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Manchmal ist vieles nur noch Nebensächlich!

Es gibt Momente im Leben da sind viele Dinge des Alltages nur noch nebensächlich.
Und damit meine ich nicht die großen Veränderungen und Aufgaben die Europa augenblicklich bevorstehen. Hierzu möchte ich mich gar nicht auslassen. So wie es aussieht muss hier wohl jeder seine Meinung kundtun, unabhängig ob diese einen fundierten Hintergrund hat oder nicht. Bei globalen Themen hat ja jeder was zu sagen!
Die letzte Blüte
Die letzte Blüte

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Glück – Alles Gute für 2015

Glück kann man nicht kaufen.
Macht Geld glücklich?
Sein Glück kann man finden.
Jeder wünscht sich Glück.
Manch einer nennt sich Glückspilz.

Aber was ist Glück.
Was braucht der Mensch um Glücklich zu sein?
Zufriedenheit bringt einen schon nahe ans Glück.

Viele sind Glücklich wenn Sie laufen.
Gesundheit ist Glück.
Familie ist Glück.

  • Gesundheit ist Glück, so sagt der Kranke – Reichtum ist Glück, sagt der Arme, Weisheit ist Glück, sagt der Philosoph – und sie haben alle Recht.
    Unglück aber ist gewiß, das nicht erreichen zu können, was man bedarf.
    Fanny Lewald

    (1811 – 1889), deutsche Schriftstellerin

Für mich ist Glück, wenn meine Kinder lachen!

Ich wünsche Euch dass Ihr Euer Glück findet.

Alles Gute für 2015.

Genießt das Jahr und findet Euer Glück!

Das Tor zum Glück?
Das Tor zum Glück?

Get the Flow – Glück ist etwas ganz Einfaches

Morgens 5:00 Uhr in Deutschland. Die Augenlieder wollen noch nicht so recht nach oben und der Blick auf´s Thermometer zeigt freundliche Minusgrade. Es gibt bestimmt Momente im Leben die mehr nach Glück riechen.

Aufstehen, Zähne putzen und erst mal richtig einpacken. Stirnlampe aufschnallen, Suunto Ambit ans Handgelenk und raus an die frische Luft. Und mit Frisch meine ich wirklich frisch.
Knackige -3°C erwarten mich im Vorgarten. Kein Wind. Kein Niederschlag.
Mein Wetter!

Geplant war den Radweg zur Arbeit zu laufen. Immer schön der Bundesstraße lang. Aber nach wenigen Metern bin ich mir sicher dass ich heute durch den Wald laufe. Allen Wildschweinen und Werwölfen zum Trotz.

Also geht´s auf meine Standartstrecke durch den Wald. Hügelig, einsam und ruhig. Die bessere Alternative zur stark befahrenen Bundesstraße.
Langsam beginne ich die ersten Kilometer. Testen wie´s heute so läuft. Die Atmung ist ruhig und gleichmäßig und die Beine fühlen sich gut an. Die letzten Trainingseinheiten haben gut getan und nach wenigen Kilometern läuft´s wie von alleine.
Im kleine Kreis der Stirnlampe und dem Rhythmus des Atmens versinke ich in Gedanken. Das Drumherum findet nicht statt. Nur ich, der Lichtkegel vor meinen Füßen und mein Herzschlag sind präsent. Der Rest ist ganz weit weg.
Die Gedanken kreisen wie wild im Kopf. Wirr und ohne Bezug. Genauso schnell wie die Gedanken kommen, gehen sie auch wieder. Eine geistige Müllabfuhr!

Den ersten Anstieg nehme ich kaum war. Zwar geht der Atem schneller und der Puls zieht bedenklich an, aber die Beine geben den Rhythmus vor. Laufen lassen. Fühlen!

Die Zeit verfliegt wie im Fluge. Das Glück erreicht den Kopf. Lächelnd durch die Nacht ohne einen bestimmten Grund. Endorphine bringen den Kick. Ich bin Ich.

Beim letzten Anstieg lassen die Beine noch immer nicht nach. Die Bronchien rasseln und saugen die klare Luft gierig ein. Gleichmäßig und eigenständig vollziehen sie ihr Werk. Keine Erschöpfung, keine Schwäche. Immer weiter.
Massen von Glücksgefühlen. Im Kopf! Im Herzen!
Get the Flow und genieße. Ich alleine im kleinen Blickfeld der Lampe.
Vergessen ist der langsame, lockere Lauf. Ich habe das Gefühl ich fliege. Schwebe über den gefrorenen Boden. Alles passt und nichts kann mich aufhalten!

Bis auf die nahenden Lichter der Stadt die mich zurückholen aus dem Zustands des Glücks. Frisch im Kopf und glücklich im Herzen. So langsam merkt man die Anstrengung. Aber auch sie tut gut. Alles passt zusammen. Ein traumhafter Start in den Tag. Gestärkt, Glücklich und zufrieden.

Und das Ganze so einfach!

13 Kilometer Glück – so einfach!

13 Kilometer Glück? Wie ist das wohl wieder gemeint?

Genauso wie es dasteht. 13 Kilometer voller Glück, Zufriedenheit und trotz der Anstrengung mit einem Lächeln auf den Lippen. Kein Zweifeln, kein Grübeln.
Einfach laufen!

Ich habe lange auf solch ein Erlebnis warten müssen. Nach den vielen Wochen in denen sich die Depression mein Leben bestimmt.
Nicht äußerlich! Innerlich nagt diese grausame Krankheit an einem. Selbst als sehr positiver Mensch bin ich bei dieser Art der Erkrankung hilflos. Ich grübele, zweifle und hoffe.
Die Psychopharmaka heben die Stimmung. Du hast gute Tage. Tage an denen es ist wie vor der Krankheit.
Du möchtest kreativ sein, dich nützlich machen.

Spätestens am nächsten Tag kommt dann wieder der Sturz nach unten.
Antriebslos! Erschöpft!
Wieder wird gezweifelt, gegrübelt und gehofft.

Die Laufeinheiten, soweit man dies noch als Laufen bezeichnen kann, haben mit dem was ich vor einem halben Jahr noch gemacht habe wenig zu tun. Es ist mühsam sich aufzuraffen und die Laufschuhe anzuziehen.
Und wenn ich es einmal geschafft habe, ist es ein Gefühl eine Zentnerlast auf den Schultern mitzuschleppen.
Zwar sind die Stunden an der frischen Luft und in der Natur herrlich, aber sie ermüden und nach Spaß schaut das ganze auch selten aus.

Und dann kommt so ein Lauf wie heute. Erst das Drama bis ich mich endlich aus dem Bett gequält habe. Aber dann sehe ich meinen neuen Laufschuhe.
Sauber und unbefleckt! Ich muss sie einfach ausprobieren. Nur ein paar Meter.
Einfach loslaufen und den Sauerstoff in die Lungen pumpen.

Und auf einmal kommt das Gefühl. Das Gefühl des Glücks dass ich so lange beim Laufen vermisst habe. Die Lockerheit und der Spaß.
Ich muss mich bremsen um nicht an den Anschlag zu gehen.
Ich will genießen! Lächeln! Laufen!

Wer es kennt wird mich verstehen, wer es noch nie erlebt hat tut mit leid.
Es ist genau dieses Glück das ich brauche. Das Glück das mir helfen wird aus dieser Krise herauszukommen. Das mir Kraft und den Willen gibt daran zu arbeiten!
Nicht aufgeben, weitermachen.
Es werden auch wieder schlechte Tage auf mich zukommen. Aber ich habe keine Angst mehr davor. Ich weiß nun wieder das ich es anders kann. Und will!

Es wird bestimmt mein schwerster Ultra den ich in meinem Leben bisher zu meistern hatte, aber es wird definitiv nicht der letzte sein den ich finishe!
13 Kilometer Glück können einem Menschen so viel Selbstvertrauen geben, dass er jede Hürde im Leben nimmt!