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DNS beim Frankfurt Marathon 2017

Heute Morgen habe ich mich auf ein DNS beim Frankfurt Marathon festgelegt. Ich habe zwar bis zum Ende gehofft, aber der heutige Testlauf hat mir die Gewissheit gegeben, dass ein Start beim diesjährigen Frankfurt Marathon keine gute Entscheidung wäre. Zwar hatte ich während des Laufens selbst keine Schmerzen, aber  ein Pochen und Drücken im Bereich der Sehne ist spürbar und im Hinterkopf bleibt diese ungute Gefühl das es nicht in Ordnung ist.
Die Sehne ist definitiv noch gereizt und nach dem Lauf kamen auch die Schmerzen wieder hoch.

DNS wegen Schmerzen
Immer noch Schmerzen

Ein Start Morgen hätte definitiv langfristige Folgen. Und das ist es mir dann doch nicht wert. Schließlich möchte ich noch ein paar Jahre meine Runden drehen. DNS beim Frankfurt Marathon 2017 weiterlesen

FRA Marathon 2014 – made my day

Die letzten Wochen waren im Hinblick auf meine 6. Teilnahme beim FRA Marathon 2014 ja anfänglich nicht so erbauend. Auf Grund meiner Achillessehnenproblematik war eine ordentliche Vorbereitung eigentlich gar nicht vorhanden. Als ich mich vor zwei Wochen dann gedanklich von einer unbedingten Teilnahme am FRA Marathon 2014 verabschiedet hatte, war die Sache dann relativ entspannt. Wenn´s klappt laufe ich, wenn nicht gibt´s ein Foto- und Videotermin in Frankfurt. Den ganz ohne FRA Marathon kann ich mein sonst so ereignisreiches Jahr nicht abschließen. FRA Marathon 2014 – made my day weiterlesen

Nagt der Zahn der Zeit?

William Shakespeares

„O! Solch Verdienst spricht laut; ich tät ihm Unrecht,
Schlöss ich’s in meiner Brust verschwiegne Haft,
Da es verdient, mit erzner Schrift bewahrt
Unwandelbar dem Zahn der Zeit zu trotzen.“

Es gibt so Tage in meinem Leben, da wird mir eindrucksvoll vor Augen geführt, dass ich ab Januar in der Altersklasse M50 starte. Nicht das ich mich alt fühle.
Im Gegenteil. Ich fühle mich fitter und besser als vor 5 Jahren. Und mein Gesundheitszustand unterstreicht dies auch in dokumentierter, ärztlicher Form.

Es sind halt manchmal so Tage. Tage an denen auch die in ausreichendem Umfang mitgeführten technischen Hilfsmittel oder die traumhafte Landschaft der herbstlichen Wälder nicht so recht die Lockerheit und Freude am Laufen bringen. Meistens sind es die letzten Tage vor einem größeren Lauf.
Die eigentliche Vorbereitung ist abgeschlossen. Großartige Formveränderungen gibt es nicht mehr und eigentlich kann man der kommenden Aufgabe in Ruhe entgegensehen.
Zumal es keine Vorgaben hinsichtlich der Zielzeit gibt. Spaß haben und den Jahresabschluss in vollen Zügen genießen. Nicht mehr und nicht weniger.
Meine Ernährung wird die letzte Woche ein wenig disziplinierter. Auf Süßigkeiten wird die letzten Tage verzichtet und es wird darauf geachtet was ich so in mich hineinschaufele.
Schon so oft absolviert und trotzdem immer wieder die letzten, grausamen Tage vor einem Event.

Der Körper sendet Signale aus. Ich höre sie zwar, kann sie aber nicht so richtig deuten.
Es zwickt in der linken hinteren Ar….backe, der Knöchel am rechten (oder war´s der linke??) Fuß knackt bei jeder Drehung und die Schmerzen im Knie waren auch mal kurz bei Kilometer 5 wieder spürbar. Oder bilde ich mir das nur ein weil ich absolut keinen Bock habe jeweils zwei, zwei Kilometer langen Intervalle zu absolvieren. Warum muss ich überhaupt ein Intervalltraining absolvieren?
Erschwerend kommt hinzu, dass ich die Durchgangszeiten auf meinem Garmin überhaupt nicht erkennen kann. Das Hilfsmittel, unter der Brille hinwegzuschauen, fällt durch den Einsatz von Kontaktlinsen beim Laufen weg.
Und meine Arme sind leider für die optimale Entfernung zwischen Auge und Forerunner definitiv zu kurz. Entsprechend verlasse ich mich auf mein nichtvorhandenes „Tempogefühl“ und gehe mal davon aus, dass ich annähernd die 6:00min/km einhalte.

Alleine die Tatsache das ich nach knapp 500 Metern das Gefühl habe meine gestern Abend als Henkersmahlzeit verzehrten zwei Stückchen Torte möchten wieder in Freiheit entlassen werden, lässt mich an der richtig gewählten Geschwindigkeit zweifeln. Kontrollieren kann ich dies beim Piepsen der Kilometermarke aus den bekannten Gründen nicht.

Der Steigerungslauf mit Kniehub (ich hoffe es hat keiner gesehen) muss eigentlich in meinem Alter auch nicht mehr sein. So ein schöner, lockerer Schlurfschritt mit zufriedenem Gesichtsausdruck macht doch wesentlich mehr Laune.
Also warum macht man das? Warum quält man sich dann und wann, nur um etwas zu machen das eigentlich Spaß macht.

Ich habe keine Ahnung warum das so ist. Es ist mir eigentlich auch egal. Ich weiß nur, dass ich mich wahnsinnig auf den Marathon am Sonntag in Frankfurt freue!

Keep Running!

PS: Die gefühlten 6:00min/km lagen übrigens bei 5:28min/km!
Was zu kurze Arme doch alles ausmachen. 😉

Diro´s Sonntagsworte 48/2010

Leider gibt´s diese Woche nicht ganz so viel zu Schreiben. Lediglich mein „Nachtlauf durch den Schnee“ am letzten Dienstag hat ein paar Kilometer gebracht. Aber das Wetter, zusammen mit den Problemen im linken Fuß, haben mich zu einer Sportpause bewegt. Schließlich habe ich die letzten Jahre auch aus ein paar negativen Erfahrungen gelernt.
Lieber ein paar Tage gewollte Pause, als eine längere Pause durch Verletzung oder Sturz!

Leider kommen nun auch viel weniger Kilometer für mein Spendenprojekt bei Sport ohne Grenzen zusammen. Aber vielleicht findet sich da ja auch noch eine Möglichkeit den Betrag ein wenig zu erhöhen! 😉

Ansonsten ist wie immer vor den Feiertagen viel Arbeit angesagt. Die letzten Projekte müssen noch in trocken Tücher und so ein paar „Reste“ müssen abgearbeitet werden. Schließlich soll 2011 nicht gleich wieder mit einem Chaos beginnen. 😉

Die Weihnachtsgeschenke sind teilweise schon besorgt, (vor allem die Eigenen 😉 ) und die Planung für die Festtage laufen. Zudem habe ich mich schnell noch für den BMW Frankfurt Marathon angemeldet. Schließlich steht dieser als fester Termin im jährlichen Laufkalender bei mir!

Und zum Schluss gibt´s noch Positives von der „Antischwabbel-Aktion“!  Die 83kg-Grenze ist endlich geknackt und ich bewege mich zügig auf die magisch 80er-Grenze zu. Lange her das ich gewichtsmäßig mal unter den 80kg war.

Mein Körper hat sich die letzten 3 Wochen an die Ernährungsumstellung gewöhnt und äußerst positiv darauf reagiert. Selbst das eine oder andere Plätzchen oder ein Lebkuchen schadet nicht. Es ist eher die „Grundversorgung“ die sich maßgeblich geändert hat.
Regelmäßig drei Mahlzeiten mit ausgewogenen und gesunden Zutaten ergeben ein Sättigungsgefühl ohne den früheren Jappel auf Süßigkeiten. Der Blutzuckerspiegel bleibt auf relativ gleichmäßigem Niveau. Ich bin jedenfalls richtig happy und zufrieden damit.
Wenn ich jetzt weiterhin mit den Jungs aus meinem Jahrgang unterwegs bin, muss ich wohl zu Hilfsmitteln greifen um noch erkannt zu werden. 🙂

Bierbauchtarnung
Bierbauchtarnung

Ich hoffe die letzten Wochen zum Jahresende entwickeln sich sportmäßig wieder ein bisschen positiver und wünsche allen einen schönen 2. Adventssonntag:
Bis die Tag………………….