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MTB – Eine Alternative zum Laufen

Wenn ich nicht Laufen kann brauche ich auf jeden Fall einen Ausgleich. Dieser kann aus maßlosem Essen bestehen oder was definitiv figurschonender ist, aus Mountainbiken. Also habe ich mich die letzten Tage öfters auf mein MTB gesetzt und habe meine Runden am Rande des Odenwalds gedreht.

Und weil die Tour am Freitag auch noch von sensationellem Frühlingswetter begleitet wurde,  gab´s auch ein paar Bilder! MTB – Eine Alternative zum Laufen weiterlesen

Vernunft – Manchmal schwer umzusetzen!

Manchmal ist es schwer Vernunft walten zu lassen. Aber ich denke ich habe die richtige Entscheidung getroffen.

„Der Narr tut, was er nicht lassen kann; der Weise lässt, was er nicht tun kann“
Chinesisches Sprichwort

Ich hatte eigentlich bis Freitag Mittag fest vor beim Churfrankenlauf zu starten. Wenigstens ein oder zwei Etappen mitlaufen und dann aussteigen. Aber dann habe ich mich doch zusammengerissen und die Vernunft walten lassen.
Ich hätte mir definitiv keinen Gefallen getan.
Also wurde das Hotel storniert und ein Alternativprogramm für´s Wochenende geplant. Da ich meiner Tochter versprochen hatte mit dem Schiff auf dem Main zu fahren, blieb es dabei am Samstag nach Klingenberg zu fahren. Einmal den Main rauf und runter mit dem Schiff und ein bisschen in der Stadt bummeln.
Das Wetter hat auch mitgespielt und so haben wir einen schönen Samstagmittag in Miltenberg verbracht.
Der Vernunft sei Dank!
Um 16:00Uhr ging´s dann zur Abholung der Startunterlagen. Da kam schon ein großes Stück Wehmut auf als ich mitgeteilt habe, dass ich nicht an den Start gehen werde. Aber ein Versprechen auf 2013 habe ich auf jeden Fall hinterlassen.
Und da das aktuelle Shirt bis auf das Datum identisch mit dem vom letzten Jahr ist, habe ich auch keine Probleme damit es mit Stolz zu tragen. Schließlich habe ich die Strecke ja schon gemeistert.
Wer Interesse hat an den Ergebnissen kann sich hier informieren!
An René meinen Glückwunsch zum Sieg! Tolle Leistung und beeindruckender Vorsprung.Für 2013 kann sich jeder der Lust hat mal den 22.09.2013 vormerken. Da ist die 4. Auflage der Churfrankenlaufs geplant.

[superb cats=2]

Als Alternativprogramm zum Churfrankenlauf gab´s dafür am Sonntag eine lockere Rundfahrt mit dem MTB. Ein wenig die Seele baumeln lassen und das tolle Wetter genießen.

Rundfahrt am Backhausteich
Rundfahrt am Backhausteich

Und ich muss im Nachhinein nochmals feststellen, dass die Entscheidung nicht an den Start zu gehen eine richtige war. Zwar blutete mir am Samstag beim abholen der Unterlagen das Herz, aber die Vernunft hat sich als richtige Entscheidung herausgestellt.
Ich werde mich jetzt in Ruhe und im Rahmen meiner aktuellen Möglichkeiten auf meine Aufgabe beim Frankfurt Marathon vorbereiten. Ein bisschen Gewicht verlieren und ein paar lockere, langsame Läufe in den Herbst.
Im Augenblick das richtige um langsam wieder zur Normalität zurückzukommen.

„In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen,
ist schon wieder ein Irrsinn für sich.“

think positive …..

Think positive! Auch wenn´s teilweise sehr schwere fällt. Die kleinen, alltäglichen Dinge im Leben füllen im Augenblick meinen Tagesablauf. Einkaufen, ein bisschen im Garten und Hof rumbasteln und viel lesen.
Schön ist, dass ich wieder öfters den Kontakt zu realen Freunden suche und mich auch entsprechend freue und amüsiere. Dafür muss halt die „virtuelle“ Welt ein wenig zurückstehen.
Aber ich denke das passt!

Wenn ich auf das Thema Sport komme wird´s leider nicht ganz so positiv. Und ich merke zunehmend, wie mich diese Unzufriedenheit bezüglich des Sports mehr und mehr beschäftigt.
Ich denke da muss ich mit meinem Arzt ein wenig intensiver darüber reden. Denn neben der sportlichen Misere entwickelt sich natürlich auch mein Körpergewicht in einen unfreundlichen Bereich. Mit den aktuellen 90kg fühle ich mich nicht besonders wohl!

Es ist schwer nachvollziehbar wie man sich in einer solchen Situation fühlt. Ich merke in letzter Zeit immer öfters, dass ich ein schlechtes Gewissen habe weil ich zu Hause bin und nicht arbeite. Es ist ja auch schwer zu vermitteln dass es einfach noch nicht geht. Ich selbst konnte mir ja vorher auch nicht vorstellen wie so etwas ist.
Man hat ja keinen gebrochenen Arm oder so etwas. Da sieht man jemandem an das er krank ist.
Mir sieht man lediglich an das ich „nichts habe“!

Aber ich möchte ja von den positiven, sportlichen Aktivitäten berichten. Wenn´s schon so wenig davon gibt, dann soll man auch davon erzählen!

Da das Wetter am gestrigen Dienstag recht angenehm war, entschloss ich mich mit dem Mountainbike zu meinen Eltern in den Odenwald zu fahren. Als Alternative zu den aktuell schwerfälligen und wenig motivierenden Läufen eine Variante die mir liegt!
Und so machte ich mich gegen 9:00Uhr auf in den Odenwald.

Locker und entspannt ging es über den Reinheimer Teich Richtung Ueberau.

Kurz vorm Reinheimer Teich
Kurz vorm Reinheimer Teich

Mitten in Ueberau geht´s dann das erste mal ein wenig bergauf. Raus in die Felder zwischen Uberau und Nieder-Klingen.

Weite Blicke hinter Ueberau
Weite Blicke hinter Ueberau

Wunderschöne Landschaft und der erste Blick auf die Veste Otzberg! Und wie die Veste so wunderschön nah und greifbar im Sonnenlicht glänzte, entschloss ich mich die Route heute mal über die Veste Otzberg zu machen. Schließlich versprach das Wetter eine grandiose Aussicht.

Erster Blick auf die Veste Otzberg
Erster Blick auf die Veste Otzberg

Aber vor der grandiosen Aussicht steht erst mal der Aufstieg zur Burg. Und der hat es in Teilbereichen ganz schön in sich. Jedenfalls war die Kühle des Morgens relativ schnell vergessen und der Puls hämmerte kräftig an meinen Schläfen. Aber es hat sich jeder Tropfen Schweiß gelohnt. Als Belohnung gab´s einen traumhaften Blick zurück in den Landkreis. Auf der linken Seite sieht man schön die ersten Ausläufer des Odenwalds.
Sogar den Taunus kann man noch gut am rechten Bildrand erkennen. Einfach ein traumhafter Ausblick!

Traumhafter Blick zurück von der Veste Otzberg
Traumhafter Blick zurück von der Veste Otzberg
Inschrift auf der Burgbrüstung
Inschrift auf der Burgbrüstung
die Veste Otzberg
die Veste Otzberg
Zugang zur Veste
Zugang zur Veste

Der mühsame Anstieg hatte sich gelohnt, aber so langsam machte sich bemerkbar, dass ich bisher noch nichts im Magen hatte. Aber das Knurren im Bauch legte sich bei den rasanten Abfahrten relativ schnell.

Leider war durch den Umweg die Zeit bei meinen Eltern ein wenig kurz bemessen, so dass ich mich nach einer halben Stunde Aufenthalt langsam auf den Rückweg machte. Dieser war durch den Gegenwind und die zunehmende Schwächung auf Grund des leeren Magens nicht ganz so locker und flüssig.
Bei den zahllosen Anstiegen merkte man sehr schnell wie die restlichen Kraftreserven zur Neige gingen. Aber die immer wieder auftauchenden prächtigen Aussichten im Odenwald lassen einen die schwindenden Kräfte vergessen. Und auf einer Obstwiese gab´s leckere Äpfel die den Hunger stillten. Mundraub im vorbeifahren!

Blick in den Odenwald
Blick in den Odenwald
Wiesen und Wälder so weit das Auge reicht
Wiesen und Wälder so weit das Auge reicht
Postkartenidylle
Postkartenidylle

Ich werde wohl nicht alt genug um all diese schönen Ecken im Odenwald jemals in Augenschein zu nehmen. Dafür ist es einfach zu schön und zu weitläufig. Aber ich werde mich bemühen den größten Teil zu erlaufen, erfahren und zu erwandern. Und wenn es zeitlich hinhaut nehme ich meine Leser wieder mit auf die Reise in unseren schönen Odenwald!

Odenwaldtour

„Meine“ TorTour de Ruhr 2012

Ein sensationelles Pfingstwochenende liegt hinter mir. Durch Steffen hatte ich die Möglichkeit die TorTour de Ruhr live zu erleben und auch ein kleiner Teil davon zu sein.
Nun sitze ich hier und finde eigentlich keine Worte diese TorTour de Ruhr in Worte zu fassen.

Zu viel habe ich zwischen meiner Abreise am Freitag Mittag und der Heimfahrt am Pfingstmontag erlebt. Das dauert bestimmt Wochen bis ich das alles sortiert und verarbeitet habe.

– Ich habe Menschen fürchterlich leiden sehen und habe sie trotzdem beneidet.
– Ich habe ungläubiges Kopfschütteln und allerhöchste Anerkennung erfahren.
– Ich habe noch nie so viele Männer vor Freude heulen sehen.
– Ich habe noch nie so viel Gemeinschaftssinn und Hilfsbereitschaft auf einmal erlebt.
– Ich habe innerhalb von Minuten Euphorie und Niedergeschlagenheit gleichzeitig gesehen.
– Ich habe Demut und Dankbarkeit erfahren.
– Ich habe Menschen getroffen die ein gemeinsames Ziel haben und dafür kämpfen.

Und ich habe sehr viele Menschen getroffen die alles dafür gaben damit andere Ihre gestecktes Ziel erreichen. Es ist eine Ehre ein Teil dieser Gemeinschaft gewesen zu sein.
Die TTdR kann man nicht in Worte fassen. Man muss sie erleben. Und dabei ist es egal wie man dies tut. Sie übt eine unheimliche Faszination aus. Jeder der ein Teil dieser Veranstaltung war hat besonderes erlebt.
Ich bin mir sicher, dass jeder Einzelne davon diese Pfingsttage nie vergessen wird!

Sportliche Tage in Oberhof (Anzeige)

Nach der kurzfristigen Einladung zur Teilnahme an der GORE-TEX® Active Test Academy mussten noch einige Dinge organisiert werden um die Reise nach Thüringen in trockene Tücher zu bekommen. Nachdem Dienstags die offizielle Bestätigung kam das ich dabei bin, machte ich mich an die Arbeit die Zugfahrt zu organisieren. Gar nicht so einfach mit der Bahn von uns aus nach Oberhof zu kommen. 😉

Trotzdem hatte ich noch das Glück passende Zugfahrten mit dem Sparpreis der Bahn zu ergattern. Und so machte ich mich am Samstag Morgen auf Richtung Thüringen. Gespannt was so alles auf mich zu kommen sollte!

Über Würzburg und Schweinfurt ging´s Richtung Oberhof. Nicht so einfach mit der ganzen Umsteigerei wenn man eine Sporttasche dabei hat die einen ganzen Hausstand beherbergt. Ich dachte eigentlich immer das mit dem vielen Gepäck wäre ein Frauenproblem.

Großgepäck
Großgepäck

Aber ich habe es tatsächlich geschafft kurz nach 16:00Uhr pünktlich am Bahnhof in Oberhof anzukommen! Und der Empfang war beeindruckend!
Es war so was von arschkalt, dass ich mir erst mal den Jackenkragen bis über beide Ohren gezogen habe. Dazu ein eisiger Wind!
Herzlich Willkommen in Oberhof!

Wasserfall am Bahnhof Oberhof
Wasserfall am Bahnhof Oberhof
Einsam in Oberhof
Einsam in Oberhof

Nun stand ich einsam und alleine am Bahnhof in Oberhof, an dem sich wirklich absolut kein einziges menschliches Lebewesen außer mir befand, und wartete auf meinen Bus in die Stadt. Der Bahnhof liegt nämlich nicht in derselbigen, sondern mitten in der Pampa!
Nach knapp 5 Minuten Wartezeit kam der Bus und brachte mich zur Haltestelle direkt vor unserem Hotel. Ich war während der kompletten Fahrtzeit von knapp 20 Minuten übrigens der einzige Fahrtgast!
Im April brennt anscheinend in Oberhof die Luft! 😉

Das Berghotel Oberhof machte von Anfang an einen sehr guten Eindruck. Freundliche Angestellte und ordentliches Ambiente! Nach kurzem Einchecken brachte ich meine Monstertasche erst einmal auf´s Zimmer. Nicht im Haupthaus sondern in der direkt neben an liegenden Gartenvilla. Alles hübsch und geräumig.

Gartenvilla Berghotel Oberhof
Gartenvilla Berghotel Oberhof

Um 17:00Uhr war Treffpunkt der Teilnehmer zur GORE-TEX® Active Test Academy. Die einzelnen Teilnehmer trafen nach und nach ein und als alle anwesend waren, ergab sich ein illustrer Haufen von insgesamt 15 Personen, einschließlich unserer beiden Gastgeber für die beiden Tage!
In einer kurzen Vorstellungsrunde erfuhren wir, dass es sich bei den Teilnehmern in erster Linie um Inhaber von Sportgeschäften handelt. Dazu gesellten sich noch vier Blogger:
Neben meiner Wenigkeit waren das Heiko von Let´s go Running!, Flo von www.dirty-pages.de und David mit Familie von pureoutdoor.de. Wie sich herausstellte insgesamt eine tolle Truppe mit der es richtig viel Spaß machte die einzelne Produkte ausgiebigst zu testen!
Und die Vorstellung des Aktivitätenprogramms für die nächsten beiden Tage zeigte das zum Testen genügend Möglichkeiten geboten wurden.

Vor dem Abendessen gab´s noch einen ausführlichen Vortrag über die Geschichte und die Firma W.L. Gore  Associates. Dazu eine Vorstellung des neuen Konzeptes über die Neustrukturierung des Bekleidungssegmentes. Interessant und informativ. Hier werde ich nochmals einen separaten Blogbeitrag für Euch bereitstellen. Da ganze würde sonst den Rahmen ein wenig sprengen.

Lecker Abendessen und dann gab´s Produktauswahl für die kommenden beiden Sport-Testtage. War so ähnlich wie Weihnachten. 😉

Produktpräsentation Gore
Produktpräsentation Gore
Testexemplar von adidas
Testexemplar von adidas
Testexemplar Haglöfs
Testexemplar Haglöfs
diro und Haglöfs
diro und Haglöfs

Ich entschied mich für eine Jacke von Haglöfs in knackigem grün, einer gelben Jacke von  Arc’teryx und einer Hose von Berghaus. Ausser der Marke Haglöfs alles Neuland für mich.
Danach gab´s noch ein kurzes, gemütliches Zusammensitzen bevor ich mich nach einem langen und spannenden Tag nach meinem Bett sehnte.

Sonntag 22.04.2012 – erster Testtag!
Als Frühaufsteher lag ich bereits ab 5:30Uhr wieder wach in meinem Bett. Zwar nicht ausgeschlafen, aber mit einer freudigen Erwartung auf die kommenden Stunden.
Punkt 7:00Uhr ging´s zum reichhaltigen Frühstück. Irgendwie war ich wohl der einzige der zur frühen Stunde so fit war. 😉

Frühstück um 7:00Uhr!
Frühstück um 7:00Uhr!

So nach und nach füllte sich der Frühstücksraum und überraschenderweise waren extrem viele Anwesende mit nagelneuen GORE-TEX® Activeshell Klamotten ausgestattet!

Nach dem reichhaltigen Frühstück ging´s ab zur DKB-Skihalle in Oberhof. Absolutes Neuland für mich. Erstens hatte ich noch nie so eine Langlaufhalle in solchen Dimensionen gesehen, und zweitens war die ganze Zeit Wintersport für mich eher ein No Go! Und nun sollte ich tatsächlich auf diesen dünnen Bretter Langlaufen! So ein bisschen mulmig war´s mir dann doch! 😉

Der absolute Hammer an der ganzen Geschichte war eigentlich, dass wir die ganze Halle für uns alleine hatten. Schon der Wahnsinn wenn man sich die Halle mal in Ihren Dimensionen so ansieht.
Zu uns gesellten sich noch zwei Skilehrer vom Sportgeschäft Luck die uns die beiden Tage bei allen Veranstaltungen ein wenig unterstützten!
Unterstützen ist gut. Da ich noch nie in meinem Leben auf Langlaufskiern gestanden bin, war es nicht ganz so einfach wenigstens ein bisschen Gefühl für Skier und Schnee zu bekommen.
Der Kontakt zum Schnee war überraschenderweise schneller zustande gekommen als gewünscht. 😉
Aber nach ein paar Trockenübungen und ein bisschen hin und her laufen, schaffte ich es tatsächlich ein paar Runden in der Halle zu drehen ohne mich ständig hinzulegen. Und ich muss sagen es hat einen Riesenspaß gemacht.
Spaß im Schnee
Bis auf den höllischen Muskelkater der sich bereits nach einer Stunde ankündigte! 😉

Bobbahn Oberhof
Bobbahn Oberhof

Nach dem Skilaufen war eine Fahrt mit dem Sommerbob geplant. Leider musste diese wegen Feuchtigkeit in der Bahn abgesagt werden. Also bekamen wir alternativ eine hochinteressante Führung die Bobbahn hinunter. Und wie man sieht, kann auch so etwas Spaß machen.

Flo und Heiko beim Sommerbob
Flo und Heiko beim Sommerbob

Hier ein paar Impressionen von der Bobbahn!
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Vor dem Mittagessen gab es noch einen geführten Trailrun über 5 Kilometer zurück zum Hotel. Mit 200 Höhenmetern noch mal ein richtiger „Appetitmacher“, so das ich mir mein Mittagessen im Hotel redlich verdient hatte.

Die zwei Stunden Mittagspause im Hotel waren eine Wohltat für die Beine. Das Langlauftraining ist doch ziemlich ungewohnt für die Beine eines Läufers!
Nachmittags hatten wir noch eine informative Veranstaltung vom Fremdenverkehrsamt Oberhof. Es gab viel Infos über die Region und die Probleme einige „altostdeutsche“ Tugenden aus manchen Köpfen im Bereich des Tourismus zu bekommen. Aber ich denke mal dieses Problem ist kein Oberhofspezifisches. Betonköpfe gibt´s überall! 😉

Dann machten wir uns auf zum Highlight des Wochenendes. Ein Biathlon-Wettkampf in der DKB-Skihalle. So richtig mit allem drum und drann.
Die Halle war wieder für uns komplett gemietet und Katrin Apel betreute uns mit vielen Vereinsmitgliedern vorbildlich. Nach einer ausgiebigen Sicherheitsschulung gab es ein paar „Probeschüsse“ auf die Scheiben.
Gar nicht so einfach auf 50 Metern so ein bierdeckelgroßes Ziel zu treffen! Und dass noch nicht mal stehend, sondern liegend mit Auflage.

Über das nachfolgende Einzelrennen und die Staffel sage ich mal ergebnisstechnisch überhaupt nix. Nur das ich bei 20 Schuss lediglich einen Fehlschuss hatte.
Am Schießen lag´s dann wohl nicht das ich in beiden Disziplinen souverän das Feld von hinten beobachtet habe. 😉
Die folgenden Bilder sind übrigens alle von Florian (www.dirty-pages.de)! Danke nochmal dafür.
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Jedenfalls war ich danach gesegnet fertig. Die Siegerehrung mit gemeinsamen Abendessen beschlossen dann einen wundervollen Tag mit vielen, vielen Eindrücken und dem Schnuppern an einer Sportart (Langlauf), die ich mir für die Winterzeit nun auch mal als Alternative vorstellen könnte! 😉

Biathlon Siegerehrung
Biathlon Siegerehrung

Montag 23.04.2012 – Zweiter Testtag!
Die Nacht war wieder relativ kurz und die Beine hatten ordentlich mit Muskelkater zu kämpfen. Ein Blick aus dem Fenster zeigte das die Verantwortlichen von Gore eine optimal Wahl getroffen hatten um die Produkte optimal zu testen. So richtig freundlich präsentierte sich Oberhof am frühen Morgen nicht unbedingt!

Montag Morgen in Oberhof
Montag Morgen in Oberhof

Aber ein ausgiebiges Frühstück brachte wieder Leben in die Knochen und die Aussicht ein paar Kilometer mit dem MTB zu fahren machten Laune.
Und so machten wir uns gestärkt auf den Weg unsere MTB´s beim Sporthaus Luck abzuholen um ein paar Kilometer durch den Thüringer Wald zu strampeln.

Spätestens nach zwei Kilometern bergauf wusste ich, dass auch dies ein klein bisschen intensiver abgehen würde als in den heimischen Wäldern bei uns. Zu mal ein paar erschwerende, witterungsabhängige Umstände hinzukamen.
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Jedenfalls war die Tour zum Schneekopf hochinteressant aber auch anstrengend. Und da die einzelnen Leistungsmöglichkeiten doch unterschiedlich waren, trennten wir uns am beeindruckenden Oberhofer Biathlonstadion in zwei Gruppen auf. Schließlich sollte die ganze Sache ja auch noch Spaß machen und das bisherige Programm war schon ziemlich anstrengend.

Biathlon Arena Oberhof
Biathlon Arena Oberhof

Also schloss ich mich der „Mädchengruppe“ an und wir fuhren entspannt hoch zum Schneekopf. Bei Temperaturen knapp über 0°C und unangenehmen Wind eine echte „Test“fahrt! 😉
Unser Weg führte uns auf einen besonderen Streckenabschnitt. Einen Abschnitt den ich hoffentlich in zwei Wochen noch mit genauso viel Spaß nochmal laufend absolvieren werde. Wir befuhren nämlich ein paar Kilometer des Rennsteiges.
Und ich muss sagen, dass es definitiv keine Spaziergang wird. Zwar ist die Landschaft und die Strecke selbst bei diesem Wetter traumhaft schön, aber ziemlich anspruchsvoll. Mal sehen ob ich dann auch Muse habe ein paar Bilder zu machen.

"Vortour" auf dem Rennsteig
„Vortour“ auf dem Rennsteig
Noch zwei Wochen dann sehen wir uns wieder!
Noch zwei Wochen dann sehen wir uns wieder!

Auch hier ein paar Impressionen der MTB-Tour mit tollen Bildern von Flo!
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Die Klettertour 1.000Meter-Tower hatte ich mir dann aber geschenkt. Wenn ich jetzt auch noch Muskelkater in den Oberarmen bekommen hätte, wäre die Rückfahrt am späten Nachmittag wohl ausgefallen. 😉
Aber für ein paar Bilder reichte es dann doch noch.

Kletterturm auf dem Schneekopf
Kletterturm auf dem Schneekopf
Düster war´s
Düster war´s
Blick auf die neue Gehlberger Hütte
Blick auf die neue Gehlberger Hütte

Nach einem zünftigen Mittagessen in der neuen Gehlberger Hütte machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Und es ging tatsächlich fast nur bergab! 😉

Bike´s wieder abgeben und dann zurück zum Hotel. Freundlicherweise konnten wir den Wellnessbereich nochmal zum Duschen benutzen. Zwar waren die Testklamotten absolute Spitzenklasse, aber so ganz ohne Schwitzen geht´s ja nicht von statten.
Leider mussten wir uns von dem wirklich tollen Testequipment wieder trennen. Es hat wirklich viel Spaß gemacht in diesen Jacken und Hosen zu sporteln. Glückwunsch an Gore für die GORE-TEX® Active Shell Laminate. Das ist definitiv ein großer Schritt in die richtige Richtung. Die zu Verfügung gestellten Testklamotten fanden eigentlich einstimmig positiven Anklang!

Danach hieß es Abschied nehmen von einer tollen Truppe. Vielleicht ergibt sich ja mal wieder die Gelegenheit den einen oder anderen wieder zu treffen. Die Welt ist kleiner als man denkt!

Als allerletzte, sportliche Betätigung erwiesen sich dann noch die diversen Zwischensprints mit riesiger Sportttasche zwischen den einzelnen Zügen. Das war teilweise ganz schön knapp  mit dem umsteigen.
Aber letztendlich habe ich dann doch planmäßig geschafft wieder nach Hause zu kommen. Ziemlich geschafft, aber mit einer Menge an Eindrücken und tollen, sportlichen Erlebnissen.

Für mich ein ganz, ganz besonderes Wochenende, für dass ich mich bei allen Beteiligten ganz, ganz herzlich bedanken möchte.
Vor allem bei bei Gore für die Einladung zu diesem genialen Wochenende.

Wann immer Ihr mich nochmal braucht, ich bin bereit! 😉

In diesem Sinne!
Keep Running.
Run Happy.