Schlagwort-Archive: Trainingsplan

Halbzeit 2017 – Polar Flow Übersicht

Halbzeit 2017

Das erste Halbjahr 2017 ist schon wieder Geschichte. Es wurde mal wieder Zeit, nach den letzten beiden Seuchenjahren, eine positive Halbzeit 2017 zu ziehen. Schließlich kann man sich ja auch mal wieder freuen wenn´s so lange absolut mies lief.

Grundsätzliches 2017

Eine absolutes Plus zur Bilanz im ersten Halbjahr 2017 war und ist noch immer mein Gewichtsverlust von 15 Kilogramm. 15 kg weniger auf den Rippen lassen einen ganz schön aufleben. Zudem sind die Belastungen auf den Bewegungsapparat wesentlich geringer. Leichter läuft halt lockerer. Halbzeit 2017 – Polar Flow Übersicht weiterlesen

Trainingsplan – Ich möchte nicht trainieren, ich möchte laufen!

Eine Vorbereitung mit Trainingsplan sollte es mal sein. Naja, wenigstens einen Monat nach Trainingsplan trainieren und die Vorgaben umsetzen.
Eine armselige Woche habe ich es nun durchgehalten. Und ich muss einfach eingestehen, Trainingsplan ist nun mal nix für mich. Die einzelnen Vorgaben für einen langen Lauf oder einen mittellangen Lauf umzusetzen geht ja noch, aber beim Thema Intervall hört bei mir stets der Spaß auf. Und ohne Spaß möchte ich nicht Laufen.
Ich bin Freizeit und Hobbysportler, welcher durch das Laufen richtig viel Spaß am Leben hat. Und dieser Spaß ist für mich genau dass, was das Laufen ausmacht. Spaß an der Bewegung, an dem guten Gefühl, Spaß am Leben.

Trailrunning macht Spaß!
Trailrunning macht Spaß!

Trainingsplan – Ich möchte nicht trainieren, ich möchte laufen! weiterlesen

Alter schützt vor Torheit nicht

„Torheit, ein abkommender Begriff der gehobenen Umgangssprache, beschreibt die negative (fehlerhafte) Seite der Einfalt.
Ein Tor oder töricht ist sinngemäß eine Person, die etwas nicht nachvollziehen kann, solange sie es nicht selbst erlebt hat. Der Tor erkennt erst, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, dass es tot ist. Vorher kann der Tor die Situation nicht abschätzen. Als Person handelt er also aus Beschränktheit töricht („… aufsässig, frech, unbelehrbar, unvernünftig, aggressiv, unreif, naiv …“). Ein Tor jagt Unerreichbarem nach oder wählt zur Erreichung vernünftiger Absichten ungeeignete (unpraktische) Mittel, beispielsweise mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Somit ist die Torheit das Gegenteil von Klugheit oder Schlauheit.“ (Wikipedia)

Nachdem ich nach langen Arbeitstag keine Nachtruhe gefunden hatte und mich nur von einer Seite auf die andere gewälzt habe, dachte ich mir am Mittwoch früh, lauf doch zur Arbeit. Laut Trainingsplan stand ja sowieso eine Einheit auf dem Programm. Alter schützt vor Torheit nicht weiterlesen

Polar Flow 2016 – Es wird!

Polar Flow als Werkszeug hinter den Polar-Produkten mausert sich nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einer tollen Onlineplattform zur Auswertung und Steuerung seines Trainings.
Nachdem ich meine Polar V800 nun schon seit fast 15 Monaten am Arm trage, wird es Zeit einen aktualisierten Beitrag über das mächtige Werkzeug im Hintergrund zu verfassen.

POLAR FLOW. Die Online Trainingsdatenplattform von Polar.

Polar Flow
Polar Flow – Trainingsbericht

Polar Flow 2016 – Es wird! weiterlesen

Flexibilität – Manchmal ist weniger mehr

Flexibilität heißt das Zauberwort. Flexibilität bei der Interpretation oder Umsetzung von Trainingsplänen ist ja vielen ein Gräuel. Entweder ich habe einen Plan oder ich lasse es.

Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass die strikte Einhaltung von Trainingsplänen, jetzt einmal unabhängig woher sie kommen, meistens Stress verursacht. Und zwar dahingehend das man entweder die Leistungsvorgaben zu hoch oder zu niedrig empfindet, oder einfach das einem im „realen Leben“ etwas dazwischenkommt. Bei Familie, Beruf und Freizeit schon hier und da mal möglich. Flexibilität – Manchmal ist weniger mehr weiterlesen

Ehrgeiz, Zufriedenheit und Sport

Es ist vielleicht ein wenig verwunderlich wenn sich jemand mit dem Thema Ehrgeiz im Sport befasst, der eigentlich die Überzeugung besitzt absolut nicht ehrgeizig zu sein. Und dies bezieht sich nicht nur alleine auf den sportlichen Bereich. Ich habe versucht den Begriff Ehrgeiz im Laufe der letzten Jahre durch den Begriff Zufriedenheit zu ersetzen. Und bin mir sicher dass dies, mit einigen Abstrichen, gut gelungen ist und mir gut tut. Ehrgeiz, Zufriedenheit und Sport weiterlesen

Auf der Suche nach der verlorenen Form

Bis zur Absage des Churfrankelaufs war ich so richtig gut in Form. Die Vorbereitung lief prima und die Läufe wurden von Woche zu Woche lockerer und leichter. Umso schwerer fällt dann natürlich eine Absage.
Aber ich habe definitiv die richtige Entscheidung getroffen. Auf Grund des Infekts wäre das Risiko viel zu hoch gewesen.

Nach ein paar Tagen im Bett gab es Sonntags statt des Churfrankenlaufs einen kleinen lockeren Lauf über eine Stunde. Locker und mit einem sehr, sehr guten Körper- und Laufgefühl. Wie´s aussah war die Form noch OK. Ein bisserl überhöhter Puls aber im Großen und Ganzen im Rahmen.
Erste Zweifel kamen dann beim lockeren Lauf am Dienstag. Während die ersten zwei Kilometer mit Töchterlein noch prima liefen, war´s danach völlig vorbei. Der Puls schoss in schon längst vergessene Höhen. Und dies trotz langsamstem Tempo.
Selbst Gehpausen musste ich auf den erbärmlichen 8 Kilometern einlegen. Einfach nur noch Frust ohne Ende!

Kann mal passieren sagt sich der positiv eingestellte Läufer und geht mit frischem Elan in die nächste Einheit am Mittwoch. Basislauf über 8,5 Kilometer. Flach und locker.
Jedenfalls war so der Plan. Die Pulsvorgaben habe ich zwar geschafft, aber locker und flockig sieht anders aus. So langsam kamen Zweifel auf, dass die Form noch irgendwo zu finden ist. Alleine der Vergleich zwischen zwei Läufen die lediglich 10 Tage auseinanderlagen zeigt wie schlimm es war.
Durchschnittspuls 5 Schläge höher und die Pace fast 30 sek/km langsamer!
Böse Welt!

Aufgeben gibt´s nicht. Und das Laufen selbst macht ja weiterhin genauso viel Spaß wie vorher. Im Gegenteil, ich hatte richtig Bock darauf meine Runden zu drehen.
Da kam der Donnerstag genau richtig.
Morgens um 5:20 Uhr ein Tempodauerlauf. Zuerst 15 min locker einlaufen! Dann gab´s 16 Minuten Tempo in der Polar Sportzone 4 (146 – 164 bpm). Diesmal habe ich es geschafft die komplette Zeit die Pulsvorgaben zu halten.
Lediglich die Tatsache, dass das Tempo wieder gut 30 Sekunden pro Kilometer niedriger lag als in den Wochen zuvor, liess doch ein paar Zweifel aufkommen.
Die 29 Minuten danach in der Sportzone 3 (127 – 146 bpm) liefen bis auf das niedrige Tempo relativ gut.
Die 5 Minuten Cool-Down in den Zonen 1-2 (91-126 bpm) musste dann doch teilweise gegangen werden. Also Form ist doch was anderes!

Am Samstag folgte dann ein knackiges Intervalltraining durch den Dieburger Schlossgarten. Die Intervallspitzen waren wieder extrem hoch und lagen im angestrebteb Zonenbereich 4-5 (146 – 182 bpm). Die dazwischenliegenden Erhohlungsphasen in der Sportzone 3 (127 – 146 bpm) konnte ich aber kaum einhalten. Lediglich die ersten beiden schaffte ich zu 50%. Über den Rest hüllen wir den Mantel des Schweigens!

Intervalltraining
Intervalltraining

Am heutigen Sonntag stand ein Basislauf auf dem Programm. Komplett in der Sportzone 1-2 (91-126 bpm)!
Ich hab´s tatsächlich geschafft die Pulsfrequenz bis auf drei Brückenüberquerungen im angestrebten Limit zu halten. Ob man die ganze Sache jetzt noch Laufen nennen kann ist natürlich fraglich. Mit einem „Höllentempo“ von 8:30 min/km brauchts selbst für mich schon einiges an Überwindung um nicht einfach die Schuhe in die Ecke zu schmeissen.

Trotzdem gebe ich die Suche nach meiner verlorenen Form nicht auf. Ich hab´s durchgezogen und muss im Nachhinein sagen, die Regeneration nach dem Lauf ist prima. Ich fühle mich fit und körperlich nicht müde.
Wäre auch sehr deprimierend bei dem Tempo!

Ich werde weiterhin mein Form suchen und meinen Weg gehen. Als nächstes großes Event freue ich mich auf den Frankfurt Marathon in vier Wochen. Vier Wochen in den ich hoffentlich noch alles wiederfinde was einfach dazugehört!
Ich bin sehr zuversichtlich das es auch wieder aufwärts geht und meine positive Einstellung belohnt wird.

In diesem Sinne!
Keep Running!