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Frankfurt Marathon 2016 – Ein Neuanfang

Frankfurt Marathon 2016 ein Neuanfang?

Frankfurt Marathon 2016 – Zum 6ten Mal trete ich nun am kommenden Wochenende beim Marathon in Frankfurt an. Für mich, der die letzten 8 Jahre einiges an Lauferlebnissen miterleben durfte, ein ganz besonderer Marathon. Ein Marathon den ich mit sehr viel Respekt und Ungewissheit angehen werde. Schließlich ist mein letzter nennenswerter Lauf der Bambinilauf bei der TTdR 2014.
Seit den legendären 100Kilometern an Pfingsten 2014 sind nun knapp 30 Monate vergangen an denen ich viel „Läuferleid“ ertragen musste. Tage an denen ich dem Laufen ade sagen wollte und keine Lust mehr hatte mich zu motivieren. Rückschläge, Krankheiten, Operationen. Irgendwas war immer.
Das Leben ist kein Ponyhof! Frankfurt Marathon 2016 – Ein Neuanfang weiterlesen

Zielkorrektur

Auch im Freizeitsportbereich braucht es ab und an mal eine Zielkorrektur was die Ambitionen, Wünsche oder Sehnsüchte betrifft. Wie ich seit meinem Finish bei den 100km bei TTdR 2014 erfahren musste, kann man die Belastungsschraube nicht unendlich weiterdrehen. Auch kann man die vielen Gleichgesinnten die sich im Ultrabereich alters- und Leitungsmäßig im gleichen Bereich bewegen nicht unbedingt als Maßstab ansetzen.
Der Mensch ist nun mal ein Individuum, dazu kommen sehr persönliche Rahmenbedingungen und Vorgeschichten. Also steht man mit seinen Potentialen und deren Einschätzung ziemlich alleine auf weiter Flur. Da hilft es meistens nur zu akzeptieren, was mit zunehmendem Alter erstaunlicherweise immer leichter fällt, und seine Ambitionen entsprechend zu korrigieren. Zielkorrektur weiterlesen

Lass Laufen

Lass Laufen – Einfach so. Einfach loslaufen und mal schauen wie`s „läuft“!

Lass Laufen - Mal schauen wie´s läuft
Lass Laufen – Mal schauen wie´s läuft

Genau so habe ich es diese Woche mal am frühen Morgen gemacht.
Aufstehen!
Schuhe an!
Stirnlampe an!
Und ab in die Dunkelheit.

Kurz vor halb sechs in der früh ist´s zur Zeit ziemlich finster. Dazu gab´s noch Nebel. Zusammen mit der Stirnlampe für Brillenträger nicht gerade optimale Sicht.
Aber da ich meinen nächsten längeren Lauf sowieso in Frankfurt auf Asphalt absolvieren werde, geht´s halt über den Radweg Richtung Darmstadt und nicht durch den Wald!

Bei Temperaturen um die 7°C dauert es ein paar Kilometer bis man in´s Laufen kommt. Reduziert auf den kleinen Lichtkegel vor einem. Dazu die eigene Atmung und die Geräusche aus dem Schwarz um einem herum. Gespenstisch im Nebel und der Dunkelheit seine Runde zu laufen.

Aber auch eine Möglichkeit zu sich selbst zu finden. Alles ausblenden was außerhalb des Lichtkegels liegt. Die Geräusche isolieren und den Rhythmus des Atmens aufnehmen.
Es läuft!

Leider ist es mit der Ruhe nach ein paar Kilometern vorbei. Der Radweg neben der Landstraße lässt einen nicht weiter meditieren. Radfahrer und die vorbeibrausenden PKW erfordern die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit.
Aber der Rhythmus ist gefunden und das Laufen geht wie von selbst. Lediglich der Wechsel zwischen den Anstiegen und den Gefälleteilen stört hier und da ein wenig.
Nach 10 Kilometern gibt´s einen Tempoabschnitt von ca. 20 Minuten. Einfach ein bisschen Gas geben weil´s so gut läuft.

Die Dämmerung bricht heran und die letzten beiden Kilometer wird noch ein bisschen ausgelaufen.
Am Schluss waren es traumhafte 16 Kilometer zur Arbeit. Relativ flott zwischendurch und vor allem entspannend.

Der Arbeitstag kann kommen.
Ich hatte meine Wellness für heute schon gehabt!

Wird definitiv diese Woche nochmals wiederholt:

Mit der Gelassenheit kommt die Zufriedenheit

Gelassenheit ist eine Einstellung zum Leben die nicht jedem zwangsläufig in die Wiege gelegt wird. Manch einer muss an der entsprechenden Gelassenheit hart arbeiten. Man muss versuchen sich in viele Dinge hineinzudenken, vieles neu zu überdenken und auch bisher unbekannte oder fremde Erklärungsansätze zulassen. Man muss einfach bereit sein seine bisherige Denkweise und sein Schubladendenken ein wenig zu verlassen.

Dies betrifft natürlich auch das Thema Laufen.
Hier ist die Frage die man sich ab und an mal selbst stellen sollte.

Warum laufe ich eigentlich?
Sportlicher Ehrgeiz?
Gesundheit?
Spaß?

Was sind meine Ziele?
Laufen um zu gewinnen?
Laufen als gesellschaftliches Ereignis?
Treffen und Spaß mit Gleichgesinnten?
Grenzen ausloten?

Was bin ich bereit für meine Ziele zu tun?
Trainingspläne?
Vorbereitungen?
Entbehrungen und Disziplin?

Wenn man sich diese Fragen ab und an stellt, wird man bestimmt feststellen, dass das Eine oder Andere nicht so ganz zueinander passt.
Als ich vor 6 Jahren angefangen habe zu Laufen, und ich habe die 45 Jahre vorher das Laufen gehasst, habe ich einen rigorosen Schnitt in meinem Leben absolviert. Zuerst unbewusst und vor allem extrem anstrengend. Der Grund warum ich in meinen ersten Laufjahren immer total fertig nach den Einheiten war, beruht darauf dass ich einfach viel zu schnell unterwegs war.
Maßstab war nie das eigene Körpergefühl sondern irgendwelche Angaben aus Laufzeitschriften oder Trainingsplänen. So richtig auf meine Person hat das nie gepasst. Jeder Mensch ist nun mal ein Individuum und hat eigene Vorraussetzungen und Möglichkeiten.

Man`n ist stolz seine ersten 5 Kilometer am Stück gelaufen zu sein. Und dies auch absolut zurecht. Man hat es sich verdient stolz zu sein.
Es kamen die ersten 10 Kilometer, 20 Kilometer und die erste Halbmarathondistanz.
Auf einmal will man auch mal den Vergleich mit anderen. Wettkampfluft schnuppern und testen was wirklich so geht. Training ist ja was anderes als ein Wettkampf.
Also gab es eine Vorbereitung mit immer längeren Trainingseinheiten und Variationen innerhalb derselben.
Am 06.08.2008 war´s dann so weit. Mein allererster offizieller Wettkampf. Ein Halbmarathon im Rahmen des ersten Darmstädter Sparkassen Marathon.
Ich wirklich extrem aufgeregt. Eine riesige Menschenmasse begab sich nach und nach zur Startaufstellung. Ich ging an allen vorbei und reihte mich so ziemlich an letzter Stelle ins Feld ein. Minuten später begann mein allererster Wettkampf im Laufen.
Als ich nach gut 2 Stunden und 15 Minuten ins Ziel kam, schwor ich mir solch eine Tortour niemals wieder anzugehen. Ich war restlos am Ende.
Trotzdem behielt ich erst einmal meinen Leihchip. Man weiß ja nie.

4 ½ Jahre später besitze ich den Chip noch immer. Habe insgesamt 12 Marathons und davon sogar die Hälfte davon als Ultra absolviert.
Die Nervosität am Start ist relativ schnell einer Gelassenheit gewichen. Gelassenheit aus dem Grund, da ich relativ schnell erfahren musste, dass ich zu den Radiergummis im Laufsport gehöre. Und die laufen immer hinten, gemütlich aber mit dem Willen zum Finish.
Und dort habe ich auch viele nette und interessante Menschen kennengelernt. Menschen die das Laufen lieben. Denen es wichtiger ist gemeinsamer zu laufen als gegeneinander.
Klar gibt es immer wieder mal einen kleinen, persönlichen Zweikampf. Auch im hinteren Teilnehmerfeld ist ein gewisser Ehrgeiz vorhanden, doch die wahren Genießer spielen eher miteinander. 😉
Mit den längeren Strecken kamen natürlich auch längere Trainingseinheiten dazu. Und am Anfang die unvermeidbaren Verletzungen wenn man schneller mehr will als der Köper kann. Es braucht nun mal seine Zeit bis sich der Körper von der jahrzehntelangen Bewegungslosigkeit umstellt. Und wenn der Körper diese Zeit nicht freiwillig bekommt, nimmt er sie sich. Meistens äußerst schmerzhaft!
Auch dies musste ich erlernen. Aber nach und nach kam auch hier die Akzeptanz das gewisse Dinge ihre Zeit brauchen.

Im letzten Jahr kam der zweite gravierende Einschnitt in meinem Leben. Auf Grund der beruflichen Überlastung kam es zu einem BurnOut. Selbst der Sport konnte mich nicht mehr retten, sondern verursachte zum Ende hin noch zusätzlichen Stress. Die Umfänge im beruflichen und sportlichen Bereich waren einfach zuviel.
Wieder hieß es umdenken. Neue Ziele definieren. Das Leben neu organisieren und entsprechende Prioritäten setzen.
Dies kann nur jeder für sich selbst entscheiden und festlegen. Kein Mensch außer mir selbst ist für meine Gesundheit und mein Leben verantwortlich. Ich habe dafür zu sorgen das ich gesund bleibe.
Dies versuche ich beruflich umzusetzen und natürlich auch im sportlichen Bereich.

Für mich gibt es kein MUSS mehr beim Laufen oder Biken. Wenn´s nicht passt oder ich das Gefühl habe ich brauche eine Pause, dann nehme ich mir diese.
Ich möchte lediglich wieder meinen Spaß am Laufen haben. Ich werde weiterhin meine Ultras laufen und zusammen mit Gleichgesinnten ein paar schöne Tage beim Laufen erleben.
Es wird bestimmt das eine oder andere Highlight herausgesucht bei dem ich auch mal wieder die Intensität der Vorbereitung anheben muss. Aber alles in einem gemütlichen und vor allem zu bewältigenden Rahmen.
Am letzten Wochenende war seit langem mal wieder ein langer Lauf geplant. 30 Kilometer sollten es schon werden. Locker und flockig durch die heimischen Wälder. Schließlich steht schon in drei Wochen der Rennsteig-Supermarathon auf meiner Liste. Ein Lauf auf den ich mich unheimlich freue. Aber auch den notwendigen Respekt besitze. Schließlich bin ich die Strecke schon letztes Jahr gelaufen.
Der Lauf am letzten Wochenende war am Morgen. Nüchtern wie die meisten meiner Läufe.
Zwar habe ich ein wenig Gel und Getränke mitgenommen, aber nach exakt 30 Kilometern war der Akku total leer. Aber anstatt zu hadern und mit Sorge nach vorne zu blicken, bin ich die letzten 4 Kilometer einfach stramm gegangen. Früher hätte ich das nicht gekonnt.
Falsch verstandener Ehrgeiz! Egal wie, aber ich hätte mich laufend nach Hause gequält. Wie sieht das denn aus wenn man als Läufer geht und nicht läuft. Auch hier wieder das alte Thema. Mache ich dass für mich oder für die Leute die ich unterwegs treffe. Ich bin mir sicher das es 99% von denen absolut Wurscht ist ob ich Laufe oder Gehe.
Also warum sollte ich irgendjemand etwas vorspielen? Und mir muss ich es schon gar nicht beweisen.

Im Gegenteil. Ich habe mich früher schon öfters kaputtgelaufen und mich letztendlich gefragt warum. Was bringt mir das überhaupt. Den Rest des Tages kann man dann vergessen und die Regeneration hätte wieder Tage gedauert. Durch das Gehen hatte ich ein CoolDown im optimalen Pulsbereich und habe zusätzlich noch die Muskulatur ein wenig gelockert.
Vielleicht müssen bei mir ab und an solch schmerzhafte Einschnitte sein um den wahren Sinn und die wahre Bedeutung des eigenen Tun´s wieder neu organisierst werden können.
Aber ich bin mir sicher, so lange ich dies noch ändere und immer wieder neu auf den Prüfstand stelle, so lange ich aus meinen Fehlern lerne und entsprechend reagiere, werde ich mehr und mehr von Gelassenheit und Zufriedenheit beschenkt.

In diesem Sinne!
Keep Running!

Warum gerade Ultra??

Eine Frage die man mir ziemlich oft stellt. Meist mit einem relativ verständnislosen Blick.
Viele Fragen und noch mehr Antworten die bereits dazu geliefert werden.

Welche Faszination bereitet es jemanden, seinen Körper so zu quälen?
Das kann doch nicht gesund sein?
Du wirst bald merken wie deine Gelenke den Geist aufgeben!! Du machst Dich kaputt!

Aber so richtiges Laufen ist das doch nicht. Eher Gehen und Wandern, oder?
Wandern gehe ich übrigens auch öfters!
(Die Antwort kam übrigens zwischen zwei tiefen Zügen aus seiner Marlboro 😉 )

Selbst erfolgreiche Läufer die richtig schnelle Marathon- und Halbmarathonzeiten absolviert haben, können sich selten mit den Strecken jenseits des Marathons anfreunden.

Also stellt sich die Frage, warum tut es sich jemand freiwillig an über 10,5 Stunden durch den Thüringer Wald zu laufen?

Fangen wir einfach mal da an wo sich das alles entwickelt hat. Im Oktober 2007. Auf den gut 3 Kilometern im Groß-Zimmner Wald zwischen Ohnmacht und Herzinfarkt. Meinem ersten Lauf, oder wie auch immer man dieses Drama nennen soll.
Ich merkte relativ schnell, dass das Laufen für mich eine Wohltat war. Die Pfunde purzelten und die Strecken wurden immer länger.
Ich genoss die Einsamkeit bei den längeren Läufen in freier Natur. Bei Wind und Wetter alleine mit meinen Gedanken.
Kurzurlaub in einem stressigen Alltag!

Nach gut einem Jahr beschloss ich einmal zu testen wie ich mich im Vergleich mit anderen so schlagen würde. Mein erster Halbmarathon in Darmstadt Ende 2008.
Völlig unerfahren und zögerlich stand ich beim Start hinter dem Feld.

Als ich am Ende meiner Kräfte und völlig fertig nach gut 2:18h ins Ziel ein trudelte war mit klar,
NIE MEHR WERDE ICH MICH SO QUÄLEN! 😉

Unvorstellbar auch nur einen Meter weiter zu laufen und gleichzeitig fasziniert von den vielen Läufern, die beim gleichzeitig stattfindenden Marathon nur unwesentlich später als ich über die Ziellinie kamen.
Eine andere Welt!
Eine Welt in die ich nie eintauchen werde!

Trotzdem gab ich meinen Chip nicht zurück und behielt ihn. Im Notfall als Andenken! 😉
Nachdem ich zwei Tage später wieder in der Lage war ein paar Schritte schmerzfrei zu gehen, machte ich mir Gedanken wie es weiter gehen sollte.
Auf Grund meines Asthmas und den körperlichen Voraussetzungen musste ich mich wohl damit abfinden, dass ich stets am Ende jeder Veranstaltung mitlaufen würde. Schnell geht halt nicht.
Und wenn man dies mal akzeptiert hat, tut´s gar nicht mal so weh zu den „Radiergummis“ zu gehören!

Also was tut man“n“ wenn er nicht schnell Laufen kann??
Richtig! Er versucht einfach länger zu laufen.
Er sucht sich neue Ziele, bei denen es nicht so wichtig ist wie schnell man läuft!

Als erstes kam 2009 mein unvergesslicher Marathon mit Yogi in Frankfurt. Ein Erlebnis das ich wohl nie vergessen werde und das mich Jahr für Jahr wieder zurückbringt an den Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle.
Jedes Jahr Gänsehautfeeling beim Zieleinlauf! Emotionen pur!
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Der Lauf selbst und das genießen dessen was man geschafft hat steht im Mittelpunkt. Wenn man das Drumherum genießen kann. Wenn man Bekannte und Freunde trifft die das gleiche Ziel haben.
Spaß haben und seinen Sport genießen!

Während des Marathons erzählte mir Yogi seine Geschichte. Geschichten von Ultramarathons und Tripl-Ironman!
Ich konnte zwar aus Sauerstoffmangel nicht mitreden, aber fasziniert zuhören. Den Geschichten lauschen wozu man eigentlich fähig ist ohne das man dies eigentlich weiß. Geschichten von Sportlern, die teilweise 30 oder 40 Stunden unterwegs sind.
Geschichten von einer „Subkultur“ die eine ganz besondere Aura und Freundlichkeit besitzt.
Laufen miteinander, nicht gegeneinander!

Im Januar 2009 schaute ich mir diesen „Haufen von Verrückten“ das erste mal an. Ich fuhr nach Rodgau um mir den Saisonauftakt der Ultrafamilie anzuschauen!
Und ich war vom ersten Augenblick fasziniert!

Kein Stress vor dem Start. Kein Drängeln und Hufescharren! Eine total entspannte Athmosphäre.
Überall Begrüssungen und Lachen.
Und nicht nur vorher. Auch während des Laufes sah ich fast nur fröhliche, entspannte Gesichter!

Genau hier wusste ich, dass will ich auch.
Laufen! Spaß haben! Und viele nette Gleichgesinnte treffen!

Im Januar 2010 war es dann so weit. Ich lief in Rodgau meinen ersten Ultra. 50 Kilometer am Stück. Und wieder hatte ich das große Glück von Yogi begleitet zu werden!
Ohne Stress. Ohne Hektik. Einfach toll.
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Zwar konnte ich die nächsten beiden Tage auch nur mit Rollator ein paar Schritte absolvieren, aber ich war glücklich. Glücklich etwas geschafft zu haben, das ich nie für möglich gehalten hätte. Ich bin tatsächlich 50 Kilometer am Stück gelaufen! Yeahhh!

Aber wesentlich intensiver waren die Eindrücke auf der Strecke. Die Herzlichkeit untereinander und die Gemeinsamkeit.
Man kannte sich.
Erzählte sich Neuigkeiten und berichtete von neuentdecken Ultra-Läufen abseits der großen Öffentlichkeit.
Kein Fachsimpeln über Zeiten und Platzierungen. Es schien keinen zu interessieren.
Wichtig waren die Naturerlebnisse und das Drumherum.
Ein großer Haufen positiv Verrückter in dem ich mich von Anfang an wohl fühlte.

Und so kam es wie es kommen musste.
Meine Einstellung zum Laufen hat sich verändert. Ich bin zwar weiterhin von tollen Zeiten und Wettkämpfen fasziniert. Aber nicht für mich.
Jedem das seine. Für mich ist die langsame, lange Art des Laufens die am besten passende.
Ich wurde infiziert! Infiziert von einem Virus, der für Außenstehende schwer nachvollziehbar ist.
Man muss schon ein wenig Verrückt sein um das Außergewöhnliche zu lieben!
Ich habe das große Glück das ich dies bin. 😉

Genau dass ist der Grund, weshalb ich mit gleichgesinnten 10,5 Stunden durch den Thüringer Wald laufe und einen Riesenspaß habe. Es ist stets ein Erlebnis mit Freunden etwas Verrücktes zu tun.
Und ich hoffe dass ich dies noch lange tun kann!

Zieleinlauf - Passt!
Zieleinlauf - Passt!

Ich liebe es ein wenig Verrückt sein zu dürfen!
Und ich freue mich schon wieder auf meinen nächsten, langen Lauf!