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Mal wieder ein Odenwaldlauf – Es wird langsam!

Ein Odenwaldlauf zu meinen Eltern!

Verdammt lange her, dass ich es hin gekriegt habe einen Odenwaldlauf zu meinen Eltern zu machen. Die letzten beiden Jahre hatte ich gerade einmal die sogenannten cojones um die anstrengende Tour anzugehen. Durch meine Knieprobleme und die anstehende OP hat´s einfach nicht geklappt.
Aber da die letzten Wochen lauftechnisch gut waren, hatte ich mich gestern dazu entschlossen die Tour mal wieder anzugehen!
Tour in den Odenwald!
Ich möchte heute auch wenig über das ganze Drumherum schreiben, sonder Euch ein paar Bilder der Strecke präsentieren. Das Wetter hat sämtliche Varianten während des Laufes angeboten und der Himmel hat passend zum Lauf die Dramaturgie geliefert!

Los ging´s gegen 7:00Uhr..
Los ging´s gegen 7:00Uhr..

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Homerun – Endlich mal wieder ein Laufbericht

Mein Homerun!

Für einen richtigen Laufbericht gab es die letzten beiden Jahre nicht unbedingt viele Anlässe. So richtig spannendes war nicht wirklich dabei. Aber mein heutiger Sonntagmorgenlauf wurde endlich mal wieder mit Kamera absolviert. Zudem wollte ich endlich mal wieder eine Sightseeing-Tour durch die heimischen Wälder unternehmen. Und so ein 20er sollte es in Anbetracht des Frankfurt Marathons Ende Oktober auch mal wieder sein.

Die ersten Meter zeigten mir dass es heute nicht unbedingt locker werden sollte. Ob es jetzt am extrem schwülen Wetter lag oder an etwas anderem kann ich nicht sagen, jedenfalls war es ein hartes Stück Arbeit bis der HM im Sack war.

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Locker zurück auf die Piste – Gesundheit geht vor

Meine Gesundheit ist mir das wichtigste. Entsprechend gibt´s da in letzter Zeit keinerlei Diskussionen wenn ich nicht 100%ig fit bin. Erst die Gesundheit, dann der Rest!
Und so musste ich ja am letzten Wochenende meinen 50er in Eschollbrücken absagen. Auf Grund eines Infektes, der sich nicht so recht entscheiden konnte ob er sich weiter auswächst, oder so vor sich hindümpelt. Nichts wofür man sich gleich in´s Bett legt, aber für einen 50er definitiv keine optimalen Voraussetzungen! Und wenn dann noch ein paar Tage Urlaub hinzukommen, fällt es umso leichter sich ein paar Tage ein wenig auszuruhen und auf seine Gesundheit zu achten.
Lesen, die Videothek mal wieder in den aktuellen Bereich bringen, und mit meinen beiden Mädels ein wenig nach Frankfurt in´s Museum. Kann sehr entspannend und erholsam sein!

Und vor allem hat sich in Sachen Gesundheit die Ruhe auf jeden Fall gelohnt. Der Körper hat regeneriert und so trieb es mich heute Morgen wieder in die Laufschuhe. Und weil ich schon lange nicht mehr durch den Wald gelaufen bin, zog ich die minimus über und machte mich auf den Weg in den Wald.
Nach ein paar Metern musste ich leider feststellen, dass die -2°C lediglich ein Messwert am Thermometer waren. Die gefühlte Temperatur im Wind war dagegen noch ein gewaltiges Stück weiter unten. Zwar fror ich nicht, aber meine nackten Beine nahmen relativ schnell eine ungewöhnliche Farbe ab.
Einen Vorteil hatte die Kälte aber trotzdem. Die Schmerzempfindlichkeit geht locker gegen null. Entsprechend fiel mir erst zu Hause auf, dass ich bei meinem Kampf mit den Brombeersträuchern hier und da den kürzeren gezogen hatte. Da musste dann erst mal die Pinzette ran um die Reste ordentlich zu entfernen. :wacko:

Kampfspuren!
Kampfspuren!

Der Lauf selbst war richtig locker und angenehm. Entsprechend bin ich natürlich froh, dass ich auf meinen Körper gehört habe und der Gesundheit den Vorrang eingeräumt habe.
Vielleicht bin ich wirklich endlich auf dem richtigen Weg! Mal schauen!

Die Leichtigkeit des Laufens

Es ist Sonntag früh und der erste Blick aus dem Fenster lässt meinen Laufenthusiasmus rapide in den Keller fallen.
Schnee! Schon wieder Schnee!

Ich mag ja eigentlich alle Jahreszeiten, aber zum Laufen auf Schnee habe ich bisher noch nie den optimalen Schuh gefunden.
Irgendwie bin ich nicht so der Typ für Läufe im Schnee.
Zu schwer. Zu viel Kraft. Zu wenig Leichtigkeit!

Nachdem ich nun schon alles an Schuhwerk im Schnee ausprobiert habe, entschied ich mich heute für meine NB minimus trail. Wenn schon Training für die Beine, dann auch richtig!

Aber bereits nach wenigen Metern fühlte ich es.
Es war anders. Anders als sonst in diesem Winter.
Die minimus hatten richtig guten Grip.
Das Laufen fühlte sich einfach nur genial an.

Locker und langsam trabte ich in den Wald.
Kein Rutschen. einfach nur geniales Laufen.

Und nach zwei Kilometer war es dann da.
Das Laufen wie ich es mag.
Locker, flockig und ohne jegliche Anstrengung.

Eins mit der Natur. Eins mit dem Schnee.
Die weiße Pracht hüllt alles in eine gedämpfte Stille.
Lediglich ab und an schreit ein Vogel wenn ich sein Revier betrete.

Ansonsten einfach nur genießen.
Träumen!
Philosophieren!
Und die Zeit vergessen.
Noch einen kleinen Schlenker hier.
Und eine kleine Runde da.

Zufriedenheit.
Lockerheit.
Entspanntheit.

Leichtigkeit!

Ein Traum.
Ein Traum der leider nach 18 Kilometern ein wenig unsanft beendet wird. Der tiefe Schnee und der minimus fordern ihren Tribut.
Die Oberschenkelmuskulatur meldet sich.
Zeit nach Hause zurück zu kehren.

Nach einem lockeren Halbmarathon durch eine grandiose Traumlandschaft bin ich zufrieden und glücklich wieder zu Hause.
Ich werde von diesem Lauf wieder lange zehren können.
Vor allem von dieser Leichtigkeit!

Langsam wieder in der Spur

Nachdem die Tage vor Ostern echt ziemlich happig waren und der Stress mich derart gefordert hatte dass selbst mein geliebtes Laufen auf der Strecke blieb, haben ein paar Tage Ruhe und Entspannung wieder die benötigte „Entschleunigung“ gebracht. Dazu am Ostersamstag ein osterflockiges Fahrtspiel in meinen NB minimus und die Welt war fast wieder in Ordnung. Kein Grübeln beim Laufen , sondern genießen und entspannen.
Es ist für mich immer wieder unglaublich was psychische Belastungen physisch auswirken können. Ich war so fertig, dass selbst lockeres Laufen nicht machbar war. :wacko:

Aber das ist nun vorbei und vergessen und der Blick richtig sich langsam auf die Vorbereitung zum Rennsteiglauf. Hier gilt es für mich in erster Linie durchzukommen und das ganze so gut wie möglich zu genießen. Sonst hege ich absolut keine Ambitionen. Ich denke das wird schwer genug. Ich lass mich überraschen.

Kurz vor den Feiertagen erreichte mich noch ein Testpaket von AminoSkin. Ein Produkt welches mich schon ein paar Wochen interessiert. Die etwas andere Art Aminosäuren dem Körper zuzuführen finde ich hochinteressant.
Außerdem bin ich ja ein neugieriger Mensch der gerne mal was ausprobiert. Also werde ich die nächsten Wochen das Produkt mal ausgiebigst verwenden und darüber berichten.

AminoSkin
AminoSkin

Bei meinem heutigen (eigentlich laut Plan gestrigen) Dauerlauf über 2h habe ich meine Oberschenkel und Waden mit AminoSkin Power eingerieben. Die Emulsion lässt sich gut auftragen und zieht unter leichter Massage schnell in die Haut ein. Die Haut fühlt sich gut an und das Podukt hat einen angenehmen, leicht zitronigen Duft.
Ob es mir über die Dauer der zwei Stunden geholfen hat kann ich bis jetzt noch nicht beurteilen. Geschadet hat´s auf jeden Fall schon mal nicht!

Nach dem Lauf habe ich AminoSkin Recovery in die hauptsächlich beanspruchten Beinpartien einmassiert. Auch hier zieht die Emulsion sehr schnell ein und verströmt einen angenehm frischen Duft. Es hat eine sofortige, erfrischende Wirkung auf die beanspruchte Muskulatur und fühlt sich ausgesprochen gut an. Auch hier muss eine längerfristige Nutzung zur Beurteilung herangezogen werden. Der erste Eindruck der Recovery-Emulsion ist aber äußerst positiv! :good:

Und der Lauf selbst war es natürlich auch. Auf Grund des Spaßes beim Lauf am Samstag mit den NB minimus mussten die heute wieder ran. Dazu fing es pünktlich zum Start an zu regnen. Also schlüpfte ich in meine GORE-TEX® Active Shell und machte mich auf den Weg in den Wald. Die ersten beiden Kilometer auf Asphalt durch die Gemeinde, und gleich hinter dem Waldrand rauf auf die Wege etwas abseits der Hauptstrecken. Kreuz und quer durch unseren Gemeindewald. Immer darauf bedacht die schmalen Pfade und Trails ausgiebigst zu nutzen. Alleine mit Fuchs, Hase und Eichhörnchen.
Es war nass und kalt, aber mit dem Spaß auf der Strecke vergisst man schnell das unangenehme Wetter und genießt das Zusammenspiel mit der Natur. Ich habe sogar zwei tolle neuen Abschnitte entdeckt die ich tatsächlich noch nie gelaufen bin.
Geplant war ein lockerer Dauerlauf von 2 Stunden. Nach exakt 1:58:52h mit 17,5 Kilometern und ca. 150 Höhenmetern war ich glücklich und zufrieden wieder zu Hause. Gleich unter die heiße Dusche und die Sorgen und Belastungen der letzten Woche sind davongelaufen.
Ein Ostermontagmorgen den mir keiner mehr nimmt!

Und die kommende Urlaubswoche wird die gute Laune nicht verschlechtern. 😉

Keep Running!
Run Happy!