhe bezogen.
Der erste Eindruck zum Neutralschuh hat sich bestätigt.

Die Daten werden jetzt noch zusammengefasst und ausgewertet.
Am nächsten Dienstag gibt´s eine Nachbesprechung mit Auswertung der Daten.
Da gibt es dann auch die Unterlagen wie Messprotokoll, Videos usw.
Das bedeutet am Dienstag erfahrt ihr meine wahre Leistungsfähigkeit. 😉

Laktatstufentest am 22.12.2008

  • Laufstrecke: ca. 4,1 km
  • Laufzeit: ca. 27:00 h
  • Kalorienverbrauch ca. 370 kcal
  • Ø Geschwindigkeit: 9,1 km/h
  • Ø Tempo: 6:35 min/km