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Level 2 – Der Herbst wird es zeigen

Nun geht´s nach meiner Knie-OP zum Level 2 des Wiedereinstiegs in´s Abenteuer Laufen. Nachdem ich mit Christian und Stephan erfolgreich auf dem Nibelungensteig unterwegs war, geht´s jetzt darum „wieder Laufen zu lernen“!

Jeder der schon mal eine längere Pause hinter sich gebracht hat weiß wie schwer das ist. Neben Motivation gehört auch eine Menge Zurückhaltung und Geduld dazu. Und natürlich ein bisschen Glück, dass die Knie-OP auch wirklich was gebracht hat.
Und so wagte ich die letzte Woche den zweiten Schritt nach meinen ausgiebigen Wanderungen und Biketouren. Endlich wieder LAUFEN!

Level 2 - Der Herbst wird´s zeigen
Level 2 – Der Herbst wird´s zeigen

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Herbst – Die schönste Zeit zum Laufen

Der Herbst nicht als Beginn der dunklen Jahreszeit, sondern als Explosion der Farben und Sinne.

Raus in die Natur
Raus in die Natur

Ich kann im Augenblick zwar nicht so laufen wie ich das gerne möchte, aber nicht desto trotz kann ich ja so viel Leute wie möglich mit meinem „Laufvirus“ infizieren. Und wenn ich das im Herbst nicht schaffe wann denn sonst? Herbst – Die schönste Zeit zum Laufen weiterlesen

Laufen gegen die Winterdepression – Tipps wie man von der Couch kommt

Wenn die Tage kürzer werden verfallen viele Menschen in eine Art Winterdepression. Sport ist gegen Depression ein anerkanntes Mittel. Aber wie bei allem im Leben muss man auch hier stets die Dosis im Blick behalten. Ich hatte ja da schon meine unangenehmen Erfahrungen gemacht.
Aber grundsätzlich ist Sport, und für mich besonders das Laufen in der Natur, eine optimale Möglichkeit seine „Winterdepression“ nachhaltig zu bekämpfen.

Nun ist es ja nicht jedermanns und jederfraus Sache, bei strömendem Regen, Wind und kriechender Kälte vor die Tür zu gehen. Eine Tüte Chips, dick eingemummelt auf der Couch ist ja auch nicht schlecht. Stimmt! Aber leider nur kurzfristig.
Spätestens beim nächsten Schritt auf die Waage, kommt zu der Winterdepression noch eine weitere hinzu.
Aber ich kann beruhigen. JEDER Mensch neigt zu Bequemlichkeit. Ich eingeschlossen.
Es ist manchmal ein Qual sich aufzuraffen, seine Laufschuhe anzuziehen und nach draußen zu gehen. Es sei denn man liebt dieses Wetter. Soll es ja auch geben! 😉

Aber was macht man wen man nicht der Schlechwetterfetischist ist? Wie kriege ich die Kurve von der Couch auf die Strecke?
Hier mal mein TOP 4 gegen die Winterdepression!

  • Sich neues Equipment zulegen und ausführen, präsentieren und Spaß damit haben. Ob es coole Klamotten sind oder eine neue Laufuhr. Sich einfach mal wieder was für sich gönnen und raus damit. Soll ja jeder sehen was ich mir Gutes gönne!
  • Oder sich ein Gewichtsziel für das kommende Frühjahr setzen. Nicht erst im Frühling feststellen, hoppla die schicken Sachen kneifen ein wenig. Einfach Tagebuch führen über die täglich verbannten Kalorien und sich dann und wann mit besonders viel Genuss etwas Leckeres gönnen!
  • In der Umgebung umhören ob es Gleichgesinnte gibt. Auf vielen Parkplätzen am Waldrand hängen Mitteilungen über Lauftreffs und in Zeiten von Social Media sollte es doch kein Thema sein jemanden zu finden der mit einem gemeinsam eine Runde dreht.  Es gibt viel mehr Menschen die „Mitläufer“ suchen als man denkt. Manchmal findet man sie sogar unter den Arbeitskollegen oder unter „alten“ Freunden.
  • Laufen bei strömendem Regen hat den Vorteil dass die Hundebesitzer, mit denen wir Läufer stets Pronleme habe weil sie keine Ahnung von Tierhaltung haben, faul zu Hause auf der Couch liegen! Es herrscht weitgehend „bissfreie Zone“!

Ich denke mal da hat jeder so seine eigenen Rezepte. Und bestimmt nicht jeder Ansatz ist für den einen oder anderen geeignet. Aber ich wollte einfach ein paar aufzählen die mir so spontan einfallen. Und natürlich würde ich mich freuen wenn der/die eine oder andere SEIN persönliches Rezept gegen die Winterdepression verrät!

Ich selbst ziehe jetzt meine Laufschuhe an, treffe mich mit einem Arbeitskollegen und genieße den Herbst!
Keep Running und lasst es Euch gut gehen.

Ein Tag zum Vorbeilaufen

Wer kennt sie von uns Läufern nicht, die Tage zum Vorbeilaufen?
Tage an denen Du Morgens um 5:00Uhr früh schwer aus dem Bett kommst. Draußen ist es stockfinster und der Wind pfeift um die Häuserecken. Der Herbst zeigt schon mal vorsichtig seine Nasenspitze.
Ungemütlich ist es und am liebsten würde man liegen bleiben. Aber der Churfrankenlauf steht kurz vor der Tür und ein bisschen heißt es noch an der Form feilen.
Locker zur Arbeit laufen! Locker? Leicht gesagt…..

So richtig locker sind die ersten 15 Minuten direkt nach dem Aufstehen nicht. Irgendwie will man nicht so recht nach draußen. Vielleicht doch den Bus nehmen und sich noch eine knappe Stunde zum Dösen zurücklehnen?
Nö, wir sind ja nicht aus Pappe. Außerdem stecken jetzt einfach zu viele Wochen in der Vorbereitung als dass man sich jetzt hängen lässt.

Also rein in die inov-8 X-Talon 190. Kurze Tight an. Die Regenjacke von Arcteryx übergezogen. Stirnlampe auf und ab in die Dunkelheit. Es schüttet wie aus Kübeln und die inov-8 X-Talon 190 quietschen bei jedem Schritt. Oder sind´s doch die noch müden Knochen?
Die ersten 10 Minuten sind gruselig. Man´n stemmt sich gegen den Wind und den Regen. Versucht seinen Rhythmus zu finden und in´s Laufen zu kommen.
Auf dem Weg durch die Gemeinde spiegelt sich schwach das Licht der Straßenlampen auf dem Asphalt. Die ersten braunen Blätter sammeln sich in den Ecken. Der Herbst steht definitiv vor der Tür.

Es wird langsam Herbst...
Es wird langsam Herbst…

Nach fünfzehn Minuten komme ich in den Wald. Der Himmel schüttet weiterhin in voller Inbrunst sein Wasser auf mich. Die letzte Straßenlampe bevor mich die Dunkelheit verschluckt.
Ich schalte die Stirnlampe an. Der diffuse Lichtstrahl kämpft schwer gegen die nasse Dunkelheit. Unter der Jacke bleibe ich trocken und windgeschützt. Ich komme in´s Laufen.
So langsam ergibt sich ein Rhythmus aus den Geräuschen des Waldes, des prasselnden Regens und dem gleichmäßigen Tritt meiner Schuhe. Ich laufe!

Ich laufe und genieße. Sinniere und Philosophiere. Das Laufen ist automatisiert. Keine außergewöhnliche Anstrengung. Einfach Laufen und Nachdenken.
Es dämmert und der Regen lässt nach. Ich schalte die Stirnlampe aus und nehme die Kapuze ab. Ich genieße.
Die frische Luft. Gereinigt durch den Regen. Sauerstoff der mich durchflutet und den Körper mit einer gewaltigen Energie versorgt. Dazu der Sonnenaufgang. Ich fühle mich unglaublich gut.
Kein Gedanke an die Minuten des Aufstehens, an die Zweifel am frühen Morgen. Ich Laufe und ich Genieße! Strahle!

Als ich nach 14 Kilometern auf der Arbeit vorbeikomme fällt es schwer abzubiegen. Ich will weiterlaufen. Immer weiter. Niemals aufhören. Das gute Gefühl ewig behalten.

Halt ein Tag zum Vorbeilaufen………. 😉